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  • Niederkirchnerstr. 7
    Ecke Stresemannstr. 110

    10963 Berlin
    Mitte
  • Route berechnen
  • Transit Information Potsdamer Platz und 2 weitere Stationen
  • Telefonnummer 030 254860
  • Webseite des Geschäfts gropiusbau.de

Empfohlene Beiträge

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  • 5.0 Sterne
    26.5.2014 Aktualisierter Beitrag

    Der Martin-Gropius-Bau übertrifft sich immer wieder selbst. Bis zum 10. August wird die erste Retrospektive zu David Bowie gezeigt, die zuvor dem Victoria &  Albert Museum in London noch nie dagewesene Ticketverkäufe beschert hatte. Leider bleibt die Ausstellung etwas an der Oberfläche und ergründet für mich viel zu wenig Hintergründe und Motivationen seines künstlerischen Schaffens.

    Immerhin werden Bowies Kindheit, sein hervorragendes Talent als Pantomime und seine Herangehensweise an das Texten mittels Cut-up-techniques und Verbasizer ein wenig beleuchtet. Doch mein persönliches Highlight war ein Ausschnitt aus The Elephant Man, den Bowie in den 80ern am Broadway spielte und die deformierte Gestalt des John Merrick ohne Maske, nur mit seiner Körpersprache und Stimme darstellte ... einfach Wahnsinn! Sehr schön ist auch der große Raum mit den Clips aus verschiedenen Live-Auftritten, die an alle vier Wände projiziert werden - dabei kommt so richtig das Gefühl auf, von Bowies Musik eingehüllt zu werden und in seine Bühnenpräsenz förmlich eintauchen zu können. Leider ist das Fotografieren in der gesamten Ausstellung nicht erlaubt.

    Täglich von 10 bis 20 Uhr kann diesem außergewöhnlichen Künstler gehuldigt werden. Ich empfehle sehr den Kauf eines Online-Tickets (15,20 €). Welch erhebendes Gefühl, an der ewig langen Schlange auf der Niederkirchnerstraße vorbeizuschweben und den separaten Eingang nutzen zu können. Im 1. Stock wird dieses Gefühl jedoch kurzzeitig getrübt, denn nachdem man sich mit dem kostenlosen Audio-Guide ausgestattet hat, müssen sich alle Besucher in der gleichen Schlange anstellen, bis sie in die heiligen Hallen eingelassen werden - trotz dieser Maßnahme, die Besucherzahl zu steuern, wird es trotzdem phasenweise ganz schön kuschelig ;o).

    Im Erdgeschoss kann für weitere 11 € Ai Weiweis Austellung EVIDENCE angeschaut werden. Es werden leider keine Kombitickets angeboten. Ai Weiwei hat selbst an der Konzeption aus dem fernen China mitgewirkt. Seit seiner Inhaftierung im Jahre 2011 wird sein Pass von der chinesischen Regierung einbehalten, so dass er nicht ausreisen kann.

    Vor dem Martin-Gropius-Bau findet sich deshalb ein Fahrrad mit Blumen im Korb - Flowers for Ai Weiwei. Ein Zeichen der Solidarität. Jeder der möchte, kann hier Blumen für Weiwei ablegen. Ein Fahrrad steht auch in Beijing vor dem Atelier des Künstlers seit November 2013. Jeden Morgen legt Ai Weiwei frische Blumen in den Fahrradkorb ... so lange, bis er seinen Pass zurückbekommt......

    5.0 Sterne
    8.9.2013 Vorheriger Beitrag
    Eines meiner absoluten Lieblingsmuseen in Berlin.

    Seit ich in der Schule mit meinem…
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  • 5.0 Sterne
    6.6.2014
    1 Check-In hier

    Der Bau an sich ist einen Besuch wert - die Ausstellungen sind es meist auch.
    Ich habe die frisch eröffnete David Bowie-Ausstellung gesehen. Unbedingt sehenswert!!! Aber Zeit mitbringen, um auch mal einige Minuten zu verweilen und den vielen Liedern, Videos, Interviews und Mitschnitten zu lauschen.

  • 5.0 Sterne
    10.7.2014
    1 Check-In hier

    Die Bowie Ausstellung ist wirklich sehr beeindruckend. Sehr multimedial, empfehlenswert.

  • 5.0 Sterne
    27.5.2014
    1 Check-In hier

    Stetig wechselnde Ausstellungen machen es unmöglich hier eine Einzelkritik zu hinterlassen. Das bisher Gesehene war jedoch auf so hohem Level, das 5 Punkte angemessen erscheinen.
    Das Servicepersonal ist kompetent, sehr freundlich und auf gute Gastgebereigenschaften trainiert, zur Örtlichkeit selbst nur ein Wort: Mega!

  • 5.0 Sterne
    15.7.2013
    2 Check-Ins hier

    Gestern war ich endlich mal wieder im Martin-Gropius-Bau (MGP)! Als Berliner Bürger schafft man es ja tendenziell immer zu selten ins Museum, und zumindest ich bin stets dankbar, wenn sich kunstinteressierter Besuch anmeldet und ich also einen Anlass habe, die aktuellen Ausstellungen zu sichten!

    Die Ausstellungen im MGP sind fast durchgängig Kandidaten für das Prädikat "sehenswert" und nicht selten habe ich nach dem Besuch vor, nochmal wiederzukommen. Meist lande ich übrigens in Fotoausstellungen, aber gestern war es tatsächlich auch mal was ganz anderes: Anish Kapoor mit seinen Installationen zwischen Malerei und Bildhauerei, die Farbe als handfestes Material begreift und gekonnt mit den gelernten Zuschauer- Erwartungen spielt.

