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  • Rudi-Dutschke-Str. 26
    10969 Berlin
    Kreuzberg
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  • Transit Information Kochstraße /Checkpoint Charlie und 2 weitere Stationen
  • Telefonnummer 030 25937930
  • Webseite des Geschäfts tim-raue.com

Empfohlene Beiträge

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  • 5.0 Sterne
    28.5.2014

    Unbedingt ausprobieren! Zum Lunch kann man sich das durchaus mal leisten und dann ist es ausgesprochen preis-wert. Der Empfang und der Service waren freundlich und aufmerksam, die Atmosphäre im Vergleich zu anderen Spitzenrestaurants relativ entspannt, obwohl das Restaurant voll besetzt war (unbedingt reservieren!). Die Einrichtung ist offen und bunt mit dem üblichen Chichi, ansonsten nicht der Rede wert. Die einzelnen Gerichte waren perfekt zubereitet (die Aufzählung im Detail erspare ich Euch :-), im positiven Sinne überraschend, die Zusammenstellung stimmig und kreativ, da und dort pikant, aber sicherlich nicht scharf. Die Portionen sind nicht allzu groß, und selbstverständlich wird man von dem Menü satt, sofern man kein ausgehungerter Vielfraß ist, wer hier nach 'Brot' verlangt, hat sich eindeutig verlaufen. Das Essen ist sehr schön angerichtet, ich habe noch nie so viele Menschen gesehen, die jeden Gang mit dem Smartphone photographierten, das war fast schon lästig. Kurzum: Zwei angenehme Stunden gingen lecker dahin wie im Flug - ich komme wieder!

    • Qype User bleibi…
    • Osnabrück, Niedersachsen
    • 0 Freunde
    • 38 Beiträge
    4.0 Sterne
    1.4.2013

    Waren zum Mittagessen dort, Abends ist Tim Raue einfach nicht unsere Preisklasse ;-)
    Meine Frau und ich hatten je drei Gänge und eine Gabe des Hauses vorweg. Eigentlich war alles perfekt,
    die Aromen, voller Überraschungen, der Service freundlich und zurückhaltend.. und trotzdem haben wir uns nicht richtig wohl gefühlt, lag wahrscheinlich an uns weil es das erste zwei Sterne Restaurant war, das wir besucht haben. Eins weiß ich aber sicher, ich bin nicht satt geworden

  • 5.0 Sterne
    23.2.2013
    1 Check-In hier

    Hier zieh ich ein!!!!!

    ich will euch hier echt nicht voll labern, aber diiieeses  Restaurant verdient einen ganz besonderen review:

    Nachdem wir uns noch im MA beim Spitzenkoch Tim Raue ein Mittagsmenü gönnten, mussten wir natürlich auch ins neu eröffnete Restaurant "Tim Raue"
    Da haben wir uns gedacht, Geschenke brauchen wir nicht....unser Weihnachtsgeld tauschen wir ein gegen 6 Gänge PUREN GENUSS.
    Eigentlich sind es sogar 9 Gänge gewesen, denn wir bekamen noch 3 Extragänge aus der Küche obendrauf.

    Angekommen im neuen Restaurant Tim Raue wundert man sich erst mal ganz leicht über die doch etwas unübliche Garderobe der Kellnerinnen, die in dunkelblauer Chino, Chucks und einem pinken Sakko auftreten.
    Setzt man sich und lässt den Blick übers Ambiente schweifen, merkt man, das alles farblich unglaublich gut aufeinander abgestimmt ist und das fängt schon bei besagtem Servicepersonal an...:)

    Dann erscheint die Kellnerin mit zwei wunderschön warmen und feuchten Handtüchern, mit denen man sich die Hände säubert. Dann einen leckeren Roséchampagner und es geht los mit dem ersten Gruß aus der Küche.
    Der gaaanze Tisch voll mit Köstlichkeiten um nur mal eine zu nennen: Schweinebauch Sichuan. So zart und aromatisch, dass man sich überlegt, wie kann ich die Tischgeselslchaft ablenken und den Rest schnell aufsaugen:)
    Diese Ausgewogenheit der Aromen zieht sich dann durchs ganze Menü bis hin zum Gang NACH dem Dessert, wo uns wieder fast der ganze Tisch vollgestellt wird mit unglaublichen Leckereien wir zB.  einer Majoran-Zuckerwatte, Schokoladentrüffel und einem Malzzucker zum Kaffee!

    Durch das Menü wird man von sehr charmantem und aufmerksamen Servicepersonal geführt welches eine ganz tolle lockere aber doch "sternewürdige" Atmosphäre verbreitet.
    Eben dieses bisschen Anders macht Tim Raue und sein Team aus und die zwei Sterne hängen zurecht am Eingang.

    Dieser Abend war jeden WIRKLICH JEDEN Cent wert!

    Wenn Ihr aus Geiz an diesem Restaurant vorbei geht seid Ihr selber Schuld und verpasst einen aber so was von leckeren geilen Abend.....!

    ALSO HINGEHEN!!!!!!!!!!!!!:)

  • 5.0 Sterne
    17.3.2013

    wir hatten gestern mittag 4 gänge und 2 grüße aus der küchealles war sehr leckereiniges war herausragend lecker (spanferkel und kabeljau)schönes spiel mit aromen und konsistenzen48EUR dafür war mehr als angemessender auxerrois für 26EUR war auch gut!
    der service war professionell und trotzdem bodenständig, da wurde auch mal gelacht und über currywurst diskutiert :-) top!!!
    da werden wir nochmal hin!!!

