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    • Qype User herber…
    • Hamburg
    • 47 Freunde
    • 221 Beiträge
    5.0 Sterne
    12.12.2008

    meine beziehung fing anfang der 80er jahre an.
    allerdings sind das wahrlich keine guten erinnerungen: eine ruine war damals der grund.

    die ruine war einstmals hamburgs eindruckvollstes landhaus aus den 20ern und das wohl am häufigsten abgelichtete hamburger wohnbauwerk:
    das weiße haus, 1923 von karl schneider im stil des neuen bauens errichtet: ein kleinod und gesamtkunstwerk.

    eigner axel springer hatte die kostbarkeit vergammeln und schließlich den abriß beantragen lassen - und genehmigt (!) bekommen.
    der abbruch konnte allerdings wegen fristüberschreitung verhindert werden. glücklicherweise.

    dann kam das jahr 1980. springers sohn axel springer II verübt selbstmord. und der verleger axel springer I schenkt daraufhin die ruine und das sie umgebende parkgelände zur erinnerung an seinen sohn (künstlername sven simon) der stadt für die öffentlichkeit.

    die ruine - als gelegentlicher unterschlupf von obdachlosen genutzt - verfiel indes weiter.

    neben der erwähnten abbruchverhinderung war dann ein weiterer glücklicher umstand: ein damals kunstverständiger erster bürgermeister und mit elke dröscher eine hoch engagierte galeristin.

    kurz: elke dröscher hat die weiße villa aufwändig wieder herrichten lassen und darf sie seitdem viele jahre für ihre sammlung als puppenmuseum nutzen.

    die sammlung elke dröscher ist weit über 30 jahre lang zusammengetragen worden: mit über 300 puppen und über 60 puppenstuben.
    dabei werden viele aspekte für eine auseinandersetzung sichtbar gemacht. z.b. kindgerechtigkeit und spielzeug, hausstand und gesellschaftsschicht, spielzeug und gesellschaftliche rolle, mode und schönheitsideal  .

    neben dem museumsteil (puppenmuseum falkenstein. sammlung elke dröscher) gibt es den galerieteil (kunstraum falkenstein. elke dröscher). mit einer vielzahl ausgesuchter ausstellungen.
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    parkmöglichkeiten auf dem parkplatz vor der grundstückseinfahrt zum grotiusweg 79

  • 4.0 Sterne
    31.8.2010
    Erster Beitrag

    Wer meint, dass das Puppenmuseum nur von Kindern besucht wird, der irrt. Gerade auch Erwachsene gehen gerne in dieses Museum. Es ist auf jeden Fall ein Besuch wird. Nicht nur, dass man eine facettenreiche Puppensammlung, von der Puppenmutter Elke Dröscher, bestaunen kann. Sondern vom Standort, hat man einen traumhaften Ausblick über die Elbe. Von hier aus sieht man bis zu den Harburger Bergen.

    In den Ausstellungsräumen entdeckt der Besucher 300 Puppen, die meisten sind aus Europa. Vom 18 Jahrhundert bis in die 50er Jahre. Man staunt wie detailiert die Kleidung, Haarfrisuren und andere Kleinigkeiten dargestellt wurden.

    Doch was wäre eine Puppe, wenn sie kein Puppenhaus hätte. Und das darf man auch hier bewundern. So stellen kleine Püppchen Szenen in der Küchen und anderen Räumen dar. Mitten im Grünen im Simon-Park liegt das schöne Gebäude.

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