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  • Via P Zorutti 18
    Mossa

    34070 Mossa
    Italien
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  • Telefonnummer +39 04 81808693

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  • 5.0 Sterne
    18.5.2012
    Erster Beitrag

    Das Restaurant liegt versteckt in Mossa bei Gorizia. Kein Wegweiser oder Namensschild  man muss suchen, das Navi einschalten oder einen Einheimischen fragen. Diese nennen die Osteria übrigens Mic. Den Gast erwartet kein pompöses und modernes Restaurant, sondern eine typisch friulanische
    Osteria wie aus dem Bilderbuch mit ausgezeichneter Küche.

    Begonnen hat alles mit einem kleinen Weinhandel, den Francesco Dilena im ehemaligen Stall des Bauernhauses betrieb. 1985 erfolgte die Umwandlung in eine Osteria. Langsam und auch behutsam wurde das Lokal vergrößert. Es strahlt einen
    rustikalen Charme aus, die Gasträume sind behaglich und traditionsbewusst eingerichtet, ein Fogolar ist nicht nur Zierde. In der warmen Jahreszeit spielt sich alles im schattigen Gastgarten ab. Dort nehmen die Gäste auf klobigen Bänken an ebensolchen Tischen Platz. In der Zwischenzeit führt der Junior Cristiano in der Küche das Regiment.
    Vater Francesco ist für das Service verantwortlich  und auch für den Wein, den er natürlich selbst erzeugt und in vor allem in der Osteria verkauft. Wir tranken selbstverständlich auch den Hauswein  einen ausgezeichneten Friulano  serviert in einer Literflasche ohne Etikett. Das Essen ist typisch für die Region Friaul, mit Einflüssen der slowenischen und auch der österreichisch-ungarischen Küche.
    Wir entschlossen uns, so viele Vorspeisen wie möglich zu probieren und auf die Hauptspeisen zu verzichten  eine gute und vorausschauende Entscheidung. Denn die Speisenfolge, die dann auf uns zukam war wie ein Bombardement von ausgezeichneten kleinen Kostproben, die unsere Geschmacksnerven verwöhnten  gut gewürzt, unter Verwendung von bestem Olivenöl, Butter und frischen Kräutern. Als Gruß aus der Küche erhielten wir Gebackene Holunderblüten  ein Gericht, das auch meine Mutter gerne, für uns Kinder natürlich mit Staubzucker, zubereitete. Dann folgten nacheinander traumhafte Vorspeisen, wie z.B. gebackener Spargel bzw. Auberginen, Spargel in Speck, Kürbisgnocchi mit
    geräuchertem Ricotta, Cjarsons (Teigtaschen) mit Wildkräutern, Orzetto
    mit Spargel, Maialata (verschiedene Fleischstücke vom Schwein) etc.
    Besonderes Lob verdient unsere Kellnerin, Signora Daniela, die trotz vollem
    Restaurant und entsprechendem Stress immer freundlich und höflich war und sich auch als Kennerin unserer Heimat, des Salzkammerguts, herausstellte. Zudem sprach sie ausgezeichnet deutsch.
    Positiv überrascht waren wir von der Rechnung, inklusive Getränke, Kaffee, Dessert und Grappa zahlten wir pro Person EUR 35,.Die Osteria Vecchie Province zählt ab jetzt zu unseren Lieblingslokalen im Friaul. Signora Daniela, wir kommen gerne wieder.

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