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    • Qype User Critic…
    • Dublin, Irland
    • 2 Freunde
    • 54 Beiträge
    4.0 Sterne
    18.1.2013

    Mit der Idee, eine Kaffeehausatmosphäre zu schaffen, wird es schwierig. Ich dachte immer, in Kaffeehäusern sitzen Schriftsteller oder andere Künstler oder solche, die es noch werden wollen, Lebemänner und frauen und gescheiterte Existenzen aller Art und hängen entweder ihren Gedanken nach oder bringen sie zu Papier. Vorzugsweise tun sie dies, weil es im Kaffeehaus schön warm ist und man für die Heizung zu Hause kein Geld hat.
    Angesichts der Preise wird es wirklich schwierig. Für das durchschnittliche Kaffeegetränk 6 Euro überschreitet eindeutig die Schmerzgrenze des Critical Hamsters. Die Kuchen sehen gut aus, sind aber auch hochpreisig, genauso die Frühstücke. Vielleicht ist das dem durchschnittlichen Gast des Waldorf Astoria egal, aber die Preisstruktur in Berlin trifft es nicht ganz, und auch wenn ich die Atmosphäre nicht ganz so ungemütlich fand wie meine Vorschreiber, müsste ich schon entweder einen besonderen Anlass oder einen eklatanten Mangel an anderen Gelegenheiten haben, um mich im RC niederzulassen.
    Vielleicht probiere ich mal eines der Frühstücke, um zu schauen, ob es sein Geld wert ist. Vielleicht beobachte ich die Sache auch und gehe in ein paar Monaten nochmal hin. Mal sehen. Vielleicht steigen die Heizkosten auch mehr als man glaubt, und irgendwann stimmt die Bilanz dann wieder, wenn man die Bude kalt läßt und ins Kaffeehaus geht. ;)
    -
    Ok, der kritische Hamster hat's getaner war zum Frühstück da. Und was soll ich sagen: FÜNF Sterne fürs Frühstück!
    Warum?
    Das Continental Breakfast bietet genau das  ein Continental Breakfast und zwar von allererster Qualität. Und der Preis von 22 Euro relativiert sich, wenn man bedenkt, dass da ein Heißgetränk dabei ist, ein gar nicht so kleiner frischgepresster Saft, eine sehr solide Brötchen- und Croissantauswahl (und zwar all you can eat!) und  tada  ein nach persönlichen Wünschen gekochtes Eiegal ob 5,5, 6 oder 7 Minuten. Die machen das. Und die können das. Sehr guter Service!
    Positiv fällt auch das wirklich schöne, stilvolle Geschirr ins Gewicht sowie die wirklich reichlichen Portionen von bestem Schinken und Käse. Der Service war freundlich..nein er war mehrreizend und aufmerksam.
    Also: Schleppt Euren Besuch dorthin um ein ausgezeichnetes deutsches Frühstück kennen zu lernen.

  • 2.0 Sterne
    31.5.2014

    Wir hatten unsere Frau Mutter für fünf Tage im Hotel eingebucht und da sie schlecht zu Fuß ist, wurden unsere Speisen dort eingenommen.

    Die Lage und Aussicht sind schön, dass Interieur Geschmacksache, nicht schlecht, aber auch nicht wirklich überzeugend.

    Das Personal ist sehr bemüht und freundlich, aber - wir kommen dazu gleich - nicht wirklich ***** Sterne.

    Essen: Am ersten Tag bestellten wir Spargel mit Kalbsschnitzel und das Angebot Mai-Scholle. Service war sehr gut, Weine, Wasser, etc. wurden sehr gut serviert. Allerdings Brot und Butter wurden gereicht, ohne darauf hinzuweisen, dass es extra berechnet wird pro Person 4,20€. Schonmal schlecht.