    Immer wieder hatte man das Gefühl, der Künstler - übrigens in Indien geboren und seit den 70ern in London studierend, lebend, schaffend - häte sich mit seinen Werken von den Räumen des MGP inspireren lassen, so gut passten Material (v.a. Pigment, Kusntharz und Beton), Farbe (dunkles Rot, Schwarz und Erdtöne) und Stimmung zueinander.

    Der MGP wurde übrigens urspünglich mal als Kunstgewerbemuseum gebaut, lag zu DDR Zeiten direkt an der Mauer und war daher auch nur von einer Seite begehbar und ist heute für mich eines der herausragenden Ausstellungshäuser in Berlin.

  • 3.0 Sterne
    13.5.2010

    Der Martin-Gropius-Bau ist eines der prächtigsten Ausstellungshäuser, die Berlin zu bieten hat. 1982 durfte ich hier nach der Renovierung die internationale Kunstausstellung Zeitgeist (de.wikipedia.org/wiki/Ze… als Pressesprecher betreuen und bin seitdem immer wieder gern privat oder als Journalist im ehemaligen Berliner Kunstgewerbemuseum gewesen.

    In den knapp 30 Jahren, die seit der Wiedereröffnung vergangen sind, hat sich leider vieles zum Negativen geändert. Der Berliner Festspiele GmbH als Betreiberin ist nämlich inzwischen jeder Servicegedanke entglitten. Der Umgang mit dem Museumsbesucher, der oft von weither reist, um die Ausstellungen zu erleben, kann nur noch als unverschämt bezeichnet werden.

    Das beginnt mit einem Sheriff, der an der Eingangstür postiert ist. Statt sonnig die Besucher der Ausstellungen von Frida Kahlo und Olafur Eliasson zu begrüßen, fixiert er sie finster und knurrt im Befehlston: Der Rucksack wird unten abgegeben.

    "Unten" erwiesen sich die Garderobenfrau und ihr Helferlein als ebenso unfreundlich. Achtlos werden die Kleidungsstücke entgegen genommen und Taschen auf den Boden geworfen, um später darüber zu stolpern  So mag es vielleicht daheim in ihren Behausungen aussehen, ein Vertrauensverhältnis zu einer chaotisch geführten Garderobe entsteht nicht. Auch das Thema Sicherheit wird in jedem Provinzmuseum mittels Schließfächern für Fotoausrüstungen, Taschen etc. besser gelöst.

    Auf dem Weg zur Kasse fragte eine junge Frau in betont langsamem Englisch einen Aufseher nach der Toilette. Äh, öh, äh. Unten, stotterte der sprachgewandte Herr und wandte sich ab statt freundlich wenigstens in Zeichensprache zu helfen. Welcome in Berlin!

    Kasse: Statt ein ermäßigtes Sammelticket für das gesamte Haus anzubieten, muss der Besucher für jede Ausstellung einzeln zahlen. Im konkreten Fall : Eliasson EUR 11,00 + Kahlo EUR 10,00 + Aga Khan EUR 8,00 + Gabriele Münter EUR 4,00 = EUR 33,00 pro Person. Trotz dieser happigen Preise wird nicht darüber aufgeklärt, dass man nur ein einziges Mal mit seinem Ticket in die jeweiligen Räumlichkeiten darf. Überkommt den Besucher gar ein plötzliches Bedürfnis, und sucht er dazu die außerhalb der Ausstellungsräume gelegenen Toiletten auf, wird er nicht mehr in die Ausstellung gelassen und soll erneut zahlen. Das ist schlicht grotesk!

    In den Ausstellungen fällt auf, dass sich die ungewöhnlich zahlreichen Mitarbeiter gern miteinander beschäftigen. Das ist vernünftig, denn auf Fachfragen haben sie sowieso keine Antwort. Bei Olafur Eliasson, dessen Exponate leider unbeschriftet sind, ist ihnen nicht mal der Titel der jeweiligen Installation geläufig. Dafür verhindern sie gern, dass fotografiert wird (in großen Museen in Paris, London oder New York überhaupt kein Thema). Insgesamt wirkt das Personal streckenweise so, als sei es von einer Security-Firma angeheuert statt handverlesen und fachlich geschult.

    Das Ende war trostlos wie der Anfang des Besuches: die beiden vor sich hin müffelnden Mitarbeiter der Garderobe hatten die Garderobenmarken vertauscht und fanden eine Jacke nicht wieder, behaupteten schließlich, es seien heimlich Marken vertauscht worden und brüllten schließlich lautstark los. Ein Vorgesetzter, der zur Klärung verlangt wurde, sei gerade außer Haus und könne nicht gerufen werden

    Andere dienstbare Geister waren wesentlich hilfsbereiter, und schon stand ein Herr aus der Verwaltung vor mir, ließ sich aufklären und entschuldigte sich in aller Form. Nach meiner Auffassung ist der Martin-Gropius-Bau kein prolliger Kuhstall in einem 80-Seelen-Kaff von Meck-Pomm, und wer Cindy aus Marzahn erleben will, kommt sicher nicht in die Stresemannstrasse.

    Um aber gerecht zu bleiben: Unter den Beschäftigten im Gropius-Bau gibt es auch äusserst liebenswürdige und gesprächsbereite Mitarbeiter. Das sind die richtigen Leute am richtigen Ort, und es macht Freude, ihren Anregungen und Hinweisen zu folgen. Doch die negativen Beispiele und verbissenen Gesichter überwiegen leider, und das ist ein absolut unhaltbarer Zustand. Denn an einem internationalen Ausstellungsplatz repräsentiert jeder Mitarbeiter das Ganze, und es gibt in Berlin genügend freundliche junge Leute, die dringend einen Job brauchen und derartige Arbeiten mit Freude und Engagement erledigen würden.

