Qype Logo Bei Yelp registrieren

Qype hat sich Yelp angeschlossen um dir noch mehr Beiträge, Community und Geschäfte zu bieten. Weitere Infos.

Bearbeiten
  • Swissôtel
    Augsburger Str. 44

    10789 Berlin
    Wilmersdorf
  • Transit Information Route berechnen
  • Telefonnummer 030 220102288
  • Webseite des Geschäfts restaurant44.de
  • 5.0 Sterne
    11.7.2013

    Begeistert! Wir hatten einen wahnsinnig spaßigen und kulinarisch absolut göttlichen Abend im 44.
    Zum Intérieur:
    Modern und angenehm. Man hat viel Platz und das Gefühl, zu Hause zu sein. Sehr bequeme Stühle und der Ausblick auf den Kudamm hat auch was. Selten habe ich mich in einem Restaurant so wohl gefühlt.
    Zum Service:
    Tadellos! Zwischendurch haben sie ein paar Gags gerissen, das kam bei uns sehr gut an, wir sind nämlich eine ziemlich lockere Familie und witzeln gerne mal rum. Wenn die Mitarbeiter eines solchen Restaurants da ganz natürlich mitmachen, dann zeigt mir das, dass sie sich 1. wohlfühlen und 2. auf ihre Kunden einstellen, ist ja nicht jeder so locker ;-). Weiter so!
    Zum Essen:
    Unvergesslich! Sehr feine Zutaten, perfekt aufeinander abgestimmt. Ganz konkret:
    - Gruß aus der Küche: Würfel, der wie eine Praline aussah, es handelte sich aber um ein Blumenkohl-Möhrengelee. Geschmacklich irre!
    - Brotbeilagen (kamen immer unaufgefordert nach): Minilaugenstangen, kleine elsässer Küchlein, Kurkumabrot, Vollkornbrot und (das dazu fast schon langweilige) Baguette. Sehr appetitlich angerichtet.
    - 1. Gang: Jakobsmuscheln und eine geeiste Melonensuppe. Klingt wie ganz großes Kino, war es auch!
    - 2. Gang: Steak. Auf den Punkt, perfekt!
    - Dessert: Ich hatte eine Variation bestellt und die war der Hammer. Highlight im Assortiment: Veilchen-Espuma (Schaum!). Noch nie habe ich etwas so Feines gegessen! Toll!
    Zum Schluß kam die Patisserie und man durfte sich ein paar Kleinigkeiten aussuchen.
    Wir kommen wieder! Ganz sicher :-)

    • Qype User peters…
    • München, Bayern
    • 0 Freunde
    • 5 Beiträge
    3.0 Sterne
    6.10.2013

    Das Essen ist gut und kreativ, dem Preisniveau und der Art des Restaurants angemessen. Alles ok.
    Der Service war bei uns leider etwas nachlässig. Obwohl das Restaurant fast komplett leer war (3 Tische besetzt an einem Samstagabend), mussten wir 15 min auf die Rechnung warten und weitere 5 auf das Entgegennehmen der Kreditkarte. Aus der Küche war währenddessen immer wieder lautes Lachen zu hören
    Offenbar ist das Restaurant eher auf Hotelgäste während der Woche ausgerichtet, am Wochenende muss man da jedenfalls nicht hin.

  • 5.0 Sterne
    22.12.2012

    Wir waren 2011 dort eingeladen. Hammer! Wirklich ein Erlebnis und unbedingt zu empfehlen.
    Anbei: Rochen gehören so ganz und garnicht zu den Meeressäugern, Herr Lokalreporter. ;-)

  • 5.0 Sterne
    4.10.2009

    Seit Februar 2008 steht das hoch gelobte "Restaurant 44" unter der Leitung von Danijel Kresovic und seinem Team. Kresovic hat sich von der asiatisch geprägten Küche seines Vorgängers Tim Raue gelöst und verfolgt eine eigene Linie.

