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    • Qype User esposa…
    • Mannheim, Baden-Württemberg
    • 59 Freunde
    • 272 Beiträge
    5.0 Sterne
    4.12.2011

    Hallo meine lieben Leser, Freunde und Bewerter,
    ich habe euch ja nun schon einige Restaurants und Brasserien hier angelegt, die wir in unserem Nizza-Urlaub besuchten. Hier folgt ein weiteres, der sogar noch ein Geheim-Tipp ist, da dieses Restaurant nicht mitten in Nizza liegt, dennoch aber zentral parallel zur Strandpromenade:
    == Bar Restaurant Auberge Saint Antoine, Nizza
    .
    Kontakt/ Adresse:
    Restaurant Auberge Saint Antoine
    45, Avenue de la Californie
    06200 Nice, France
    Tel: (+33) 04 93 86 78 96
    Eine homepage gibt es nicht, habe zumindest nichts gefunden.
    .
    Wie wir dazu kamen:
    Wer meinen Hotel-Bericht gelesen hat über das ETAP-Hotel in Nizza, der weiss, dass dieses in der Avenue de la Californie liegt. In derselben Strasse, wenn auch etwas weiter Richtung Innenstadt, befindet sich auch dieses Restaurant. Es liegt parallel zur Strandpromenade Promenade des Anglais. Abends waren wir oft zu müde nochmals groß los zu marschieren, das Auto blieb stehen, weil mein Mann auch mal ein Bierchen trinken wollte, also machten wir uns dann zu Fuss auf den Weg, die Umgebung zu erkunden und nach Restaurants Ausschau zu halten, wo wir zu Abend essen konnten. Da dieses Restaurant nur wenig Schritte vom Hotel entfernt liegt, kehrten wir hier ein.
    .
    Das Ambiente:
    Ich hab es nur von der anderen Strassenseite aus fotografieren können, da es direkt bis zur Abgrenzung von Gehweg bis zur Strasse liegt und ich mich nicht auf die Schnellstrasse stellen kann, um es zu fotografieren, also ging es nur eben von der anderen Strassenseite aus und auch unseren Tisch, wo wir saßen. Zuerst zögerte mein Mann ein wenig, weil es schon etwas - wie soll ich sagen - kaschemmenmäßig aussieht: Es liegt direkt an der viel befahrenen Hauptstrasse (aber mit Plexiglasscheiben von Lärm und Schmutz der Hauptstrasse geschützt) , der Eingang ins Innere wirkt sehr alt und fast schon antik, sitzen tut man quasi auf dem Trottoir, das als Terrasse dient. Nur ein schmaler Durchlass zwischen den Sitzenden und dem Eingang wird gelassen für die Fussgänger. Fahrradfahrer mögen bitte absteigen - so weist ein Schild darauf hin -, was sie aber nicht tun, sondern durch die speisenden Gäste radeln. Das Innere ist richtig düster, fast schon kellerartig, die Fassade erinnert mich so ein wenig, an eine Filmkulisse aus pariser Filmen aus den 1960er Jahren.
    Aber dennoch wollten wir hier bleiben, denn es saßen dort viele Gäste und wo viele sitzen, wirds auch schmecken, das ist zumeist unser Motto.
    Es schienen auch Stammgäste zu sein, denn der Patron der Gaststätte - selbst mit einem Gezapften in der Hand - setzte sich mal hier dazu und unterhielt sich, dann begrüßte er dort wieder die Gäste und da quakte er weiter ... Es schienen also alles Stammgäste zu sein und keine Zufalls-Passanten wie wir - dann wird es wohl wirklich ein geheim-Tipp sein. War es dann auch.
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    Die Speisen und Preise:
    Zuerst fiel mein Blick auf eine Schiefertafel, auf der einige Klein-Gerichte wie belegte Baguettes, warme Sandwiches u.ä. geschrieben standen, super günstig, aber mit dem Vermerk "à emporter" dahinter, also nur zur Mitnahme angeboten. Tatsächlich kamen hier viele Einheimische (?) und holten vorher bestelltes ab, nicht auch ohne wieder einen Plausch mit dem Gastwirt zu halten.
    Ein sehr junges Ding - ohne ein Wort englisch, ohne ein Wort deutsch - kam an den Tisch und brachte uns die Karten. Sie war sehr schüchtern, aber gerade das machte sie sehr sympathisch, weil sie nicht aufdringlich wirkte. In der Karte stand fast nur Pizza, Salate und kleinere Fleisch-Gerichte. Aber Pizza war ja genau das, auf das Felipe so lange warten mussten. So bestellte Thom seine Pizza Neptune, die mit allerlei Sardellen oder Sardinen belegt war, sowie Kapern zum Preis von 9.60 Euro.
    Felipe und ich wollten uns eine Pizza teilen. Felipe hätte gerne Salami gehabt, aber das Wort Salami verstand die Kellnerin nicht, sie hätte so eine Art Chorizo anbieten wollten, die ist Felipe aber zu scharf und fettig, also blieb es bei der Margherita für 7.90 Euro.
    Wusstet ihr eigentlich, dass die erste Pizzeria der Welt bereits 1830 in Neapel eröffnete? Und warum die Pizza Margherita auch so heisst? Weil 1889 der König von Italien sich eine Pizza in den Flaggenfarben von Italien belegen ließ: Grün (Basilikum) - Weiss (Mozarella) - Rot (Tomaten). Die Pizza schmeckte dem König so gut, dass er sie nach seiner Frau benennen ließ, der Königin Margherita. Soviel am Rande. Felipe hatte diese Geschichte aus einem Buch, das wir gewonnen hatten und brachte diese Geschichte beim Essen gleich zum Besten.
    Die Pizzen waren nicht symmetrisch rund wie bei uns, sondern eben richtig handgemacht und daher auch in einer leicht unegalen Form, aber gerade das machte sie individuell und die Ränder schön knusprig. Bei uns waren noch Oliven drauf, die Felipe auch sehr gerne isst. Die Pizza war wirklich ofenfrisch und schmeckte auch nach Steinofen und frischen Zutaten. Der Extra-Teller für Felipe wurde nicht berechnet, obwohl es in Nizza oft

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