  • 3.0 Sterne
    3.5.2010
    Erster Beitrag

    Tolle Ausstellungen und Ambiente, aber leider absolut unprofessionelles und zum Teil auch noch unfreundliches Personal. Bei unserem letzen Besuch passierte folgendes:

    Mit 2jährigem Kind auf dem Arm muss man sich in die lange Schlange stellen. Hat man den Buggy dabei, geht es ohne Warten zum Seiteneingang rein. Logisch?!

    In den Ausstellungen braucht man eine Erlaubnis zum Fotografieren (ist ja kein staatliches Museum). Das bekommt man aber nicht freundlich mitgeteilt, sondern wird vom "Aufseher" angeblafft, ob er diese denn mal sehen könnte. Geht auch anders!

    Die Extra-Security-Leute in der Olafur Eliassin-Ausstellung weisen auf Schilde rmit Gesundheitsgefahren hin, wissen aber selber nicht was drauf steht...

    Diese Erlebnisse haben (v.a. bei 11 Euro Eintritt pro Nase) den Besuch der schönen Ausstellung diesmal leider negativ beeinflusst

  • 3.0 Sterne
    17.5.2010

    Zum Martin-Gropius-Bau kommt man am besten vom Potsdamer Platz. Das riesige alte Gebäude liegt direkt gegenüber vom Berliner Landtag und birgt immer sehr interessante, abwechslungsreiche Ausstellungen. So ist zur Zeit eine große Retrospektive zum Werk und Schaffen von Frida Kahlo zu sehen. Und ich kann nur sagen: geht rein, so lange, sie noch läuft (bis 9. August 2010)!!!! Sie ist wirklich sehr gut gemacht und man benötigt eigentlich weder unbedingt eine Führung noch einen Audioguide, denn unter jedem Bild gibt es eine ausführliche Erklärung auf Deutsch und in Englisch.

    Allerdings hat die Bekanntheit und Beliebtheit dieses Ausstellungsortes einen eklatanten Nachteil: es sind hier immer Massen von Leuten unterwegs und ich habe bisher nicht den Eindruck, dass die Betreiber diesem Ansturm gewachsen sind! Ihr solltet also eine Wartezeit von mindestens zwei Stunden im voraus einplanen und vor allem: keine großen Taschen mitnehmen oder sie gleich in der Garderobe abgeben... Sie sind hier, was die Sicherheitsvorschriften betrifft, mittlerweile sehr penibel. Und so müssen zum Beispiel auch nicht abgegebene Jacken im Ausstellungsraum (wenn man es dann endlich bis dahin geschafft hat) um die Hüfte geknotet und die Tasche nach vorn über dem Bauch gehangen werden. Wenn nicht, kann es schon mal passieren, dass ein echter Berliner Sicherheitsmann auch dich zugeht und dir im schlechten Englisch zu verstehen gibt: "in front of, please, you understand?"

    Doch der Ärger darüber verfliegt schnell, wenn die Ausstellung einen dann in die wunderbare Welt der Frida Kahlo verführt. Und das will ja schon einiges heißen ;). Also trotzdem unbedingt reingehen!

  • 5.0 Sterne
    18.5.2010

    Der Martin Gropius Bau ist ein imposantes Gebäude im Renaissance Stil und eines der wichtigsten großen Ausstellungshäuser Berlins.

    Hier finden viele internationale Ausstellungen statt. Dabei ist das Spektrum sehr vielfältig. Es reicht von  Sammelausstellungen und Einzelausstellungen über Fotografie und Malerei bis zu geschichtlich aufgezogenen Ausstellungen und Contemporary Art.

    Ich bin von allen Ausstellungen, die ich im Gropius Bau gesehen habe begeistert und kann nur empfehlen dieses Haus zu  besuchen.

    Zur Zeit findet ihr hier die große Frida Kahlo Ausstellung und die Olafur Eliasson Ausstellung. Unbedingt ansehen!

    Der Bau an sich hat auch eine interessante Geschichte. Es wurde von Martin Gropius und Heino Schmieden realisiert, von Beginn an war er als Museum gedacht. 1881 war die Eröffnung als Kunstgewerbemuseum. Später waren in dem Gebäude das  Museum für Vor- und Frühgeschichte und Ostasiatische Kunst zu finden. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt und erst 1966 unter Denkmalschutz gestellt. In den 70er Jahren entschloss sich die Stadt das Gebäude zu sanieren.

  • 5.0 Sterne
    18.5.2010

    Hier habe ich bis jetzt tatsächlich nur tolle Ausstellungen gesehen!! Meine Favoriten waren die Fotografien von Avedon und von Robert Lebeck, beides Fotografen, die ich sehr schätze.
    Die Präsentation war immer extrem professionell und übersichtlich. Es gab viel Material zu bestaunen, fast schon zu viel um alles aufnehmen!

    Seien wir mal ehrlich, eigentlich lohnt sich der Besuch des Martin Gropius Baus schon alleine wegen der pompösen Architektur des Gebäudes.

    Für alle Kunstliebhaber ist das hier ein absolutes Muss.
    Ich habe mich  nach den Museumsbesuchen ewig in dem angeschlossenen Buchladen im Erdgeschoss aufhalten. Dort gibt's eine schöne Auswahl an Fotografiebüchern und man kann für wenig Geld Plakate und  Kataloge zur jeweiligen Ausstellung erwerben.

    Die aktuelle Frida Kahlo-Retrospektive steht auf jeden Fall auf meiner Liste...