    Spargel wurde mit geklärter Butter und Soß Hollandais gereicht, dazu Kartoffeln. Das Kalbsschnitzel war irgendwie so dick in Panade gehüllt und geschmacklich ziemlich schwach, hätte auch Schwein sein können. Die Mai-Scholle war Finkenwerder-Art, also mit Speck und im ganzen serviert worden. Dazu Kartoffeln und eine Weißweinsoße ohne Finesse.

    Schnitt: Wir waren am essen und am Nachbartisch ergab sich folgendes: Ein Paar, dass lediglich einen Snack hatte (Sandwich und Lachs), wurde gefragt ob "alles recht war" und die Antwort war "nein", denn der Lachs hätte nicht geschmeckt (eine Marinade mit Kaffee). Darauf der Service-Mitarbeiter "Das habe ich bei diesem Gericht noch nie gehört." Der Gast bestand darauf, dass der Geschmack einfach fürchterlich sei und damit die Frage nach "Hat es geschmeckt?" beantwortet sei. Der Service-Mitarbeiter kam danach nicht mehr an diesen Tisch und bot auch keine Alternative oder Besserung an. Ein zweiter Mitarbeiter kam dann etwas später und stellte die selbe Frage, bekam die selbe Antwort und bot zumindest einen Kaffe auf kosten des Hauses an, was von den Gästen angenommen wurde.

    Unser Essen verlief ohne weitere Vorkommnisse.

    Nächster Tag. Wir waren zu dritt plus Baby und bestellten Spargel mit Dorade, ein Pfifferlingsmenü (3-Gänge) und einen Auszug aus dem Menü, nämlich nur die Vorspeise.  

    Die Getränke und Brot wurden gereicht, danach die eine Vorspeise aus dem Menü. Leider waren die Pfifferlinge (ja, es ist keine Saison, aber es sollten deutsche Pfifferlinge sein; der Kellner wusste auch nicht recht warum oder woher), eher sehr wenige auf dem ansonsten guten Salat. Die Hauptgänge: Salat mit Pfifferlingen, Spargel mit Dorade, Huhn mit Pfifferlingen.

    Die Dorade war ungenießbar, denn sie schmeckt schlicht weg nach Chlor. Also, gleich mal reklamiert. Wurde abgeräumt und der Mitarbeiter (jener vom Vortag, der schon am Nachbartisch keinen Handlungsbedarf sah) kam kurz darauf wieder und meinte er könne nichts schmecken und die Köchin auch nicht. Trotzdem würde man ein neues Stück Dorade mit Spargel servieren. Hmmmm, drei Personen am Tisch schmecken deutlich Chlor und die zwei nicht?

    Danach wurde der neue Gang mit Dorade serviert, allerdings die Dorade ohne Haut und siehe da, alles gut. Der Service vergass danach die Weine und Softdrings, obwohl das Lokal nur zu 1/3 gefüllt war.

    Die Desserts waren okay, hauptsächlich süß ohne wirkliche Akzente. Schade.  

    Die Verabschiedung war nett, aber nicht freundlich.

    Alles in allem, in einem ***** Sterne Bistro/ Café/ Restaurant erwartet man etwas anderes. Im Vergleich zum Bistro des Ritz Carlton fehlt es hier an Drive/ Finesse.

    Noch zum Kaffee: "Römisches Kaffee" mit einer Geschichte, schön und gut, aber der Kaffee, also bitte. Der ist nun leider unter dem Berliner Durchschnitt. Einstein-Kaffee schmeckt besser (und der ist auch so "wenn`s sein muss"), also auch keine ***** Sterne.  

    Der Service ist bemüht nach einem ***** Sterne Haus, aber die Produkte sind es leider nicht. Und wenn der der Service Kritik erfährt, auch nicht ***** Sterne, sondern lediglich ** Sterne.

    Es bleibt also bei dem bekannten Urteil, wer nicht im Hotel essen muss, geht und erlebt gute und interessante Gastronomie in Berlin, auch am Ku'damm.

