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    • Qype User felik…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 39 Freunde
    • 47 Beiträge
    4.0 Sterne
    13.1.2007

    man steht am ehrenfeldgürtel, eine der dunklen, wenig anheimelnden ecken ehrenfelds, vor einer alten kölschkneipe, an der das neonschild erstaunlicherweise äthiopische speisen verspricht. wenn man das selam betritt, steht man noch immer in der kölschkneipe, mit der typischen theke, und tischen die erahnen lassen, dass jahrelang auf den dunklen holzbänken kölsch getrunken wurde. die tische sind verziert mit bestickten tischdecken, ein paar accessoires im raum erinnern an afrika, brechen das bild der kneipe. an den tischen sitzen menschen, trinken kölsch, weizen, wein. die speisekarte auf dem tisch erinnert ebenfalls an die hiesige kneipenkultur, entpuppt sich als reine getränkekarte und hat einige südafrikanische weine im angebot. jetzt nur nicht aufgeben! gleich steht ein netter äthiopier neben einem und reicht eine ähnlich anmutende, größere speisekarte, in der sich endlich die äthiopische pracht entfaltet: die speisen farblich nach schärfe geordnet (wer's etwas scharf mag, darf sich trauen, man hat sich dem europäischen gaumen angepaßt), und überraschenderweise entdeckt man viel bekanntes - weißkohl, karotten, grünkohl, huhn, lamm. nun kann die reise beginnen, man läßt sich von vermeintlich deutschem gemüsen in ferne fernen entführen. alle speisen kommen auf injera, äthiopischem brot aus sauerteig, dessen form entfernt an pfannkuchen erinnert. auf diesem brot breitet man all die köstlichkeiten, die in separaten schälchen kommen, aus wie ein flickenteppich, und reißt dann immer ein stückchen brot ab, um etwas belag darein einzuwickeln (oder zu dippen oder allerlei handlungen dazwischen zu vollführen, die sich schlecht beschreiben lassen). messer und gabel gibt es nicht, und gen ende führt das ganze bei uns ungeübten europäern immer mehr zu einem herrlichen gematsche. die speisen sind absolut köstlich, vielfältig, und äußerst preisgünstig (hauptgerichte mit fleisch ab 6 euro, vegetarisch schon ab 4). mit mehreren personen bietet sich ein sampler an - dann werden all die herrlichkeiten auf gemeinsamem brot in der mitte des tisches ausgebreitet.
    für essen, preise und die sehr nette bedienung gäbe es auf jeden fall 5 punkte, einer fehlt, da das neonlichtkneipenambiente nicht die richtige gemütlichkeit aufkommen läßt. für kulinarisch experimentierfreudige auf jeden fall meine heiße empfehlung.
    am wochenende besser reservieren!

  • 3.0 Sterne
    22.11.2013

    Nachdem wir vor einiger Zeit mal dort vorbei gegangen sind und es für eine "Hinterhof Bude" hielten, waren wir heute dort essen. Die vielen guten Bewertungen haben uns neugierig gemacht.  Die Bedienung ist sehr freundlich gewesen,  hat uns gut beraten und uns auch alles in Ruhe erklärt.  Die Speisen waren gut zubereitet,  nett angerichtet und auch wenn es wenig scheint,  man wird gut satt. Auf jeden Fall sollte man es mal ausprobieren, das ist mal was anderes und sicher keine "Hinterhof Bude" :)

  • 4.0 Sterne
    18.8.2011

    Ein schickes Lokal ist aus dem Selam geworden, die Renovierung hat sich gelohnt! Die Glasfront am Eingang sorgt für Licht, die rot beleuchtete Theke und die Schnitzereien an den Wänden für Atmosphäre. Die Bedienung war sehr hilfreich und freundlich.
    Wir hatten zwei Sambusa (2,00) als Vorspeise, die waren kräftig frittiert und mit einer feinen Linsenfüllung. Außerdem einen Tomatensalat (3,00) mit Peperoni und einer würzigen Salatsoße sehr schmackhaft. Mein Hauptgericht war eine vegetarische Probierplatte (13,95, Sampler heißt das hier) mit Grünkohl, gelben Erbsen, Linsen und Kartoffel-Gemüse, vier feine Gerichte mit ordentlich, aber nicht zu scharf gewürzt. Der Grünkohl erinnerte sehr an die deutsche Variante.

