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  • 5.0 Sterne
    27.9.2010
    Erster Beitrag

    In direkter Nähe zum S-Bahnhof Garching in einem Neubau gelegen.
    Es gibt auch Plätze zum Draussensitzen. Die Räume innen sind großzügig, sehr schön eingerichtet (Holzstühle mit schönem Bezug, farbige indische Vorhänge).
    Ausgezeichneter Service, Rotwein wurde in stilvollen Rotweingläsern serviert. Qualität der Gerichte sehr gut und reichhaltig, Chicken Tikka zart und würzig, Chicken Vindaloo war wie erwünscht sehr scharf.
    Neben den Namaskar in Insmaning ein weiterer stimmiger und engagierter Inder im Nordosten Münchens. Empfehlenswert.

  • 4.0 Sterne
    5.12.2013
    1 Check-In hier

    Abwechslungsreiche Mittagsmenüs mit sehr freundlichem Service und günstigen Preisen. Stilechtes Ambiente rundet den Besuch ab. Parkplätze sind gerade Mittags rar.

    • Qype User testtw…
    • Reichertshausen, Bayern
    • 51 Freunde
    • 544 Beiträge
    3.0 Sterne
    9.2.2012

    Jetzt lassen wir doch einmal die Kirche im Dorf: hier wimmelt es nur so von Lobpreisungen, das muss ja ein Taj mahal des Gaumens sein?
    Ich war da.
    Es folgt deshalb ein bewußt ausführlicher Bericht.
    Wir drehten einige Tage in Londons National Gallery mit Rubens, Titian, Leonardo und anderen weltberühmten Malern. Der Redakteur, ein weitgereister Mann und leidenschaftlicher Esser, schleppte mich jeden Abend zum Inder, nur einmal Soho hat er gestattet. In London kannst du so indisch essen, wie gerade noch in Indien war seine Doktrin. Anfangs murrte ich, auf dem Heimflug habe ich mich bedankt für den exzellenten Crashkurs Marke Taj Mahal. In Deutschland kam dann das böse Erwachen, denn die meisten Inder kamen nicht annähernd an die Kollegen in London heran. Auf den Tellern, versteht sich. Ein gravierender Unterschied: Auf der Insel meint scharf in der Speisekarte: schon deutlich. Sehr scharf sollten nur geschulte Gaumen verspeisen. Ebenso wichtig: Zartes Fleisch ist dort auch so, wenn es extra in der Karte steht.
    Und noch etwas habe ich gelernt, dass Tandoori (ein Lehmofen) noch keinen Sommer macht.
    Ähnelt etwa dem Kult um den holzbefeuerten Pizzaofen. Dem ziemlich neuen Garching-Inder mit U-Bahnanschluss unter den Füßen umweht eine bemerkenswerte Welle positiver Kritiken. Ich wollte wissen, wie die Realität ist.
    Der erste Eindruck im beinahe vollen Restaurant mit einer indischen Schönheit nebst Vichitra Vina auf der gewaltigen Speisekarte und penetrantem Gedudle aus dem Lautsprecher war nicht gerade überwältigend.
    Eine sehr üppige Mittagskarte dürfte mit ein Grund für den regen Zuspruch sein. Und die Qualität? Ich hoffte. Dass alle Inder gut aussehen ist fast unbestritten. Dass alle Inder herzlich höflich sind, galt zu einer Zeit, da es noch keine Schwemme indischer Esstempel gegeben hat. Das war also einmal. Einer der drei Herren hier war nicht gerade freundlich.
    Zu jedem Mittagsgericht gibt es Suppe oder Salat. Zuerst wollte ich jedoch Pappad (Linsenwaffeln mit 3 verschiedenen schmackhaften Soßen), 1,80 EUR probieren: Zwei wunderbar dünne, knackige, große Waffeln brachte jetzt ein flinker Ebenholzober. Die Soßen: Tamarinde, Minze und Mixed Pickels schmeckten köstlich und waren gekonnt scharf abgeschmeckt. Krasses Gegenteil bei der tomatigen Tagessuppe, da hat man gespart, auch mit dem Gusto. Also sollte der indische Suppenklassiker den negativen Eindruck ausradieren, die Dal-Shorba (indische Linsensuppe), 3,20 EUR. Mein knappes Urteil: beinahe wie überall, gut, aber nicht aufregend.
    Nun wurde es richtig spannend mit einem Thali. Das bedeutet verschiedene Gerichte auf einem Teller, mittags beim Moti Mahal Thali spezial (eine Empfehlung vom Chefkoch) kostet das 9,50 EUR. Zu Huhn, Lamm und Gemüse gibt es hervorragendes Raita, perfektes Pappad, etwas vorbildlich süß-sauer abgeschmeckten Salat und einwandfreien Basmati-Safran-Reis. Am Abend zahlt man 13,50 EUR. Es ist ein ansprechender, ein interessanter Querschnitt durch Kumars Küche. Allerdings war nur das Huhn zart und damit erstklassig. Gerade beim Lamm wäre das Attribut zart aus der Speisekarte sehr wichtig gewesen. Ergo nur Note 2-3 für den Hauptgang. Zum Mittagsdessert Gulab Jamun (Bällchen aus Milch und Quark in Honig gebacken) 2,90 EUR rate ich nur extrem professionellen Naschkatzen.
    Wer hat nun gewonnen?
    London natürlich, wie immer
    PS: Garching liegt im guten deutschen Mittelfeld, mehr wirklich nicht.

  • 5.0 Sterne
    16.4.2011

    Vor kurzem war ich das erste Mal im Moti Mahal, von dem mir schon viel Gutes berichtet wurde. Vor allem bei diversen Arbeitsgruppen der Garchinger Institute erfreut es sich großer Beliebtheit. Ich muss sagen - zurecht. Das Ambiente ist sehr geschmackvoll, orientalisch, aber nicht kitschig. Der Service (wir waren abends unter der Woche, es war nicht sehr voll) war freundlich und schnell und das Essen sehr empfehlenswert. Das beim Inder ja obligatorische Amuse Gueule (knusprige Brotfladen mit drei Saucen) stimmte gut auf den Abend ein. Auch die Hauptgerichte brauchten sich nicht zu verstecken. Sowohl mein Thali "Moti Mahal" mit verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten als auch die beiden Hähnchengerichte (deren Namen mir leider entfallen sind) haben und allen geschmeckt. Der Warnung bzgl. der Schärfe kann ich mich anschließen, aber mit einem süßen Lassi (Mango oder Maracuja, beides sehr gut) ist es nicht mehr so schlimm. Als Nachspeise sollte man definitiv dann einmal Kulfi probiert haben, welche hier auch sehr lecker sind.
    Was die Preise angeht, sind diese auf einem angemessenen, nicht zu hohen Niveau. Soweit ich mich erinnern kann, haben wir zu dritt 60-70 Euro gezahlt. Definitiv nicht teuer.

    Fazit: Jetzt auch einer meiner Lieblingsinder, vor allem, wenn man ohnehin im Münchner Norden unterwegs ist. Laut unserem amerikanischen Gast auch einer der besten Inder, bei dem er war.

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