• 5.0 Sterne
    1.1.2011

    Da muss ich Wowesaxo recht geben. Von einen Gipfel (418m üM) zu sprechen ist etwas vermessen obwohl es der höchste Punkt ist. Am Silvester hatte ich genug von Kaffee und Kuchen und wollte etwas den Kopf auslüften. Also setzte ich mich ins Auto und fuhr zum Parkplatz der Historischen Kupfermine in Düppenweiler. (Siehe Foto unten) Von dort stapfte ich durch den Schnee auf den Litermont.
    Vom Gipfelkreuz (1852, zu Ehren der Burgfrau Margarethe von Litermont) aus hatte ich einen wunderbaren, von Licht gezeichneten und zum Teil mit Nebel verschleiert, Blick gegen Dillingen.
    Photo link: lh6.ggpht.com/_nBILVfGvH…
    Auffälliger auf dem Gipfel ist sicher die nachgebaute, in seiner Zeit revolutionäre, optische Telegraphenstaion. Ursprünglich, im Jahre 1813 gebaut, diente sie als Übermittlungsstaition auf der Linie Metz  Mainz. Ihre benachbarten Stationen waren auf dem Homberg und Siersberg.
    Der Weidendom (h=7m, d=10m) sieht im Winter etwas trostlos aus. Mit einer von hinreichender Fantasie angereicherter Vorstellungskraft kann man sich den schattenspenden belaubten Dom gut als sommerlicher Hort und Versteck für Kinder sowie als Kulisse für diverse Veranstaltungen der Gemeinde Nalbach vorstellen.

  • 5.0 Sterne
    1.1.2011
    Erster Beitrag

    Hierhin ging früher zu meiner "Volksschulzeit" einer der beiden Wandertage während des Schuljahres, der andere ging an die Kondeler Mühle bei Beckingen.wenn ich mich richtig erinnere gehört der Litermont, das ist eine höhere Erhebung, und hier von Gipfel zu sprechen ist schon mehr eine Übertreibung, zur Gemeinde Nalbach, liegt aber näher bei Düppenweiler.

    Als Schulkind war das natürlich eine Entfernung die man nicht alltäglich gelaufen ist, ja von woher fragt sich der Leser, nun ja von der Stadt Dillingen, von dort ging es duch den Hüttenwald, an der Dieffeler Siedlung und dem Segelflugplatz vorbei zum Litermont.
    Heute stehen ein paar Ferienhäuser, sowie ein Steakhaus in Nähe das Gipfels, es sind Parkplätze angelegt worden, und von den Wohnhäusern kann man nach Düppenweiler einfahren.
    Jetzt sehe ich gerade in der Adresse das "Er"(der Litermont) wohl zu Düppenweiler, also der VG Beckingen gehört.
    Ja,Ja, das gabs früher alles nicht. Aber es ist immer eine Erinnerung an die Kindheit und an die Heimat.

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