    Wer mehr wissen will: berlin-reisen.suite101.d…

  • 5.0 Sterne
    12.2.2007
    Erster Beitrag

    Hatte im Gault Millau gelesen,dass T.Raue
    2007 zum Koch des Jahres gewählt wurde.
    Also: Kurzurlaub im Januar in Berlin!
    Habe das Menue Evolution gegessen mit korrespondierenden Weinen.
    Fazit: hat die Auszeichnung verdient.Sehr gut aufeinander abgestimmt,aber gleichzeitig Gegensätze miteinander verbunden; innovative Küche.
    Preise: nicht billig,aber angemessen.

    • Qype User speedi…
    • Friedrichshafen, Baden-Württemberg
    • 55 Freunde
    • 257 Beiträge
    5.0 Sterne
    2.1.2008

    Tim Raue ist ein Turbokoch mit unglaublichem Arbeitspensum, verantwortlich nicht nur fürs Gourmetrestaurant, sondern auch für Bankett und Frühstücksei des Großho-tels  damit muss sich kaum ein anderer deutscher Chef seines Niveaus herumschlagen. Dennoch findet er dann und wann Zeit, etwas zu tun, was bei seinen Kollegen so rätselhaft selten ist: Er fliegt um die Welt, um jedem interessanten kulinarischen Trend in Echtzeit nachzugehen, egal, ob er sich im Baskenland ereignet oder auf Mauritius. Das Ergebnis  wir schreiben das nicht zum ersten Mal  ist eine enorm weltläufige Küche, die Modebewusstsein und Handwerk auf faszinierende Weise verbindet.

    Die naheliegende Einschränkung servieren wir gleich zur Vorspeise, damit das Thema vom Tisch ist: Häufig sind seine Menüs etwas ungestüm komponiert, zu sehr besessen von der Idee, alle nur denkbaren Kontraste zwischen süß und sauer, heiß und kalt, mild und scharf, kross und weich möglichst auf jedem einzelnen Teller zu versammeln. Wer sich durch ein großes Menü isst, sehnt sich manchmal danach, dass Raue einen Moment Atem holt und in aller Gelassenheit einen Gang einschiebt, der nur dem Geschmack und keiner hochgezwirbelten Textur- und Konsistenz-Theorie verpflichtet ist, wie sie gegenwärtig manche Köche verrückt macht. Dass er es kann, ist keine Frage  wenn er es tut, wird er ein ganz Großer.

    Die Voraussetzungen sind da: Er konnte endlich durchsetzen, dass das Restaurant am Sonntag geschlossen bleibt. Damit kann er Patzer viel leichter ausschließen, wie sie bisweilen vorkamen, wenn er einen freien Tag hatte. Auch der Service wird davon profitieren, denn dessen Leistungen hängen ja stark an der liebenswürdigen Gastgeberin Marie-Anne Raue, die die Schöpfungen des Gemahls in- und auswendig kennt und mit Bravour die nicht einfache Aufgabe löst, diesen Gerichten passende Weine hinzuzugesellen; speziell die großen weißen Burgunder aus Frankreich werden kaum irgendwo so geschickt eingesetzt.

    Dies ist "Aromaküche", verstanden als eine Stilistik, die nichts mehr fürchtet als Fadheit, den puristischen Verfechtern des sogenannten Eigengeschmacks gern provokativ ins Gesicht springt und mit Substanzen arbeitet, die auch weitgereisten Gourmets fremd sind  ein kleines Glossar zur Speisekarte wäre unendlich hilfreich ...

    Doch die Tricks der Molekulartüftler interessieren Raue wenig, manches wirkt eher inspiriert von der Direktheit einer asiatischen Garküche, z.B. die glasierten Schweinerippchen auf scharfem Püree von der So-brassada-Wurst und chinesisch inspiriertem Gemüse aus Ananas, Sellerie und Paprika, das mit einer Sauce aus einem nach Curry schmeckenden Kraut abgerundet wird. Raue zielt mit solchen Kombinationen eher auf einen satten Gesamteindruck als auf Nuancen, sucht eher Überwältigung als Differenzierung und hat dafür den besten denkbaren Grund: Es schmeckt ihm so am besten.

