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  • Kantstr. 61
    10627 Berlin
    Charlottenburg
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Empfohlene Beiträge

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  • 5.0 Sterne
    9.10.2012

    Ja Tina und Toni  das ist schon eine Geschichte . Kennengelert haben wir die Pizza vor rund 28 Jahren an einem verregneten Freitag  es hat so geschüttet das wir uns im nächsten Hauseingang unterstellen wollten und schwupps standen wir im Senza Nome . Von da an sind wir Stammgäste gewesen und haben nette Abende verlebt . Dann sind wir arbeitstechnisch nach Hamburg und nach Brandenburg , nun sind wir glücklicherweise wieder in Berlin  tja Heimatstadt ist Heimatstadt . Sehr gern habe ich Tonis Calzone verspeist und weil wir einen kleinen Yorkshire hatten , hat Toni seine Calzone auch so in die Form gebacken . Wir werden nun mal anfragen ob wir wieder kommen dürfen , haha. Wir freuen uns schon .
    Update :
    Und es war so wie wir es vor Jahren verließen  ein Glück . Lecker Lecker Lecker

  • 1.0 Sterne
    25.10.2011

    Dank der guten Bewertungen hier war ich richtig gespannt auf die Pizza hier.

    Leider wurde vor unserer Nase das Licht ausgeschaltet und bei der Frage nach einer Pizza der Kopf geschüttelt.

    An der Tür steht zwar, dass bis 24 Uhr geöffnet sei, jedoch ist 22 Uhr dann auch schon zu spät, um noch bedient zu werden. Sehr schade, wir wären vier schnelle, einfache Gäste gewesen.

    Ich hoffe, ich komme nochmal dazu die Bewertung zu revidieren, aber dank dieses Erlebniss bleibt es erstmal bei der Bewertung.

  • 5.0 Sterne
    6.12.2011

    Seit knapp 30 Jahren kenne und liebe ich das Senza Nome in der Kantstrasse und es war ab dem ersten Tag etwas speziell. Denn man geht nicht einfach ins Senza Nome, i.d.R. wird man dort hinein empfohlen durch einen anderen Stammgast. (Wie in einen guten Club oder das soho house)
    Die Betreiber Tina & Toni sind keine fastfood Pizza Betreiber und es gibt auch keinen Lieferservice. Sie betreiben Ihre  wohl kleinste und älteste Pizzeria Berlins mit viel Herzblut und Liebe. Wer dort herein platzt und mal eben eine Pizza haben will, ist dort fehl am Platze und wird auch sofort wieder vor die Tür gesetzt.
    Im Senza Nome ist auch wirklich im Jahre 2011 die Zeit noch stehen geblieben. Hier sind die ungehobelten Echtholz-Panele aus den Siebzigern nicht Deko, sondern es ist  wie schon hier weiter unten beschrieben, die alte Innenausstattung.
    Der Gast wird mit einer exzellenten Pizza belohnt, die nicht zu klein und nicht zu groß ist. Sie ist gerade richtig so und der Teig ist hauchzart und knusprig. Ich habe gestern eine Pizza Scampi, die teuerste Pizza im Laden, für 8,50 EUR!!!! und ein kleines Glas Rotwein für 1,50 EUR gehabt .. wenn das keine italienischen Preise sind. Die Pizzen gehen so ab 5,00 EUR los.
    Beim Mineralwasser ist Tina auch etwas anders, sie will es dem Gast auf jeden Fall Recht machen. Man muss schon genau wissen, ob man das Wasser so la la Raumtemperatur, kalt oder ganz kalt haben möchte. Für alle Temperaturbereiche hält sie das richtige Wasser bereit.
    Die Espressomaschine wurde schon vor vielen Jahren abgeschafft. Das riesen Ding hätte viel zu viel Strom gefressen und jetzt steht da eine kleine Baby Gaggia, die auch einen kleinen Espresso kann.
    Man muss auch dazu sagen, dass es sich hierbei um einen Italiener handelt, der nur Platz für max. 25-30 Personen hat. Im vorderen Bereich, wie auf der Schulbank, auf die Bar und den Tresen schauend ca. 6, dann eine Liebespaargaube für 2-4 Personen und dann im hinteren Bereich  na 12 passen da schon rein.
    Also  einfach etwas Verständnis mitbringen für diese spezielle Pizzeria in Berlin und die Pizza nebst Zeitreise geniessen.
    Mein absoluter Geheim-Tipp für Wilmersdorf!!!!
    P.S.: Vorsicht Tina und Toni erinnern sich mit einem Wahnsinnsgedächtnis an nahezu jeden Gast.

