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  • Blankenseer Strasse 101
    Flughafen Luebeck GmbH

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  • Telefonnummer 0451 5830149
  • Webseite des Geschäfts ryanair.com

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    • Qype User hewill…
    • Lübeck, Schleswig-Holstein
    • 3 Freunde
    • 61 Beiträge
    2.0 Sterne
    14.10.2008

    Zunächst mal danke an meinen Vorredner PJebsen, er schreibt viele wahre und interessante Worte.

    Auch mein Eindruck gegenüber Ryanair ist sehr skeptisch. Ich bin ebenfalls kein Fan der vielen - primär - versteckten Kosten.

    Bei unserem Flug nach Stockholm saßen wir allen Ernstes auf einem Platz, wo es kein Fenster gab, weil die Reihen so eng gestellt wurden. So etwas habe ich noch nie erlebt.

    Bei den Flügen selber wackelte die Handgepäckablage sehr verdächtig und ich hatte schon Angst, dass mir gleich sämtliches Handgepäck auf den Kopf fällt o.ä.

    Die Freundlichkeit ließ auch zu wünschen übrig, aber das ist ja leider in Deutschland inzwischen schon fast Standard.

  • 3.0 Sterne
    14.3.2008
    Erster Beitrag

    Ich gebe hier mal einen Tipp weiter, den zu beherzigen ich selbst manchmal vergesse:

    Selbst bei Super-Sonder-Spezial-Schnäppchen-Tarifen der Ryanairs, easyjets, TUIflys und Germanwings dieser Welt kann es sich bei aller Begeisterung übers vermeintlich eingesparte Geld lohnen, nicht sofort zuzuschlagen, sondern ein paar zusätzliche Minuten zu investieren und auch den Lufthansen per Preisrecherche eine Chance zu geben.

    Es empfiehlt sich nämlich, realistisch alle Zusatzkosten mitzuberechnen. Wenn man etwa die Transferkosten für die Bus- oder Zugfahrt von Stansted (Ryanair) mit dem durch die Oyster Card reduzierten U-Bahn-Tarif für die (schnellere) Fahrt von Heathrow in die Londoner Innenstadt (Lufthansa) vergleicht, dann sind manchmal selbst Ryanair-Flüge für je 1 Cent netto plötzlich gar nicht mal so sehr viel günstiger als z. B. ein 99-Euro-Hin- und Rückflug mit der guten alten Lufthansa.

    Vor allem, wenn man die mehr oder weniger versteckten Nebengebühren und Allgemeinen Geschäftsgebühren von Ryanair berücksichtigt. Irgendwann reduzierte diese Low-Cost-Airline beispielsweise die Freigepäckgrenze für aufgegebene Koffer von 20 auf 15 Kilo  und stellt derzeit pro Kilo Übergepäck 10 Euro in Rechnung. Bei Besuchen in Shopping-Metropolen wie London kann das ins Geld gehen!

    Details findet ihr hier: ryanair.com/site/DE/faqs…

    Was die ansonsten mit Eigenlob nicht geizenden Billigflieger von Ryanair nicht allzu offensiv herausposaunen, ist ihre Kreativität in Bezug aufs Ausdenken kostenpflichtiger Zusatzleistungen. Wer sich zum Beispiel umentscheidet und statt des ursprünglich gebuchten Online-Check-ins nur mit Handgepäck doch einen Koffer aufgeben will, dem knöpfen sie eine erhöhte Gebühr von 22 Euro pro Flug ab. Dazu kommen weitere 4 Euro fürs Privileg, die Leistungen der Flughafenabfertigung in Anspruch zu nehmen (so haben wir es zumindest kürzlich in Hamburg-Lübeck erlebt). Solche Extrakosten können durchaus den Wert des ursprünglich gebuchten Tickets übersteigen.

    Ein echtes Schnäppchen sind im Vergleich dazu die 4 Euro, die man zahlt, wenn man vergisst, die Online-Check-in-Bestätigung auszudrucken.

    Wo das Geld landet, berichtete die taz am 25.11.2007: Vor zwei Wochen präsentierte das Unternehmen seine Halbjahresbilanz. Bei einem Umsatz von 1,554 Milliarde Euro verdiente Ryanair in den letzten zwölf Monaten 408 Millionen Euro nach Steuern - bei beiden Kennzahlen ein Anstieg um satte 24 Prozent. Entsprechend stieg seit April 2006 der Preis für die an der amerikanischen Nasdaq gehandelten Ryanair-Aktien um mehr als 90 Prozent.

