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    • Qype User aarp6…
    • Nürnberg, Bayern
    • 1119 Freunde
    • 915 Beiträge
    5.0 Sterne
    26.6.2010

    (Siehe Foto unten) Aussegnungshalle aus nordwestlicher Richtung her gesehen Der Nürnberger Südfriedhof ist der größte Friedhof Nürnbergs und liegt im Stadtteil Gartenstadt. Er hat einen dreiecksähnlichen Grundriss und wird im Süden von der Trierer Straße, im Westen von der Julius Loßmann Straße und im Nordosten vom Rangierbahnhof begrenzt, welcher nebenbei bemerkt zu den weltweit größten und leistungsfähigsten seiner Bauart zählen soll und im ansonsten sehr ruhigen und weitläufigen Friedhofspark im nordöstlichen Bereich für eine gewisse Lärmkulisse sorgt. Der Südfriedhof wurde 1913 eröffnet und eine Bestattung steht jedem südlich der Pegnitz lebenden Nürnberger zu. Auf 65 Hektar Fläche befinden sich etwa 40.000 Gräber. (Siehe Foto unten) Gräber auf dem Südfriedhof im Juni 2010 (Siehe Foto unten) Man trifft immer wieder auf ungewöhnliche Grabgestaltungen. Der Glockenturm als zeitgenössische Gedenkstätte auf dem Südfriedhof (Siehe Foto unten) Dieser mir Reliefs verzierte Sarkophag inmitten eines Gräberfeldes erinnert an die 1.950 Luftkriegstoten des 2. Weltkrieges und wurde von einem Münchener Bildhauer geschaffen. (Siehe Foto unten) Blick von Süden her auf das den deutschen Bombenopfern des 2. Weltkrieges gewidmete Gräberfeld mit dem Sarkophag in seiner Mitte (Siehe Foto unten) Fast alle Gräber machen einen gepflegten Eindruck. (Siehe Foto unten) Ein paar hundert Meter weiter südöstlich erreicht man das Gräberfeld, welches die Erinnerung an die 3.554 sowjetischen Staatsbürger wachhält, die durch Zwangsarbeit oder KZ-Haft in den Jahren 1941 bis 1945 ihr zumeist junges Leben ließen. (Siehe Foto unten) Jeder Gedenkstein steht für 500 in den Kriegsjahren gestorbene Sowjetsoldaten, deren Namen auf 5 Platten festgehalten sind. (Siehe Foto unten) Ein Russisch-orthodoxes Kreuz erinnert an die slawische Herkunft der hier ruhenden Opfer des Nationalsozialismus. (Siehe Foto unten) Gedenkstein mit deutscher und russischer Inschrift für 5085 Tote aus osteuropäischen Ländern (Siehe Foto unten) Der Glockenturm wurde in den Jahren 1958/59 aus Steinen der im Jahre 1937 zerstörten Synagoge erbaut. (Siehe Foto unten) Inschrift am Fuße des Glockenturms im Südfriedhof Der Südfriedhof hat von November bis März von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr, in den Monaten April, September und Oktober von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr und von Mai bis August von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet. (Siehe Foto unten) Modernes Urnengrabfeld (Siehe Foto unten) Gebäudeensemble in der Nähe des Haupteingangs (Siehe Foto unten) Naturstein-Muster am Ausgang sollen bei der Steinwahl helfen. (Siehe Foto unten) Steinskulptur inmitten eines Gräberrondells

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