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  • 3.0 Sterne
    29.4.2013

    Schönes Lokal, gigantisch groß, osteuropäische Servicekräfte, das Essen gut aber irgendwie Massenbetrieb!
    Speisekarte unübersichtlich. Fazit:
    Schönes Ambiente, gutes Essen, Schwächen beim Service und irgendwie Kantinenambiente.

  • 4.0 Sterne
    25.12.2010
    Erster Beitrag

    Für Südtirol hat dieses Restaurant eine breite Auswahl an verschiedensten Speisen. Es gibt nicht nur bürgerliche und italienische Küche, nein, schon seit einigen Jahren finden sich auch mexikanische, karibische und asiatische Gerichte auf der Karte. Früher war es eines der wenigen Restaurants, welches Mexikanisch in dieser Gegend angeboten hat, mittlerweile bekommt man dies auf mehreren Orten in unmittelbarer Umgebung.

    War jetzt 2 Jahre nicht mehr dort, weil ich meine Bekannten beim letzten Besuch so enttäuscht wurden, dass ich aus eigener Motivation nicht mehr hingegangen wäre. Egal, wir sind hingegangen und es schien ein kulinarisch viel versprechender Abend zu werden. Bevor der Großteil unserer Freunde eintraf, beschlagnahmten wir mal die Karten (ruster.com/DE/25_speziel…) und studierten sie. Allmählich trafen auch unsere Freund ein. Es wurde bestellt. Für mich gab es eine Speckknödelsuppe und als Hauptspeise die Spare Rips.

    Speisen kamen, Suppe war Okay, der Knödel auch. Die Spare Rips waren auch super, schmeckte auch sehr frisch. Wurden wohl vorher nicht tagelang in einer Marinade ertränkt, sondern wurden dezent mariniert. Das Schwein schien auch viel auf die Rippen bekommen zu haben, denn Fleisch war genügend vorhanden, dazu gab es noch Bratkartoffeln. Bezüglich letzteren kann ich nicht urteilen, weil ich zu überfressen von den Rippchen war.

    Nun hatte ich auch Zeit meinen Blick in die Runde schweifen zu lassen, Wokgemüse, na-ja. Sah weder aufregend aus, noch schmeckte es irgendwie speziell. Was gab es noch, Angus-Steaks und Filets - ja, die waren richtig lecker. Fleisch war perfekt angebraten und in der Mitte noch schön blutig. Die Mexikanischen Speisen hab ich jetzt nicht mehr probiert, optisch sahen sie ganz akzeptabel aus.

    Fazit, würde nach diesem Mal dort jeden Fleischgerichte ans Herz legen, würde sogar soweit gehen und pauschal behaupten, dass die Südtiroler Gerichte, welche auch extra gekennzeichnet sind auf der Karte, wohl alle sehr lecker sind.

    Den Servicekräften würde vielleicht ein Lächeln nicht schaden und die Karte übersichtlicher zu gestalten auch nicht, aber das ist meine Meinung.

    • Qype User Mixer-…
    • Dusseldorf, Nordrhein-Westfalen
    • 2 Freunde
    • 108 Beiträge
    5.0 Sterne
    25.3.2010

    Das Restaurant Ruster, auch Rusterkeller genannt, befindet sich in Algund bei Meran in Südtirol.
    Da ich früher mit meinen Eltern fast jedes Jahr dort Urlaub machte, gingen wir dort des öfteren essen.
    Die Auswahl dort ist typisch gut bürgerlich, vergleichbar mit östereichischer Küche und natürlich auch italienischen Spezialitäten wie Spagetti.
    Mein Favorit war dort immer das Wienerschnitzel, was auch in Südtirol häufig gegessen wird. Südtirol gehört zwar zu Italien, die Küche gleicht sich aber auch mit der östereichischen.

    • Qype User testtw…
    • Reichertshausen, Bayern
    • 51 Freunde
    • 544 Beiträge
    2.0 Sterne
    16.10.2008

    nachtarock

    Aus den grauen Wolken um die weißen Häupter des Texelgebirges schüttete es wie aus Kübeln. Damit war der Ruster erst einmal gartenmassig entzaubert. Sollte er doch zeigen, was er zu bieten hat, wenn kein laues Lüftchen seine Speisenkarte verbrämt.
    Zerberus alias Wirt, extrem geschäftstüchtiger Hobby-Flächen-Flieger, verwies uns flugs auf einen der wenigen freien Zweiertische. Ebenso flugs stellte uns ein rustikal gedresster Ober die Kartoffelcremesuppe (3,30 EUR) vor die regennasse Nase. Das Beste an ihr: ein schier jungfräuliches Weiß. Der Rest war langweilig und versalzen. Wollen Sie es ohne Salz? meinte leicht genervt die männliche Landhaustracht. Nein, nur richtig abgeschmeckt, meinten wir aufgeweicht. Es gab Ersatz. Nur etwas dünner und noch fader.

    Positiv die Artenvielfalt des grünen Salates zum Cordon Bleu vom Kalb (11,40 EUR), die sich in sparsamer Menge mit dem dünnen Fleischchen um den Sieg nach unten stritt. Unbestritten Spitze der Meerrettich beim Osterschinken, den man zum Spargel, reichte. Was aber als Beilage ein Unsinn ist! Nicht der Schinken, sondern die tränentreibenden Wurzeln, die dem Edelgemüse jede Geschmacks-Chance raubten. Was aber wiederum besser war, denn die Bozener Sauce im Bonsai-Näpfchen, konnte ihn auch nicht verbessern, in seinem armfaden Daliegen mit den matschigen Köpfen.
    Und die neuen Kartoffeln müssen ganz früh ihr irdenes Bett verlassen haben, bevor sie auch nur eine Spur von Kartoffelgusto erhaschen konnten.

    anno 02
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     deftig frisch und gut

    Was das Hofbräuhaus für München, ist der Ruster für Meran  hat mir ein offensichtlich kundiger Laner Wirt gesagt, als ich mich nach dem gastronomischen Imperium am Fuße der Texelberge erkundigte. Wollte er mich damit abschrecken? Viele Münchner trinken in Bayerns Touristenraststätte Nummer Eins nicht nur ihre Maß, sondern kommen aber wegen der rustikalen, guten Küche. Mit einem kräftigen Schuß Neugierde wuselten wir uns von Hinweisschild zu Hinweisschild in Richtung Algunder Kirchturm, um überrascht plötzlich vor dem behäbigen Anwesen zu stehen.