    Ps. Wir waren hier auch im November/ 2013 schon mit ähnlichen Erlebnissen, also kein Einzelfall.

    Sorry für die Länge!

  • 2.0 Sterne
    7.1.2014
    1 Check-In

    Während unseres Aufenthalts im Waldorf Astoria an Weihnachten wollten wir unbedingt auch das Romanische Café ausprobieren. Genau dies taten wir zum Frühstück. Es war relativ wenig los und mit 3 Kellnern war es von der Personal-Seite her gut besetzt.

    Das Café selber ist sehr schön und stilvoll eingerichtet, die Architektur und der Ausblick interessant.

    Leider wurden wir ziemlich enttäuscht. Wir hatten für unsere Kleine vorab und per express ein Frühstück. Mit ein paar kleinen, aber durchaus machbaren Extras.

    Summa summarum war das Personal langsam und aufmerksam, die Hälfte der Bestellung kam nur an, die Extras wurden vergessen. Aber Glück im Unglück: das Personal war so unaufmerksam, dass die Rechnung nicht auf unserer Zimmerrechnung landete.

    Fazit: Schöne Location und gut für einen Kaffee. Bei Hunger Geduld und Zeit mitbringen.

  • 2.0 Sterne
    1.10.2013

    Romanisches Cafe, Waldorf Astoria -  darunter stellt man sich gehobene Gastronomie und niveauvolles Ambiente vor.

    In diesem Falle betritt man (von der Tiefgarage kommend) die nicht sehr große und etwas unübersichtliche Lobby und sucht zunächst vergeblich nach dem Café. Erst der Hinweis eines freundlichen Mitarbeiters ließ uns dorthin finden.

    Das Café wirkt erstmal nicht sonderlich nobel, der helle Steinfußboden verströmt keine Gemütlichkeit, und das Design wirkt wie ein besseres Ikea: Die hellen Bücherregale, bestückt mit ungeordneten, bunten Büchern, vermitteln eher den Eindruck einer Stadtbücherei. Die weißen Klötze in den Fenstern mit Ostergras-ähnlichem Grünzeug, die lieblos dekorierten Vorhänge, insgesamt jedenfalls kein Ambiente, das Gemütlichkeit oder Intimität aufkommen lässt, zumal man durch die Offenheit nach drei Seiten auf dem Präsentierteller sitzt. Kaum zu glauben, dass sich in den Zwanziger Jahren berühmte Künstler und Literaten solch einen Raum als Stamm-Etablissement auserkoren hätten!

    Man versucht ja schon, nicht nur mit dem Namen an die Tradition anzuknüpfen: Das Deckengemälde soll Typen aus der Zeit darstellen (mehr laienhaft als von künstlerischem Können geprägt, Lichtjahre von Grosz entfernt, den man eigentlich assoziiert), statt Art-Deco-Kristallleuchter, die man gern sähe, hat man Leuchten mit Plastik-Anmutung genommen, die hellen unbequemen Kunstlederstühle und die dunklen Bänke, auf denen man zu tief sitzt  es fehlt einfach an stimmigem Design und echter Atmosphäre!

    Was beim Ambiente enttäuscht, versuchen die Service-Mitarbeiter durch ausgespochen nette und zuvorkommende Bedienung auszugleichen  großes Lob!

    Wir hatten das Tea-Time- Arrangement bestellt. Nach einem Glas Champagner kam ein Kännchen Tee nach Wunsch, dazu eine Etagere mit Sandwiches, Kuchen und Scones. Die Sandwiches waren getoastet (nicht sehr englisch, dadurch trocken, aber sonst in Ordnung). An Kuchen gab es kleine Stücke von Pflaumenkuchen (einfach so wie beim Bäcker), einen kleinen Muffin mit Creme, ein Stückchen Kalter Hund und eine pralinengroße Rumkugel  geschmacklich nichts Besonderes. Ein 5 Sterne-Hotel sollte eigentlich eine fantasievollere Patisserie anbieten. Die Scones waren das eigentliche Highlight, denn sie waren wirklich frisch und locker  aber Schlagsahne statt Clotted Cream dazu war ein Fauxpas, ein absolutes No-go!

