• 5.0 Sterne
    23.1.2013

    Mein erster Spaziergang seit
    Monaten. Inspiriert von iNords Beitrag
    zum Park an der Ilm machen wir uns nach dem Einchecken im Hotel acarte sofort
    auf den Weg, um vor der einbrechenden Dämmerung noch ein wenig den Park zu
    erkunden. Auf dem Stadtplan erscheint er riesig, in der Realität relativiert
    sich das ein bisschen.

    (Siehe Foto unten) diesen spiegelnden Würfel finden wir kurz vor dem Eingang zum Park
    Trotzdem schaffen wir nur
    einen kleinen Teil des Geländes, bis uns Hunger und Dunkelheit wieder in die
    Zivilisation treiben.
    (Siehe Foto unten) Impressionen am . (Siehe Foto unten) und im Wasser Ein im wahrsten Sinne des Wortes wundervoller Park, teilweise recht wildes Terrain, wie ich finde  eine grüne Lunge für das
    malerisch schöne Weimar. (Siehe Foto unten)

    immer wieder Wasser
    (Siehe Foto unten) diese majestätische Brücke führt zum Stadtschloß
    (Siehe Foto unten)
    die Herzogin Anna Amalia Bibliothek von hinten (bin mir aber nicht ganz sicher)
    Einer der letzten warmen
    Herbsttage hat noch mal viele vor allem junge Menschen in den Park getrieben.
    (Siehe Foto unten)
    Auf Wiesen und Plätzen, in
    versteckten Winkeln und Ecken haben sie sich versammelt  Fahrräder achtlos an
    die Seite geworfen, auf Bänken und Boden sitzend, auf dem Rasen liegend  lesend,
    diskutierend, picknickend. Hunde freuen sich über Auslauf und Gesellschaft.
    Auch kulturbeflissene junge Menschen treffen wir, die genau wie wir über
    Bauwerkfragmente im Park rätseln.

    (Siehe Foto unten) echte Ruinen  (Siehe Foto unten) oder gefakte Trümmer  das ist hier die Frage ?? (Siehe Foto unten) hübsch anzusehen  Funktion unbekannt Ein grauer Wolf  oder ist es
    nur ein wild aussehender Schmusehund  der seinem fahrradfahrenden Frauchen
    müde hinterher trottet, jagt uns einen gehörigen Schrecken ein. Bedrohlich
    nimmt er Trab auf und läuft direkt auf uns zu, als Frauchen für einen kleinen
    Plausch vom Fahrrad steigt. Und dann .. läuft er einfach zwischen uns
    hindurch, ohne überhaupt Notiz von uns zu nehmen  der Plausch ging ihm wohl
    gegen den Strich ;-)) (Siehe Foto unten) so ein Gartenhaus könnte mir auch gefallen . Direkt vor Goethes Gartenhaus
    war das  einziges festes Ziel unserer Parktour. Ich will es unbedingt mal von
    innen sehen, seit ich vor etlichen Jahren bei einer Stippvisite in Weimar dieses äußerlich vertraute Gebäude aus der Ferne inmitten des Parks erblickte. Zu spät
    seit 10 Minuten geschlossen, neue Öffnung erst übermorgen !! Aber dann sind
    wir schon wieder weg  schade. Da muss es wohl doch noch einen weiteren Weimar Besuch geben. Dieses Mal habe ich mich nur an eine Dienstreise
    drangehängt, zu kurz für die vielen Impressionen, die Weimar bietet. Wir streifen also weiter
    durch den Park, finden Höhlen und Ruinen, um dann an der Ackerwand wieder ins
    städtische Leben einzutauchen, bevor die Parkvegetation im
    Dunkel versinkt. (Siehe Foto unten) Wie schön mag dieser Park an
    einem sonnigen Frühlingstag wohl sein ?! (Siehe Foto unten) ein letzter Blick zurück  links der Weg
    in den Park, geradeaus das Thüringische Hauptstaatsarchiv (thueringen.de/de/staatsa…)

  • 5.0 Sterne
    6.5.2009

    Der Stadtpark in Weimar ist ein wunderbares Kultur- und Naturerlebnis. Von Goethe mitgestaltet, mit Gespür für botanische Kostbarkeiten und die Bedürfnisse der Betrachterinnen und Betrachter, kann man hier auf geschichtsträchtigen Pfaden lustwandeln. Am schönsten ist der Park für mein Empfinden im Mai, wenn alles herrlich grün ist und viele Blüten Farbtupfer geben.

    Übrigens kann man vom Hedwig-Pfeiffer-Haus (günstige Zimmer im Tagungshaus der Thüringischen Frauenhilfe) und vom Leonardo Hotel (First Class) wunderbar durch den Park in den historischen Stadtkern Weimars spazieren.