    Intern ist Ryanair nicht ganz so großzügig. Bei Wikipedia ist zu lesen: Des Weiteren wird von Gewerkschaftseite oft der Umgang mit den Arbeitnehmern kritisiert. Es gibt weder gewerkschaftliche Organisationen noch eine innerbetriebliche Personalvertretung. Ein großer Teil der Piloten und Flugbegleiter wird von Zeitarbeitsfirmen gestellt.

    Bei Readers Edition hieß es am 21. 1. 2008: Ryanair etwa duldet keine Tarifverträge und Betriebsräte. Stewardessen müssen ihre Ausbildung selbst bezahlen. Bezahlt wird nur die reine Flugzeit. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gibt es nicht, denn es gilt ,Irisches Arbeitsrecht'. Die Uniform muss sich das Kabinenpersonal für 360 Euro selbst kaufen. Dafür muss es unter Umständen an 20 Tagen zwischen 8 und 11 Stunden täglich arbeiten. Die Gewerkschaft Ver.di nennt die Arbeitsverträge von Ryanair ,schlimm'. Inzwischen ist von der International Transport Worker's Federation (ITF), dem Dachverband von 600 Gewerkschaften aus 130 Länder (darunter Ver.di), im Internet ein Protestforum (,Ryan-be-fair') eingerichtet worden, wo sich Ryanair-Angestellte Luft machen können.

    Schön zu wissen, dass Ryanairs Praktiken auch mit Steuergeldern subventioniert werden. Im sehr empfehlenswerten Buch No Frills: The Truth Behind the Low-Cost Revolution in the Skies (London 2006) schreibt Simon Calder, dass Ryanair an manchen Zielen nicht nur keine Flughafengebühren zahlt, sondern sogar von Flughafen- und Stadtverwaltungen ein Kopfgeld für jeden Gast erhält, von dem man sich ein Ankurbeln der lokalen Wirtschaft verspricht.

    Manche haben damit ein Problem, wie bei Wikipedia nachzulesen ist: Am 3. Februar 2004 entschied die EU-Kommission, dass ca. 75 % der Subventionen, die das Unternehmen vom staatlichen Flughafen Brüssel-Charleroi erhalten hatte, unrechtmäßig seien und von Ryanair zurückgezahlt werden müssten.

    Ergänzung: Die erwähnte Gewerkschafts-Website hat die Adresse ryan-be-fair.org .

  • 1.0 Sterne
    20.5.2013

    Was soll man sagen??? Wer günstig fliegen möchte, der muss auch die eine oder andere Pille schlucken. Dennoch empfinde ich es als nicht sehr angenehm, wenn alles so durch kalkuliert ist, dass dass man sofort mitbekommt, wie das Gänze wieder kompensiert werden soll. Russische Piloten und Kabinenpersonal, Sitzreihen, die für Menschen über 180 cm äußerst unbequem sind, Preise an Bord, die nicht dem Spargedanken entsprechen, eine auffällige Unfreundlichkeit des Kabinenpersonals, der Versuch einen Rubbellose zu verkaufen, peinliche Werbedurchsagenall dass macht diese Airline nicht sympathisch. Aber wer in der Umgebung von Lübeck wohnt, den bequemen und günstigen Weg wählen möchte nach PMI zu kommen, der beißt eben in diesen Apfel. Ich selbst werde den unbequemen Weg wählen und lieber Zeit und Geld opfern. Mit Ryan Air fliege ich nicht mehr. PS: die Damen am Check in waren sehr freundlich.

    • Qype User hotzen…
    • Hamburg
    • 198 Freunde
    • 140 Beiträge
    1.0 Sterne
    22.11.2009

    Ich schreibe diesen Beitrag mit der ausdrücklichen Genehmigung, auf kinkaa.de veröffentlicht zu werden.
    Its a pleasure. H.

    Neulich bat mich ein kreditkartenloser Bekannter um Hilfe, er wollte eine Flugreise nach Pisa buchen, da wo die großen Kerle wohnen, nein, Quatsch. Egal.
    Das zunächst erfreulichste Angebot bietet Ryan Air, 19,90. Der Flug soll im traditionellen Hamburger Stadtteil Lübeck losgehen, das kennt man ja schon von denen.
    Ist aber immer noch besser als von Hamburg-Kopenhagen.

