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  • 5.0 Sterne
    3.5.2014
    6 Check-Ins

    Die Paulskirche (katholische St. Paul) liegt direkt an der Theresienwiese (Wies'n) und ist Pflichtprogramm beim Sightseeing in München. Neben der Frauenkirche gehört sie zu den höchsten Kirchenbauten in München, der Hauptturm ist stolze 97 m hoch. Die sechs Glocken zählen zu den tontiefsten Geläuten in München. Erbaut wurde sie von 1892 bis 1906. Auf unzähligen Fotos vom Oktoberfest ist sie im Hintergrund zu sehen, besonders schön ist der Blick von der Bavaria über die Theresienwiese, da ist dann neben der Paulskirche auch die Frauenkirche zu sehen.

  • 5.0 Sterne
    12.5.2013

    Gerade in diesem Viertel wirkt die Paulskirche sehr massiv und sie prägt das Stadtbild. Von innen wirkt sie zwar auch groß, aber man kommt sich trotzdem nicht verloren vor.
    Ich finde es gut, dass diese Kirche auch bei Events wie der "Langen Nacht der Musik" mitmacht.

  • 5.0 Sterne
    17.9.2012

    Wie schon geschrieben, ist es während der Wiesn gegen einen kleinen Obolus möglich, den Turm der Paulskirche zu besteigen. Belohnt wird man vor allem Abends mit einem tollen Blick auf die Wiesn, entlang der Schausteller- und Zeltstraße. Ein tolles Erlebnis, sowohl für Fotografen und Wiesn-Fans als auch die Romantiker unter uns ;-).

    Was vielleicht gar nicht mehr so viele Menschen wissen, ist, dass die Kirche auch Schauplatz einer Katastrophe gewesen ist: Am 17.12.1960 stürzte ein Passagierflugzeug mit 20 Personen an Board, welches gerade am Flughafen Riem gestartet war, in der Nähe der Kirche ab, das Flugzeug beschädigte beim Absturz den Turm, eine Straßenbahn, ein Reifenlager und verschiedene Gebäude wurden von Trümmerteilen getroffen. Insgesamt waren 52 Tote durch dieses größte Flugzeugunglück in München zu beklagen.

  • 3.0 Sterne
    7.7.2010

    Peter, Paul und Mary....Über die Marienkirche habe ich ja schon einige Worte verloren, den alten Peter haben wir auch schon besprochen, wer fehlt noch?

    Der gute alte Paul! St.Paul von München, versteht sich - auch Paulskirche genannt. Zählt mithin zur ersten Pfarrkirche der schönen Ludwigvorstadt und wurde von 1892-1906 von Georg von Hauberrisser gebaut. Dies im neugotischen Stil, weithin sichtbar...
    und ich finde ja den schönsten Anblick gibt der St.Paul nachts,  wenn man sich nochmal über die Theresienwiese verlaufen hat.

    Hochklettern lässt es sich auch ein stückweit - zumindest bis Balustrade des Hauptturms. Berühmt berüchtigt wurde die Kirche auch durch einen kuriosen Unfall; als in den 1960er Jahren ein amerikanisches Militärflugzeug von München Riem aus startet, nicht an Höhe gewinnt und die Spitze des Hauptturms der Kirche mitnimmt...

  • 4.0 Sterne
    21.6.2010
    Erster Beitrag

    Zur Wiesn hat man vom Turm der Paulskirche aus einen tollen Ausblick auf das Spektakel auf der Theresienwiese, weshalb zu dieser Zeit viele Touris die Kirche zum fotographieren stürmen!

    Der Weg nach oben ist anstrengend und eng, aber für 2,-€ Eintritt kann man das verkraften. ;-)

    Wissenswert sind zudem folgende Fakten über diese Kirche:

    Nachdem alle Arbeiten am Bau der Kirche beendet waren, wurde sie am 24. Juni 1906 durch Erzbischof Franz Joseph von Stein zusammen mit der Wittelsbacher Familie, darunter Prinzregent Luitpold, eingeweiht.

    Die Beschädigungen , die die Paulskirche durch den zweiten Weltkrieg erleiden musste, waren schwer.
    Aber schon in den 50er Jahren versuchte man sie wieder herzustellen und zu modernisieren.

    Sie besteht aus Sand-, Tuff-, Ziegel-  und Muschelkalkstein und wurde im neoromanische Stil gebaut.

    Der größte Turm misst eine Höhe von 97 Meter, die Westtürme 76 Meter.
    Nach der Münchner Frauenkirche besitzt diese Kirche den zweithöchsten Turm in München!

