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  • 5.0 Sterne
    26.8.2013

    Der Nationalpark der Caldera ist schon ein einmaliges Erlebnis. Ich finde es gut, dass von Regierungsseite dieses Gebiet geschützt wurde und es keine weitere Bebauung gibt.

    Wir waren sieben Stunden zu Fuß unterwegs. Die meiste Zeit ging es bergab. In den ersten beiden Stunden war der Weg gut ausgebaut und es war eher ein Spaziergang gewesen. Doch dann - im Verlauf des weiteren Weges - wurde das Wasser schon fordernder. Ich kann mir vorstellen, dass in wasserreicher Zeit dieser harmlose Bach sich ganz schnell zu einem reißenden Strom sich verwandelt. Die Wanderung ist zwar lang, aber sie ist wunderschön.

    Man war nicht auf La Palma, wenn man diesen Nationalpark nicht erlebt hat!

  • 5.0 Sterne
    24.12.2008
    Erster Beitrag

    Es gibt diese Erlebnisse in denen man von Ehrfurcht & Anmut erfüllt ist. Meist kommt aus verschiedensten Richtungen viel zusammen  vereint sich an einem Ort in einem Moment und ergibt dieses wunderbare Gemisch aus Staunen  Aufregung  Sinnlichkeit & purem Leben.

    So einen besonderen Moment kann man in der Caldera auf 7 Stunden ausdehnen & jedes mal aufs neue haben (Im Fernsehshop würde euch jetzt noch eine Geld-Zurück-Garantie angeboten werden)

    Die Caldera ist ein einziger nach Westen aufgebrochener Riesenkrater im Norden La Palmas.
    Schon seit 1954 steht das Gebiet unter Naturschutz.

    Wir sind diesen Sommer dem fast trockenen Flussbett am Grunde des Kraters aufwärts gefolgt. Eingerahmt von steil aufragenden Felswänden. Der Meeresspiegel steigt hier fast unnatürlich steil von ca. 700 auf über 2400 Meter an. Man fühlt sich wie im Schoss der Natur  und trotz der Rahmung gibt es ein Gefühl von geborgener Weite. Ein schöner Gegensatz.

    Wir folgten dem Flusslauf und begeisterten uns an den unzähligen Gesteins-Variationen. Ich habe Steine noch nie so vielfältig und anziehend empfunden. Die Gesteinseinschlüse  die verschiedenen Formen und Abschliffe  die metallischen Verfärbungen stimmen immer wieder neugierig.

    Der zunehmend breiter werdende Lauf des Wassers sieht harmlos aus und plätschert trügerisch vor sich hin  Angel  der hier geboren ist  behält jeder Zeit die Kante der Steilwände des Kraters im Auge. Sollten sich die dort von Osten hinüberströmenden Wolken zu sehr verdichten und einen Deckel über dem Krater bilden ist es Zeit um zukehren. Bei Regen verwandelt sich das idyllische Rinnsal einem Wadi ähnlich in einen wälzenden  brutalen Strom. Davon zeugen eindrucksvoll die wie mit Schleifpapier behandelten Kunstwerke der Steine.

    Wir steigen sanft immer weiter überzeugt davon das dieser Ort jeden Menschen ergreift  unser Ziel sind zwei Wasserfälle  aber dazu später mehr..

    • Qype User pequen…
    • Nürnberg, Bayern
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    • 149 Beiträge
    5.0 Sterne
    23.11.2011

    Ich kann dem was @sailorHH geschrieben hat nur zustimmen. Man darf die Gefährlichkeit des Barranco de las Angustias (Schlucht des Schreckens) nicht untersschätzen. Normalerweise gibt es da fast kein Wasser, aber wenn es regnet, und es kann hier sehr stark regnen, dann kommt das Wasser blitzartig. Die Caldera ist wie ein großer Topf mit einem kleinen Auslass. Erst vor ein paar Wochen mussten fast 50 Touristen mit dem Hubschrauber ausgeflogen werden. Das ist richtig teuer! Ein Hubschraubereinsatz kostet 2500 Euro! Und vor ein paar Jahren sind hier 3 deutsche Touristen ertrunken.

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