    Wenn man bedenkt, dass wir dafür über Travelzoo 33 Euro pro Person gezahlt hatten und man regulär dafür 54 Euro berappen soll, dann ist das (selbst mit dem Glas Champagner) einfach total übertrieben!

    Also: Scones und Service okay, aber nochmal?? Muss nicht sein.

  • 2.0 Sterne
    17.6.2014

    Kreisch - dieser Name! Die Historie! DAS romanische Café! Aus hohen Erwartungen erwacht man in einer Mischung aus Bo Concept und Flughafenbistro. Die Einrichtung, die Bücherregale, die unpassenden Lampen etc. sind an sich ganz hübsch und gediegen, aber insgesamt nicht stimmig und dem Anspruch der Namensgebung können sie nicht gerecht werden. Der Service ist dem Waldorf Astoria entsprechend professionell-beamtenhaft, Kuchen und Speisen recht ordentlich, die Preise aber ganz schön deftig, und Kaffeehausatmosphäre ist etwas anderes. Die Lage zwischen all den Hauptverkehrsstraßen ist nicht sehr inspirierend, selten kamen wir uns so auf dem Präsentierteller vor. Und dann: Um 22.00 Uhr wird man zum gehen aufgefordert, man möchte schließen! Am Wochenende im Zentrum des Berliner Westens! Also nee - bitte Namen ändern in irgendetwas systemgastronomisches oder nochmal von vorn anfangen mit längeren Öffnungszeiten.

  • 5.0 Sterne
    18.12.2013

    Gemütliche und ruhige Atmosphäre,bei der man entspannt einen guten Kaffee genießen kann. Gehobenes Ambiente und zuvorkommendes Personal. Allerdings sehr saftige Preise - dafür aber auch eine erstklassige Lage! :-)

    • Qype User ironso…
    • Stuttgart, Baden-Württemberg
    • 1 Freund
    • 35 Beiträge
    5.0 Sterne
    12.4.2013

    Ich war sehr positiv überrascht jetzt am 8. April dort, sehr schön freundlich, hell, besonderes Interieur, freundliches Personal, Bücher über Berlin liegen in den Regalen zum lesen und anschauen- war sehr beeindruckt!
    Preise sind sehr hoch, kleines Glas Wasser 6EUR! Aber das ist eben ein Luxus Hotel Bau ;-) da ist das verständlich ! Sehr zu empfehlen, Grüßle aus Württemberg ( Stuttgart )

  • 2.0 Sterne
    22.2.2013

    Mich hatten der Große Name, an den man vorgibt, anknüpfen zu wollen, und der Ort (DAS neue Hotel in der City West) neugierig gemacht.
    Finde allerdings den indirekten Über-Eck-Eingang -  auch dort extra ein Wachmann - umständlich, die Tür viel zu schwer und zu schwergängig: Auch wenn er freundlich hilft, wird sich das nicht bewähren!
    Gut bei der Ecklage ist der Blick aus den Fenstern in beide Richtungen, wo es auf den Baustellen auch viel zu Gucken gibt.
    Teile die Kritik am Boden: Hier hätte warmer Holzboden reingehört.
    Die Bedienung war freundlich und so blond, wie man(n) es mag, aber nach anfänglichem Elan eher zu unaufmerksam.
    Kuchenkarte ist leider völlige Fehlanzeige. Mit Törtchen will man hier Frische garantieren, aber gegen die etablierte Cafekonkurrenz der City West mit all ihrem leckeren Kuchen kommt man so nicht an!
    Die Sandwiches und Salate klangen interessanter, aber zum Kaffee - der war gut, aber nicht bemerkenswert gut - sollte es bei uns eben Kuchen sein.
    Wir sind so billig davongekommen und die Neugier ist gestillt. Wiederkommen überflüssig!