  • 3.0 Sterne
    12.11.2012

    Vor kurzem war ich mit meinem Kollegen dort zum Lunch. Zum zweiten Mal. Das Amuse-Gueule und die drei Gänge - Dim sum hummer & vinaigrette bzw. knuspriges Sichuan Huhn, beide wunderbar scharf und würzig, Pekingente bzw. Perlhuhn, Gänseleber & Trüffeljus, Spanferkel , Honig & Sichuanpfeffer bzw. Büffelkäse, Honig & Speck  waren Gourmetgerichte vom Feinsten. Dazu ein sehr guter Riesling vom Weingut Dreissigacker. Abschließend ein Espresso mit einem kleinen Eis am Stiel. Trotz der recht kleinen Portionen waren wir aufgrund der unvergleichlichen Aromenvielfalt am Ende vollkommen satt, aber ohne Völlegefühl.
    Der aufmerksame, freundliche Service ließ nichts zu wünschen übrig.
    Leider aber gab es einen Wermutstropfen. Anders als bei unserem ersten Besuch vor knapp einem Jahr war diesmal der Chef im Gastraum. Von Anbeginn. Um sich unters Gästevolk zu mischen? Bewahre! Im Fokus seiner Aufmerksamkeit stand die ganze Zeit über, soll heißen fast zwei Stunden lang, einzig und allein ein Tisch an der Fensterfront mit vier, fünf Gästen. Offenbar handelte es sich um gute Bekannte, vielleicht auch Freunde. Womöglich war auch ein Redakteur des Boulevardblatts B.Z. darunter, dessen letzte Sonntagsausgabe Herrn Raue ganze drei Seiten voller Lobhudelei widmete. Um diese Gäste kümmerte er sich hingebungsvoll, bediente sie, immer wieder an uns vorbeilaufend, mit Gerichten, die er aus der Küche holte, plauderte und lachte mit ihnen und verabschiedete sie schließlich mit ausgesuchter Herzlichkeit.
    Die übrigen Gäste des gut besuchten Restaurants würdigte er dagegen keines Blickes. Als die besagten Personen gegangen waren, war auch er plötzlich verschwunden und tauchte, bis wir gingen, nicht mehr auf. Wir waren, gelinde gesagt, irritiert und wussten nicht recht, wie wir damit umgehen sollten. Ein dermaßen ignorant-gleichgültiges Verhalten des Inhabers eines Sternerestaurants seinen Gästen gegenüber, die ja eine Menge Geld auf den Tisch legen, ist jedenfalls, wenn nicht dünkelhaft, so zumindest instinktlos und unprofessionell. Deshalb nur drei Sterne.
    Am Abend desselben Tages erfuhr ich aus der Zeitung, dass Tim Raue ein zweiter Michelin-Stern verliehen worden war

  • 3.0 Sterne
    22.5.2013

    Wir hatten ja schon vieles von dem Restaurant gehört und haben uns das mal an einem Donnerstag nachmittag zum Lunch angeschaut. Begrüßung und Service war perfekt, sehr positiv überrascht haben uns auch die zwei günstigen Weißweine, die mit 4EUR für 0,1 l wirklich sehr günstig sind.
    Aber nun zum Lunchmenu. Als erstes bekamen wir hauchzart geschnittenen Schweinebauch, leicht scharf marininiert. Hervorragend. Zusammen mit ein paar Nüssen und noch zwei weiteren Kleinigkeiten. Ein sehr guter Start. Meine Vorspeise, der Blaue Hummer für den man noch einen Zuschlag zahlt, konnte mich leider nicht überzeugen. Eine selber für Gourmetrestaurants, äußerst kleine Portion. Und geschmacklich nichts besonderes, was bleibend in Erinnerung ist. Die zweite Vorspeise  Dim Sum mit Perigod Trüffel, war deutlich geschmackvoller, aber auch nicht wirklich herausragend. Gang 2: Peking Ente, Interpretation TR, das Signaturgericht des Restaurants. Absolut hervorragend  wird auf 3 Tellern serviert: Zuerst ein knuspriges Stück Ente, vielleicht die beste Ente, die ich je in meinem Leben gegessen habe mit einer Sauce, die sehr ungewöhnlich aber aber absolut genial schmeckt. Danach ein kleines Stück Leberterrine auch sehr, sehr ansprechend und zum Schluss ein Süppchen mit Lunge, Herz und Leber von der Ente, wenn ich das richtig verstanden habe. Keinerlei Fehltöne, der absolute Höhepunkt. Als Gang 3 haben wir uns für den Neuchatel Fermier entschieden. Wohl auch ein Fehler: zwei dünne Scheiben Käse, ein paar Kleckser Mangomarmelade auf der Seite, das wars. Keine Rafinesse. Dafür konnte das ganz zum Schluss servierte Limetteneis am Stil überzeugen. Frisch, fruchtig mit intensivem Limettengeschmack.
    Positiv stimmte uns auch, das Tim Raue auch am Donnerstag unter der Woche Mittags im Restaurant war. Allerdings war uns nicht ersichtlich, warum er mit anderen Gästen sich kurz unterhielt, dem einen Gast sogar Tee persönlich servierte, mit den anderen sich kurz unterhielt und erwähnte, er sei kein materieller Mensch, aber nicht die Zeit hatte, auch kurz bei unserem Tisch vorbeizuschauen. Ich kann nachvollziehen, dass, wenn in der Küche viel los ist, der Chef nicht rauskommen kann, aber eigentlich gehört bei einem Restaurant dieser Preisklasse es dazu, dass der Chef am Tisch des Gastes kurz vorbeikommt.
    Fazit: 5 Sterne für die Peking Ente, 3 Sterne für die übrigen Gerichte (wobei wir möglicherweise einfach die falsche Wahl bei Vorspeise und Nachtisch getroffen hatten), 1 Stern für Tim Raue am Tisch nicht anwesend. Lohnenswert auf jeden Fall, allerdings habe ich im Filetstück in Charlottenburg in einer ähnlichen Preisklasse schon raffinierteres Essen bekommen.

    • Qype User LadyCr…
    • Berlin
    • 2 Freunde
    • 36 Beiträge
    4.0 Sterne
    4.1.2013

    Sehr gutes Essen. Bedienung stimmt, Lokation ist nett. Aber das Preisleistungsverhältnis ist dann echt etwas too much. Aber Qualität hat nunmal seinen Preis