  • 5.0 Sterne
    19.6.2010

    Der Martin-Gropius-Bau ist wohl eine der wichtigsten Institutionen wenn es um Kunst geht. Die Kuratoren bemühen sich immer wieder um innovative und interessante Ausstellungen. Ich war noch nie in einer schlechten Ausstellung im Gropius-Bau.

    Derzeit ist Innen Stadt Außen von Olafur Eliasson zu sehen, der sich mit Raum, Körper und Zeit auseinander gesetzt hat  und eine umfangreiche Frida-Kahlo-Ausstellung, und zwar die bisher größte die es in Europa gegeben hat. Für die Kahlo stand ich echt lange an, 1,5 h waren es bestimmt. Das hat sich aber allemal gelohnt und das habe ich mir auch schon gedacht.

    Das Gebäude an sich ist ein Kunstwerk. Von daher lohnt es sich auch mal den Blick schweifen zu lassen. Zu empfehlen ist auch der Museumsshop, die umfangreiche Kunstbuchsammlung hat mir schon das eine oder andere Mal den Arsch gerettet!

  • 4.0 Sterne
    23.6.2010

    An Frida Kahlo bin ich nicht vorbeigekommen. In Mexiko war ich schon mal in einer vergleichbar großen Ausstellung, die location hier in Berlin, fand ich dennoch angenehmer.

    Das Gebäude an sich ist einfach nett anzuschauen. Ansonsten war ich noch nie hier, werde nun aber sicher wiederkommen.

  • 4.0 Sterne
    3.7.2010

    Allein des Gebäudes wegen lohnt sich ein Besuch im Martin - Gropius Bau..... toll.
    Immer, aber immer sehenswert sind die Austellungen die gezeigt werden.
    Ich habe mir die Frida Kahlo Austellung angesehen, wobei mich besonders die von Kahlos Großnichte bereitgestellte private Fotosammlung interessiert hat.
    Diese Kahloaustellung hier zeigt die weltweit bisher umpfangreichste  Kollektion an Fotos, rund 350..... spannend, eine Zeitreise ins Leben einer spektakulären Frau.

  • 3.0 Sterne
    15.7.2010

    Die Ausstellungen im Martin Gropius Bau sind vor allem erst mal eines: riesig! Über mehrere Etagen mit diversen Haupt- und Nebenräumen kann man sich fast verlaufen. Was mich persönlich bei diversen Ausstellungen allerdings immer wieder kirre gemacht hat, war die teilweise wirre Dokumentation und das fehlende Konzept. Es würde mir schon reichen, wenn die Exponate entweder zeitlich aufgearbeitet werden oder vielleicht unter Stilrichtungen oder ihrer politischen, sozialen Bedeutung, irgendwas. Das fehlt hier leider immer wieder und es ist dringend angeraten, sich einer Führung anzuschließen, da man sonst fast nichts mitbekommt.

    Nie werde ich vergessen, wie ich bei einer (der?) großen Afrika-Ausstellung in einem Raum vor knapp zwanzig Holzteilen  stand, die jeweils als "Ritusgegenstand" bezeichnet wurden ohne weitere Erläuterung. Welcher Ritus? Noch gelebt? Von wo - Afrika ist riesig?

    Und in diesem Stil ging es weiter. Vielleicht sollten die Macher mal ein paar Stunden im Pergamonmuseum verbringen und ein bisschen spicken. Einfach nur die Räume voll zuhängen, reicht auf Dauer nicht.

  • 5.0 Sterne
    27.5.2013

    Die Ausstellungen sind die eine Sache  das Gebäude eine ganz andere. Denn so reich verziert findet man nur wenige Museen in Berlin. In den letzten Jahren haben einige Gerüste die Fassade versperrt, doch nun zeigt sie sich in seiner ganzen Schönheit, und das bis in letzte Detail. So sollte man beispielsweise einmal den Kopf in Richtung Dach heben, um die Terakotta-Zapfen zu sehen, die hier aufgehangen wurden. Liebevoll restauriert und mit einer tollen Vorrichtung schwerben sie über den Köpfen der Besucher.
    Das alles und noch viel mehr erfährt man beispielsweise am Tag des offenen Denkmals. Denn dann werden hier Führungen angeboten, bei denen man reichlich Details über das Bauwerk erfährt. Wenn man Pech hat, ist zwar eine Person dabei, die ein Ko-Referat führen will, aber seis drum. Dem Bauwerk schadet es nicht und wenn mal wieder die Schlangen bis zur nächsten Straßenecke führen, dann berichtet auch der rbb darüber.
    Wer Gelegenheit hat, sollte sich mal auf alten Bildern anschauen, wie knapp hier die Berliner Mauer an dem Gebäude vorbeilief. Ein Stück steht ja noch einige Meter weiter und bietet so die Möglichkeit, sich dies einmal plastisch vorzustellen.
    Sehenswert. Achja tolle Ausstellungen gibt es hier auch.

    • Qype User eva_ga…
    • Wiesloch, Baden-Württemberg
    • 162 Freunde
    • 152 Beiträge
    4.0 Sterne
    27.10.2007

    Die Berliner Festspiele betreiben den Martin-Gropius-Bau im Auftrag der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Sieben Institute beraten und bestimmen das Programm:

    das ist das offizielle Statement des Martin-Gropius Bau in unmittelbarer Nähe zum Podstamer Platz, wir haben uns während der Berlin Reise entschlossen dort eine Fotoausstellung von Eugène Atget zu besuchen, der Anfang des 20. Jahrhunderts eine wunderbare Photoserie von Paris erstellt hat, die Austellung hat 7 EUR gekostet und war es auf jedenfall wert, sehr interessant, gut gemacht, ebenfalls habe ich Feedback gehört von einer parallel stattfindenden Photoausstelung, die wohl ebenso sehr gut gemacht ist. Einen Besuch ist der Martin-Gropius Bau auf alle Fälle wert.

