Empfohlene Beiträge

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  • 4.0 Sterne
    21.8.2011

    Ein ruhiger, beschaulicher Ort. Und geschichtlich interessant ohnehin!

    de.wikipedia.org/wiki/Pa…
    Sehr schön kann man am Wasser sitzen oder spazieren, oder sich auf der Sommerterrasse des Chinesen entspannen, der direkt an der Palmschleuse liegt.
    Romantik ist hier!

  • 3.0 Sterne
    5.4.2013

    Na ja, Beton ist es nicht sondern behauene Feldsteine. Ich muss jedoch auch gestehen, dass
    ich von dem alten Bauwerk nicht so sehr beeindruckt war. Für mich als Laien wäre es schon
    gar nicht eindeutig erkennbar gewesen, dass es sich um eine Schleuse (immerhin ist es die älteste Kesselschleuse Europas) handelt. Besonders lauschig, so direkt an der Straße, fand ich
    es nun auch nicht.
    Also, wer die wunderbare Stadt Lauenburg besucht hat und es versäumte einen Blick auf die
    Palmschleuse zu werfen, sollte sich nicht allzu sehr grämen.
    Dabei ist das Kapitel Stecknitzfahrt, also der Salztransport von Lüneburg, sehr
    interessant. Wer einmal in diese Zeit eintauchen möchte, dem empfehle ich einen Besuch der Dückerschleuse bei Witzeeze. Gar nicht weit weg von Lauenburg.

  • 2.0 Sterne
    10.11.2011

    Wir haben uns heute auf dem Weg zum Chinesen die Palmschleuse mal angesehen. Irgendwie recht langweilig. Bei mir kam kein aha Effekt hervor.

    ist halt ein wenig Wasser, von Beton umrandet. Mag sein, das diese Schleuse geschichtlich etwas bedeutet, aber das entzog sich mir heute komplett.

    Wir sind dann schnell beim Chinesen verschwunden, da roch es sehr lecker. :-)

  • 5.0 Sterne
    18.9.2009
    Erster Beitrag

    Die Palmschleuse bei Lauenburg ist eine der wenigen Kammerschleusen, die heute noch erhalten sind. Sie gehörte zu einem System von Schleusen im Stecknitz-Delvenau-Kanal. Dieser verband im Mittelalter die Elbe mit der Hansestadt Lübeck. Er war der erste echte Wasserscheitelkanal Nordeuropas und einst weltberühmt. Auf 94 km gab es 17 Schleusen. Von 1390 bis 1398 wurde er von Lübeckern im Einvernehmen mit dem Herzogtum Lauenburg gebaut.
    Das Lüneburger Salz sollte in alle Welt und das ging am preiswertesten mit dem Schiff. Für den ostwärtigen Raum sollte das Salz über die Ostsee vekauft werden. Nach Süden in die Elbe fließt die Delvenau und die Stecknitz fließt nach Norden in die Trave. Nur ein 10 km breiter Höhenzug aus der letzten Eiszeit lag dazwischen. Dieser wurde durchstoßen und mit den 17 Schleusen schiffbar gemacht. Stauschleusen stauen das Wasser solange bis genügend Wasser eingelaufen war, um die wartenden Schiffe nach entfernen der Stützen, bis zur nächsten Schleuse zu tragen. Flußauf mußte getreidelt werden. Ungefähr 3-4 Wochen benötigte man für die 94 km. Trotzdem rechnete es sich. Immerhin 10-15 Gespannladungen konnte ein Kanalschif tragen. Der Umbau einiger Schleusen zu Kammerschleusen beschleunigte das Verfahren. Durch weniger Wasserverbrauch dieser Technik konnte schneller geschleust werden.
    Leider verfielen die aus Holz gefertigten Schleusen bald. Die Schleuse in Lauenburg erhielt um 1724 ein steinernes Becken. Seit ca 1600 führt sie den Namen Palmschleuse nach dem damaligen Schleusenmeister. Wer einmal in Lauenburg ist, sollte sich ein Modell im Elbschiffahrtsmuseem ansehen. Hier wird auch die Wirkungsweise erklärt.

    • Qype User krisch…
    • Hamburg
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    4.0 Sterne
    30.10.2007

    Die Palmschleuse in Lauenburg ist die älteste erhaltene Schleuse in Europa und auf jeden Fall mal einen Besuch wert. Sie wurde im Verlauf des Stecknitzkanals im 14 Jh. gebaut und ist heute natürlich nicht mehr im Betrieb.

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