    Dennoch kann er auch diskretere Aromen herausarbeiten und optimal einsetzen: Der grandiose Vierer aus Hähnchenkeule mit asiatischem Hauch, kühlem Gänsestopfleberparfait, zitronig gewürztem Gin-Gelee und einer halbierten, dezent an Birne erinnernden Sapodilla-Frucht spornte uns an, im Kreis herum zu essen und die Zunge mit immer neuen, durchweg harmonischen Akkorden auf Touren zu bringen.

    Nichts, was es hier gibt, kommt einem irgendwie bekannt vor, selbst die heimtückisch als "Tradition" betitelten Gerichte betreffen eine Tradition, die wohl erst noch begründet werden muss. Zur Chiboust-Crème von der Erbse legt Raue gebackenen Kaisergranat und einen herrlich frischen, geradezu knusprigen Salat aus Sojasprossen, Apfel und Ingwer mit Melissenöl, zum Spargel mit knapp angebratenem Lachs-Tataki und einem kompakten Dressing aus Senfkörnern und Orangen gibt es ein Gelee aus Käyangessig (Glossar! Bitte!).

    Da wirkt Raues Klassiker, die geschmorte Brust vom Atterochsen mit roten Beten und Trüffeljus, fast wie eine Insel der Ruhe, doch auch sie fällt durch enorme Geschmacksintensität aus dem Rahmen des Normalen. Die Versuchung ist groß, die kulinarische Überwältigung als nicht enden wollende Speisenaufzählung an Sie weiterzugeben  wir zähmen uns und nennen mit Bewunderung nur noch zwei Desserts: Raz-el-Hanout-Eis mit Palmherzen, Grantapfelkernen und Goldblättern sowie Erdbeeren in Romanoffsauce mit Holundersorbet und Basilikumschokolade  für Auge und Zunge gleichermaßen faszinierend und damit repräsentativ für unseren "Koch des Jahres", der in der Hauptstadt die Weltstadt auftischt. Herzlichen Glückwunsch!

    Den Service erlebten wir durchweg fehlerlos und stets auf der Höhe, denn Marie-Anne Raues Weinberatung ergänzt die Küche mit exzellenten Champagnern, besagten weißen Burgundern oder Raritäten wie dem profunden Roten des verrückten österreichi-schen "Club Batonnage", gern auch aus der Magnum. Wer rechtzeitig reserviert, sitzt vorn am Fenster und schaut auf den Kurfürstendamm drunten  dann hat er Berlin an einer seiner besten Stellen erwischt. (Bliebe noch unbedingt anzumerken, dass

  • 3.0 Sterne
    19.8.2008

    Über Einrichtung und Ambiente des Restaurants möchte ich nicht viel sagen. Das Swissotel ist schon sehr styish und cool designt. Vielleicht sagt mancher, es sei etwas sehr unterkühlt, mag sein, aber mit gefällts.

    Zum Essen:
    ich nahm an einem Bankett teil.
    Buffet sehr schön aufgebaut, optisch ein Genuss.
    Das Essen soweit auch, einige nette Berliner Spezialitäten, die neu interpretiert wurdenBerline Weisse Grün Sorbetecht ein Hit. Leider war für meinen Geschmack kein Oberhit dabei.

    Der Service:
    waren wohl Aushilfennicht sehr aufmerksam, lustlos und nicht freundlich.

    Denke, das geht besser.