    • Qype User artemi…
    • Berlin
    • 36 Freunde
    • 91 Beiträge
    5.0 Sterne
    15.12.2008

    Würde ich nicht ohnehin schon in Berlin wohnen, dann würde ich wegen der Fotoausstellungen im Gropius-Bau hierher ziehen.

    Bislang sah ich die Ausstellungen mit Werken von Martin Munkásci, Brassai, Ré Soupault, Jewgeni Chaldej, Man Ray und Richard Avedon. Bis auf Man Ray hatte ich voher die Oeuvres der anderen Fotografen noch nicht 'auf dem Bildschirm'. Gerade im Hinblick auf das vielfältige Werk von Brassai und das lehrreiche Schaffen von Munkásci waren die Ausstellungen echte Bereicherungen meiner Allgemeinbildung.

    Für ambitionierte Hobbyfotografen und Profis ist das Profil des Gropius-Bau mit dem Schwerpunkt Fotografie-Ausstellungen also ein echtes Highlight. Aber auch allgemeiner interessierte Kunstfreunde kommen hier auf ihre Kosten, da immer auch (biszu 4 parallel laufende Ausstellungen) big names dabei sind, die nicht ohne Grund breitenwirksam zu Ruhm und Ehre kamen.

    Die Eintrittspreise sind hoch 7-9 Euro pro Ausstellung, aber es gibt Kombitickets. Dann muss man allerdings auch entsprechend Zeit mitbringen. Oder die kalte Jahreszeit erwischen, in der man für lange Museumsbesuche froh ist.

    Der Museumsbuchshop ist leider (!) auch sehr gut sortiert, so dass man immer versucht ist, dort unendlich viel Geld auszugeben.

    • Qype User Solitä…
    • Berlin
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    5.0 Sterne
    25.11.2008

    Bis zum Januar nächsten Jahres präsentiert der Fotograf Richard Avedon seine Ausstellung: Eine Retrospektive - Fotografien 19462004 im Martin-Gropius-Bau
    Mehr als 50 Jahre lang war Richard Avedon einer der bedeutendsten Fotografen in der Modeindustrie. Er hatte einen Starstatus, den er über viele Jahre hinweg bewahren konnte. Bereits Anfang der 1950er Jahre machte er sich als führender Modefotograf der Welt einen Namen und arbeitete zunächst bei der amerikanischen Modezeitschrift Harper's Bazaar und später bei der Vogue, bis er 1992 der erste Hausfotograf der Wochenzeitschrift The New Yorker wurde.

    Die Ausstellung Richard Avedon  Fotografien 1946-2004 ist die erste Retrospektive des amerikanischen Starfotografen in Deutschland. Zu sehen sind zahlreiche seiner epochalen Aufnahmen: das Bild des berühmten Models Dovima zwischen Elefanten auf Sägemehl und Heu (1948), das berühmte Gruppenporträt Andy Warhol and Members of the Factory (1969), das Foto von Charlie Chaplin, der als Abschiedsgeste für die USA der McCarthy-Ära die Hände zu Teufelshörnern geformt an die Stirn legt.

    Für den Ausstellungsort Berlin, fast 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, ist Avedons Serie Brandenburg Gate über die Silvesternacht 1989 besonders interessant. Avedon war damals nach Berlin gekommen, um dieses außergewöhnliche historische Ereignis und die Reaktion der Menschen zu fotografieren.
    Die Retrospektive zeigt über 200 Fotografien. Die erste in der Ausstellung gezeigte Aufnahme stammt von 1946, als Avedon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg nach Rom und Sizilien reiste; die letzte Aufnahme zeigt die Sängerin Björk, aufgenommen knapp vier Monate vor Avedons plötzlichem Tod im Jahre 2004.

    Die mehr als sehenswerte Ausstellung dauert bis 19. Januar 2009 - beste Fotografie!

    • Qype User MaryO…
    • Berlin
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    5.0 Sterne
    21.12.2006

    Rebecca Horn im Martin-Gropius-Bau. Ich ging hin und  betrat eine neue Welt.
    Ein Ort, an dem alles in Bewegung ist und in Beziehung zueinander steht.

    Mechanische Objekte und Rauminstallationen bilden den Mittelpunkt: Spiegel, Bücher, Koffer, Straußeneier, ein tanzender Tisch, Quecksilber, Wasser oder Kohlenstaub  alles ist in Bewegung. Die Materialien bekommen ein neues Gesicht, werden in eine neue Bewegung, eine ihnen fremde Dynamik versetzt. Körperskulpturen, Apparate und Gestelle, die den Körper und seine Bewegungen neu inszenieren und verfremden. Maschinen, die Farbe verspritzen, Musikinstrumente erklingen oder Federn fächern und erzittern lassen...

    Hier gibt es nichts Schrilles, Schnelles, Lautes: Die Arbeiten wirken in ihrer kantigen Anmut leicht, manchmal heiter  begleitet vom leisen Surren und Klicken der Apparate. Sie werden begleitet von Zeichnungen, Texten, Fotos und Filmen, die nicht der Erläuterung dienen, sondern die Objekte und einander ergänzen.

