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  • 5.0 Sterne
    11.4.2011

    Nach 2 Jahren waren wir endlich wieder im Konoba Bellini. Es ist alles beim alten geblieben. Leider waren wir etwas zu früh dran, aber bei dem vorherrschenden, kalten, windigen und regnerischen Wetter hatten wir auch keine Lust die Gegend zu erkunden.

    Als Konoba wird in Kroatien ein Keller bezeichnet oder ein kleines Restaurant.

    Hrn. Bijelic war es ein bißchen unangenehm das wir schon so früh da waren, da er erst den Holzkohleofen anheizen mußte. Ich glaube Freitag oder Samstag ist es unmöglich einen Platz ohne Reservierung zu bekommen. In diesem Zusammenhang, ist es auch zu verstehen, das es Hrn. Bijelic unangenehm war, wenn Gäste vor der Reservierungszeit ankommen, da man noch mit Vorbereitungen beschäftigt ist. Aber als tolerante Lokalbesucher sehen wir das alles nicht so eng.

    Leider sind die Raucher wieder im letzten Raum, der als Pula bezeichnet wird, untergebracht. Die Bezeichnung Pula kommt von der kroatischen Hafenstadt, die in der österreichischen-ungarischen Monarchie ein wichtiger Flottenstützpunkt für die KuK See-Streitkräfte war.

    Anfangs waren wir noch ganz allein im Lokal, aber so gegen 19 bis 20 Uhr füllte sich das Lokal dann bis auf den letzten Platz.

    Die roten Plüschstühle sind legendär im Bellini. Fast schon etwas zu gemütlich zum essen. Man ist schon fast versucht ein Schläfchen in ihnen zu halten.

    Als Getränk wählten wir die offenen Weißweine Grasevina und Malvazija, die in Viertel ausgeschenkt werden, nich wie sonst üblich in Achtel. Der Grasevina schmeckte uns besser, sodass wir von nun an Grasevina bestellten. Grasevina ist die kroatische Bezeichnung für Welschriesling und Malvazija ist einfach Malvasier. Der Grasevina kommt aus Slavonien, nicht zu verwechseln mit Slovenien. Slavonien ist eine Region im Osten Kroatiens. Der Malvazija stammt aus Istrien, das ist die Halbinsel im Westen Kroatiens. Der Preis für diese Weine sehr günstig. Das Viertel Grasevina 4,40 und der Malvazija 4,00.

    Zur Vorspeise wählten wir Dalmatinischen Prosciutto mit Schafkäse und Oliven. Der Prosciutto etwas dicker als die hauchdünnen Scheiben im Geschäft geschnitten war sehr gut. Der Schafkäse ziemlich neutral. Die schwarzen Oliven kernlos waren auch eher von der neutralen Sorte. Da ich sehr gerne Oliven essen, hätten sie ruhig gschmackiger sein können. Für den Preis von 8,50 könnte man auch etwas mehr auf den Teller tun. Eigenartigerweise ist der Preis auf der Online-Speisekarte mit 8,60 angegeben aber auf dem Bon stehen 8,50.
    Es wurde aber ein Teller mit einer großen Menge an geschnittenen Weißbrotscheiben gereicht. Die Rinde war ziemlich zäh, aber das innere war dafür so gut und locker, das ich mehrere Scheiben davon aß. Es eignet sich hervorragend zum Tunken des Olivenöls oder Sauce.

    Was ich besonders hervorheben möchte, ist das weder Brot noch Gedeck gesondert verrechnet werden, was für ein Lokal dieser Kategorie sehr unüblich ist.

    In einem typischen Fischlokal stand ich jetzt vor einem gewissen Dilemma. Meeresfisch durfte es nicht sein. Normales Fleisch in einem Fischlokal? Undenkbar ! Zum Glück bietet Hr. Bijelic 2 Zandergerichte an, wo ich mich dann für den Zander gegrillt auf dem Holzkohlegrill mit Petersilerdäpfel entschied. Es ist aber wirklich schwierig sich hier nicht für einen Fisch zu entscheiden, denn woanders als direkt am Meer findet man einen Fischbräter der in einem geschlossenen Lokal mit Holzkohlegrill arbeitet? Wie schon von Gastronaut geschildert steht gleich beim Eingang die Vitrine mit den frischen Fischen mit den üblichen Verdächtigen Goldbrasse, Wolfsbarsch, Drachenkopf, etc...
    Weiters St. Petersfisch und gegrillte Sepie auf Anfrage. Schwarzes Risotto eine Spezialität mit Tintenfischtinte.
    Die meisten Fleischgerichte bestehen aus Schweinslungenbraten auf verschiedene Art zubereitet, einem Lammgericht und einem Pfeffersteak aus Rindslungenbraten. Die Preise für die Fisch und Fleischgerichte bewegen sich alle unter 20 Euro. Was ich für die gebotene Fleischqualität als moderat bezeichnen muß. Ausser natürlich Fische die per dag angegeben sind und Platten für 2 und mehr Personen.

