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  • 5.0 Sterne
    13.6.2010

    Hier findet man wirklich jedes Instrument, von dem man vorher nicht mal wusste, dass es existierte. Das Musikinstrumenten-Museum ist gleichzeitig aufregend und kurios, wobei es einen unglaublichen Charme hat, der in einem irgendwie die Nostalgie weckt und plötzlich muss man an die alten Sherlock Holmes-Filme denken, während man staunend durch das mit Teppich ausgelegte Museum wandert.

    Dieser Ort ist nicht nur für Musiker überaus interessant, weil man hier unglaublich viel über die Geschichte und Entwicklung der einzelnen Instrumentengattungen lernen kann, sondern weil es einfach unglaublich viel Spaß sich alles anzuschauen, hier und da was auszuprobieren und dabei immer gespannt die Ohren zu spitzen.

    Also spätestens bei der nächsten "Langen Nacht der Museen" sollte man unbedingt mal hier rein schauen.

  • 4.0 Sterne
    14.10.2013

    The Sound of Berlin

    Inspiriert von einem Besuch des alten Wasserspeichers am Prenzlauer Berg, in dem gleich mehrere Künstler Klanginstallationen von bizarrer Eigenart präsentierten, verschlug es uns in das Musikinstrumentenmuseum in der Nähe des Potsdamer Platzes.
    Sehr positiv für Besucher, die vorher Berlins Straßen durchwandert, oder wie wir in den dunkel grollenden Tiefen ehemaliger Wasserlabyrinthe beschallt wurden, ist der direkt am Museum liegende Parkplatz mit moderaten Preisen für eine Metropole wie Berlin. Das Heiligtum betreten darf man als Erwachsener schon für 4 Euro. Kinder bis 16 Jahren haben freien Zugang zu den Schätzen der Instrumentenbaukunst.
    Die Exponate sind nach Art und Alter sortiert, so dass man die Entwicklung einzelner Instrumente gut nachvollziehen kann. Es finden sich unter den Ausstellungsstücken auch Seltenheiten wie zum Beispiel eine echte Stradivari.
    Für meinen Synthpopper waren aber die elektronischen Instrumente am interessantesten. Die allerdings gab es nur in kleiner Zahl. Dafür hat man aber die Möglichkeit, sich durch gefühlte achthundert-zweiundsiebzig Clavicorde und Violinen zu schlängeln.
    Wirklich lustig dabei waren die Wächter des Tons, die uns und vor allem die Kleinen fleißig im Auge behielten. Reglos, fast wie selbst schon angewurzelt standen sie in großer Zahl in den Räumen verteilt und beäugten die Eindringlinge. Doch sobald ein kleines Patschehändchen in den Intimbereich eines ihrer Schützlinge eindrang, schnellte drohend Arm oder Bein der Wachmännlein und -weiblein zum Überraschungsangriff in die Höhe.
    Das ist ja eigentlich verständlich, weil es sich ja um unwiederbringliche Kulturgüter handelt, allerdings gehört zu einem zeitgemäßen Museum meines Erachtens auch etwas mehr Interaktion als ein Kopfhörer, der einem ausgewählte Instrumente zu Gehör bringt. In einem solchen muss angefasst werden dürfen, muss es eine Kinderwerkstatt geben, sollte an den Highlights der Ausstellung mehr als nur ein Schild mit einigen technischen Daten stehen. Es geht ja um Musik - und die sollte lebendig sein.
    Das alles ist natürlich bei dem oben genannten Preis ein utopischer Gedanke, aber doch kein allzu abwegiger.
    Alles in allem ist das Museum aber interessant und auf jeden Fall einen Besuch wert. Vielleicht eignet sich ja ein Tag, an dem ein Konzert stattfindet noch besser dazu auch ein Klanggefühl für die Instrumente zu entwickeln, ihnen näher zu kommen und das Kribbeln im Bauch zu spüren wenn aus den stummen Holzkästen klingende Zeitzeugen werden, die Geschichte erlebbar machen.

    • Qype User Teezon…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 77 Beiträge
    3.0 Sterne
    19.6.2013

    Für extreme Instrumentliebhaber sicherlich sehr interessant.
    Allerdings gibt es hier kaum etwas zum Anfassen und Mitmachen. Man schaut sich die Instrumente an (natürlich nicht nah rangehen!) und dann liest man den Text dazu. So geht das über zwei Etagen.

  • 5.0 Sterne
    1.6.2010
    Erster Beitrag

    Ich mache selber Musik udn war daher super fasziniert vom Musikinstrumente-Museum.
    Wirklich sehr beeindruckend, was es hier alles gibt. Spektakulär fand ich auf jeden Fall die Taschengeige.

