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  • Inselpark 20
    21109 Hamburg
    Wilhelmsburg
  • Telefonnummer 040 33442688
  • Webseite des Geschäfts nordwandhalle.de

Empfohlene Beiträge

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  • 4.0 Sterne
    16.11.2013

    Vorweg: Ich bin kein Alpinist, früher gern einfach so geklettert, habe aber keinerlei professionelle Grundlage, und bewerte hier einfach mal nur gefühlsmäßig den Kindergeburtstag, den wir hier gestern mit meinem Stiefsohn gefeiert haben. 10 ist er geworden. Und mit 10 kann man hier gut hin. Alle Teilnehmer, auch die Mädchen, kamen eindeutig klettersüchtig wieder nach Hause und waren bester Laune, voll ausgetobt und jeder mindestens zehn Mal am Seil (rope) an der 16 Meter hohen Decke gelandet...

    Die Nordwandhalle liegt nahe am S-Bahn-Hof Wilhelmsburg am Ausstellungsgelände, so dass die schmuddeligeren Portionen des Stadtteiles nicht am Weg liegen. Der Eingangsbereich bietet einen Klettershop mit ein wenig allerhand Zubehör, hauptsächlich von Globetrotter.  Der Tresen dort ist oft ein wenig überlastet, so stark ist freitags der Andrang. Neben dem Check-in findet man das nette Bistro Refugium. Dazu an anderer Stelle mehr.

    Die Umkleiden liegen etwas kompliziert im Untergeschoß, sind aber recht groß angelegt und sauber. In der riesigen , von zwei Ebenen zugänglichen, verwinkelt durchbauten Halle gibt einen etwas kleineren Boulderbereich (Klettern ohne Seile / Sicherung in mässiger Höhe), einen Topropebereich (da hängen fertig gespannte Seile) und einen so genannten Vorstiegsbereich (man muß selber Seile einhaken).

    Die Kinder waren natürlich alle hibbelig und wollten sofort an die bunten Klötzchen aus Kunststoff in der Wand. Sie mussten sich aber erst mal länger auf den weichen Boden setzen und die Einführungen des Kursleiters anhören. Schwierig zu ertragen, aber auch lustig. Am Ende setzte sich der wirklich junge aber sehr nette und gleichzeitig durchsetzungsfähige Anleiter gut durch und alle Kinder konnten Kommandos, Regeln, Knoten etc., bevor sie loskletterten. Dreierteams. Zusammenarbeit. Erstaunlicherweise funktionierte alles. Kontrollbedürftiges Vatertier saß beruhigt im Sesselsofa unten, guckte zu, fotografierte, ging dann schließlich zwei Espresso trinken, bevor die Meute große Pause machte (tränken, füttern, mit unendlich scheinendem Atem weiter plappern...). Weiter ging es, von der "kleinen" Wand, also "nur" so 10 Meter, dann zur "richtigen" Wand mit etwa 16 Meter.

    Auch die ängstlichen und kleinen Kinder kamen überraschend gut zurecht, keiner meckerte, wenn er unten stand und halten musste, es war richtig prima. Und die Power der Kleinen reichte hinterher noch für einen Seilabsprung aus 10 Meter Höhe sowie eine Balgerei mit allen auf den Matten. Puh, als Ü40 fühlte man sich da wie ein Opa, das ist das einzige, worauf sich Eltern vorbereiten müssten. Ich war ja "damals" (preussisch-dänischer Krieg oder so) mal Leistungssportler, bevor der Verfall anfing, der glücklicherweise noch nicht so weit fortgeschritten ist. Aber hier ist man umgeben von einem Altersschnitt von sagen wir mal ... 25 Jahren, wenn nicht weniger, alle schick, hübsch, drahtig, schlank, muskulös, zäh, gut anzuschauen (bei dem hohen Männeranteil der Sportler haben Mütter als Begleitung da sicher nicht immer nur ihre Kids im Auge...)... nun ja, mal sehen, wie die dann  nach weiteren 20 Jahren (und ein paar Kindern) aussehen... aber ich schweife wieder ab.