  • 4.0 Sterne
    22.5.2013

    Essen:
    Hohe Qualität und sehr appetitliche Darstellung der Speisen. Neben der saisonalen Gourmet-Karte auch eine Karte mit Schweizer Spezialitäten anzubieten hat mir sehr gut gefallen. Tolle Idee! Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist allerdings nicht 100% stimmig. Etwas zu teuer für die angebotenen Portionen, auch wenn ein gewisser Gourmet-Anspruch vorhanden ist. Schade, dass zum abschließenden Kaffee keine Pralinen gereicht werden. Diese kleine Geste macht das Erlebnis einfach rund und der Gast verlässt das Restaurant mit einem süßen Abschlussgedanken.
    Getränke:
    Über die recht teuren Wasserpreise lässt sich streiten, aber das ist ja leider normal. Beim Weißwein (ein klassischer Riesling aus Deutschland  nichts ausgefallenes) wurde ordentlich kassiert Fast 50 Euro und der Wein war einer der preiswerteren. Im Einkauf maximal 10 Euro  nun denn
    Service:
    Der Service wurde leider den Erwartungen nicht so richtig gerecht. Alles nach Lehrbuch. Soweit in Ordnung, aber das Herzblut fehlte. Es wurde unendlich Wasser nachgeschenkt, aber auf andere selbstverständliche Service-Gedanken wie die unten stehenden Dinge wurde kein Fokus gelegt.
    - Frage nach einem Apéritif
    - Getränkewünsche nicht vergessen (und wenn es doch passiert, sich vielleicht mit einem Digestif oder Kaffee aufs Haus entschuldigen?)
    - Zucker / Süßstoff zum Kaffee automatisch reichen, nicht erst auf Nachfrage
    - Dessert zum Kaffee bringen und nicht 15 Minuten später
    - auf Handzeichen reagieren / offene Augen für den Gast haben
    Es sind Kleinigkeiten, aber bei den verlangten Preisen erwarte ich, dass Essen und Service zusammenpassen und das Küchen-/ Servicepersonal gemeinsam einen rundum gelungenen Abend kreieren. Vielleicht bin ich in diesem Fall ja auch so kritisch, weil das Restaurant auf einen Samstag fast komplett leer war (nur 5 besetzte Tische maximal) und man seine Aufmerksamkeit gut auf diese Tische hätte verteilen können.
    Insgesamt dennoch eine positive Bewertung. An den kleinen Punkten kann man ja noch arbeiten.

  • 5.0 Sterne
    8.10.2012
    1 Check-In hier

    Super Restaurant! Alles Perfekt! haben ein Geburstags Essen gegessen und es hat alles so gut geschmeckt von dem kleinen Gruß bis zum Dessert!
    Der Ausblick ist ein Erlebnis. Toll bei Nacht.

    • Qype User merc8…
    • Mannheim, Baden-Württemberg
    • 0 Freunde
    • 30 Beiträge
    5.0 Sterne
    25.3.2013

    Wir waren dort zu einem romantischen Dessertessen.
    Das Ambiente wirkt erstklassig, die Bedienung ist äußerst zuvorkommend und sehr freundliche.
    Das Dessert wurde mit viel Liebe zum Detail angerichtet und in aufwändiger Form verziert. Dies schlägt sich natürlich alles auf den Preis nieder, wir hatten ca. 30 EUR für 2 Desserts, ein Wasser und einen Kaffee.
    Alles in allem gab es nichts zu beanstanden, deshalb gerechterweise 5 Sterne!

    • Qype User foodan…
    • Zürich, Schweiz
    • 10 Freunde
    • 142 Beiträge
    5.0 Sterne
    31.1.2009

    Ganz kurz, da sich das Urteil noch auf die Tim Raue Zeit bezieht und er zwischenzeitlich schon weiter gezogen ist: Damals schlichtweg genial! Kreative Küche, guter Service, schöner Ausblick auf den KuDamm und zum Abschied noch selbstgemachte Schokolade (Kokos und Lavendel; hätte nie geglaubt, dass mir insbesonders zweitere schmecken könnte, aber sie tat es)