    Räume erschließen sich auf bisher unbekannte Weise:
    "Licht gefangen im Bauch des Wales" zeigt Gedichte, die auf eine spiegelnde schwarze Wasserfläche, in die ein goldener Griffel schreibt, neue Lichtzeichen entstehen lassen, die sich in kreisenden Bewegungen über Wände, Decke und Boden tasten.
    Im "Universum in einer Perle", eine sich akonzentrisch drehende runde Spiegelfläche, die Raum und Menschen reflektiert, scheint der Raum sich zu verdichten und wieder zu entspannen, der Blick fällt ins Bodenlose...

    Diese Ausstellung sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen (bis 15. Januar 2007)!

    • Qype User cooldi…
    • Berlin
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    2.0 Sterne
    26.7.2010

    Einer der schönsten Bauten die Berlin für Kunst-Ausstellungen zu bieten hat, und eigentlich für sich schon einen Besuch wert.
    Die richtige Organisation einer solchen, scheint dann aber doch noch mal eine andere Sache zu sein...
    Frida " Wartezeit" Kahlo oder MoMa in Berlin läßt grüßen. Hier hätte man sich ein Beispiel am der Ausstellung der "Schönsten Franzosen" nehmen können um das "Happening" des Schlange stehen zu vermeiden.

    • Qype User Timu…
    • Berlin
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    5.0 Sterne
    28.2.2011

    Mir gefällt schon der Bau an und für sich! Die Ausstellungen - ich bevorzuge Foto-Themen - sind den Eintrittspreis wert. Schön, dass es auch immer wieder kostenlose Ausstellungen gibt!

    Das Café ist ein wenig eng dafür schick, Kaffee und Kuchen sind lecker.

    • Qype User Cowerp…
    • Berlin
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    5.0 Sterne
    29.6.2013

    Hätte ich in Berlin nur einen Tag, dann wäre das meine Strecke: Reichstag  Pariser Platz  Potsdamer Platz  Martin-Gropius-Bau  Topographie des Terrors  Berliner Mauer  Checkpoint Charlie. Alles wichtige auf einer extrem kurzen Distanz. Das Museum selbst überrascht immer wieder mit fantastischen Ausstellungen. Derzeit (07/2013) läuft die Anish Kapoor Ausstellung und sie ist grandios. Eine extra für Berlin angefertigte Installation, wie sie nur in diesem Museum funktionieren kann, sorgt für ein einmaliges Erlebnis. Der Bau selbst als auch die Ausstellungen ziehen einen immer wieder zu diesem Ort. Ein Museum, dass sich zwischen den großen Publikumsmagneten zu Recht, einen wichtigen Platz erarbeitet hat.

    • Qype User schlum…
    • Bonn, Nordrhein-Westfalen
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    1.0 Sterne
    21.7.2010

    Die Frieda-Kahlo-Ausstellung im Martin Gropius-Bau ist katastrophal organisiert - im April wurden die Tickets von Bonn aus organisiert und der Flug gebucht, auf dem Ausdruck war der Einlaß um halb eins vereinbart. Nach anderthalb Stunden Schlange stehen (im Haus) hatte ich 50 Meter geschafft, nach drei Stunden die ganzen hundert Meter von der Eingangstür bis zum Ausstellungseingang. Als ich um vier wieder durch was (es waren etwa 150 tolle Arbeiten zu sehen) standen draußen immer noch Hunderte, die erst noch ein Ticket kaufen mußten, aber wohl an diesem Tag nicht mehr reingelassen wurden. Ganz offensichtlich wurden mehr Tickets verkauft, als abgearbeitet werden konnten. Nie wieder Gropiusbau, solange die Berliner Festspiele so ein amateurhaftes Management betreiben!!!

    Übrigens war die online-Karte einen Euro teurer als an der Kasse. Die einzigen, die ohne Wartezeit hereinkommen sind VIP-Karten-Käufer (25.-), Schwangere mit Mutterpaß oder Behinderte in irgendeiner Form. Wenn ich diese Ausstellung mit einer anderen legendären vergleichen darf: Die Magritte-Retro in Brüssel hatte Hundertausende Besucher, die alle ein Zeitfenster von einer Stunde bekamen und da mußte ich keine zehn Minuten warten. Zum Glück ging die Maschine zurück erst spät.In Bonn (Bundeskunsthalle) haben wir übrigens Kombi-Tickets, die nur einen Bruchteil dessen kosten, was man in Berlin für alle Ausstellungen hätte ausgeben müssen. Den Manager der Festspiele würde ich rausschmeißen.

    Beschwerden bei der Aufsicht haben nichts genützt . Vielleicht hilft das hier...

    • Qype User amarot…
    • Berlin
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    • 4 Beiträge
    5.0 Sterne
    23.6.2009

    Ich war in der Gandhara Ausstellung im Martin Gropiusbau.
    Eine fantastische Gelegenheit das Wissen zum Thema Geschichte, Religion und Multikulturalität zu erweitern.

    Die Stiftung einer Religion, des Buddhismus, aus der Begegnung zweier Kulturen, der frühen Griechen zur Zeit Alexanders und früher Inder in einer Region, die wir heute nur aus den Nachrichten als Taliban-Tal kennen und die Ausbreitung über Indien und China wird anhand archäologischer Exponate eindrucksvoll erklärt.
    Mein wunderbarer Masseur, der oft in Indien und Nepal unterwegs ist hatte sie mir empfohlen: Zu Recht!

    • Qype User nene_B…
    • Berlin
    • 1 Freund
    • 38 Beiträge
    2.0 Sterne
    30.3.2013

    Waren in der Bayer Ausstellung Von Beckmann bis Warhol. Die Ausstellung selbst ist wohl eher Geschmacks- oder Kennersache. Uns hat sie nicht besonders gefallen. Sie wirkt sich sehr Konzeptlos und ich fand die Audioguidetexte etwas dürftig und zu Stifter-lastig. Waren am Schlechtwetter-Feiertag da und es war entsprechend gedrängt und das Personal wirkte unfreundlich und überfordert  von der Kasse bis zur Security. Schade. Das Gebäude hingegen ist sehr beeindruckend.

