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    • Qype User Franzi…
    • Ratingen, Nordrhein-Westfalen
    • 152 Freunde
    • 169 Beiträge
    5.0 Sterne
    29.7.2009

    Wer einmal in dieser imposanten Arena La Maestranza war, wird sehr beeindruckt sein. Wie schon beschrieben, finden täglich Führungen statt. Man erlebt hautnah die Welt der Toreros, ihre Ankleidezimmer mit Bet-stühlen, die Krankenstation, wo verletzte Toreros behandelt und notversorgt werden. Die Ställe für die Stiere, vor dem Kampf, sowie die plätze für die Stiere nach dem Kampf. Eine für uns(viele) unverständliche Welt. Die Führungen werden sehr behutsam durchgeführt, die Geschichte, die Kultur, alles wird einem nahegegracht. Man geht mit dem Thema Stierkampf sehr kritisch um. Leider muss ich gestehen, dass ich während meiner Zeit in Spanien, in den 80ern,mehrere Stierkämpfe in Ronda, Madrid und Sevilla gesehen habe und besuchen musste (Servicio Militar, C.L.). Für mich war es fremd, neu und faszinierend, die Begeisterung der Massen zu erleben.
    Ich war mit dieser Kultur als Deutscher nicht vertraut, bin ich auch bis heute nicht, obwohl ich in Spanien zeitweise lebe. Die Perversion für mich ist folgende: ich habe noch nie in meinem Leben Menschen erlebt, die über einen Stier, oder über Stiere allgemein, so philosophisch, zärtlich und liebvoll geredet haben, wie die Befürworter des Stierkampfes. Den Respekt, das ist das unverständliche für mich, den man den Tieren zollt, obwohl man sie tötet, ist unglaublich. Ich möchte hier wahrlich keine Leute oder zukünftige Touristen dazu bewegen, eine Corrida zu besuchen, dafür empfinde ich zuviel Abscheu an dem Spektakel. Doch wer sein Gastland kennenlernen möchte, sollte mal eine Führung mitmachen. Es stößt ab und fasziniert zugleich. In meinem eigenen Freundes/- Bekanntenkreis in Spanien verhält es sich wie in ganz Spanien, immer mehr lehnen den Stierkampf ab, man ekelt sich einfach.
    Diese Arenen, Sevilla, Madrid und Ronda, sollten ein muss bei einem Spanienaufenthalt sein, man erlebt das alte vergangene Spanien, hoffe wir, dass auch die Stierkämpfe bald der Vergangenheit angehören.

  • 4.0 Sterne
    20.8.2013

    Wie viele andere Menschen auch empfinde ich für einen Stierkampf nicht die notwendige Sympathie - gerade auch weil ich Vegetarier bin! Aber trotzdem ist es lohnenswert, diese wirklich sehr schöne Anlage einschließlich Museum während einer Führung in spanischer und englischer Sprache zu besichtigen.

    Wir hatten etwas Pech mit unserer Führerin; denn sie wirkte sehr lustlos. Ihre spanischen Erklärungen spulte sie ab, und die englische Sprache war kaum zu verstehen. Aber trotzdem hat sich der Besuch in der Arena und dem angegliederten Museum gelohnt.

    • Qype User Sandra…
    • Salamanca, Spanien
    • 35 Freunde
    • 61 Beiträge
    3.0 Sterne
    8.11.2007

    Die Stierkampfarena von Sevilla gilt als eine der ältesten und schönsten Spaniens. Allerdings hieß es bei Bejar auch, dass es die älteste sei, aber so viel dazu...
    Es war zumindest die erste Stierkampfarena, die ich in Spanien bisher gesehen habe, die man besichtigen konnte, ohne einen Stierkampf zu sehen und deshalb recht interessant. Alle halbe Stunde beginnt eine Führung (5EUR) auf spanisch und englisch, die einem die Arena und das dazugehörige Museum zeigt. Für alle die, so wie ich, keinen Stierkampf sehen wollen, aber einmal schauen wollten, wie es dort aussieht.

    • Qype User chilib…
    • Ober-Ramstadt, Hessen
    • 84 Freunde
    • 187 Beiträge
    5.0 Sterne
    7.2.2010

    Franzimausi beschreibt den Widerspruch im Stierkampf sehr gut. Um den Hype und den Stolz der Spanier auf den Stierkampf zu erläutern. Ich schreibe absichtlich nicht "zu verstehen", da das wohl nahezu unmöglich ist. Die Führung durch die Stierkampfarena ist wirklich sehr detailliert. Die Mühe der Führerin bei meinem Besuch, mir als einzige Nicht-Spanierin in der Führung ihre Kultur so nah wie möglich zu bringen, war wirklich riesig. Die Geschichten rund um den Stierkampf und die Arena in Sevilla hat sie spannend und stolz präsentiert. Mir wird es trotzdem für immer verborgen bleiben, warum man die Stiere hegt, pflegt, betüddelt, um sie dann vor einem tosenden Publikum zu töten. Besonders irritierend empfand ich das Schicksal von Islera, die als einzige Kuh im Museum der Stierkampfarena ausgestellt ist. Islera hatte einen berühmten Sohn, der als besonders stark und aggressiv galt. Damit der Matadore den größtmöglichen Ruhm erlangen konnte, wollte man den Sohn der Islera besonders aggressiv machen. Dies versuchte man, indem man Islera vor dem großen Kampf tötete und ihr Blut in der Arena verteilte.
    Wie gesagt, sehr irritierend. Trotzdem denke ich, dass ein Besuch dieser Stierkampfarena im Rahmen einer Führung ein absolutes Muss für jeden Touristen bedeutet, der an der spanischen Kultur interessiert ist.

  • 5.0 Sterne
    23.12.2011

    Auch wer Stierkampf strikt ablehnt, sollte sich die Arena und das Museum ansehen. La Maestranza gehört zu den bedeutensten Arenen der Welt. Nach Madrids La Venta werden hier die besten Torreros und die besten Stiere gezeigt. Die Arena ist über 240 Jahre alt. Wer noch nie einen Stierkampf gesehen hat und sich das einmal ansehen will, dem empfehle ich es hier zu tun. Nichts ist schlimmer als ein Stierkampf von Anfängern und Laien, denn das ist pur Tierquälerei. Ansonsten sei jedem seine Meinung zum Stierkampf zugestanden. Der Preis für eine Karte für einen Stierkampf kostet je nach Platz, Wetter, Stier und Stierkampfer zwischen 5 EUR und 150 EUR. Für einen guten Platz mit einem guten Torrero sollten Sie in Sevilla 50EUR investieren. Der Eintritt in das Museum kostet 6,50EUR. Ein Blick auf die Homepage hilft.

    • Qype User vivesv…
    • Hamburg
    • 13 Freunde
    • 62 Beiträge
    5.0 Sterne
    20.7.2009

    Am Guadalquivir liegt dieser Tempel spanischen Kulturguts. Neben der Plaza Las Ventas in Madrid ist es die wichtigste Stierkamparena Spaniens und somit Pilgerstätte für Aficionados. Täglich ist das Rund sowie das Stierkampmuseum zu besichtigen. Die interessanten Führungen handeln von Entstehung und Philosophie des Stierkampfs, und werden zudem neben spanisch in Fremdsprachen angeboten. Die Kämpfe finden im Sommer statt. Dann finden sich einheimische Kenner der Szene neben weit gereisten Touristen im weiten Rund.

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