  • 4.0 Sterne
    5.6.2013 Aktualisierter Beitrag

    Okay, das Restaurant 44 zu bewerten ist etwas schwierig für mich, da ich mich nicht direkt als 'Gourmet' bezeichnen würde.
    Einerseits war ich begeistert, andererseits gab es doch auch Kritikpunkte.
    Wie gesagt, ich bin nicht unbedingt mit der Gourmetküche vertraut, wollte aber das Restaurant unbedingt testen.
    Der Service war sehr gut, aufmerksam und trotzdem angenehm diskret.
    Auch das Essen das ich bestellte war sehr gut. Die Karte selbst fand ich aber sehr gewöhnungsbedürftig, da fast nur die Zutaten des jeweiligen Gerichts dastanden. Ich nehme an das soll modern und minimalistisch wirken, mich hat es nur irritiert.
    Ich ging dann den 'sicheren' Weg und bestellte Thunfisch in der Vorspeise und Kabeljau im Hauptgang. Beides war auf sehr interessante und für mich neue Art zubereitet worden, nichtsdestotrotz sehr lecker.
    Auch das Dessert, ein Holunder-Himbeer-Rosen Sorbet war köstlich.
    Trotzdem habe ich etwas vermisst. In der Beschreibung des Restaurants durch das Hotel wird von einer Neuinterpretation der Schweizer Küche gesprochen. Ich habe aber nichts Schweizerisches an den Gerichten erkennnen können. Das fand ich sehr schade und habe deswegen auch einen Stern abgezogen.

    5.0 Sterne
    5.6.2013 Vorheriger Beitrag
    Ich liebe das Swissotel.
    War nun schon mehrmals Gast und bin immer wieder begeistert. Sowohl von den…
    Weiterlesen
    • Qype User bh…
    • Valencia, Spanien
    • 5 Freunde
    • 6 Beiträge
    3.0 Sterne
    28.9.2007

    Es ist das qualität-schwankenste Restaurant das ich kenne.
    Das erste Mittagessen war fantastisch, eine Lachsforelle auf den Punkt gegart... Wunderschööön!!!
    Was für ein gewagtes Spiel mit der Säure, Säure bei allen Gerichte. Sensationell. Was für ein Fingerspitzengefühl. An diesem Tag war alles perfekt, Herr Raue kam sogar persönlich an unseren Tisch um uns den Hauptgang zu servieren. Lieb.
    Also rief ich gleich nen guten alten Freund an, der mir dann mein Urteil, "ich hab noch nie sooo gut im "44" gegessen" bestätigte.
    Eine Woche später gingen wir nochmal hin, und ohweh, das Cazpacho war zu scharf, alle "Säuren" waren zu sauer, die Garpunkte überhaupt nicht gepflegt... welche Enttäuschung. Und der Herr Raue auch nicht zu sehn. Wahrscheinlich hatte er seinen freien Tag.
    Jetzt müsste man/frau halt wissen wann Herr Raue da ist, und wann nicht, wir gehn nämlich nur wegen dem aussergewöhnlichem Essen dahin, denn das Restaurant 44 ist nun wirklich keine Schönheit, und zudem immer nur höchstens halb voll, denn ein grosser Teil der Tische sind (obwohl eingedeckt) wohl nur fürs Frühstück gedacht.

    • Qype User alexan…
    • Berlin
    • 13 Freunde
    • 60 Beiträge
    5.0 Sterne
    21.5.2008

    Der seit Februar 2008 für das Restaurant 44 im Swissôtel Berlin verantwortliche junge Küchenchef Danijel Kresovic bringt frischen Schwung in die Gastronomie am Kurfürstendamm. Er geht sehr auf die unterschiedlichen Erwartungen seiner Gäste ein. So kann einerseits die traditionelle Speisenfolge von Degustationsmenüs bestellt werden, andererseits gibt es aber auch die Möglichkeit, dass verschiedene Degustationen ohne klassische Rangfolgen und in kleinen Portionen zu angepassten Preisen serviert werden können. Der Küchenchef bietet so seinen Gästen das Probieren vieler unterschiedlicher Kreationen seiner Kochkunst an einem Tag an. Neben Menüs gibt es natürlich auch die Möglichkeiten der Wahl aus der à la carte Speisenkarte.
    Bei schönem Wetter ist übrigens die Terrasse ein guter Tipp. Hoch über dem Boulevard kann man richtig gut entspannen und sich zum Beispiel mittags die Tagesangebote der Lunch 44 Karte auf dem Gaumen zergehen lassen.