  • 4.0 Sterne
    12.1.2013

    Nun, gastronomisch ist das alles über jeden Zweifel erhaben. Riesige Mengen von freundlichem Personal begrüßen den Besucher, erst beim Eingang in das Hotel, dann noch einmal beim Eintritt in das Cafe. Es ist Samstag, gegen 19:30, man erwartet eigentlich mehr Gäste hier zu sehen, die sich nach dem Bummeln hier ausruhen, so sind zwar Tische belegt, keinenfalls aber alle. Möglicherweise sorgen die Baustellen in der Umgebung doch dafür, dass der Anschluss an den Kudamm mit seinen Geschäften noch etwas fehlt, deshalb etwas weniger Laufkundschaft den Weg hierher findet als erwartet. So hat das Hotel mit Cafe aber immerhin das Verdienst, in dieser sich gerade neu erfindenen Gegend der Pionier zu sein.
    Stimmen tut dann auch das Essen. Der Ceasar's Salad mit Kabeljau ist perfekt, nicht zu groß, nicht zu klein, mit dem Originaldressing und Römersalat, die kleinen frittierten Scheiben vom Fisch passen dazu optimal. Gut gelungen ist auch die Käseplatte, dazu gibt es eine gute Auswahl von offenen Wein. Frische Butter, gutes Brot. Das Cafe bietet eine Karte, die nicht sehr groß ist, aber doch über das Thema Kuchen weit hinaus geht. Eine Vitrine am Eingang präsentiert vieles aus der Karte, und das nächste Mal werden wir hier auch die Creme Brulee mit Zitronengras probieren, alleine weil sie so lecker aussah.
    Bücher und Zeitungen hält man hier zum Lesen bereit. Und auch wenn das Essen hier weit mehr kostet, als jede Zeitung (oder auch als viele gute Bücher), so ist dies doch ein guter Zug, denn Bücher und Zeitungen sorgen für eine Atmosphäre des Verweilens, sie symbolisieren die Zeit, die hier einem Gast gegeben wird. Dies war meine größte Befürchtung, als ich gehört habe, dass ausgerechnet hier in einem Luxushotel der Name des Romanischen Cafes wiederbelebt wird, dass nämlich der Ort eine Durchgangsstation bleibt, in der möglichst viele Touristen möglichst schnell befriedigt werden, damit sie den Tisch wieder frei machen für die nächsten Opfer. Hier im Erdgeschoss am Bleibtreuplatz hat man aber eine Umgebung geschaffen, die es zulässt zu bleiben. Und das tut dann gut. Und dank des guten Service bleibt man gern.
    Trotzdem  ganz offen gesagt  die Einrichtung, ganz im Gegensatz zum Rest des Hotels, ein wenig aussieht, wie der Kindergarten meiner Tochter. Zu bunt ist es und zu hell für ein Cafe. Das Deckengemälde mag an die Kunst der 20er Jahre erinnern, aber irgendwie wirkt es auch wie eine naive Malerei, ganz kindergeeignet. Und sind die Leuchten, die da inaktiv von der Decke hängen, nicht auch der Schnipselkunst der Kinder ähnlich? Einer der schönen Bildbände in den zu hell geratenen Bücherregalen, die leider auch nicht komplett gefüllt wurden, zeigt, welche Einrichtung man wirklich in einem Cafe mit einem solch historischen Namen erwarten würde. Historische Cafes in Europa zeichnen sich durch dunkleres Holz in viel höheren Räumen aus, mit Parkett am Boden und ein wenig Goldverzierung als Schmuck. Schade, dass ich das ursprüngliche Romanische Cafe nie von Innen gesehen habe. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass es auch nur annähernd so aussah.
    Dennoch: Das Essen und Trinken reißt es raus.