  • 5.0 Sterne
    17.6.2013

    wir waren an einem samstag mittag dort und wählten das lunchmenue mit vier gängen und weinbegleitung.
    die vier kleinigkeiten zum aperitif legten bereits die marschrichtung des mittags fest: großes kino  trotz der vergleichsweise günstigen lunch-preise (4 gänge 48eur, kleine weinbegleitung 29eur). zum apritif schweinebauch/cevice/nüsse/rettich  hier gefiel besonders der pikant marinierte schweinebauch sowie das (die/der?) cevice  grossartig.
    als vorspeisen probierten wir zwei dim sum, einmal mit jakobsmuschel/mark/shiso sowie perlhuhn/trüffel/haselnuss. beide waren toll und ein sehr guter start des eigentlichen menues.
    im anschluss als fischgang kabeljau/ingwer/ und zander/yuzu/pak choi  der zander war durch die alte kamebishi soja sauce sehr aromatisch und wesentlich geschmacksintensiver als der kabeljau. dieser kam etwas leiser daher, aber je länger man daran aß, desto mehr offenbarte sich die komplexe aromatik, was ich persönlich bevorzugte  zwei sehr stimmige kompositionen und eine schöne steigerung zur vorspeise.
    als hauptgang die bereits viel besungene peking ente, daher waren die erwartungen auch sehr hoch  aber man kann wirklich sagen, dass dieser gang der blockbuster war. ein tolles gericht und durch die dreiteilung in brust, leberterrine und suppe herrlich vielschichtig und im grunde drei gänge in einem.
    die weinbegleitung war toll und hielt auch einige überraschungen bereit (wie der 14 jahre in holzfässern ausgebaute weisswein zur ente  schon fast ein sherry und zur ente sensationell). schön, daß die weinbegleitung auch mit kleinen gläsern angeboten wird, so kommt man in den genuss des richtigen weines zu jedem gang, schont das budget und wankt nachmittags nicht volltrunken hinaus.
    die beiden desserts himbeere// und kokosnuss//, deren weitere bestandteile ich leider vergessen habe bildeten einen prima abschluss. hier gab es keinen favoriten da beide desserts komponenten enthielten, die begeisterten. nach dem dessert folgte dann noch eine tolle eis-am-stiel-interpretation.
    der service war unkompliziert, sympatisch und entspannt  und trotzdem höchst professionell. wir haben uns rundum wohl
    gefühl. interessant war auch, durch die grosse scheibe einen blick in die
    küche werfen zu können. tim raue war umgeben von einem
    heer köche, so sieht der gast auch einmal, welcher immense personalaufwand
    für so eine küchenleistung nötig ist.
    wir verliessen das restaurant gegen nachmittag glücklich und zufrieden  nach einem rundum perfekten gourmetlunch. wir freuen uns schon sehr auf den nächsten berlin-besuch, dann wird es auf jeden fall das große menue :)

  • 5.0 Sterne
    15.1.2013

    Wir besuchten des Restaurant Tim Raue zu einem mittäglichen
    Geschäftsessen. Trotz hoher Preise und früher Stunde war das Restaurant voll.
    Ich hätte es kaum für möglich gehalten, dass es so viele Leute gibt, die bereit
    sind mittags in ein Gourmetessen zu investieren. Das Ambiente des Restaurants ist toll. Eine ideale
    Kombination aus Schlichtheit und Wärme. Das Publikum besteht in erster Linie
    aus Geschäftsleuten. Trotzdem ist die Atmosphäre recht locker. Zum Essen gönnten wir uns das Gault-Millau-Menü für happige
    145EUR. Was wir dafür bekamen war eine sensationelle Geschmacksreise die jeden
    Euro Wert war. Leider fehlen mir die Worte um dies angemessen zu beschreiben. Tim Raue servierte drei Gänge selber. Entgegen meinen
    Vorurteilen war er sehr nett, entspannt und freundlich. Damit ist das Restaurant meine neue Nummer Eins und hat
    damit das Facil abgelöst. Es gibt auch deutlich günstigere Angebote auf der
    Mittagskarte, Ich werde daher sicher wiederkommen.

  • 5.0 Sterne
    11.5.2011

    Beim letzten Berlin-Besuch hatte ich endlich Gelegenheit das neue Restaurant von Tim Raue zur Mittagszeit zu probieren. Und was soll ich sagen: es war einfach nur lecker! Tolle Komposition von Aromen, dazu ein unaufgeregter und freundlicher Service in stilvollem, aber unkompliziertem Ambiente. Hier kann man hingehen um einfach nur lecker zu Essen, ohne in Steifheit zu sterben.

  • 5.0 Sterne
    29.6.2012

    Was genau erwartet man eigentlich, wenn man zu im Raue geht? Ich erwarte das Beste, was man heutzutage in Berlin bekommen kann. Und wurde noch nie enttäuscht.
    Man sollte allerdings schon etwas mehr als 500,- EUR für zwei Personen einplanen und offen für avantgardistische Küche sein. Wer den Stern für das Vau für völlig übertrieben und Fischers Fritz für gepflegte Langeweile (zugegeben auf sehr hohem Niveau) hält, der ist bei Tim Raue richtig.
    Wir hatten uns für das Menü unique entschieden, nicht zu Unrecht zum Gault Millau Menü des Jahres 2012 erkoren. Ich kann nur empfehlen, sich vom Sommelier die zum Gang passenden Weine reichen zu lassen. Wir waren bei jedem Gang überrascht (hätte ich mir nie dazu bestellt), mussten aber zugeben, dass die Wahl immer erstklassig war und mit dem jeweiligen Gang perfekt harmonierte.
    Während wir bei einem Glas Champagner noch in der Karte blätterten, kamen schon ein paar Amuse-Gueule aus der Küche. Ich konnte mir nicht alles merken, aber es waren so um die sechs asiatische Vorspeisen  darunter Kalbszunge und Kimchi, alles sehr lecker. Nachdem wir dann das Menü bestellt hatten, kam noch ein Gruß aus der Küche, bevor es dann mit dem Menü begann. Ich zähle mal die Gänge zusammen mit den Weinen auf:
    - Seeigeleis mit Sichuan Pfeffer
    - Zander in Butter confiert mit Perigord Trüffel und 20 Jahre altem Reiswein
    - Blauer Hummer mit Passionsfrucht und Ingwer
    - Jasmin Taube mit mu err und Feige
    - Diamond Label Beef Onglet
    - Amedeischokolade (in Form eines Bonsais)
    Man sollte noch den Zwischendurchgruß aus der Küche und die Schokoladentrüffel am Ende erwähnen.
    Die Weine:
    - 2007 Graacher Himmelreich Spätlese, J.J.Prüm
    - 2006 Chardonnay Roure Seleccio Especial (Miquel Gelabert)
    - 2008 Vouvray Demi Sec Domaine du Clos Naudin
    - 2007 Alto Moncayo, Bodegas Alto Moncayo, Campo de Borja- Dutschke Sun Dried Shiraz
    Irgendein Wein ist mir entfallen, aber jeder Einzelne war eine Offenbarung.
    Ich war das erste mal vor 11 Jahren bei Tim Raue im E.T.A Hoffmann, dann im 44 und zuletzt im MA. Jedes einzelne Essen war erstklassig mit dem vorläufigen Höhepunkt im MA. In seinem eigenen Restaurant ist Tim Raue noch etwas kompromissloser und noch einen Tick besser. Aber ganz sicher kein Mainstream - für alle anderen ein Muss.