  • 4.0 Sterne
    23.11.2012

    Der Martin-Gropius-Bau ist mir schon seit jungen Jahren ein
    sehr angenehmes und sehr gern besuchtes Museum  so war's vor Öffnung der
    Mauer, als diese im Ort noch eine besondere Aura verlieh, die auch nach der
    Eröffnung. Nach der Sanierung und der zweiten Sanierung hat das Gebäude
    wieder angenehme Patina angesetzt, dass es mehr als Museums angenehm macht. Ich habe unglaublich viele Ausstellungen dort gesehen, die
    mir Genuss und Vergnügen und oder auch hoch anregend waren. Dies kann man sie
    kaum bewerten. Es gibt eine sehr brauchbare Gastronomie und einen tollen
    Buchladen im Gebäude, so dass es sich durchaus aufs angenehmste lohnen kann
    eine Pause einzulegen, wenn man in einer großen Ausstellung wird oder eine
    zweit besuchen möchte. Ich gestehe jedoch, dass das Personal gibt bisweilen schwer
    auf den Wecker geht, denn man wird nicht selten in einem unfreundlichen Ton von
    Wachleuten zurecht gewiesen, aus den wichtigsten oder Unsinniganlässen heraus. Auch
    ist mir mehr als einmal störend aufgefallen, dass wenn's noch so unpassend ist,
    Kleinkinderexhibitionisten Ihre lieben Kleinen im Laden zusammen brüllen
    lassen und es offenbar sehr genießen, wenn sie möglichst viele andere
    Ausstellungsbesucher nachhaltig stören. Auch wenn es eines meiner liebsten Museen ist, kann es daher
    nur vier Sterne geben.

  • 5.0 Sterne
    13.6.2010

    Direkt am Potsdamer Platz gelegen, sticht der Martin-Gropius-Bau  sofort ins Auge: erbaut Ende des 19.Jahrhunderts vom Namensgaber Martin Gropius und Heino Schmieden im Renaissance-Stil.

    Das ehemalige Kunstgewerbemuseum bietet ein Programm temporäer Ausstellungen auf höchstem Niveau - aktuell parallel mit Hommagen an Olafur Eliasson und Frida Kahlo!
    Mein letzter Besuch galt der Besichtigung der Werkschau des STERN-Fotografen Harald Schmitt anfang des Jahres.  

    Das Inneneben des Bauwerks wird dominiert durch den Lichthof, welcher alle Etagen verbindet - und dessen Besichtigung auch ohne Eintritt in die jeweiligen Ausstellungen möglich ist!

    • Qype User epenl…
    • Berlin
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    5.0 Sterne
    27.10.2008

    Der im Stil eines italienischen Renaissance-Palais errichtete Bau ist einer der wichtigsten Ausstellungsorte in Berlin. Konzipiert wurde das Gebäude ursprünglich als Kunstgewerbemuseum. In den letzten Kriegstagen 1945 war das Museum stark beschädigt worden, erst 1966 wurde es wieder restauriert und unter Denkmalschutz gestellt. Ein toller Lichthof im Zentrum bildet den Rahmen für temporäre Großausstellungen.

  • 5.0 Sterne
    24.7.2012

    Der Martin-Gropius-Bau ist eins meiner drei liebsten Museen in Berlin (neben der Neuen Nationalgalerie und dem Hamburger Bahnhof) und auch eines meiner Lieblings-Gebäude in der Stadt.
    Am Ende des zweiten Weltkriegs wurde das Haus sehr in Mitleidenschaft gezogen, in den Sechzigern unter Denkmalschutz gestellt und erst später wieder rekonstruiert.
    Es ist schon ein besonderes Erlebnis nach dem Lösen der Eintrittskarte die große Treppe hinauf zu gehen in den ersten Stock.
    Gezeigt werden meist moderne Kunstausstellungen, die stets mit Bedacht und mit bestimmten Ideen im Hinterkopf realisiert und gestaltet werden.
    Aktuell ist dies z. B. eine Werkschau von Diane Arbus, die mal wieder hervorragend geworden ist da nicht nur die Bilder der Künstlerin gezeigt werden sondern auch ein Raum die Lebensgeschichte aufzeichnet und ein weiterer großer Raum so etwas wie ein Multimedia-Space geworden ist.
    Die Ausstellungen wie auch das Haus selbst sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Meistens kostet der Eintritt ca. 10 Euro, ermässigt 5 Euro.

    • Qype User michal…
    • Berlin
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    3.0 Sterne
    5.4.2009

    Ich muss mal wieder differenzieren:
    1. Ja, das Gebäude ist beeindruckend - gerade gegenüber dem Abgeordnetenhaus von Berlin, direkt am ehemaligen Grenzstreifen. Der Lichthof ist in der Tat als besonders schön hervorzuheben.

    2. Aber ein Museum definiert sich nicht vordergründig als Gebäude, sondern als Ort von Ausstellungen! Und hier gibt es leider nur sehr selten überzeugende Ausstellungskonzeptionen. Die Fotoausstellungen sind klassisch, also etwas lieblos, die fremden Ausstellungen wie Unterwasserarchäologie oder Skythen nicht schlecht, aber nicht überwältigend.

    Die Wegeführung und Orientierung im Haus ist zu kompliziert, der Shop zu vollgestopft für einen seriösen Museumsshop.

