Qype Logo Bei Yelp registrieren

Qype hat sich Yelp angeschlossen um dir noch mehr Beiträge, Community und Geschäfte zu bieten. Weitere Infos.

Empfohlene Beiträge

×
Dein Vertrauen ist unser Hauptanliegen, daher können Unternehmen nicht für Änderungen oder Löschungen von Beiträgen bezahlen. Mehr darüber
  • 5.0 Sterne
    11.4.2008
    Erster Beitrag

    30.03.2009 Auch heute wählte ich den Weg durchs Ölbachtal. Hier erwacht die Natur eher als in der Eifel oder im Bergischen Land. Das kleine Tal ist windgeschützt und niedrig genug, so dass auch jetzt die Sonnenstrahlen bis zum Talboden kommen.

    Ich besuchte die Grunder Quelle, die Teiche am Quelltopf Spreenwald und das NaturGut Ophoven.

    11.04.2008 Durchs Ölbachtal von Pattscheid bis Opladen
    Heute wollte ich auf Nummer sicher gehen und nicht wieder in den Winter kommen. Also hübsch in der Nähe bleiben! Das schmale, geschützte Ölbachtal müsste da genau richtig sein.

    Von Pattscheid nehme ich eine kleine Straße hinunter ins Tal. Auf der Wiese blüht bereits Wiesenschaumkraut.

    Mein Wanderweg geht etwa Hügel mittig, der Talgrund liegt unter mir, ich kann ihn gut überblicken. Es ist ein sumpfiger Auwald, der auch im Sommer nicht ganz austrocknet. Die Bäume, egal ob Fichte oder Hainbuche, werden von gewaltigen Efeusträngen im Würgegriff gehalten. Während ich langsam weiter gehe, sehe ich am Bach eine Anzahl von Sumpfdotterblumen (siehe Bild) und Schlüsselblumen stehen. Deutlich leuchtet das Gelb aus dem braun/grünen Boden heraus.

    Etwas weiter sitzt eine Katze in Lauerstellung, kurz vor dem Sprung. Da flitzt ein Radfahrer an uns vorbei. Die Katze schaut irritiert hoch. Was es auch war  es ist weg!! Glück gehabt.

    Der Weg führt mich an zwei größeren Teichen vorbei. Ich höre und beobachte Kanadagänse. Zwei haben den ersten Teich zu ihrem Revier erklärt. Lauthals wird das den Neuankömmlingen, die noch in der Luft sind, zugekreischt. Die Neuen landen lieber mal auf der Wiese neben dem Teich. Ein großes Spektakel von hüben nach drüben. Die Teicheigner' lassen sich nicht umstimmen, die Neuen werden nicht zugelassen. Die lauten Stimmen höre ich noch eine ganze Weile.

    Die Büsche sind fast alle zart begrünt. An den Bäumen beginnt bei Hainbuchen, Weiden und Lärchen ein vorsichtiger Blattaustrieb. Stellenweise liegt ein grüner Hauch über dem Tal. Endlich geht es los mit dem Frühling.

    Mein Weg geht mitten durch das Örtchen Grund. Hübsche kleine Häuser mit verwunschenen Vorgärten (hier ne blaue Bank, dort ein paar Blumentöpfe) säumen das Sträßchen. Sie endet vor der Mauer des Grunder Hofs. Der Grunder Hof wird von Jahr zu Jahr umfangreicher. Es gibt einen Hofladen (montags geschlossen) große Hallen, weitläufige Pferche und Weideflächen.

    Eine freundliche Walkerin gesellt sich ein kleines Stück zu mir, dann biegt sie ab. Das Tal ist wieder schmal geworden. Ab und zu ist ein einzelnes Haus zu sehen. An der Grunder Mühle müht sich eine alte Dame ab, die Straße am Grundstück von den Fichtennadeln zu säubern. Wir reden ein paar Sätze.

    Wenig später komme ich zu meiner Pausenbank. In Stein gemeißelt steht: Quelltopf Spreenwald. Hier esse ich gemütlich mein Brot, lasse aber keinen Blick von der kleinen Bachlandschaft. Und richtig, auch heute bekomme ich eine trippelnde Gebirgsstelze zu sehen. Ein Waldbaumläufer hüpft den Baumstamm hinauf, mit dem langen gebogenen Schnabel kann er gut nach verborgenen Insektenlarven stochern.

    Der Ort Unteröllbach besteht aus einigen sehr schönen Häusern mit großen verglasten Wintergärten, man hat den Bach und den Wald gleich vor dem Fenster, sehr schön.

    An einem großen Haus endet der Waldweg auf der Straße. Die in der Karte eingezeichnete Fabrik existiert nicht mehr. Das Gelände ist eingezäunt und von der Natur zurück erobert. Durchs dünne Gehölz mache ich einen Teich aus. Höre und sehe mit Hilfe des Fernglases einen Zwergtaucher, toll.

    Ich folge dem Weg durch das naturbelassene kleine Tal. Der sich ständig verändernden Bachlauf lässt es keinen Moment langweilig werden.

    Langsam ist die Nähe von Opladen zu spüren. Auf der anderen Seite des Bachs liegt ein Sportplatz. Etwas weiter kommt ein recht hübsches kleines Waldschwimmbad. Ich kann nicht ausmachen, ob es durch den Winter so zausselig aussieht oder ob es schon länger geschlossen ist.

    Gleich dahinter beginnt die Anlage NaturGut Ophoven. Hier wird dem Beschauer so vieles zum Betrachten geboten, das wäre ein eigener Bericht. Es steht aber auch etliches darüber in Google. Heute ist es wunderbar ruhig. Im Sommer sind in der Woche Schulklassen zur Besichtigung bzw. zum Bio-Unterricht hier.

Seite 1 von 1