    • Qype User cielbl…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 46 Beiträge
    1.0 Sterne
    6.7.2012

    Wir gehen jeden zweiten Abend essen also bitte nicht geschockt sein, wenn ich etwas abgehärtet bin:
    Netter, kühl bleibender Service. Gutes Essen. Richtig originell? Naja, vieles hat man schon woanders gesehen (nicht in Berlin natrürlich aber berlin bleibt Berlin!)
    Vielleicht etwas nüchtern mein Kommentar: Aber ich hatte danach noch Hunger. Gehört es eigentlich zum Konzept, dass man kein Brot bekommen kann? Dann muss man immer noch einen teuren Gang und noch einen bestellen, damit man satt wird?
    Seltsam, mir ist vor allem die Schärfe im Mund und der Hunger im Magen beim Rausgehen in Erinnerung geblieben. Und das schöne Dekor.

    • Qype User floria…
    • Frankfurt am Main, Hessen
    • 5 Freunde
    • 9 Beiträge
    5.0 Sterne
    16.7.2012

    Nun, Tim Raue auf Qype zu bewerten, bei der Tat ist mir nicht ganz wohl. Dennoch, wenige Worte möchte ich verlieren.
    Es war zugegeben das erste Mal, dass ich in den Genuß kam bei einem Sternekoch zu essen und ich muß sagen, wenn es jedesmal so wäre wie bei Herrn Raue, ich hätte meinen Spaß daran.
    Besonders sympatisch fand ich, dass es ein vegetarisches Menu gab, welches ganze 6 Gänge zu bieten hatte. Das ist nicht gewöhnlich, zeigt aber, so finde ich, die wirkliche Kreativität eines Kochs. So hatte ich dieses also und bin der Meinung, auch für jeden Fleischesser dürfte dieses eine sensationelle Erfahrung sein.
    Sehr angenehm empfand ich, dass man in Jeans, Hemd und Sneaker nicht als underdressed aufgefallen war. Die Gäste waren gemischt und auch der Service ist auflockernd gekleidet. Gerade das finde ich in der heutigen Zeit sehr schön, wenn man sich nicht in eine Uniform quetschen muß nur um richtig gut essen zu gehen.
    Wer bei Tim Raue zu Gast ist, sollte keine allzu große Abneigung zur Schärfe haben, die hat er zumindest gern, was die Speisen jedoch meist nicht negativ beeinflusst.
    Die Weinbegleitung war vom jungen Sommelier hervorragend abgestimmt.
    So mancher wird sich vielleicht fragen, warum ich so wenig die Speisen erwähne, nun, die muß man selbst erlebt haben. Empfehlen kann ich die aktuelle Karte unbedingt.
    Die Atmosphäre ist locker, man fühlt sich nicht deplatziert und wird offen und sehr freundlich empfangen und durch den Abend begleitet. Das viel mir so positiv auf, dass es nicht einfach nur die Speisen ausmachen, sondern das ganze Paket.
    Insofern  unbedingt empfehlenswert!

    • Qype User Reisef…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 4 Beiträge
    3.0 Sterne
    26.10.2012

    Ich war mit einem Kollegen aus Brüssel an einem Dienstag Abend bei Tim Raue, weil dieser über das Restaurant gelesen hatte und es einmal ausprobieren wollte. Das Fazit des Abends: man würde nicht noch einmal hingehen und in Brüssel würde das so auch nicht so laufen.
    Warum: Alles korrekt gebraten, gekocht, abgeschmeckt, gute Aromen. Warum man allerdings für ein 10  10 cm grosses (mini) Stück Peking Ente 66 EUR zahlen soll, wird wohl ein Geheimnis bleiben. ". Insgesamt waren wir mit über 700 EUR zu zweit dabei (2 Gänge)
    Bedienung nett und höflich, aber bemühter Mitte Chic.
    Alles in alles ein teurer Abend mit figurschonenden Portionen, den Eindruck von Nepp, den die früheren Schreiber nannten, hatten wir auch.

    • Qype User saily…
    • Berlin
    • 1 Freund
    • 5 Beiträge
    4.0 Sterne
    5.10.2010

    Der Eingang zum Restaurant ist nicht leicht zu finden, denn dieser ist in einem Hinterhof auf der Rudi-Dutschke Strasse. Parkmöglichkeiten befinden sich in der näheren Umgebung. Diese ist, zumindest abends und am Wochenende nicht zu dicht beparkt.

    Schlecht zu finden ist übrigens auch die Homepage in der Suchmaschine; sie erscheint erst weit hinter diversen Ankündigungen Kritiken: SEO würde helfen.

    Eine freundliche Mitarbeiterin nimmt sich am Entree unserer an und geleitet uns  unter dem Hinweis, vielleicht noch an der Bar einen Aperitif einzunehmen  an unseren Tisch. Das Restaurant zeigt sich modern, minimalistisch, eingerichtet.

    Die eingedeckten, kühlen Tische erinnern einen daran, dass man sich in einem kultivierten Lokal aufhält. Aber müssen die Wände so kahl und kalt wirken?

    Die Bedenken verfliegen umgehend, als Küche und Service aktiv werden.

    Es werden ein feiner Dialog Amuse gueules gereicht. Das eigentliche Amuse bouche ist dann eine fabelhafte Melange aus Sternanis, Zitronengras und .

    Die Speisekarte besteht aus zwei Menüs, deren Gerichte auch einzeln bestellt werden können. Doch mit dem Me-nü fährt der Gast am besten, zumal ausgewählte drei Gänge mehr kosten als das gesamte Menü unique von fünf Gängen plus feiner Pâtisserie (148 Euro).

    Der erste Gang zeigt sich im Höchstmaß durchdacht und strukturiert und kombiniert äußerst subtil die einzeln für sich schon aufregenden Aromen. Ein Gericht wie die erstklassige, rote Garnele an Litschi und Shiso ( Schwarznessel ) auf einer weißen, dezent süß-lichen Rosenschnaps-creme gehört in den Küchenolymp.

    Bei der atlantischen Seezunge fehlte neben dem sehr festen Fleisch, auch der Eigengeschmack. Das auf purple Curry angerichtete Filet wurde durch die extreme Eigennote des Curry geschmacksneutral.

    Die Abalone, Seeohren aus Japan aus der Gattung der Schnecken, mit Sojasprossen gefüllt auf Marukan Essig sind göttlich.

    Die Peking Ente Interpretation, bestehend aus Entenleberterrine, Sud und Brust, ist klasse, der Duft der Aromen zaubert China nach Berlin.