    Auch kann man wie in guten Fischlokalen üblich seinen Fisch selbst in der Vitrine aussuchen.

    Meine Freundin wählte das Djuvec-Steak was aus einem Schweinslungenbraten mit Djuvec bestand.
    Djuvec ist ein traditionelles Reisgericht aus Jugoslavien. In Serbien ist es Nationalgericht. Djuvec wird je nach Region anders gekocht. In unserem Fall bestand es aus Zwiebel, Paprika, Knoblauch, Tomaten.

    Mein Zander war nicht im ganzen sondern bestand aus 3 Filetstücken und die Petersilerdäpfel kamen auf einem seperaten kleinen Teller. Der Zander war sehr gut, aber eine Offenbarung waren die Petersilerdäpfel in großen länglichen Spalten mit Knoblauch, Olivenöl und frisch geschnittener Petersilie bedeckt.

    Meine Freundin war auch von ihrem Gericht begeistert. Aber auch meine Erdäpfel hatten es ihr angetan.

    Absolut empfehlenswert in Meidling

  • 5.0 Sterne
    28.12.2010
    Erster Beitrag

    Qype war ein guter Führer zum Restaurant : Fischlokal in Reinkultur mit echtem Holzkohlegrill. Dalmatische Küche in sehr leckerer Art. Dazu ein routinierter Service durch den Chef des Hauses machen den Abend rund.

    Was gibt es zu meckern : die Portionen könnten etwas größer sein. Das hat keinen Einfluss auf den Geschmack, aber auf die Gesamtbewertung. Trotzdem geben wir einen Fünfer.

    Wir kommen gerne wieder.

    • Qype User marcus…
    • Wien, Österreich
    • 0 Freunde
    • 23 Beiträge
    5.0 Sterne
    18.7.2010

    Wer Fisch, verzeihung, FRISCHEN, gegrillten Fisch mag, wird Bellini lieben.
    Nicht gar so günstig, aber voll im Rahmen. Qualität hat ihren Preis.

    Auch bestens für kliene Familienfeiern geeignet.

    • Qype User Meidli…
    • Wien, Österreich
    • 100 Freunde
    • 561 Beiträge
    5.0 Sterne
    16.4.2009

    Update 20.3.2011
    Nach 2 Jahren waren wir endlich wieder im Konoba Bellini. Es ist alles beim alten geblieben. Leider waren wir etwas zu früh dran, aber bei dem vorherrschenden, kalten, windigen und regnerischen Wetter hatten wir auch keine Lust die Gegend zu erkunden.

    Als Konoba wird in Kroatien ein Keller bezeichnet oder ein kleines Restaurant.

    Hrn. Bijelic war es ein bißchen unangenehm das wir schon so früh da waren, da er erst den Holzkohleofen anheizen mußte. Ich glaube Freitag oder Samstag ist es unmöglich einen Platz ohne Reservierung zu bekommen. In diesem Zusammenhang, ist es auch zu verstehen, das es Hrn. Bijelic unangenehm war, wenn Gäste vor der Reservierungszeit ankommen, da man noch mit Vorbereitungen beschäftigt ist. Aber als tolerante Lokalbesucher sehen wir das alles nicht so eng.

    Leider sind die Raucher wieder im letzten Raum, der als Pula bezeichnet wird, untergebracht. Die Bezeichnung Pula kommt von der kroatischen Hafenstadt, die in der österreichischen-ungarischen Monarchie ein wichtiger Flottenstützpunkt für die KuK See-Streitkräfte war.

    Anfangs waren wir noch ganz allein im Lokal, aber so gegen 19 bis 20 Uhr füllte sich das Lokal dann bis auf den letzten Platz.

    Die roten Plüschstühle sind legendär im Bellini. Fast schon etwas zu gemütlich zum essen. Man ist schon fast versucht ein Schläfchen in ihnen zu halten.