    • Qype User ElleB…
    • Berlin
    • 1 Freund
    • 61 Beiträge
    5.0 Sterne
    3.12.2008

    Auch wenn Tim Raue nicht mehr da ist: Wunderbar gut! Weihnachtszeit auf dem Kudamm - es leuchtet und blinkt und wenn man den richtigen Tisch hat, kann man in dieser weihnachtlichen Atmosphäre den geschmacklichen Himmel auf Erden erleben: Degustationsmenue - wahlweise als Überraschungsmenü (keine Angst, die Gerichte bleiben im Rahmen des Üblichen) mit passenden Weinen oder als Wahlmenue für diejenigen, die Gerichte wie Gänsestopfleber oder Wachteln doch lieber ausschließen möchten. Der Service ist angenehm kompetent und zurückhaltend. Aber das absolute High Light: man muss als Frau seine - modisch übergroße - Handtasche nicht irgendwie plazieren, sondern ihr wird eine eigene kleine Ablage neben dem Stuhl der Dame geboten. DAS HAT STIL!

  • 5.0 Sterne
    11.2.2011

    schwierig schwierig. hier stimmt einiges, und einiges nicht.
    der gast ist könig, aber auch der service besteht auf seiner rolle. die runtererzählten erklärungen der jeweiligen gänge, gehören mittlerweile zum standardrepertoire jedes hochpreisigen restaurantkonzepts - eine schauspielausbildung braucht man dafür keine.

    was dann geboten wird, sieht hervorragend aus [alle sternchen für die perfekte präsentation], in der geschmacklichen partitur fand ich es insgesamt eher disharmonisch. meine begleiterin nannte das: das orchester findet nicht zueinander.

    für mich war es ein gaumisches zuviel an kombination, wie ein zerrissener vielvölkerstaat. ob sich darin eine geheime botschaft des chefs danijel kresovic verbergen mag? ich vermute. kresovic kocht ökonomisch, visuell.
    beilagen und kräuterbeiwerk sind von einfacher herkunft: rote bete, couscous, balsamico, fenchel, mango, viel mango. dagegen ist nichts zu sagen, das auge wird satt - die präsentation ist gekonnt, nährt erwartungen. aber. immer wieder ein aber.

    geschmacklich war ich irritiert. hier wird eine rautische viererkette gespielt, die in krisenzeiten ein durchaus taugliches konzept darstellt. sie ist solide und verteidigend, wenn auch wenig raffiniert. aber nun, was zählt ist der sieg - das überleben.
    ich mag es auf dem teller gerne harmonisch, mag es, wenn sich berge und täler geschmacklich ergänzen. was ich nicht mag, ist die verwendung einer kulinarisch-descart'schen reminiszenz. als amuse-gueule und[!] hors d'œuvre gänse-&-entenstopfleber [foie gras] zu reichen, gehört nicht mehr in die heutige zeit - auch wenn ich sie sehr gerne esse. einen schritt weiter, wieder was.
    als zwischengericht gab es rochen, dargereicht auf einem gut eineinhalbmeterlangen porzellanrechteck [pluspunkte für diesen auftritt!]. schön anzusehen, nur, meeressäuger muss ich nicht auf dem teller haben - mit rind, schwein und hahn hab ich kein problem, aber flippers freund? davon abgesehen, konnte ich dem geschmack nicht viel abgewinnen, es schmeckte eigenwillig abgelegt, fasrig.