  • 5.0 Sterne
    27.10.2012

    Waren mit 6 Leuten hier essen und ich muss sagen es ist schon etwas Besonderes. Wir hatten eine Platte mit diversen lokalen Spezialitäten die uns von der freundlichen Bedienung auch noch erklärt wurden. Gegessen wurde dann landesüblich mit den Fingern. Das Essen war super lecker. Insgesamt sehr zu empfehlen!

  • 3.0 Sterne
    13.10.2012

    Am Selam bin ich jahrelang vorbei gefahren, ohne es jemals wirklich zur Kenntnis zu nehmen. Ich hielt es beim nicht genauen Hinsehen für eine typische Veedels-Kneipe. Erst über Qype wurde ich nach gezielter Stadtteilsuche darauf aufmerksam. Da ich noch nie äthiopisch gegessen hatte, war ich entsprechend neugierig. Der optische Eindruck war positiv, das Lokal wirkt angenehm zurückhaltend und modern eingerichtet, nicht überladen. Allerdings stellten wir schon beim Reinkommen einen sehr starken Essensgeruch fest. Wir wurden von einer jungen Dame sehr freundlich begrüßt und umfassend bei der Essenswahl beraten. Wir bestellten uns ein vegetarisches Gericht und ein laut Karte mildes Schmorgericht aus Rindfleisch. Das
    Schmorgericht war durchaus lecker, aber durch eine Deko-Chili, deren Kerne sich
    in das Gericht verirrt hatten, dann leider doch recht scharf. Zu beiden Gerichten wurde als Beilage Injera gereicht, eine Art kalter Crêpe, der säuerlich schmeckte. Diese Beilage ist auch der Grund für meine eher mittelmäßige Bewertung, ich konnte den Injera nämlich leider nichts abgewinnen, ich mochte sie überhaupt nicht. Für mein Geschmacksempfinden passte diese Beilage auch nicht zu dem Schmorgericht. Leider wird aber jedes Gericht im Selam mit dieser Beilage serviert. Fazit: interessante Küche, freundliches Personal und durchaus einen Besuch wert. Wer im Gegensatz zu mir mit den Injera klar kommt, hat hier die Möglichkeit, mal eine ganz andere Küche kennen zu lernen.

    Noch eine Anmerkung am Rande: Ich weiß nicht, ob die Küche am Tag unseres Besuchs Probleme mit der Belüftung hatte, aber wir rochen nach unserem Besuch sehr intensiv nach Fett, der Geruch hielt sich hartnäckig über mehrere Tage auf allem,
    was wir an diesem Tag bei uns getragen hatten.

  • 3.0 Sterne
    17.8.2012

    Ich war neulich mit einer Freundin im Selam.
    Wir bestellten eine Probierplatte für 2 Personen. Das Essen war gut, aber nicht soo exotisch, wie ich es mir vorgestellt hatte bzw. für mich hätte es kräfitger gewürzt sein können.
    Das Injera (Sauerteigfladen) war für meinen Geschmack etwas zu säuerlich und hat so den Geschmack der anderen Speisen ziemlich überdeckt.
    Sehr gut geschmeckt haben uns die frittierten Teigtaschen mit Linsenfüllung zur Vorspeise.
    Auch hat mir gefallen, dass mit den Händen aus einer gemeinsamen Schale gegessen wird, was ja hier sehr unüblich ist  leider gab es vor oder nach dem Essen keine feuchten Tücher zum Hände säubern, das wäre sehr schön gewesen.
    Die Karte ist recht übersichtlich, aber das muss ja nicht schlecht sein. Es gibt auch eine Auswahl für Vegetarier. Weintrinker kommen wohl auch auf ihre Kosten. Schade, dass es keine Süßspeisen gibt.
    Der Service war sehr freundlich. Am Anfang wurden wir gefragt, ob wir schon einmal äthiopisch gegessen hätten, und da es das erste Mal war, wurde es uns ausführlich erklärt. Auch während dem Essen erkundigte man sich immer mal wieder, ob alles in Ordnung sei etc.