  • 5.0 Sterne
    20.7.2008
    Erster Beitrag

    Die hübsche Frau auf der Brücke suchte nach einem geeigneten Adjektiv: Sehr großartig, sei alles hier, urteilte sie schließlich nach kurzer Bedenkzeit, mangels einer besseren Beschreibung für die üppige Natur, das Wimmeln von Menschen und Tieren, welches sie, ihre Freundin, ich und all die anderen Brückensteher unten im Tal der Ilm bestaunen konnten. Sie lächelte verlegen, denn sie spürte, dass sie die Schönheit des sie umgebenden Ortes, nicht genau erfassen konnte. Und das Großartige lässt sich ja auch schwerlich steigern. Hier im Park an der Ilm, einem Garten zwischen Tiefurt, Weimars Altstadt und dem Schloss Belvedere treffen wir soviel Anmut, dass kaum ein Superlativ groß genug sein kann, um Begeisterung in Worte zu fassen.

    Goethe hat hier mehrere Jahre seines Lebens verbracht. Er gab seinem Gönner, dem Fürsten Carl August manche Anregung zur Landschaftsgestaltung, in freundschaftlichem Gespräch berieten sie über die Positionierung von Brücken, Bäumen, Sichtpunkten. Goethe mag schon seit über 170 Jahren im Olymp weilen, in der im Sinne der englischen Landschaftsarchitektur geformten Flussaue können ihn Weimarer und Weimarbesucher ganz nahe kommen. Ja, ich möchte behaupten, dass man hier sogar einen Spaziergang durch Goethes Geist und Seele machen kann. Er selbst war der Meinung, dass das Wesen eines Menschen sich am reinsten in einem Garten ausdrückt.

    All jene, denen Oberstudienräte den klugen Mann als kalten Klassiker verkaufen wollten, werden auf den Wiesen und an den Ufern der Ilm einen anderen Goethe kennen lernen: Den fürsorglichen Minister, den Genussmenschen und Philanthropen. Der sich auf eine Länge von 1600 Meter ausdehnende Park wurde trotz seiner besonderen kulturhistorischen Bedeutung nie zu einem monotonen Museumsgarten. Hier wird gepicknickt, hier baden Kinder im Fluss, hier träumen Pärchen auf der Bank und mittendrin weidet eine riesige Schafherde. In einem kalten Winter verwandelt sich die Gegend in eine Kulisse, in der man den Film Drei Nüsse für Aschenbrödel nachdrehen könnte.

    Da fehlen einem schon einmal die Worte, und mancher möchte sich einfach mit der Frau von der Brücke ins Gras legen, ihr Verse vorlesen und bei Nymphengesang einen Blumenkranz binden.

  • 4.0 Sterne
    26.3.2012

    Den Park an der Ilm besucht man am besten im Frühjahr, dann ist er am schönsten. Immer an der Ilm entlang kann man sehr gut ausspannen.
    Wenn man schon mal dort ist, sollte man auch Goethes Gartenhaus besuchen.

  • 5.0 Sterne
    9.3.2011

    Ein idealer Ort für Fotografen um richtig stimmugsvolle, romantisch angehauchte Bilder eines der schönsten Parks in Thüringen zu schießen. Die Jahreszeit spielt überhaupt keine Rolle, denn egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - der Park strahlt zu jeder Witterungslage eine Ästhetik aus, die seinesgleichen sucht.
    Ich kann mich meinen "Vorschreibern" nur anschließen.

    Pflichtbesuch für Jeden der nach Weimar reist!!!!

    • Qype User timnah…
    • Mainz, Rheinland-Pfalz
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    5.0 Sterne
    25.1.2012

    Das Herz der Stadt Weimar  wer hier nicht seinen Seelenfrieden findet, der findet ihn wohl nirgends.
    Man kann hier stundenlang sitzen, an vielen Stellen gibt es Sitzmöglichkeiten und überall entfaltet der Park seine ganz eigene Schönheit und überall gibt es etwas zu entdecken. Ich bin hier sehr gern, auch wenn es leide rim Jahr nicht allzu häufig klappt.

    • Qype User nietsc…
    • Kiel, Schleswig-Holstein
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    5.0 Sterne
    23.1.2011

    Weimar scheint einige Menschen zu wunderschönen Bildern und Berichten inspirieren.

    Dieser Park aht mich noch mehr als das Goethehaus beeindruckt.

  • 5.0 Sterne
    30.6.2011

    Ach ja, hier kann man schon ins Träumen geraten...
    So eine schöne Parkanlage! Hier findet man einen tollen alten Baumbestand vor und allerlei Sitzgelegenheiten. Man sollte sich also Picknick einpacken, zumal man Stunden in dieser großen Anlage verbringen kann.
    Goethes Gartenhaus habe ich mir nicht innen angesehen, zu viel los, zu teuer.
    Im römischen Haus haben wir erfahren, dass es eine ThüringenCard gibt.
    Diese kostet 15 Euro und umschließt für 24 Stunden die Besichtigung von vielen Museen, auch Gartenhaus, Goethes Wohnhaus, Schillerhaus, etc.....
    Wir haben so viel Geld gespart!

    • Qype User Martch…
    • Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
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    3.0 Sterne
    13.2.2012

    Der Park ist immer wieder schön, es ist nur traurig das man gleich am Eingang nur ein Schild mit Verboten findet anstatt mit einer netten Begrüßung! Hunde sind leider auch nicht wirklich gewünscht :-(. Am Besten ohne Hund den Park genießen, denn diesen stets kurz an einer Leine halten zu müssen tut allen nicht gut.

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