    Das Mango Parfait, umhüllt von weißer Schokolade mit grünem Tee, kommt leider etwas zu dick ummantelt daher - hauchzart/dünn wäre besser. Dennoch erinnert es an die Eiskunst Italiens und ist sehr schmackhaft.

    Ein Höhepunkt dieses Menüs ist Diamond Label Rippe vom Bison, das bei 65 Grad 11 Stunden gegart wird, mit beef tea (Rinderkraftbrühe in konzentrierter Form, roter Beete und Madagaskar Pfefferaromen). Diese punktgenau gegarte, feinwürzig auf der Oberseite marinierte Spitzentranche ist vom Produkt her großartig und begeistert durch Vitalität, Geschmack und Haptik. Die rote Beete und die beef tea sind von ätherischer Finesse und umschmeichelt den ungemein saftigen Bison, während der Madagaskar Pfeffer zart akzentuiert einfließt. Hier erleben wir größtes Qualitätsbewusstsein.

    Bei einem Restaurant dieser Klasse geht es letztlich nur noch um die entscheidenden Nuancen: gut, sehr gut oder noch besser.

    Zum Abschluss wird ein Riegel aus Palmiraschokolade, gefüllt mit Birnenkompott, an einer Marshmellow-Schlange mit Kreuzkümmel gereicht, alles ausgezeichnet. Auch hier würde eine hauchzarte Schokolade schmeicheln, es ist einige Nuancen zu dick. Originell und gut ist der weiche Geschmack des Marshmellows (wenn man ihn mag) und der kräftige Kakaogeschmack der Palmiraschokolade.

    Die Küche im Restaurant Tim Raue zeichnen Fantasie, sicheres Aromengefühl, präzises Handwerk, optimale Garzeiten und beste Produkte aus.

    Die Weinempfehlung ist ausbaufähig, ein Sommelier wäre schön.

    Durch die Mitarbeiter des Restaurants sind wir gut und locker beraten worden. Allerdings kam zu keinem Zeitpunkt die Frage, ob es schmeckt. Dies wird, allem Anschein nach, vorausgesetzt.

    Tim Raue selbst, war, ebenso wie seine Frau, im Restaurant anwesend. Während Frau Raue sich die Zeit nahm, an jeden Tisch persönlich zu gehen, empfahl Herr Raue sich lediglich, ihm bekannten Personen. Schade!

    Fazit: Es war ein schöner Abend mit einigen guten Geschmackserlebnissen aber Tim Raue scheint noch nicht in Gänze angekommen zu sein.

    • Qype User BodySt…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 11 Beiträge
    3.0 Sterne
    4.5.2011

    Wir waren mittags zum Lunch bei Tim Raue und haben uns über die weitgehend gelungene Ausstattung seines eigenen Restaurants gefreut. Dazu die entspannte Atmosphäre und das routiniert-unaufgeregte Personal - die Ampel war schon ziemlich grün. Die Grüße aus der Küche und die Dim Sum mit Seezunge und Ente waren großartig komponiert. Raue ist Weltklasse im Timing von Schärfe. Er kriegt es hin, das kein Aroma wegbrennt und sämtliche Nuancen einer Speise zur Entfaltung kommen. In dieser Hinsicht jedenfalls. Leider salzt er andererseits so stark, das selbst der mit fränkischer Hausmannskost sozialisierte Gaumen irritiert um Linderung ringt. Peking-Ente und Perlhuhn - in beiden Fällen killte das Salz die wahrscheinlich darunter verborgene Aromenvielfalt. Das war: Leider viel zu wenig.

    • Qype User Moppel…
    • Wuppertal, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 8 Beiträge
    5.0 Sterne
    3.9.2011

    Ein fabelhaftes Restaurant und ein sehr angenehmer, humorvoller, aufmerksamer Service. Ich war bisher nur zum Mittagstisch hier, aber das wird sich ändern!

    • Qype User hannes…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 4 Beiträge
    4.0 Sterne
    29.7.2011

    Gespannt war ich ja schon, als meine Freundin und ich beschlossen zum Tim Raue zu gehen. Endlich mal wieder entspannt genießen auf hohen Niveau, wir haben uns für den Lunch entschieden. Seine Frau/Restaurantleiterin fungierte als charmante Hostess und begleitete uns zum Tisch, hielt sich aber komplett aus dem Service heraus. Apero! Für die Dame ein Glas Champagner und für mich einen Fino, leider wurde nur der Champagner präsentiert und der Sherry blieb inklusive. Er war fantastisch, deshalb entschloss ich mich ihn begleitend zu trinken (von Lustau, ahh!). Bei den Weinen muss man sagen, sehr fair kalkuliert!
    Es ging los, drei kleine Schälchen, einmal gefüllt mit knackigen Blattsalaten angemacht mit einer Holundervinaigrette, eins mit mariniertem Rettich und eins mit würzig kandierten Cashewkernen, allesamt sehr gelungen. Weiter mit einem kalten Dashisud serviert mit einem Stückchen Shisokresse, raffiniert-einzig der Eiswürfel wässerte zu schnell.
    Der erste Gang  Sashimi vom Ikarimi Lachs mit gefrorenem Mandarinensaft,  und viel Schärfe (ein wiederkehrendes Problem).

    Zweiter Gang  Marella-Shrimps mit Tomate, fantastische Qualität

    Dritter Gang  Hummer süß sauer, weniger ist manchmal mehr, die süße erschlug ihn förmlich nur der muffton der Schere kam durch. Schade.

    Vierter Gang  Abalone Ginseng Estragon, einer der schönsten Gänge, die ich je essen durfte! Chapeau. Unglaubliche Textur und Tiefe und als Andenken die Schalen der Abalone, nette Idee.

    Zum Abschluss  Azuki Bohne, Shiso und rote Traube, sehr schön wenn man auch gegen Wasabi im Dessert nichts hat. Mein Fazit: bleibt in meinen Fokus.