    Fazit: Beste Location für Kindergeburtstag. Gruppen nicht zu groß wählen. Kostet Geld. Pro Kind um 20 Euro, dazu Kursleiter 60 Euro. Also nicht billig - daher dem Geburtstags-Kind klar machen, dass das echt was besonderes ist. Gruppe entsprechend zusammenstellen: keine Sporthasser und keine Saboteure/Marodeure  Lohnt sich dann aber definitiv und war gestern jeden Cent wert.

  • 5.0 Sterne
    17.10.2013
    5 Check-Ins hier Beitrag des Tages 11.2.2014

    Ich kenne zwar nicht wahnsinnig viele Kletterhallen, aber mittlerweile doch einige und bei der Bewertung hier muss ich nicht lange nachdenken: volle 5 Sterne meiner Meinung nach. Zur Ausstattung wurde im Grunde schon alles gesagt, überlesen habe ich bisher ein Wort zum wirklich tollen Außenbereich. Draußen an der Wand zu klettern ist einfach noch ein bisschen cooler als drinnen: frische Luft und die Höhe wirkt auch gleich anders. Seit diesem Sommer ist auch ein kleiner Außenboulderbereich fertig, der mit einer Weichbodenmatte gesichert werden kann.

    Was mir - gerade im Hinblick auf andere Kletterhallen wirklich toll gefällt sind auf der einen Seite die wirklich guten Griffe - sie sind nicht zu spakig, gut geschraubt, nicht zu alt (ich hoffe, dass das weiterhin so bleibt), so dass man sie auch gut beklettern kann und die tolle Glasfassade, die bei viel Licht klettern lässt (z.B. im krassen Gegensatz zur Halle in Köln Ehrenfeld).
    Außerdem mag ich die "Probleme" und die unterschiedlichen Routen gern. Die Schwierigkeit wird nicht nur definiert durch lange Züge oder kleine Griffe, sondern machen einfach Spaß.

    Das nette Team und der freundliche Umgang miteinander runden das Ganze dann noch ab, so dass wir jeden Freitag hier sind :-) - deshalb lohnt sich für uns auch die Abokarte, die es dann für ein Jahr ermöglicht, das Happy Day Klettern für 6,50 zu besuchen.

    PS: unser 4 jährige Sohn ist dort - mit verantwortungsvollen Eltern :-) auch gern gesehen - für uns ein absoluter Pluspunkt - die Kinderbetreuung am Sonntag haben wir zwar noch nicht ausprobiert, aber empfinde ich als faires Angebot

    • Qype User Puddin…
    • Hamburg
    • 0 Freunde
    • 3 Beiträge
    1.0 Sterne
    4.4.2013

    Achtung! Wer einen Temrin macht und nicht kommen kann muss zahlen oder bei Krankheit einen
    Attest vorweisen. Meines erachtens eine Frechheit.

    • Qype User jensbl…
    • Hamburg
    • 8 Freunde
    • 18 Beiträge
    5.0 Sterne
    3.6.2013

    Ich als absolutes Nordlicht konnte bis jetzt mit dem Klettersport wenig bis gar nichts anfangen, das hat sich nun komplett gewandelt.
    Die Nordwandhalle gibt es nun seit ca. 1 Jahr und wird meiner Meinung nach immer besser.
    Als erstes habe ich mal das Bouldern ausprobiert, das ist Klettern in Absprunghöhe ohne Sicherung, man kann also auch problemlos alleine klettern. Der Boulderbereich ist für meine Ansprüche ausreichend groß und hat auch für Anfänger gute Routen. Aber auch für Fortgeschrittene gibt es Boulder, an die ich mich noch nicht ran traue. Die Boulder werden in aller Regelmäßigkeit umgeschraubt (1 mal in der Woche?), so dass keine Langeweile aufkommt.
    Nach einiger Zeit habe ich mich dann auch an das Toprope Klettern gewagt. Nach dem Einsteigerkurs konnte ich mich nun an die Routen ranmachen. Auch hierzu muss ich sagen, ein toller Sport! Anders als das Bouldern und auf jeden Fall sehr anstrengend. Ich hab auch schon bei gutem Wetter ein paar Routen draussen ausprobiert  einfach toll an der frischen Luft.
    Zur Zeit wird auch draussen an Bouldermöglichkeiten gebaut  das wird bestimmt super.
    Nach dem Klettern essen wir immer noch eine Pizza im Refugium, dem dazugehörigen Restaurant, trinken ein Bier und quatschen noch ein bisschen. Ein bisschen schade, ist dass man am Tresen bestellen muss, aber das kann ich verschmerzen.
    Alles in allem: Top!