  • 4.0 Sterne
    12.7.2010

    Eine Sympiose aus Tradition und Moderne, die sicher manch jüngeren Menschen in die Kirche lockt.

    Es ist erfrischend in einem Gotteshaus fröhliche Kinder zu sehen. Und sogar eine moderne Ausstellung. Kirche soll ja nicht wie eine Pyramide Besichtigungsobjekt sein sondern lebendig.

    Dies ist in St. Paul gut gelungen.

    • Qype User Cars1…
    • Fürstenfeldbruck, Bayern
    • 103 Freunde
    • 133 Beiträge
    5.0 Sterne
    2.11.2007

    Heute bin ich das zweite mal in einer Mittagspause in dieser Kirche gewesen. Was passend zur Pause herrlich war, das nur sehr wenig los war, es hielten sich zu dieser Zeit maximal bis zu 4 Personen dort auf.
    Also nichts wie ans Werk gemacht und ganz in der Stille das ein und andere Foto aufgenommen.

    Nun aber zur Geschichte von St. Paul, hierzu ein Auszug aus dem Webseitenbereich von St. Paul:
    Nachdem der Grundstein gelegt war, ging man daran, das Fundament für die Kirche und die freistehenden Pfeiler zu legen. Der Bauuntergrund zeigte sich sehr bald als problematisch.
    Die Münchner Schotterebene  und dazu gehört auch die Theresienwiese  entstand aus den Ablagerungen des Isargletschers vor ca. 600.000 Jahren. Man musste 5,5m in die Tiefe gehen, um festen Grund zu erreichen, und hier stieß man bereits auf das Grundwasser. Dieser Zustand zeigt sich noch heute in unseren durchfeuchteten Außenmauern.

    Am 27. September 1892 war der Grundaushub beendet. In 87 Arbeitstagen wurde mit durchschnittlich 30 Mann eine Erdmasse von 6.000 m ausgehoben (damals gab es weder Bagger noch Planierraupen  alles musste mit der Hand gemacht werden).
    Am 6. Oktober war das Betonfundament fertig, dazu wurde eine Betonmasse von ca. 1580 m verarbeitet. Am 22. November waren sämtliche Mauern auf die Unterkante des Haussteinsockels fertiggestellt. Für jeden Pfeiler des Hauptturmfundaments waren ca. 170.000 Ziegelsteine nötig. Die verbaute Summe zur Herstellung der gesamten Fundierung betrug 160.012,50 M (Goldmark); das war beträchtlich mehr, als man veranschlagt hatte.

    Am 22. Februar 1893 wurde mit der Errichtung des großen Baugerüstes begonnen. Am 9. März wurde der erste Stein am Grundsteinpfeiler versetzt. Sämtliche Umfassungsmauern wurden auf eine Höhe von 7m gebracht. Die gleiche Höhe erreichten die massiven Pfeiler im Inneren der Kirche. Es wurde an 196 Arbeitstagen mit durchschnittlich 60 Mann gearbeitet.
    An Material wurden verarbeitet:
    431 m Muschelkalkstein
    383 m Sandstein
    463 m Tuffstein
    2260 m Ziegelmauerwerk, wozu ca. 675.000 Ziegelsteine erforderlich waren.

    In der zweiten Dezemberwoche 1893 wurde das Unternehmen durch einen schweren Verlust heimgesucht. Der bauleitende Ingenieur Edmund Schneider starb im Alter von nur 44 Jahren.

    Am 2. April 1894 wurde mit dem Bau wieder begonnen und bis zum 30. November gearbeitet. Während dieser 188 Arbeitstage waren am Bau in der Steinmetz- und Bildhauerwerkstätte 85 Mann beschäftigt.

    Herr Felix Swoboda war neuer Bauleiter. Die Umfassungsmauern wurden um 15,5 m auf eine Gesamthöhe von 25,5 m gebracht. Der große Hauptturm erreichte eine Höhe von 19 m, die Westtürme 15 m. Die Portale aus Sandstein wurden eingesetzt. Für das Mauerwerk (3330 m) verbrauchte man
    993.000 Stück Ziegel
    5080 Ztr. Zement
    1256 Ztr. Steinkalk
    1350 Fuhren Doppelsand, der mit Pferdefuhrwerken angekommen ist.