    dann das hauptgericht. ein sehr zartes lammfilet, das war nicht etwa lauwarm, es war fast kalt. wenn das so sein soll, meinetwegen. ich jedoch bevorzuge als filet ein stück fleisch das frisch vom feuer kommt. es darf bluten und darf molekular verfremdet sein, ich hätte es trotzdem gerne heiß und saftig.

    der service war sehr aufmerksam, hatte sich nach dem dritten gang aber immer weiter in den hotelangestelltenmodus zurückgezogen. sehr gerne mochte ich die junge frau, mandy, die ein gutes gespür für stimmung und umsichtiges timing hatte, sie war jederzeit präsent.

    gesamtresümee:
    der blick auf die kudammkreuzung, die ziemlich unglückliche inneneinrichtung samt bösartiger kerzenhalter, die einem bei der kleinsten berührung eine brandwunde zufügen, verlangen meiner ansicht nach nach einer gründlichen rundumveränderung [bis auf den kudammblick]. die kunst an den wänden, die entfernt an den abstrakten expressionisten sam francis (de.wikipedia.org/wiki/Sa…) erinnert, ist nichts weiter als deplazierte imitation.
    das wirft die frage/n auf: wer denkt sich eigentlich verwirrend informelle einrichtungskonzepte dieser art aus? und; welcher investor lässt sich derlei innenarchitektonische geschmacksneurosen andrehen?

    trotzdem: insgesamt sehr solide und ob des aufwands fünf sterne wert. richtig herausragend aber ist das 44 nicht. leider.

    • Qype User QAK…
    • Berlin
    • 2 Freunde
    • 16 Beiträge
    4.0 Sterne
    20.8.2010

    Experiment -
    so muss ich das Essen bezeichnen.
    Die meisten Gänge waren sehr gut bis perfekt, besonders das Niedrig-Temperatur gegarte Lamm. Der Service war sehr nett, freundlich und dezent...
    Nun zu den Kritikpunkten:
    - eine der Vorspeisen war etwas japanisch angehaucht... m.E. etwas unglücklich. Der frittiere Tofu war mittelmäßig verarbeitet (Panade gerissen) und geschmacklich auch kein Hochgenuss. (zu Hause machen wir das viel besser! es ist keine Kunst und kein feines Restaurantessen!)
    - gekochte Shiitake sah etwas traurig aus. Vielleicht gehört es zum Standard in Deutschland, dass Shiitake dünn sind... In Japan werden eher dicke Pilze mit schönem Rand geschätzt... im 44 hatte man für die dünnen entschieden. Zubereitung war "japanische Art", nur schlecht nachgemacht.
    - Kombination Jakobsmuschel und luftgetrockneter Rinderschinken: jede zutat an sich sehr lecker und von guter Qualität... nur zusammen durfte man die nicht essen, denn der Schinken zusammen mit der warmen Muschel hat einen ziemlich ekeligen fischigen Gestank entwickelt (der erste Gedanke war schon - vergammelte Jakobsmuscheln)...
    - Dessert: ein Teller mit vielen Kleinigkeiten darauf, dazu noch extra Tasse mit Eis in Champagne... Da fehlte mir irgendwie die Konzeption von dem ganzen. Nicht alles passte zusammen, also musste ich als Gast erstmal rausfinden - wie es zu essen ist... Das muss schon vorher passieren. Manche Restaurants servieren dann mehrer Gänge Dessert, wenige Zutaten in der passenden Kombination.

    Trotz der Kritik meinerseits - empfehlenswert :)

    • Qype User Susann…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 1 Beitrag
    5.0 Sterne
    24.2.2007 Aktualisierter Beitrag

    Super Küche, schöne Atmosphäre, und das beste: Tisch für heute Abend reserviert :-)

    5.0 Sterne
    24.2.2007 Vorheriger Beitrag
    Super Küche, schöne Atmosphäre, und das beste: Tisch für heute Abend reserviert :-)
Seite 1 von 1