    • Qype User buongu…
    • Berlin
    • 48 Freunde
    • 42 Beiträge
    5.0 Sterne
    27.6.2007

    1970: In Mexiko findet die Fußball-WM statt (Deutschland wird Dritter...), die Beatles trennen sich, mein Bruder wird geboren - und in der Kantstr. eröffnen Tina und Toni ihre kleine, unscheinbare Pizzeria, die sie "senza nome" nennen.

    Das ist nun 37 Jahre her, doch betritt man den kleinen schlauchartigen Raum, könnte man meinen, die Zeit sei stehen geblieben, denn verändert wurde hier nichts. Toni, mittlerweile 70, steht immer noch pizzabackend neben Tina, die die Gäste mit den Getränken versorgt. In den Regalen Nippes aus drei Jahrzehnten, an den Wänden Autogrammkarten von Schauspielern, Boxern und anderen Prominenten. Jedes Mal, wenn ich dort sitze, entsecke ich wieder ein neues, kleines Detail.

    Ob Salat, Pasta oder Pizza, Toni bereitet alles frisch zu - und so dauern die Spaghetti Carbonara eben 20 Minuten, denn alles, was schneller gehen würde, wäre nicht echt, sagt Toni. Und er braucht auch gar nicht mehr hinzugucken, denn nach 37 Jahren fühlt er, wann die Pizza fertig ist und die Pasta al dente. Nebenbei plaudert er charmant, erzählt kleine Anekdoten aus den letzten Jahrzehnten und flirtet ein wenig mit den weiblichen Gästen, nur um im Anschluss sofort eine umwerfende Liebeserklärung an seine Tina abzugeben.

    Als Besonderheit sind die Schnecken zu erwähnen, die es dort als Vorspeise gibt, aber im Großen und Ganzen schmeckt dort alles lecker, wenn eben auch irgendwie so wie in meiner Kindheit.

    Die Pizza hat unzählige Fans; bevor die beiden in den sommerlichen Urlaub fahren, muss Toni in vielen Nachtschichten Pizzen anbacken, die sich die Stammgäste dann mit nach Hause nehmen, um sie dort zu Ende zu backen und so die Ferienzeit zu überstehen.

    Tritt man nach einem kurzweiligen Abend durch die kleine Tür zurück auf die Kantstraße, möchte man sich verwundert die Augen reiben, denn plötzlich tost das heutige Leben wieder um einen herum.

    Wer jetzt beim Lesen Appetit bekommen hat, den muss ich enttäuschen, denn am 1. Juli sind die beiden erst einmal wieder bis in den September in Italien, doch danach duftet es wieder bis zur Wilmersdorfer nach Tonis Pizzen....

  • 5.0 Sterne
    26.5.2011

    toni und tina gucken so bitterböse drein, dass man sich kaum traut, etwas zu bestellen.
    und sich wahnsinnig freut , dass es so super lecker ist! - da man sicherlich nach einer beschwerde nicht nur mit blicken getötet wird...(könnte ironisch gemeint sein)

    immerhin ist toni mit boxergrößen auf du&du.
    das ambiente ist verrucht bis verraucht, dunkel bis finster, nostalgisch bis kultig.

    essen super lecker, fast besser als die pizzeria nebenan, der ich ja auch gerade 5 sternchen gegeben habe.