    • Qype User MM…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 29 Beiträge
    4.0 Sterne
    12.9.2010

    Wir waren in der Woche der Neueröffnung im Restaurant Tim Raue nach einem langen Nachmittag der Prädikatsweine in den Galerien im selben Gebäude.
    Man sitzt in loftiger Atmosphäre mit schlichter Einrichtung, an den weißen Wänden hängen zwei Celadon-Erinnerungsstücke (weitere werden auf dem Gang zur Toilette ausgestellt) und ein großformatiges Bild mit konsumkritischem Thema.
    Das Essen war wie gewohnt überwiegend ausgezeichnet, zu einem erstaunlich niedrigen Preis. Das Menu bestand aus bis zu sechs Gängen für runde 50 Euro, etwas Anderes auf der Karte gab es allerdings nicht. Einige Gerichte waren aus dem Ma bekannt, leider auch das durchweg kristalline Eis mit käsig-schmeckender Kuvertüre, diesmal mit Pistazienfärbung. Die gut geschulten Bedienungen wurden teilweise übernommen und müssen recht eigentümliche Uniformen tragen.
    Die geschmackliche Eigenwilligkeit der Kompositionen ist Tim Raue glücklicherweise erhalten geblieben. Dadurch ist es immer wieder eine interessante Erfahrung.

    • Qype User 1000Be…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 5 Beiträge
    4.0 Sterne
    31.10.2010

    Das Restaurant sieht schnieke aus, ohne kalt zu sein. Der Service war so, wie er sein sollte: aufrichtig freundlich, angemessen zurückhaltend und vor allem sehr kundig. Die Raues haben einen tollen Schlemmerort geschaffen.

    Die Gericht waren weniger aufwendig und out-of-the-ordinary als das, was die Abendkarte verspricht, aber fein gewürzt und - sorry - lecker. Unser Besuch liegt nun schon länger zurück, und meine Erinnerung an die Einzelheiten ist etwas verblichen. Dass ich mir auch im Nachhinein nicht hundertprozentig sicher war, ob Hirschfleisch die Idealbesetzung für eine Tataki-Zubereitung (von beiden Seiten kurz angesengt; mit Cranberrygelee und Sellerie-Mandarinen-???-Salat) ist, weiß ich noch. Wenig schlüssig erschien mir auch die Verwendung von Petersilienwurzel als Hauptzutat eines überaus subtilen Salats mit schöner Zitronennote und... war es Holunderblüte? Ferner nahmen die Wasabi-Elemente, die den Thunfisch bei der gleichnamigen Vorspeise umgaben, vielleicht etwas überhand.
    Ansonsten aber hatten wir nicht ansatzweise etwas auszusetzen und waren an der einen oder anderen Stelle richtig verzückt. Zum Beispiel beim Gruß aus der Küche, einem Krustentierfonds mit Ingwernote und chinesischer Salami, der nacheinander die kräftigen (angenehm salzigen, minimal säuerlichen) Geschmacksnoten des Fonds, dann das wohltuend Fleischige im Zentrum des Gaumens und abschließend eine angenehme Schärfe im Rachen entfaltete. Oder die Spitzkohlroulade zum Schweinebauch mit Sichuansauce, ein kleines feines Gericht, das den bis vor ein paar Jahren ja sträflich vernachlässigten Schweinbauch (natürlich perfekt gegart und gekrustet) mit pikanter Sauce sehr asiatisch daherkommen ließ, gleichzeitig aber mit der fein, aber überraschend deutsch schmeckenden Roulade (mit Kohl-/Kartoffel-/...füllung?) eine einwandfreie Verbindung einging. Ein Highlight, was Texturen und Geschmack angeht, auch die Entenleber "Peking". Solide und anregend der Kalbskamm mit Marone und Taube. Beim Dessert etwas Fruchtiges und etwas Eis, ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern.

    Angesichts des Aufwands, der hier auch mittags betrieben wird, und der Qualität der Speisen, finde ich die Preise (3 Gänge für 38 EUR, 4 für 48 EUR und 5 für 58 EUR; Weine kann ich mangels Konsum nicht beurteilen) sehr fair. Wenn ich ein paar Monate gespart habe, leiste ich mir bestimmt einmal das Abendmenu. Nach den bisherigen Erfahrungen verspreche mir sehr viel davon.

    • Qype User love_t…
    • Berlin
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    5.0 Sterne
    15.10.2010

    Sehr angenehmes Interieur und wirklich herzlich nette Bedienung machen den Aufenthalt zu einem Erlebnis. Ich war mittags hier essen und somit hielten sich die Preise in Grenzen. Jedes der Gerichte war in Tim Raue Manier lecker abgestimmt. Fazit: Das Essen hier lohnt sich für den etwas höheren Preis!

    • Qype User asdfgh…
    • Berlin
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    3.0 Sterne
    3.12.2010

    war vor einem jahr im restaurant ma essen und war letzte woche in seinem eigenen restaurant, gratulation zum mut zur selbständichkeit
    eigentlich war alles sehr gut vom service bis zur küche und auch die bar ist einen besuch wert
    leider muss ich aber sagen das ich das menü unique sehr sehr ähnlich aus dem restaurant ma kannte und ich ein bisschen überrascht war.
    ich weis das klassiker sein müssen aber sein grosses abendmenü??
    war aber ein schöner abend

    • Qype User horstu…
    • Berlin
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    5.0 Sterne
    1.4.2011

    Die Bar gehört zu den schönsten Berlins. Die Einzigartigkeit der Produkte und die herausragende Zubereitung - das macht den Laden aus. Nirgendwo sonst fand ich ein Gourmet Lokal mit so herrlich berlinerisch schnoddrigen herzlichen professionellen Service. Mittagstisch zum Testen, Abend für den langen Genuss.

    • Qype User Bernd-…
    • Giessen, Hessen
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    5.0 Sterne
    21.4.2011

    Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend. (Johann Wolfgang von Goethe) Deutschland gilt ja nicht gerade als Land der Genussmenschen. Besonders talentiert scheinen viele seiner zahlreichen Einwohner im Nörgeln und in der Besserwisserei zu sein. Und überproportional oft trifft man auf solche Zeitgenossen in Sternerestaurants, in denen sie zwar mit übervollen Geldbeuteln, aber sauertöpfischen Mienen alles kommentieren und affektiert klugscheißen müssen. (Warum ist mein Lieblingswein nicht auf der Karte?) Diesen Menschen geht man am besten auf die Nerven durch uneingeschränkte Lebensfreude und Begeisterungsfähigkeit! Sich vorurteilsfrei überraschen zu lassen und dem Können eines Meisters demütig anzuvertrauen, ist meiner bescheidenen Meinung nach jedoch dringende Voraussetzung für die Chance auf einen echten Genuss! Dabei sollte man natürlich sein waches Auge nicht blenden lassen, aber offen sein und wirklich auch anerkennen, wenn jemand mit Vision und Leidenschaft den sonstigen Essensgewohnheiten kräftig ans Bein tritt! Cui honorem, honorem! Berlin stand bisher auf meiner kulinarischen Liste nicht ganz oben und so nutzten meine Freundin und ich unseren Aufenthalt erstmalig zu einem Besuch im Restaurant TIM RAUE. Online bereits knapp eine Wochen vorher reserviert, die Gerichte bereits auf der Lunchkarte im Internet studiert und dann am Samstag kurz vor 12:30, betraten meine bessere Hälfte und ich das Restaurant in der Rudi-Dutschke-Str. 26 in Berlin Kreuzberg. Und gleich bei der Begrüßung stellten wir erleichtert fest, dass die Atmosphäre zwar locker, die Mitarbeiter aber trotzdem professionell und freundlich waren. Das Ambiente des Restaurants strahlt Ruhe und eine Balance aus, die den Wohlfühlfaktor gleich bis zum Anschlag hochschnellen lassen. Ein Blickfang ist sicherlich das große Gemälde Italienisches Stillleben des Berliner Künstlers Harald Hermann, welches glänzende Müllsäcke zeigt, die rund um übervolle Müllcontainer an einem Straßenrand stehen und dem Gast vielleicht entgegenrufen will: Lass den geistigen Abfall hinter Dir, räume mal kräftig auf und fühle einfach Dich befreit! So wurden wir zu unseren Plätzen im rechten hinteren Eck, direkt am Fenster, geleitet und nahmen an einem Tisch Platz, in dessen Antlitz sich asiatische und europäische Elemente widerspiegelten. Da es für uns um die Mittagszeit noch zu früh für alkoholhaltige Getränke war, entschlossen wir uns zu einem Aperitif aus Apfel-Cranberry mit Minze, der mit seinem süß-säuerlichen Aroma genau die richtige, erfrischende Wahl darstellte. Aus den weißen, eleganten Speisekarten wählten wir ein 2. Gang (28 Euro) sowie ein 3. Gang Menü (38 Euro) aus.Als Einstieg in den kulinarischen Mittag wurden vier weiße Schälchen mit Snacks gereicht, die schon visuell kräftiges, knackiges Farbspiel boten und in denen sich die unterschiedlichen Grundqualitäten des Geschmacks widerspiegelten:Cashewnüsse mit CurryKarotten mit EstragonessigRettich mit gelbem CurryFeldsalat mit Chili-Sesam-Dressing Als Vorspeise wählten wir als Freunde der asiatischen Küche Dim Sum hummer & mangorelish, sowie Dim Sum knusprige ente & schnittlauch. Dim Sums sind kleine Gerichte, die entweder gedämpft oder frittiert werden und deren deutsche Übersetzung so viel heißt, wie das Herz berühren. Und ja, wir beide wurden wirklich von diesem Gang berührt und verzaubert, der uns optisch und geschmacklich vorzüglich mundete. Mir fiel dabei ein Satz von Goethe ein, der diesen Zusammenhang treffend beschreibt: Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Magen.Zwischendurch betrat auch Tim Raue kurz den Gastraum und begrüßte anscheinend ein paar ihm bekannte Gesichter und wirkte dabei relativ entspannt. Auch seine Frau Marie-Anne leitete mit wachen Augen den Service.Bei uns erfolgte bereits, im angenehmen zeitlichen Abstand, die beiden Hauptgerichte:Milchlamm, grüner spargel & bernaisemayonnaise, sowieDiamond label beef, rote bete & wasabi.Auch diese Hauptgänge überzeugten auf ganzer Linie und gerade die Rote Beete überraschte mit einem feinem Aroma, das man diesem klassischen Wintergemüse gar nicht zugetraut hätte! Viele Worte über das Fleisch zu verlieren würde einfach an die Grenzen des Beschreibbaren stoßen und dessen Geschmackserlebnis, sowie dessen feinste Konsistenz nur unzureichend beschreiben können. Traumhaft oder göttlich wäre für mich vielleicht ein annähernder Begriff!Das Personal, das vor allem aus jungen Leuten bestand, war sehr freundlich, schlagfertig und hatte ein aufmerksames Auge, ohne jedoch aufdringlich zu wirken. Meine besondere Sympathie galt der jungen Dame, die immer, mit weit ausgebreitetenden Armen, tapfer die Tabletts, mit den köstliche Speisen, durch das Restaurant zum Gast trug.Das abschließende Dessert war wie ein süßer Traum, welchen ich gerne als Dauerabo in meinem Kühlschrank wiedergesehen hätte. In eine hohen weißen Schüssel serviert, sah die Creme Caramel Passionsfrucht, Gojibeere und Orange fast

    • Qype User catoch…
    • Berlin
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    5.0 Sterne
    26.11.2011

    TOP! Das Essen wurde den hohen Erwartungen zweifellos gerecht, der Service war ausgesprochen freundlich und persönlich (dh nicht unnötig formell/steif; angemessen), und das Interieur ist sehr schön; zudem hat das Mittagsmenü erschwingliche Preise.

    • Qype User dingo8…
    • Dresden, Sachsen
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    1.0 Sterne
    22.12.2011

    Uns fehlen leider die Worte!!! Wir (m/48 + w/32) sind gern und oft in Feinschmecker-Location zugegen und genießen gern eine aussergewöhnliche Küche.
    In diesem Lokal kommen wir uns abgezockt und veralbert vor.
    4-Gänge 98EUR sind ok, wenn es wirklich super ist. Wir haben sogar das Gefühl, dass Tim Raue und sein Team die Veralberung der Gäste mit großer Freude registriert.
    Als Vorspeise gab es Kürbis in Variationen und ein aussergewöhnliches meerestier-sorry keine Wertung möglich, da unsere Geschmacksnerven unter 10g nicht reagieren. Der Preis hierfür zwischen 36 und 46EUR.
    Als Hauptgang servierte man zwei minimalistische 2EUR-große Entenbrüstchen auf einem Esslöffel Beilagen für 66EUR.
    Der Geschmack entsprach einer gehobenen Küche jedoch nicht aussergewöhnlich eindrucksvoll. Sein Leitspruch/Buchtitel: ich weiß was hunger ist hat nun auch für uns eine Bedeutung. Schade, wir hat uns leider mehr vorgestellt.