  • 1.0 Sterne
    15.3.2013

    Leider nicht das vorgefunden, was der Name erwarten lässt! Hier ist vieles verbesserungswürdig: der Entree, die Ausstattung, die Auslagen, die überhöhten Preise, das durchschnittliche Angebot. Hat mit dem Romanischen Cafe der Zwanziger so gar nichts gemein. Schade!

    • Qype User massel…
    • Berlin
    • 17 Freunde
    • 76 Beiträge
    2.0 Sterne
    2.2.2013

    Wenn nur der Name nicht wäre! Wen man schon so offensiv an eine Tradition anknüpfen will, dann muss man auch etwas dafür tun. Das hat man bei der Konzeption dieses Cafés leider gänzlich ignoriert. Die Raumaufteilung wirkt nicht geglückt. Alles wirkt sehr schlauchförmig, obwohl der Raum mehr Breite hat als es der erste Eindruck vermuten lässt. Die Deckenleuchten wirken extrem billig und sind auch noch nicht in Reihe und gerade gehangen. Die hellen Stühle und Tische auf dem ebenfalls hellen Boden geben dem Ganzen einen Kantinen-Charakter. Dazu kontrastieren viel zu schwere (und völlig unnötige) Vorhänge. Die Bücherregale und ihr Interieur erinnert an Kindertagesstätte  zu grob, zu schwer, zu undekoriert.
    Einzig der Service kann punkten. Mir wurde sofort angeboten, den mitgebrachten Blumenstrauß in eine Vase zu stellen. Die Bedienungen sind kompetent und flink (bei der Bestellung fast zu flink und bei der Bezahlung etwas zu langsam).
    Aber auch der gute Service vermag das Preisniveau nicht zu rechtfertigen. Auch die nicht vorhandene Atmosphäre liefert keine Rechtfertigung. Ein überdenkenswertes Konzept, sonst bleibt das neue Romanische Cafés eine Chimäre.