  • 4.0 Sterne
    20.8.2012

    Kann mich dem Inhalt der meisten Kommentare nur anschließen (Kultstätte, tötende Blicke, knusprige Pizza, günstig). Mein Sohn und ich sind hier zufällig an einem Freitagabend gelandet. Es war recht voll, wir wurden wie unerwünschte Eindringlinge beäugt und als Begüßung warnte Tina immer wieder: Es wird dauern. Der Ort hatte mich aber neugierig gemacht und wir sind geblieben. Nachdem wir 15 Minuten gewartet haben, kam dann auch die Karte mit einem weitern Mürrischen: Es wird dauern. Trotz extrem fleckiger Tischdecke und feindseeligen Blicken haben wir durchgehalten. Nach einer weiteren 1/4 Stunde gab Tina sich schließlich geschlagen und nahm gnädig die Bestellung auf. Mein Sohn spielte dabei auf seinem Handy und wurde sofort angeschnauzt: Hör doch mal uff damit, du machst mich janz nervös. Ein vertraut anmutender Ton. Waren wir nun akzeptiert? 1 Stunde nach unsererer Ankunft kam dann tatsächlich die Pizza. Später gekommene Stammgäste wurden deutlich schneller bedient. Ich hatte ja genug Zeit alles genau zu beobachten.Trotzdem habe ich mich nicht gelangweilt. Das Dekor sind Boxerplakate aus den 70ern, 80ern. leicht gebräunt von der Zeit. Toni hinter der Bar am Pizzaofen erzählte dreckige Witze. Auf den Bänken gegenüber der Bar (die besten Plätze, eng aber gemütlich) saßen die fröhlich speisenden Insider und lachten.
    Die Pizza selbst war nicht schlecht, hauchdünner Teig, aber nicht die Beste Berlins (habe hier schon oft gute Pizza gegessen, sogar in der S-Bahn). Pizza ist sicher auch Geschmackssache. Habe dann ein 2. Glas Roten bestellt (1,50EUR), welches mir von Tina mit einem kaum merkbaren Lächeln serviert wurde. Vom Haus, sagte sie streng. Wir waren also adoptiert.
    Es ist sicher einen Besuch wert, wenn nicht wegen der Pizza, dann aber zum Genuss der Stimmung, Tina und Toni und der Stammgäste. Sensible Seelen sollten lieber fernbleiben. Die Aufnahmeprüfung ist rüde. Spektakel ist gratis und absolut sehens- und hörenswert. An diesem Abend wurde sogar ein verirrter amerikanischer Tourist zugelassen. Er wurde zwischen die Stammgäste gegenüber des Pizzaofens auf die Bank gequetscht, wo ihm unter Gelächter mit vereinten Kräften die Karte übersetzt wurde. Er wird diesen Abend bestimmt nie vergessen.

  • 4.0 Sterne
    25.10.2008
    Erster Beitrag

    ...schon kult. über 30 jahre werkeln tina & toni in der kantstrasse. die einen empfinden die kleine rauchgeschwängerten räume (jetzt ohne rauch) als vorhof zur hölle, andere als den idealen ort zum abtauchen. ja, es stimmt, denn es kommt auf die tagesform von tina an und auf die bereitschaft des gastes, toni's lobeshymnen auf berlusconi zu ertragen. dann aber gibt es eine pizza auf dem vermutlich feinsten teig der stadt. und irgendwie wünscht man sich, dass dies immer so weiter geht. denn die beiden haben einen kleinen teil des alten westberlin bewahrt. nur schade, dass das schmiedeeiserne gitter im sommer gut drei monate geschlossen bleibt. und jedes mal die bange frage: bleiben sie dieses mal in italien.

  • 5.0 Sterne
    27.4.2010

    original Berlin, knusprige Pizza, sehr lecker & preiswert!

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