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    • Qype User kawe7…
    • Kaarst, Nordrhein-Westfalen
    • 10 Freunde
    • 52 Beiträge
    3.0 Sterne
    10.1.2010

    Nach einer Bandscheibenop kam ich zu Medicoreha in ambulanter Reha mit arrangiertem Fahrdienst.
    Bis auf sehr wenige schneebedingte Ausnahmen war Dieser immer recht pünktlich.

    Ich bekam am Servicepoint einen Plan auf dem meine täglichen Maßnahmen aufgeführt waren.
    - Krankengymnastik
    - Bewegungsbad
    - Ergotherapie
    - Vorträge Ernährung, Medizin, Psychologie,...
    - Trainingshalle Physiotherapeutisches Aufbautraining
    - Kleingruppe Wirbelsäule
    - Mittagessen Lukaskrankenhaus
    - Visiten Leitender Arzt Medicoreha Standort Neuss

    Medocoreha ist ein Ausbildungsstandort. Man muß nachhaken ob man nun einen Azubi oder einen ausgebildeten Therapeuten vor sich hat.
    Das Bewegungsbad (die Schwimmhalle) ist recht klein. Sehr negativ ist das das Bad abgeschlossen ist, man sich vorher umkleiden und duschen muß und wie ein begossenenr Pudel wartet um ins warme Wasser zu kommen.
    Die Qualität der Therapeuten bei den Bewegungsbädern ist sehr schwankend.
    Die Ergotherapie mag für einige Patienten nützlich sein. Aber mehr als zwei Mal in der Reha diesen Punkt im Plan zu haben halte ich für Quatsch.
    Ob man und welche Hilfe man im Haushalt und auf Arbeit braucht müßte in zwei Terminen a 30min. abgehandelt werden können.
    Die Vorträge (man muß jede Maßnahme zum Schluss abzeichen lassen) wurden von Physiotherapeuten, Diplompsychologen und Ärzten gehalten.
    Die Qualität war schwankend. Die meißten Patienten stellten ihre Ohren auf totalen Durchzug.
    Das Aufbauträining in der Sporthalle.... die Geräte sind 08/15 wie man sie seit 20 Jahren kennt. Die Therapeuten sind für Fragen jederzeit freundlich bereit zu helfen und zu unterstützen.
    Ob dieses Training einen hilft liegt auch sehr viel an einem selber ob man den Biss hat alles durchzuziehen und sich nicht einen Lenz zu machen. Man muß selber den Hintern konzentriert bewegen.

    Das Essen (man bekommt es kostenfrei durch eine Art Scheckkarte) in der Kantine des Lukaskrankenhauses ist befriedigend.
    Ich stellte fest das sie u.a. frische Kräuter benutzen und z.B. Ravioli selber machen. Anderseits mit Aromen, Geschmacksverstärkern und Konservierungsmitteln arbeiten. (kommt witzig wenn man eine halbe Stunde vorher einen Vortrag i.B.a. Ernährungslehre hatte)

    Fazit:
    Umkleidungsspinde definitiv zu klein. Draußen am Haken in der Umkleide was hängen lassen unmöglich weil Diebstahlgefahr sehr sehr hoch.

    Kommunikation zwischen Rehaservicepoint, Arztanordnung und Therapeuten sehr mangelhaft. Maßnahmen fielen bei sehr vielen Patienten aus. Tagesaufbauplan oft sehr unlogisch aufgebaut

    Mir hat die Reha was gebracht. Deshalbt mache ich jetzt auch bei Medicoreha das Rehanachfolgeprogramm.
    Ich habe ein sehr harmonisches und freundliches Verhältnis zu den Angestellten.
    Fühle mich wohl dort. Aber... wie heißt es so schön..
    Wie es in den Wald schreit..so schallt es heraus.

    Man muß auch selber dran arbeiten sich in dieser Instituition wohl zu fühlen

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