  • 4.0 Sterne
    23.9.2010
    Erster Beitrag
    Aufgelistet in Gastronomie

    Name ist Schall und Rauch? Wird das Romanische Café im Waldorf Astoria am Zoofenster dereinst wieder auferstehen? Irgendwann werde ich es wohl wissen. Wie oft bin ich bei so seltsamen Sachen, die gastronomisch in Berlin geplant werden, neugierig. Olivier Harnisch, der Vice President International Operations Germany & Switzerland, Hilton Worldwide plante die Namensrechte für das Etablissement zu erwerben. Hat wohl geklappt! Die Namensrechte gehörten der Romanisches Café Verwaltungs-Gesellschaft mbH in der Nizza Klasse 43 und der SWAN OPERATIONS Ltd., Abu Dhabi, AE.(Klasse 30: Kaffee, Tee, Kakao, Zucker, Reis, Tapioka, Sago, Kaffeeersatzmittel; Mehle und Getreidepräparate, Brot, feine Backwaren und Konditoreiwaren, Speiseeis; Honig, Melassesirup; Hefe, Backpulver; Salz, Senf; Essig, Soßen (Würzmittel); Gewürze; Kühleis, Klasse 41: Erziehung; Ausbildung; Unterhaltung; sportliche und kulturelle Aktivitäten Klasse 43: Dienstleistungen zur Verpflegung und Beherbergung von Gästen).
    Ein Vorschussverlag hat sich weiterhin den alten Namen auf seiner Internetseite an die Brust geheftet und erwähnt martialisch werblich viele Künstler, die im historischen Romanischem Café verkehrt haben. Im sogenannte Schwimmerbassin trafen sich damals: " Alexander Roda Roda, Alfred Döblin, Alfred Flechtheim, Alfred Kerr, Alfred Polgar, Anton Kuh, Bertolt Brecht, Billy Wilder, Bruno Cassirer, Christian Schad, Egon Erwin Kisch, Else Lasker-Schüler, Emil Orlik, Erich Kästner, E.M. Remarque, Ernst Deutsch, Ernst Toller, Franz Molnár, Franz Werfel, Friedrich Hollaender, George Grosz, Gottfried Benn, Grete Mosheim, Hanns Eisler, Hugo Lederer, Irmgard Keun ,Joachim Ringelnatz, Klabund, Mascha Kaléko, Max Liebermann, Max Oppenheimer, Max Slevogt, Otto Dix, Rudolf Steiner, Stefan Zweig, Sylvia von Harden, Trude Hesterberg, Willi Kollo." Im Nichtschwimmerbecken, wo die erfolglosen und namenlosen Künstler ihr Quartier hatten, war mein Großvater in den zwanziger Jahren Kaffee trinken, wenn er in Berlin weilte. Nicht wegen der Dichter und Denker, sondern wegen einiger Spediteure, die hier frühstückten. Er machte mit denen Geschäfte um Salz aus Thüringen nach Ostpreußen mit der Reichsbahn zu versenden. Eine Schnurre von damals hab ich von Opa erzählt im Gedächtnis: Der damals bekannte Reiseschriftsteller Colin Ross, der schwer nationalsozialistisch angehaucht war, begrüßte im Romanischen Café Egon Erwin Kisch mit den Worten: Guten Morgen Herr Kitsch! Egon antwortete Guten Morgen Herr Rotz! Sei es wie es sei, wenn das Romanische Café wieder eröffnet wird, wird der hier nicht namentlich erwähnte Druckkostenzuschussverlag (DKZV) eventuell seinen Stand oder Tisch mit Werbebrimbamborium präsentieren. Seine Dichter werden, ob sie es wollen oder nicht, weiter zu literarischen Nichtschwimmern erklärt sein. Wer so bescheiden informiert ist und über zehntausend Euro ausgibt, damit sein eigenes Buch erscheint, kann literarisch gesehen halt nicht schwimmen! Goethe:
    Gefühl ist alles;/Name ist Schall und Rauch,/Umnebelnd Himmelsglut." - Weitere Quellen:
    de.wikipedia.org/wiki/Ro…
    register.dpma.de/DPMAreg…
    waldorfastoriaberlin.de
    eigentlich.info/?p=215 10.05.2012
    Langsam geht es vorwärts. Die Deckenlampen hängen und an der Decke beginnt man ein Gemälde in das Deckenrondell zu malen. Hauptküche wird Deutsch und Diät sein mit den Optionen: Vegan und Vegetarier. Anzahl der Sitzplätze: 60 Über die aktuellen Homepage des Walldorf Astoria Berlin kann man einen Blick in das künftige Café werfen. Per 3D Rendering wurde eine virtuelle Realität geschaffen, die sehr ähnlich der künftigen Realität sein könnte. (waldorfastoriaberlin.de ) 08.06.2012.Es tut sich was!
    19.07.2012.auch 24.media.tumblr.com/tumb… Nun ist offen: Interieur geht, Service OK, Preis/Leistung OK. Nicht fein ist der Ausblick. Man sieht derzeit auf einige Baustellen. Gäste, die Bauarbeiter beobachten wollen, sind im Romanischen Café goldrichtig!

  • 2.0 Sterne
    15.1.2013

    Atmosphärisch erinnert mich das Romanische Café an eine Krankenhauscafeteria. Und ja, es stehen dekorativ ein paar Berlin- und Kinderbücher herum und es gibt ein paar Tageszeitungen, aber das ist ja nicht der Hauptzweck eines Cafebesuchs. Meine Frage nach den Tagesgerichten stürzt gleich zwei Kellnerinnen in Verlegenheit. Muss ich erst mal fragen gehen Es gibt (15.1.13): Geflügelsuppe, ein Fleischgericht sowie Lachs mit Champignons. Ansonsten nichts Warmes. Nur Sandwiches, Salat und Kuchen. Finde ich eine mangelhafte Auswahl. Nun zu den Preisen. Mein stilles Wasser kostet (0,375 l) stolze 7,50 EUR und der lauwarme Kakao 6,50 EUR. Dagegen sind die 18 EUR für den braven aber ordentlich gemachten Lachs ja fast noch ok
    Fazit: mich wird man nicht so schnell wieder im Romanischen Café wieder sehen.