    Als Getränk wählten wir die offenen Weißweine Grasevina und Malvazija, die in Viertel ausgeschenkt werden, nich wie sonst üblich in Achtel. Der Grasevina schmeckte uns besser, sodass wir von nun an Grasevina bestellten. Grasevina ist die kroatische Bezeichnung für Welschriesling und Malvazija ist einfach Malvasier. Der Grasevina kommt aus Slavonien, nicht zu verwechseln mit Slovenien. Slavonien ist eine Region im Osten Kroatiens. Der Malvazija stammt aus Istrien, das ist die Halbinsel im Westen Kroatiens. Der Preis für diese Weine sehr günstig. Das Viertel Grasevina 4,40 und der Malvazija 4,00.

    Zur Vorspeise wählten wir Dalmatinischen Prosciutto mit Schafkäse und Oliven. Der Prosciutto etwas dicker als die hauchdünnen Scheiben im Geschäft geschnitten war sehr gut. Der Schafkäse ziemlich neutral. Die schwarzen Oliven kernlos waren auch eher von der neutralen Sorte. Da ich sehr gerne Oliven essen, hätten sie ruhig gschmackiger sein können. Für den Preis von 8,50 könnte man auch etwas mehr auf den Teller tun. Eigenartigerweise ist der Preis auf der Online-Speisekarte mit 8,60 angegeben aber auf dem Bon stehen 8,50.
    Es wurde aber ein Teller mit einer großen Menge an geschnittenen Weißbrotscheiben gereicht. Die Rinde war ziemlich zäh, aber das innere war dafür so gut und locker, das ich mehrere Scheiben davon aß. Es eignet sich hervorragend zum Tunken des Olivenöls oder Sauce.

    Was ich besonders hervorheben möchte, ist das weder Brot noch Gedeck gesondert verrechnet werden, was für ein Lokal dieser Kategorie sehr unüblich ist.

    In einem typischen Fischlokal stand ich jetzt vor einem gewissen Dilemma. Meeresfisch durfte es nicht sein. Normales Fleisch in einem Fischlokal? Undenkbar ! Zum Glück bietet Hr. Bijelic 2 Zandergerichte an, wo ich mich dann für den Zander gegrillt auf dem Holzkohlegrill mit Petersilerdäpfel entschied. Es ist aber wirklich schwierig sich hier nicht für einen Fisch zu entscheiden, denn woanders als direkt am Meer findet man einen Fischbräter der in einem geschlossenen Lokal mit Holzkohlegrill arbeitet? Wie schon von Gastronaut geschildert steht gleich beim Eingang die Vitrine mit den frischen Fischen mit den üblichen Verdächtigen Goldbrasse, Wolfsbarsch, Drachenkopf, etc
    Weiters St. Petersfisch und gegrillte Sepie auf Anfrage. Schwarzes Risotto eine Spezialität mit Tintenfischtinte.
    Die meisten Fleischgerichte bestehen aus Schweinslungenbraten auf verschiedene Art zubereitet, einem Lammgericht und einem Pfeffersteak aus Rindslungenbraten. Die Preise für die Fisch und Fleischgerichte bewegen sich alle unter 20 Euro. Was ich für die gebotene Fleischqualität als moderat bezeichnen muß. Ausser natürlich Fische die per dag angegeben sind und Platten für 2 und mehr Personen.

    Auch kann man wie in guten Fischlokalen üblich seinen Fisch selbst in der Vitrine aussuchen.

    Meine Freundin wählte das Djuvec-Steak was aus einem Schweinslungenbraten mit Djuvec bestand.
    Djuvec ist ein traditionelles Reisgericht aus Jugoslavien. In Serbien ist es Nationalgericht. Djuvec wird je nach Region anders gekocht. In unserem Fall bestand es aus Zwiebel, Paprika, Knoblauch, Tomaten.

    Mein Zander war nicht im ganzen sondern bestand aus 3 Filetstücken und die Petersilerdäpfel kamen auf einem seperaten kleinen Teller. Der Zander war sehr gut, aber eine Offenbarung waren die Petersilerdäpfel in großen länglichen Spalten mit Knoblauch, Olivenöl und frisch geschnittener Petersilie bedeckt.

    (Siehe Foto unten)

    (Siehe Foto unten)

    Meine Freundin war auch von ihrem Gericht begeistert. Aber auch meine Erdäpfel hatten es ihr angetan.

    (Siehe Foto

    • Qype User paprik…
    • Wien, Österreich
    • 0 Freunde
    • 13 Beiträge
    3.0 Sterne
    6.11.2010

    Nettes Ambiente,sehr nette Bedienung.Das Essen ist gut aber die Preise etwas gehobener.Ich hab Risotto mit Meeresfruechten gegessen,die Portion war etwas klein fuer12.50EUR und war eher ein Reisfleisch aber sonst sehr gut!

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