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  • 5.0 Sterne
    10.9.2008
    Erster Beitrag

    Der Naturschutzbund Saar hat hier im Lebacher Stadtteil Niedersaubach eines seiner zahlreichen Büros.
    Hier findet man alles Wissenswerte rund um die Natur, ihre Tiere und Pflanzenarten - und wie man diese besser verstehen und schützen kann.

    Auch über Themen wie Beispielsweise Kormoranbejagung im Saarland oder auch Windkraft in Deutschland kann man sich hier vor Ort oder auch auf der Internetseite
    nabu-saar.de/lv sehr gut informieren.

    Im April stieg die Mitgliederzahl des NABU Saar auf die Zahl von 13 000 Mitgliedern. Der Mitgliederbestand im Saarland hat sich in den vergangenen 8 Jahren von 10 353 Mitgliedern auf den jetzigen Stand von 13 000 erhöht. Bundesweit engagieren sich 450 000 Menschen beim NABU als aktive Umweltschützer oder Förderer für Mensch und Natur. Im NABU-Bundesvergleich liegt der NABU Saarland in seinem Verhältnis Mitglieder zur Bevölkerungszahl seit vielen Jahren sogar auf Platz 1! Von 1000 Saarländern sind inzwischen 14 Mitglied im NABU Saarland.
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    Da es jetzt so langsam wieder in den Herbst geht - und der Winter unweigerlich folgt - kann man sich auch schon einmal Gedanken darüber machen, ob man den Vögeln in seiner Umgebung für die kalte Jahreszeit eine kleine Futterhilfe basteln möchte.
    Auch hierzu erhält man beim NABU auf Anfrage schöne bebilderte Anleitungen.

    Ein einfacher aber hübscher Plan für ein Futterhäuschen:
    baumarkt.de/b_markt/serv…

    Beim Bau eines Vogelfutterhauses sollte man darauf verzichten, daß Dach rot anzustreichen! Auch wenn das schön aussieht. Viele Vögel nehmen Rot als eine Alarmfarbe wahr.



    Ferner ist es wichtig, auf ausreichende Hygiene zu achten und bloß artgerecht zu füttern. Nicht gefressenes Futter bleibt liegen und bildet schnell Schimmel.
    Ebenso ist es sinnvoll, mehrere Futterstellen einzurichten. Dies verursacht weniger Stress beim Fressen.

    Eine ebenfalls interessante - und sehr einfache - Art, eine Futterstation für Vögel zu bauen:

    nicbastelt.com/gebaut/vo…
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    Ein einfaches Rezept für ein gutes und fettreiches Winterfutter:

    Zwei Kilogramm ausgelassenes Rindertalg (gibt es für wenig Geld beim Metzger),
    Haferflocken, ungesalzene Erdnüsse und Sonnenblumenkerne.
    Das Fett schmelzen, die Erdnusskerne etwas in der Küchenmaschine kleinhacken und alles zusammen zu einer dicken Masse verrühren.
    Entweder erkalten lassen und später in kleinen Brocken verfüttern, oder in entsprechende Gefäße, wie zum Beispiel Kokosnussschalen umgedreht aufgehängte Blumentöpfe oder hohle Zierkürbisse füllen.

    Eine weitere gute Idee sind Äpfel. Gesammelt und an einem trockenen Ort im Freien gelagert kann man sie ruhig sich selbst überlassen. Gerade nachdem einmal Frost über sie weggegangen ist, und sie auch angefault sind, werden sie von vielen Vögeln - vor allem Amseln - sehr gerne angenommen.
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    Der BUND für Umwelt (bund.net/nc/bundnet/serv… ) meint zum Thema Winterfutter für Wildvögel:

    "Beeren von Weißdorn, Holunder, Sanddorn, Feuerdorn, Eberesche und Schlehe sind besonders bei Amsel und Wacholderdrossel beliebt. Grünfink, Sperlinge und Dompfaff bevorzugen die Körner verschiedener Getreidesorten und die Samen von Gräsern, Kletten, Brennnesseln, Disteln, Ampfer und Löwenzahn. Auch Sonnenblumenkerne, Kürbissamen, Bucheckern sowie Wal- und Haselnüsse werden gerne gefressen. Blau- und Kohlmeisen ernähren sich sowohl von Beeren als auch von Körnern."

    FEUERDORN

    "Die Früchte sollten nicht in der Nähe von Straßen oder frisch gespritzten Feldern gesammelt werden. Bitte ernten Sie an einer Stelle nicht alles ab, da den Vögeln hier sonst die natürliche Nahrungsquelle verloren geht. Die Beeren können eingefroren oder auf einem Kachelofen oder Heizkörper über mehrere Tage getrocknet werden. Das getrocknete Vogelfutter ist fertig, wenn sich die Beeren wie zähes Leder anfühlen und sie keine feuchten Stellen mehr aufweisen. Besonders haltbar wird das selbst gemachte Vogelfutter, wenn es in einem einfachen Leinenbeutel kühl und trocken aufbewahrt wird."



    "Generell gilt: Bei der Vogelfütterung sollte man maßvoll und sachgerecht vorgehen. Erst wenn die natürlichen Nahrungsquellen für Vögel knapp werden  also bei einer dauerhaft geschlossenen Schneedecke und anhaltendem Frost  sollte das Futter ausgestreut werden. Weitere Informationen dazu in der BUND-Broschüre Vögel im Winter  wie Sie ihnen am besten helfen können; Bezug für 2,20 Euro unter Telefon 030/27586-480 oder im Bundladen."

    FEUERDORN

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