    Behauene Quader aus Muschelkalk zur Außenverkleidung kamen aus der Ansbacher Gegend (647 m). Aus Darching bei Holzkirchen und Polling bei Weilheim wurden 120 Eisenbahnwaggonladungen Tuffstein (der zu 60% verarbeitet wurde), angeliefert.

    Nach einer Winterpause von 3 Monaten wurden am 6. April 1897 die Bauarbeiten wieder aufgenommen, und zwar am Hauptturm mit dem Versetzen der im Vorjahr zurückgebliebenen 3 Strebepfeilerfialen, welche bis zur obersten Kreuzblume 16 m hoch freistehend aufgeführt wurden.

    Nachdem man die letzten Wasserspeier der unteren Galerie, welche im Winter in der Bildhauerwerkstätte angefertigt worden waren, in das Hauptgesims eingefügt hatte, ging man mit großem Eifer an die Ausführung des obersten achteckigen Teils des Hauptturmes mit den beiden Treppentürmchen an der südwestlichen Achteckseite. Diese Arbeit lässt von unten nicht vermuten, dass dazu 550 m behauener Muschelkalk- und Tuffstein, 275 m Portlandzementmauerwerk und 195 Ztr. Schmiedeeisen zur Verankerung und Verdübelung notwendig waren.

    Diese Arbeit verursachte Kosten, mit denen man ein 3stöckiges Wohnhaus mit 300 m Grundfläche hätte bauen können. Am Hauptturm wurde die Mauer mit den Fenstermaßwerken (für die Glockenstube) bis zur zweiten Hasteingalerie in eine Höhe von 61 m gebracht, 16 m höher als im Vorjahr (s. das Bild: Blick auf unsere Kirche von der Wies'n 1897).

    Seine Königliche Hoheit, Prinzregent Luitpold von Bayern, hatte eine Stiftung von 40.000,- Goldmark für das Hauptportal gemacht.

    Damit das Portal im kommenden Jahr fertig gestellt werden konnte, wurden die Steinmetzarbeiten wieder aufgenommen.

    Auch das Innere der Kirche machte in diesem Jahr große Fortschritte. Das Mittelschiff, die beiden Seitenschiffe und das Querschiff wurden fertig verputzt und der obere Teil des Mittelschiffes mit dem endgültigen Farbanstrich versehen. Die vielen figurenreichen Bildhauerarbeiten an den Säulen, Dienstbündeln und Konsolen wurden noch vollständig ausgeführt.

    Zwei im Vorjahr gestiftete farbenprächtige Glasfenster wurden über dem Südportal (Marienportal) und im ersten Seitenschifffenster

    • Qype User patric…
    • München, Bayern
    • 0 Freunde
    • 4 Beiträge
    4.0 Sterne
    26.2.2011

    Absolutes Highlight:
    die Turmbesteigung!!!
    Leider nur während der Wiesn und des Frühlingsfestes möglich soweit ich weiß.
    Es kann allerdings sein dass man pech hat und die netten Damen und Herren der Kirche einen beten zu warten wenn "zu viele" oben sind (ist leider nur Platz für ca 20 Personen schätze ich)
    aber dennoch noch fast ein Geheimtipp, anders als die Bavaria die noch weniger leuten Platz bietet und einen nicht ganz so spektakulären Ausblick über ganz München bietet.

    • Qype User allesm…
    • Mainz, Rheinland-Pfalz
    • 118 Freunde
    • 237 Beiträge
    5.0 Sterne
    3.10.2008

    Dem Vorbericht gibt es nichts mehr hinzuzufügen, außer, dass man von oben eine Super-Ausblick auf das Oktoberfest hat. Zumindest Mittwochs (vielleicht auch nur zu Zeiten des Oktoberfests) hat der Turm abends von 19-21 Uhr geöffnet. Mit 2 EUR erkauft man sich mit dem Zutritt zum schmalen Grat auf dem Turm nicht nur den mühsamen Aufstieg über eine furchtbar enge Wendeltreppe, sondern bekommt auch ein schönes Digitalfoto vom hell erleuchteten Oktoberfest, die man so immer nur aus der Zeitung kennt - Auflagemöglichkeit auf der Balustrade für die längere Belichtungszeit und das verwacklungsfreie Foto ist inklusive.

    • Qype User MyJasp…
    • Münster, Nordrhein-Westfalen
    • 4 Freunde
    • 108 Beiträge
    4.0 Sterne
    6.9.2009

    Schöne und gleichzeitig schlichte Kirche direkt an den Festwiesen. Praktisch ist, dass sie auch ausserhalb des Gottesdienstes geöffnet ist.

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