    • Qype User johei…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 13 Beiträge
    2.0 Sterne
    13.2.2013

    Mitte Januar, kurz nach der Eröffnung, musst ich als Kaffeeliebhaber auch mal das mit großen, eigenen Ansprüchen gestartete Romanische Cafe testen. Ich verband den Kaffee dann mit Mittagessen. Das Positive vorweg: Der Service ist sehr, sehr freundlich und aufmerksam. Die Pasta von der Tageskarte waren sehr gut.
    Das wars dann aber auch schon fast. Als Apfelschorle ein fertig gemischtes Getärnk aus der Flasche auf den Tisch gestellt zu bekommen finde ich echt schwach. In einem Lokal dieser Kategorie erwarte ich eine naturtrübe, selbst gemischt Apfelschorle, oder (wenn schon Fertigprodukt) ein absolut hochwertiges und nicht nur eins das nur ein gutes Marketing hat. das ist typisch für Konzerne. Da entscheiden wohl letztendlich Controller und Einkäufer und nicht der Wirt/Koch/Inhaber.
    Der Cappuccino danach war absolut nicht gut. Aufgeschäumte Milch war nur ansatzweise zu sehen und von der Konsistenz nicht Cappuccino-tauglich. Ehrlich gesagt wundert mich das nicht. Denn jeder vom Personal (und das sind so ca 7 Leute) kann an die Espressomaschine und Kaffee/Cappuccino machen. Das kann nur schief gehen. Nicht umsonst hat man in guten Cafes EINE/N Barista der den Kaffee macht und der Rest hat die Finger von der Maschine zu lassen. Dann noch 6 Euro für den nicht guten Cappuccino ist absolut nicht akzeptabel.
    Das habe ich dann auch nett und freundlich in einer Email kund getan. Reaktion: NULL. Keine Antwort, keine Reaktion, nicht mal einen Eingangsbestätigung.
    Eines der Besten Häuser der Stadt. Vielleicht irgendwann einmal. Vielleicht hat man es ja auch nicht nötig, bei dem tollen Namen.

    • Qype User Gentri…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 8 Beiträge
    1.0 Sterne
    31.1.2013

    Über die Geschichte und die Gäste des historischen Romanischen Cafés ist ja hier schon ein sehr guter Bericht verfasst worden!
    Nun ist es also da, das neue Romanische Café! Ich bin durch das Hotel gegangen und musste zweimal nachfragen  denn ich hatte den Raum nicht als das Romanische Café erfasst  sondern bei einem flüchtigen Blick als die Kantine für die Angestellten gehalten .
    Das Design erinnert mich an die Restaurants eines großen schwedischen Möbelhauses  inclusive dem langen Tresen mit den Speisen, darunter wie ebendort sehr bunten Kuchen. Wie in besagten Restaurants hat man einige Möbel und Bücherregale in die Einrichtung integriert, erst sehr viel später wird mir klar, dass das wohl die Anspielung auf das Literaten Café sein soll  
    Man blickt auf Baustellen  und Hauptverkehrsstrassen, sehr einladend  die Speisen und Getränke sind sehr gut, aber im Hinblick auf das internationale Ambiente eher langweilig und austauschbar  dafür aber selbst für internationale Verhältnisse teuer!
    Alles ist komplett austauschbar und langweilig  international  global, vom berühmten Literatucafé ist nur der Name geblieben  ganz passabel für globalisierte Hotelgäste, die ein schnelles Heißgetränk zu sich nehmen wollen, aber ich werde diesen Ort ganz sicher nicht wieder aufsuchen  ein große Enttäuschung!!!

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