• Qype User LilaLa…
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    11.12.2008

    Ich persönlich bin wahrscheinlich einer der größten Fans des Hagener Ruheforstes. Wenn ich es nicht als puren Pessimismus sehen würde, würde ich mir schon jetzt einen Platz dort reservieren lassen (obwohl ich ihn hoffentlich noch nicht allzu bald brauchen werde). Auch meine Mutter hat schon öfters betont, dass sie gerne auf der Philippshöhe bestattet werden möchte. Erst vor kurzer Zeit wurde aufgrund der großen Nachfrage die Erweiterung des Ruheforstes beschlossen.
    Mich zieht am Ruheforst vor allem die Zwanglosigkeit an. Man kann sich noch zu Lebzeiten seinen Baum aussuchen, man entscheidet selber ob Trauerfeier oder nicht, es muss nicht viel Geld für einen Grabstein ausgegeben werden. Besucher können kommen und gehen, wann sie wollen, und kein Kind bekommt Ärger, weil es versehentlich auf Opas Grab steht. Die Hinterbliebenden müssen sich nicht regelmäßig um das Grab kümmern, können es aber jederzeit besuchen, und sogar ganz individuell den Toten gedenken, wie von gourmet schon angesprochen.
    Ich kann jedem nur empfehlen sich einfach einmal ganz unverbindlich auf der Philippshöhe umzuschauen. Sterben müssen wir schließlich alle irgendwann mal. =)

    • Qype User gourme…
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    19.11.2008

    Ein einfaches, aber großes Holzkreuz, an dessen Fuß Steine aufgeschüttet sind und in der Nähe ein paar rustikale Bänke. Das ist alles, was seit 2006 in Hagen auf der Pilippshöhe auf die Andachtsstätte hinweist.

    (Siehe Foto unten)

    Der Ruheforst ist eine Beerdigungsstätte im Wald. In unmittelbarer Nähe eines Baumes kann eine einzelne Urne beigesetzt werden, aber auch ein Gemeinschaftsplatz für ganze Familien entstehen.

    (Siehe Foto unten)

    Die Kosten für einen Urnenplatz fangen bei 500 Euro an. Es gibt 4 verschiedene Wertstufen, je nach Art, Alter und Form der Bäume. Es soll schon viele Bürger geben, die sich hier einen Platz haben reservieren lassen. Weitere Infos kann man beim Forstamt der Stadt Hagen bekommen.

    Es geht hier ziemlich zwanglos zu. Sogar ein Familienpicknick im Sommer ist denkbar und gestattet, wenn man in dieser Form an die Verstorbenen erinnern möchte.

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