  • 3.0 Sterne
    26.11.2011

    Grandioser Bau.

    Teuer.

    Ausstellungen oft lieblos hingehängt.

    Manchmal aber auch kreativ.

    Gute Klos auch vor dem Eintritt.

    • Qype User jürgen…
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    4.0 Sterne
    9.7.2012

    Eines der imposantesten Gebäude in Berlin ! Gute , regelmäßig wechselnde Ausstellungen . Auch finden oft Event Lokations statt , durch deren Belieferung (Integra) ich den Martin-Gropius-Bau recht gut kenne .

    • Qype User radiom…
    • Berlin
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    1.0 Sterne
    20.4.2012

    Kinder sind hier nicht erwuenscht und das wird auch klar zum Ausdruck gebracht. Ich wollte mit meiner 5 Wochen alten Tochter, die eine sehr entspannte Begleitperson ist, ein wenig Kultur genießen. Nachdem ich die kleine Dame im Wickeltuch untergbracht hatte, ging das Drama los. Die Wickeltasche musste auf jeden Fall nach vorne getragen werden(das kann ich sogar noch nachvollziehen).Gesagt bzw.befohlen, getan! Zudem wurde ich freundlicher Weise von einer Aufseherin darauf aufmerksam gemacht, dass dieses Wickeltuch viel zu eng sei und nicht gut waere fuer Kinder, und gestorben sei in diesem Ding auch schon eins,..? Saemtliches Tun wurde stetig kommentiert und sich darueber mit anderen Aufsehern hoerbar ausgetauscht. Keine gelungene Atmosphaere, fuer 10 Euro Eintritt waere ich doch lieber in den Zoo gegangen!!!!

    • Qype User sashap…
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    5.0 Sterne
    30.10.2013

    totale befriedigung beim verlassen dieses umwerfenden gebäudes

  • 3.0 Sterne
    15.4.2012

    Gutes Programm in schlechter Luft Die im ehemaligen königlichen Kunstgewerbemuseum von 1881 stattfindenden Ausstellungen sind eine Konstante bei meinen Besuchen in Berlin. Das Programm deckt ein weites Feld ab. Leider stelle ich auch immer wieder fest, wie schlecht die Luft im Martin Gropius-Bau ist. Natürlich ist mir bekannt, das Absprachen über Temperatur und Luftfeuchtigkeit oft Bestandteil von Ausstellungsverträgen sind  der Sauerstoffgehalt der Luft spielt dabei offenbar keine Rolle. Da die Renovierung des Hauses Ende der 90er stattfand, eigentlich ein Unding. Bei meinem letzten Besuch schlägt mir bereits in der Eingangshalle eine übelriechende Wolke schlechter Luft entgegen. Dies ist im gesamten Haus der Fall, so dass ich meinen Besuch (statt nach geplanten drei Ausstellungen, die gerade im Haus laufen) bereits nach einer abbrechen muss. Fazit: Hervorragendes Ausstellungsprogramm (fünf Sterne), miserable Luft (ein Stern).

  • 4.0 Sterne
    27.5.2010

    Es ist schwierig mit den Beurteilungen. Natürlich ist das Gebäude unbedingt sehenswert - die derzeitige Ausstellung Olafur Eliasson: Innen Stadt Außen war wunderbar. Aber wie aus den vorherigen Postings zu entnehmen ist, ist nicht alles Gold was glänzt. Ich wundere mich auch über die Preisgestaltung: für jede Ausstellung (zumeist jeweils ein Stockwerk) ein eigener Preis - und der dann nicht zu knapp. Freitags um 18:00 gab es nirgends Warteschlangen. Gleich an der Kasse die Karten bekommen und auch die Ausstellung war nicht zu dicht bevölkert. Die Höflichkeit des Wachpersonals war enden wollend. Einer hat mich direkt angesprochen und mir sein Leid geklagt. Die Leute würden sich nicht benehmen können und ausserdem hätte er nicht eine richtige Wachuniform, sodass er als Respektperson auch nicht wahrgenommen wird. Und als ich eine SMS beantworten wollte, war man gleich der Ansicht ich würde verbotenerweise fotografieren.

    • Qype User DrDeme…
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    5.0 Sterne
    1.5.2012

    Immer wieder Ausstellungen auf Weltklasseniveau! Und das ein mieser Museumsshop oder das Cafe für eine schlechte Bewertungen herhalten müssen, finde ich eher daneben. Auch dass man seine Kinder überall mit hinschleppen muss nervt auch. Klar, dass Kinder hier nicht so ganz hinpassen, da eignet sich der Zoo für einen Familienbesuch doch wohl eher. Bei den teuren Leihgaben aus anderen Museen sind nun mal die Kontrollen und Anforderungen strenger. Ebenso sind 10 Euro Eintritt doch wohl vollkommen angemessen, wenn weltweit Exponate ausgeliehen werden. Für dieses Niveau sollte man auch bereit sein zu bezahlen.

    • Qype User Roland…
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    5.0 Sterne
    28.9.2009

    Ein großartiges Haus: Wissen, Kultur, Ambiente, die richtigen Leute... Ich will gar nichts über bestimmte Ausstellungen berichten, aber allein schon der Blick vom Abgeordnetenhaus auf den Gropius-bau lohnt den Weg. Empfehlenswert!

    • Qype User oldand…
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    1.0 Sterne
    24.6.2010

    mansche besucher/in im martin-gropius-bau benehmen sich wie die ersten menschen und dänken sie dürfen alles. wenn die aufsichten die besucher/in auf die FEHLER hinweisen werden sie von denn besucher/in angepöppelt und beleidigt

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