    • Qype User bossba…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 17 Beiträge
    2.0 Sterne
    30.11.2009

    Das Essen an sich is voellig ok, nicht so spektakulaer oder exotisch wie von meinen Vorgaengern beschrieben aber schmackhaft. Das eigentliche Problem ist das Aethiopische Brot (injera) welches klebrig und gummiartig den Magen und die Geschmacksnerven angreift. Waere als Option effes Weissbrot angeboten worden waeren wir sicher nocheinmal wiedergekommen.

  • 5.0 Sterne
    30.9.2012

    Tolles Restaurant, tolles Ambiente, freundliche und zuvorkommende Bedienung und interessantes Essen. Die Karte ist zwar nicht die umfangreichste, es ist aber für jeden etwas dabei. Auch Vegetarier und sogar Veganer haben hier eine gute und gleichzeitig außergewöhnliche Möglichkeit für ein romantisches Essen zu zweit oder mit Arbeitskollegen.

    • Qype User Sirius…
    • Stuttgart, Baden-Württemberg
    • 0 Freunde
    • 19 Beiträge
    3.0 Sterne
    8.4.2013

    Gänzlich unvorbelastet hinsichtlich äthiopischer Küche erfolgte unser Besuch im Selam. Wir bestellten vegetarisch.
    Kurz und knapp: interessante kulinarische Erfahrung, jedoch nicht sooooo interessant, dass sie mich aus den Socken gehoben hätte. Das Injera war ehrlichgesagt auch nicht so ganz nach meinem Geschmack.
    Die junge Dame, die bediente, war sehr freundlich und bemüht, leider merkte man ihr jedoch phasenweise an, dass sie einiges schon ein paar Mal zu oft gesagt oder erklärt hat (zum Beispiel Hinweise zum Essen). das wirkte mir ein wenig zu glatt und aufgesetzt und war mir unangenehm.
    Das Restaurant wird zumindest am Wochenende/Feiertagen gut besucht, daher empfiehlt sich dringend eine Reservierung, ansonsten hat man das Pech, direkt an der Tür zu sitzen. Bei momentan vorherrschenden Temperaturen kann das ein echter Stimmungskiller sein. Leider hat man sich auch nicht die Mühe gemacht, dieses Problem zumindest mit einem kleinen Paravent oder ähnlichem in den Griff zu bekommen.

  • 4.0 Sterne
    5.11.2012
    1 Check-In hier

    Das Restaurant ist klein, reservieren empfiehlt sich daher. Eeinfach die große Platte mit mehreren Leuten bestellen, auf der sind alle Köstlichkeiten mit drauf und das gemeinsame Essen macht viel mehr Spaß. Zum Abschluss auf jeden Fall noch den Mokka probieren, ein Traum. Auch der Honigwein lohnt sich!

  • 4.0 Sterne
    27.9.2007
    Erster Beitrag

    ein äthiopisches restaurant betrieben von einer sympathischen familie mit selbigem ursprung in einer urkölner umgebung. das essen ist sehr lecker, jedoch für europäische gaumen eventuell etwas gewöhnungsbedürftig. die zubereitungsart erinnert ein wenig an die indische küche (currys), das sauerteigbrot wiederum an säuerliche pfannkuchen. einfach ausprobieren!

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