    Über drei Etagen führt das Museum in chronologischer Reihenfolge durch die Geschichte der Blas- und Seiteninstrumente, den Instrumentenbau und die Entstehung des Klanges im musikalischen Sinne. Der Audioguide leitet einen klangvoll durch die Ausstellung.
    Ausserdem weiß ich nun endlich was "alle Register ziehen" bedeutet. Hier kann man über 3.500 Instrumente sehen und sogar das Fotografieren ist erlaubt.

    Wirklich super spannend was es so alles gingt und klingt.

    • Qype User Overto…
    • Berlin
    • 78 Freunde
    • 93 Beiträge
    5.0 Sterne
    16.10.2009

    Das Berliner Musikinstrumenten-Museum in der Nähe der Berliner Philharmonie und dem Potsdamer Platz in Berlin Tiergarten - Eingang über die Ben-Gurion-Straße - ist eine kleine Fundgrube mit Musikinstrumente der europäischen Kunstmusik vom 16. Jahrhundert bis zur Neuzeit. Zur Zeit kann man rund 3.200 Instrumente bestaunen, die vielfach in spielbarem Zustand befinden. Gut 800 Instrumente sind in der Schausammlung zu sehen. In der Tat herbergt diese Museum in seiner Vielfalt eine der repräsentativsten Sammlungen in Deutschland.

    Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und Donnerstag von Donnerstag neun bis zweiundzwanzig Uhr - ab 18 Uhr Donnerstag besteht die Möglichkeit, kostenfrei ins Museum zu gelangen. Dann hat man noch gut 3,5 Stunden Zeit die Sammlungen zu bewundern und sich über die Geschichte einzelner Musikinstrumente zu informieren.

    Samstag und Sonntag ist das Museum von 1017 Uhr geöffent und Montag ist es geschlossen.

    Eintritt: EUR 4,- / ermäßigt EUR 2,- Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei

    Freier Eintritt an jedem Donnerstag ab 18 Uhr

    • Qype User rav…
    • Hønefoss, Norwegen
    • 9 Freunde
    • 109 Beiträge
    5.0 Sterne
    19.2.2009

    Klingt unspektakulär, ist aber ein unglaubliches Erlebnis: von der Taschengeige bis zur dreistöckigen Wurlitzer-Orgel für Theatermusik ist hier alles vertreten.

    Auf der Rückseite der Philharmonie findet sich das ebenfalls von Hans Scharoun entworfene, und speziell für die Sammlung zugeschnittene Musikinstrumenten-Museum. Auf drei Etagen führt das Museum chronologisch durch die Entwicklungsgeschichte von Blas- und Saiteninstrumenten, und unterrichtet thematisch über Instrumentenbau und die Prinzipien der Klangentstehung. Und überall finden sich kuriose, oder auch einfach nur alte Musikinstrumente. Kennt Ihr die Äolsharfe, die Stockklarinette, den Stillen Zinken oder die Pommer? Und was heißt es, sämtliche Register zu ziehen?

    Sehr zu empfehlen ist die Führung, auf der die Instrumente vorgespielt werden - gegen einen Unkostenbeitrag von nur 2 Euro.

    • Qype User venzch…
    • Pforzheim, Baden-Württemberg
    • 0 Freunde
    • 12 Beiträge
    5.0 Sterne
    21.1.2010

    Sehr sehr faszinierend und auf jeden Fall einen Besuch wert.
    Alles andere wurde von meinen Vorrednern schon ausführlich beschrieben.
    Unbedingt ( gegen Vorlage des Personalausweises) den im Preis inbegriffenen Audioguide mitnehmen.
    Man kann dort viele Klangbeispiele hören. Leider ist zu den Instrumenten selber nichts beschrieben, allerdings werden die Katalognummern dazu erwähnt, ich nehme an, man kann dies dort nachlesen.
    Ich wollte gar keine großen Erklärungen, einfach schauen, wo es möglich ist zuhören und genießen.
    Fotografieren ohne Blitz ist erlaubt und wenn man fragt darf man auch die auf dem Foto störenden Schildchen auf den Instrumenten kurz entfernen.

  • 2.0 Sterne
    12.9.2012

    Ich habe es im Rahmen der Langen Nacht der Museen und fand es langweilig. Zwar ist die Vielfalt groß doch es lässt sich nichts anfassen oder ausprobieren. Für den Überblick was es mal alles gab ist es ok aber für mich als Nichtmusiker bedarf es keiner Wiederholung des Besuchs.

    • Qype User allets…
    • Berlin
    • 4 Freunde
    • 139 Beiträge
    4.0 Sterne
    26.10.2012

    uf jeden Fall einen Besuch werrt

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