    • Qype User cgm196…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
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    5.0 Sterne
    24.2.2012

    Der Gault & Millau gibt 18 Punkte, Michelin 1 Stern  ich gebe hier 5 Sterne für das Essen, den Service und die Weinkarte. Das Ambiente ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber das ist ja kein wirkliches Kriterium. Die Küche würde ich als avantgardistisch bezeichnen, aber alle Gerichte, die bei uns serviert wurden, waren von hervorragender Qualität. Diesmal habe ich mich vorsichtshalber für ein paar a la carte Gerichte entschieden entschieden, allesamt köstlich. Bei unserem nächsten Berlin-Besuch kommen wir wieder und dann werde ich wohl einfach das Menu nehmen.

  • 5.0 Sterne
    2.1.2012

    ich weiß nicht, ob das anderen auch so geht, aber wenn ich ein sternerestaurant besuche, bin ich oft enttäuscht  klar, sicher, es schmeckt meistens sehr fein und gut und man hat einen netten abend, aber so richtig LECKER ist es eigentlich selten. ich weiß nicht, warum das so ist  vielleicht weil manche kritiker zurückhaltende würzung fordern, oder weil eine gewisse deftigkeit als nicht sehr vornehm gilt. vielleicht ist auch mein geschmack bloß nicht fein genug für das, was mir da serviert wird, und mir entgehen dimensionen subtiler aromatik.
    so oder so, bei tim raue habe ich dieses problem nicht. die gerichte (ich war immer nur mittags dort, vielleicht ist es abends ein bisschen anders) geizen nicht mit ihren reizen, sie sind schmackhaft und zugänglich, ohne, dass es ihnen an komplexität und tiefe fehlt. man könnte sie jedem gourmet, aber auch ohne weiteres einem einfachen schweinsbratenliebhaber servieren  und beide wären glücklich, der eine aufgrund der finesse, der andere, weil das essen irgendwie handfest ist. es ist wie bei der literatur, da lässt das richtig große zeug auch NIEMANDEN unberührt.
    mein einziger kritikpunkt, der natürlich die meisten restaurants dieser kategorie betrifft: die kellner sind allzu sehr aufs verkaufen aus. dass einem nach jedem schluck nachgeschenkt wird, führt dazu, dass die erste flasche leicht schon nach dem zweiten gang geleert ist. und wenn man dann noch ein, zwei gläser offenen wein ordert, wird einem unangemessen teuerer wein serviert, und zwar, natürlich, ohne dass darauf hingewiesen wird. beispiel: bei tim raue tranken wir eine flasche riesling, die um die 40 euro gekostet hat  der offene wein kostete dann gleich 10 euro für 0,1 liter  ich finde, der sommelier hätte sich unsere erste bestellung als vorbild für unsere zahlungsbereitschaft nehmen können, dann hätten wir das lokal mit einem besseren gefühl verlassen. na ja, der wein war gut, man soll nicht jammern, aber ein bisschen ärgerlich ist es, wenn man das gefühl hat, ausgenommen zu werden wie eine, äh, peking-ente (auch, wenn es dann eine sehr gute wird).

    • Qype User Matthi…
    • Berlin
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    2.0 Sterne
    29.12.2011

    WICHTIG: Rechnung genau prüfen! Wir waren gestern, 28. Dezember 2011, mittags, zu zweit bei Tim Raue. Das Essen war köstlich. Der Wein auch, die Glaspreise etwas zu teuer. Der Grund, warum dieser Besuch eine bleibende Negativ-Erfahrung ist: Das Mittagsmenü wird gangweise berechnet, einige Gänge kosten Aufpreis. Wir waren uns beim Erhalt der Rechnung ziemlich sicher, dass wir nur bei einem, von beiden bestelltem, Gericht Aufpreis zahlen müssen (je 12 Euro für die Ente). Zusätzlich zu dem Aufpreis für die Ente waren noch zwei Aufpreise je 8 Euro für bestellten Fisch und ein Aufpreis von 8 Euro für einen nicht näher beschriebenen Lunchmenü-Gang gelistet. Den letztgenannten Aufpreis erklärte uns die Bedienung auf Nachfrage als korrekt. Wir zahlten den geforderten Betrag von etwa 220 Euro für zwei Personen, zumal uns eine Diskussion im Gastraum zu peinlich war. Kurz vor Verlassen nahm ich eine ausliegende Speisekarte und glich die dort genannten Preise mit unserer Rechnung ab: Wir stellten fest, dass 10 % des Betrages zu viel gefordert wurde. Bei insgesamt drei Gängen war ein Aufpreis berechnet worden, obwohl es dafür keinen Grund gab. Die nunmehr zweite Bitte gegenüber dem Personal erbrachte folgendes Ergebnis: Die unberechtigte Forderung wurde mit einem Fehler in der Kasse begründet. Wir erhielten außer der Erstattung unseres zu viel verlangten Geldes keine Kompensation. Ein fahler Beigeschmack bleibt. Wir raten dringend, wenn man schon das Restaurant besuchen möchte, auch die Rechnung genau zu prüfen!

    • Qype User ag_aus…
    • Berlin
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    1.0 Sterne
    14.2.2012

    das essen ist, mit verlaub, eine frechheit. wir dachten doch, die nouvelle cuisine  also leere teller mir etwas essensdekoration  endgueltig hinter uns gelassen zu haben. aber der selbstbenannte rotzloeffel von ganz unten meint, sie wieder hoffaehig machen zu muessen. aber wenn es nur das waere. brot verweigerte die bedienung (servicekraft wuerde es nicht treffen) mit der begruendung, der meister erlaube nichts auf dem tisch, was die hauptbestandteile des menues irritieren koenne. die qualitaet dieser hauptbestandteilsspeisen bleibt aber wiederum so weit zurueck, dass man nicht lange wird warten muessen, bis auch der gault mit seinen auszeichnungen das merken wird. die teilweise irritierend positiven kommentare weiter unten lassen sich nach diesseitiger auffassung nur dadurch erklaeren, dass sie vom restaurant entweder gekauft wurden, oder aber die verfasser bei den absurden preis-leistungs-verhaeltnissen herrn raues keine andere moeglichkeit sahen, als sich das essen schoenzureden, um bei dem getaetigten investment nicht dem suizid anheim zu fallen. summa summarum: der grund, warum herr raue beim adlon rausgeflogen ist, hat sicher nicht nur mit seiner dem vernehmen nach persoenlich schwierigen art zu tun. das marktgebaren des restaurants u.a. in sachen kulanzleistungen laesst zudem rueckschluessse auf die wohl angespannte finanzsituation des betriebs zu. anders ist das benehmen des hauses nicht zu erklaeren. eine insolvenz waere eine gnade fuer die berliner gastroszene.

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