  • 5.0 Sterne
    24.3.2012
    Erster Beitrag

    Inzwischen gibt es immer Mittwochabend eine Einsteigerveranstaltung fürs Bouldern. Ein paar Tipps und Kniffe gibt's da zu sehen und der erste Eintritt ist frei. 7. Mai 2012: Nach nun etwas mehr als einem Monat ist die Halle schon deutlich fertiger als noch zur Eröffnung. Unter anderem sind jetzt auch Bänke und Schränke in den Umkleiden. Letzte haben aber kein eigenes Schloss, deswegen: Eigenes Vorhängeschloss mitbringen!
    Ansonsten sind die Griffe und Tritte inzwischen deutlich benutzter: überall weißer und schwarzer Staub. Auch die Matten und Wände zeigen inzwischen Gebrauchsspuren.
    Toll ist nach wie vor der Service und die Freundlichkeit des Teams, das sich wirklich viel viel Zeit nimmt, wenn man eine Frage hat.
    Für den Sommer wird draußen inzwischen am Outdoor-Bereich gearbeitet, also Klettern und freiem Himmel.
    Nach wie vor finde ich die Preise ein wenig zu hoch. Sowohl fürs Klettern als auch im Refugium, (qype.com/place/2349607) dem hauseigenen Bistro.
    Aber das macht der Studentenrabatt am Montag oder die anderen Veranstaltungen hier wieder wett.
    Insgesamt ist es hier sehr schön leer, so dass man eigentlich jederzeit fast jede Route spontan klettern kann. 24. März 2012: Groß, übersichtlich, schön hell. Ein umfassender Boulderbereich, dessen einzelne Schwierigkeitsgrade im wöchentlichen Wechsel umgeschraubt werden. Jede Farbe hängt also 5 Wochen. Das verspricht Abwechslung.
    Ein wenig viele Kinder, die chaotisch hin und her genannt sind (teilweise auch unter kletternenden durch), aber das liegt wohl am Eröffnungswochenende mit freiem Eintritt.

    • Qype User Walter…
    • Hamburg
    • 3 Freunde
    • 57 Beiträge
    5.0 Sterne
    13.4.2012

    Klettern, Bouldern  hier bleibt kein Wunsch offen. Drumherum noch viel Baustellenathmo aber die Halle sellbst ist schon tip top.

    • Qype User Chauk…
    • Bremen
    • 0 Freunde
    • 3 Beiträge
    3.0 Sterne
    25.6.2012