    Wie wir dann so durch die Buchungsmaschinerie klicken, steigt der Preis von Absatz zu Absatz, erst kommt das Kerosin, da hätte ich drauf verzichten können und würde auch mit billigerem Rapsöl fliegen. Auch Flughafengebühr bräuchte ich nicht, genau wie Steuern. Gepäck wollte R. auch mitnehmen, da kommen nochmal 15 Euro zu.
    Dass für die Buchung im Internet und das Zahlen mit Kreditkarte weitere Zuschläge folgen ist wohl unumgänglich, ich kenne zwar erstmal keine andere Möglichkeit des Vorgehens, aber das muss man wohl heute überall extra berechnen und berappen.

    Als wir endlich auf der Zielgeraden sind und der Abschluss über mittlerweile 139,80 fällig wird, werde ich gefragt, ob ich buchen wolle. (Wir Füchse haben es zuvor geschafft, eine Reiseversicherung zu vermeiden, die man nicht aktiv verlangen muss, sondern die man bewusst abzubestellen hat, damit man sie nicht aus Versehen kriegt. Ha, nicht mit uns, wir passen auf.)
    Wir sagen OK und bekommen die freudige Bestätigung, dass meine Kreditkarte nun mit 149,80 belastet werden wird, zehn Euro Bearbeitungsgebühr.
    Soll ich noch erwähnen, dass R. in Hamburg-Lübeck 40 Euro zahlen musste, weil wir wohl übersehen haben, dass da irgendwo steht, man möge online einchecken?
    Nix zu essen, nix zu trinken, meinetwegen. Ist sowieso überbewertet.
    Der Preis mag immer noch nicht schlecht sein, hat sich aber fast aufs Zehnfache des ursprünglich angekündigten erhöht. Nach einer blöden Prozedur hat die Summe am Ende rein gar nichts mehr mit der vom Anfang zu tun.
    (Genauer und ausführlicher hat das, sehe ich gerade, der Kollege PJebsen etwas weiter unten beschrieben, der ist, so sagt man, Vielflieger. Beim Lesen der Kommentare dazu kommen auch Menschen auf ihre Kosten, die sich für Ausdrücke wie Boarding-Rüssel begeistern können.)

    Das ist nicht fair, liebe Iren.
    Lamentiert nicht über blöde Last Minute-Gegentore, wenn Ihr selber im Glashaus sitzt. Ich fliege in Zukunft jedenfalls wieder mit dem Teppich, da könnt Ihr grün werden.

  • 1.0 Sterne
    15.1.2011

    Unfreundlicher Haufen! Die Mitarbeiter von Ryanair fertigen die Passagiere ab, wie Schweine auf den LKW zur Schlachterei. Es ist mir unbegreiflich, wie man so mit Menschen umspringen kann. Im Flieger wurde ich angezickt, dass ich doch bitte meinen MP3 -Player ausmachen solle, da ich ja sonst nix vom dem Losverkauf und den ständigen Werbedurchsagen mitbekomme. Ryanair ist ein Erlebnis, mit harten Nerven oder einer masochistischen Veranlagerung kann man durchaus wieder buchen oder man zahlt einfach 20 Euro mehr, fliegt von Hamburg, wird gut behandelt und bekommt einen Snack und was zu trinken!

    • Qype User silkeg…
    • Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
    • 1 Freund
    • 12 Beiträge
    3.0 Sterne
    14.4.2011

    Ja, wieviel Sterne vergibt man nun???

    Was erwarte ich, wenn ich einen Flug buche für 50 EUR hin und zurück
    von Lübeck nach Palma im Mai ???

    ich plane pauschal mindestens eine stunde verspätung ein,
    ohne auch nur einmal eine information zu bekommen, warum, weshalb, wieso...
    rechne damit, dass ich nicht grade mit applaus am check in
    empfangen werde,
    dass mein handgepäck mit einem zollstock ausgemessen wird,
    dass ich mich bis auf die socken ausziehen muss, mein duschgel wegschmeissen muss, weil 101 ml drin sind, und die Preise an board
    unsagbar teuer...

    ja, das alles erwarte ich jedes mal bei ryanair...
    und, was soll ich sagen: ich wurde bis jetzt noch nie enttäuscht!!! :)

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