    Theatralisch angestrahlt grüßte das Schloß Tirol zum Parkplatz herunter. Also rein in die gute Stube, die wuchtigen Holztische und Bänke im Weitblickbiergarten warteten aufeinander gestapelt bereits auf ruhige Winterzeiten. Was heißt hier Stube? Es gibt sechs ineinander übergehende Räume, alle rustikal, kräftig, warm eingerichtet. Einzige Ausnahme: die feine Romantikstube. Draußen war alles bereits besetzt. Nach Törggelen im tiefen Keller mit Musik war uns nicht zumute, deshalb setzten wir uns hier herein, etwas edler, aber auch recht gemütlich. Flugs brachte uns ein Mädl die Karte. Nein, die Karten: eine Tageskarte, was spezielles zum Törggelen und die Wildkarte ergänzten eine appetitanregend bunte Standartkarte.
    Schnell für die Gesundheit ein Glas frisch gepresster Kurtraubensaft, dann sollte der Küchenchef zeigen, was er drauf hat:  Kartoffelnocken mit Wildrahm-Thymiansauce und Fasanenbruststreifen war ein exzellenter Start der hausgemachten Gnocchi, das trachtgedresste Servicemädel hatte uns liebenswert die Portion bereits teilen lassen. Ob das so weitergeht?  Wildhasenkeule in Rotwein mit Waldfrüchten geschmort, mit Semmelknödel und gedünstetem Rotkraut gibt es auch in Eßkulttempeln nicht besser. Die Beilagen ließ Boss Georg Reinthaler, auch getrachtelt, perfekt auf einem extra Teller servieren! Die Soße war dunkel, wie die Hölle, das Fleisch weich und kräftig im Geschmack, auch das Blaukraut hat noch Biß. Bernd hat seinen Teller leergefegt: ? Schweinefilets mit Senfsauce, gereicht mit Kartoffelkroketten und gemischtem Herbstgemüse (teuer). Die Aufzählung des knackigen Beilagen-Bauerngartens sagt eigentlich alles über die Philosophie des Fliegerfans Reinthaler: Rosenkohl, Broccoli, Blumenkohl, Mangold, Bohnen, Paprika und Erbsschoten.

    Er begann an dieser Stelle mit einem Buschenschank vor etwa dreißig Jahren. Qualität und Frische war immer seine Devise. Bis auf Spagthetti machen wir fast alles selber sagt er bestimmt. Der flächenverliebte Junggeselle will nicht ein Musterwirt sein, der von Tisch zu Tisch schreitet, um die Ovationen seiner Essjünger entgegenzunehmen.

     Meine Gäste sollen nicht wegen mir kommen, sondern weil sie bei uns Bestes bekommen für ihr gutes Geld. So spricht ein Kaufmann, der er auch einmal werden wollte  und der Erfolg gibt ihm gnadenlos recht

    • Qype User sturmu…
    • Diepholz, Niedersachsen
    • 1 Freund
    • 225 Beiträge
    2.0 Sterne
    18.9.2012

    Der Biergarten ist wirklich gut. Viele Plätze regengeschützt. Dabei regnet es sehr, sehr selten. Die Küche typisch südtirolerisch, nicht schlecht für einen Massenbetrieb, der dort gewollt ist. Das Restaurant lebt vom durchlauf, jeder Platz muß offensichtlich mehrfach am Abend verkauft sein. Bedienung ungewöhnlich schlecht für Meraner Verhältnisse. Ab und zu typische Livemusik immer gleicher Bands. Keine Landestypische Volksmusik sondern leichte Volksschlager.

    • Qype User Dolobi…
    • Langenfeld, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 3 Beiträge
    1.0 Sterne
    10.7.2011

    Hallo
    Eigentlich bin ich Fan vom tollen Garten im Ruster.Wir haben uns auch am 06.07.11 richtig auf den Abend gefreut.
    Über das Ambiente und das leckere Essen kann man sicher nur Gutes sagen.
    Der Service allerdings läßt sehr zu wünschen übrig.Past überhaupt nicht zu diesem Hause.Sicher, wir können einen schlechten Tag erwischt haben.Trotzdem haben wir uns ( 4 Personen) sehr darüber geärgert,so das wir es nach kurzer Zeit vorgezogen haben,das Lokal zu wechseln.
    Das Essen wurde nicht annähernd gleichzeitig serviert.Keinerlei freundlichen Gesichter.Bestellungen wurden aufgenommen,aber nicht gebracht.Selbst nach mehrmaligen erinnern!Der Versuch bei einer anderen Bedienung doch noch an unsere Bestellung zu kommen...Vergeblich.Letztendlich kam die Getränkebestellung auch noch verkehrt...Selbst auf die geforderte Rechnung mußten wir lange warten.Wir hätten an diesem Abend sicher einiges an Geld dort gelassen,waren aber am Schluß nur verärgert.
    Also nix für ungut.Aber ich kann für mein Geld mehr verlangen.Schade.

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