    Die Nordwandhalle ist eine komplett neu gebaute Halle, die man auf die Bedürfnisse von ambitionierten Kletterern abgestimmt hat. Das heißt es gibt einen Boulderbereich ( Klettern in Absprunghöhe ), einen Topropebereich ( Seile hängen ) sowie einen großen Vorstiegsbereich (man muß selber Seile einklippen ).
    Der Eingangsbereich wartet gleich nach dem Eingang mit einem Klettershop auf in dem man allerhand Zubehör kaufen kann. Die Preise entsprechen dem Sponsor Globetrotter, der den Laden wohl als Dependance betreibt / betreiben lässt.
    Am Check-in wurden wir lediglich gefragt, ob wir schon mal da waren. Das verneinten wir ehrlicherweise und bekamen stattdessen einen Zettel ausgehändigt den wir ausfüllen und unterschreiben sollten. Es wurde weder der DAV-Toprope / Vorstiegsschein abverlangt noch wurde kurz überprüft ob man Ahnung hat wie zB der gängige Achterknoten geht. Stattdessen bekam man gegen 5 Euro Pfand eine Magnetkarte für den  nicht funktionierenden  Einlass. Man konnte um das Drehkreuz einfach herumgehen.
    Wenigstens erfuhr man das man eine Treppe runtergehen muß um in die Halle zu kommen.
    Neben dem Check-in ist das Bistro Refugium. Das sieht auf dem Internetauftritt größer aus als es in Wirklichkeit ist. Doch dazu später. Ebenfalls auf dieser Ebene findet man Toiletten.
    Unten angekommen sind die Umkleidekabinen. Diese sind großzügig angelegt, verfügen über Spinde, Bänke und zumindest im Herrenbereich über zwei Duschen. Die Spinde sind abschließbar. Leider findet man auf der Homepage darauf keinen Hinweis, das man sein eigenes Vorhängeschloß mitbringen sollte.
    Ebenfalls findet man hier Toiletten. Alles ist sauber.
    Die ganze Halle verfügt in den Kletterbereichen über einen Fallschutzboden, der sehr angenehm ist.
    Die Boulderarea ist verhältnismäßig klein. Gut ist, das der Bereich räumlich getrennt ist vom restlichen Kletterbereich. Allerdings taugt das Ganze eher zum Aufwärmen. Wer nur bouldern will, was lt. Preisaushang auch geht, kommt hier nicht unbedingt auf seine Kosten. Die Probleme liegen dicht beisammen, der ganze Bereich bietet wenig Platz.
    Der Topropebereich befindet sich auf demselben Level wie der Eingangsbereich. Auch hier liegen die Routen dicht beisammen. Nebeneinander zu klettern ist nicht möglich, wenn man ein wenig Rücksicht nehmen will oder an seiner Sicherheit interessiert ist. Wer auch immer von oben kommt, hat gute Möglichkeiten auch den Nachbarn mitzunehmen. In der Zeit, in der wir da waren, wurden drei Schnupperkurse durchgeführt. Das war ärgerlich, denn dadurch wurden ständig Routen belegt aber nicht genutzt. Die Nichtkletternden standen schließlich herum und standen somit den normalen Kletterern im Weg. Man wollte ja beim anschließenden Ablassen niemanden auf den Kopf fallen.
    Für jemanden, der 15,50 Euro Eintritt gezahlt hat ist das mehr als ärgerlich, das man den Bereich nicht voll nutzen konnte.
    Die Routen sind nach dem internationalen UIAA Standard bewertet. Dadurch ist eine neutrale Einschätzung der eigenen Möglichkeiten gut gegeben.
    Der Vorstiegsbereich schließlich ist riesengroß. Routen in allen Variationen und Schwierigkeitsgraden warten hier auf einen. Zum Glück waren wir mit einigen Leuten da, die uns die Möglichkeit gaben im Nachstieg bzw. Toprope auch dort zu klettern. Der Topropebereich war ja durch die Schnupperkurse ständig voll.
    Die Routen im Vorstieg sind auch relativ eng, allerdings kletterten kaum Leute im Vorstieg. Daher ging das relativ gut.
    Außerdem gibt es noch einen Kinderbereich für 1-7 jährig Kinder. Dort kann man auch einen Babysitter buchen, der auf die Kinder aufpasst, während man klettert.
    Man kann auch diverse Kurse buchen, die allerdings richtig ins Geld gehen. Da sollte man sich schon überlegen, ob es da nicht preiswertere Alternativen, etwa über den DAV, gibt.
    Nun zum Refugium, dem angeschlossenen Bistro.
    Hier zeigt sich, das es sich lohnt in qualifizierte Servicekräfte zu investieren. Die Tresenkraft gab sich Mühe, doch das genügt einfach nicht. Einmal stürzte er fast, weil es hinter der Theke nass war und einmal legte er sich richtig hin, inkl. Getränke. Zum Glück passierte ihm nichts. Dabei war das Bistro nicht mal annähernd voll. Die Abbildung auf der Homepage täuscht, das Bistro ist wesentlich kleiner. Die Tresenkraft war hoffnungslos überfordert. Dabei ist zu bedenken das es an dem Wochenende, an dem wir da waren, draussen junge Hunde regnete. Draussen waren die Tische dementsprechend nicht belegt. Sonst wäre das Chaos sicher perfekt gewesen. Wir haben darum auf darauf verzichtet etwas zu essen, da wir schon relativ lange auf unsere Cafe Latte warten mußten. Immerhin bot uns der freundliche junge Mann an, das wir neue, heiße Getränke bekommen könnten, da er uns in der Hektik vergessen hatte uns die Getränke zu bringen. Allerdings waren die Getränke uns noch heiß genug.
    Fazit:
    Als Nichthamburger lohnt sich eine weitere Anfahrt nur dann, wenn man in der Halle Vorstieg klettern will oder keine andere Topropemöglichkeit hat. Zum bouldern

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