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  • Kaiser-Wilhelm-Ring
    40545 Düsseldorf
    Oberkassel

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  • 5.0 Sterne
    25.1.2012

    Als ich noch ganz klein war, wohnte meine Patentante noch Mitten in Düsseldorf. Bei jedem Besuch ging es natürlich an den Rhein. Das lag weniger an meiner bis heute nicht wachsen wollenden Begeisterung für das Spazierengehen, sondern an der steten Hoffnung die Schafheerden anzutreffen.

    Manchmal konnte man sie schon bei überfahren der Rheinbrücken aus erspähen. Schafheerden sind ja selbst in ländlicheren Gebieten etwas was man wenn auf eingezäunten Weiden findet. Dass tatsächlich noch ein Schäfer auf freier Fläche seine Schäfchen durch die Gegend treibt ist selten. Das Bild Schäfer - Hund - Herde hat insofern schon fast etwas nostalgisches.

    Das es sowas auch in einer Großstadt wie Düsseldorf zu sehen gibt, und das nicht in einem Heimatmuseum mit Figuren, sondern als echte landwirtschaftliche Tätigkeit begeistert mich noch heute. Außerdem bleibt es eine schöne Kindheitserinnerung.

  • 5.0 Sterne
    7.1.2012
    Erster Beitrag

    Eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen, die Besuche beim Schäfer auf den Rheinwiesen in Oberkassel. Damals hatte ich mir ganz, ganz lange in den Kopf gesetzt, selber mal ein solcher werden zu wollen. Als ich nach vielen Jahren in anderen Städten mal wieder ins Dorf zurückkehrte, führte mich fast mein erster Gang hierher, um zu schaune, ob die Schafe noch stehen.

    Sie tun es, juchu!!!! Jetzt sehe ich sie natürlich noch aus einem anderen Licht, als Grasfresser und Rasenmäherersparer, ein perfektes Beispiel, wie landwirtschaftliche Symbiosen auch urban funktionieren können. Der Schäfer geht immer bisschen unter vor lauter Verwolltem und der zusätzlichen Attraktion des emsig umeinander rennenden Schäferhundes; aber er ist sehr ansprechbar und beantwortet gerne Fragen zu seinem Beruf, der natürlich ein Knochenjob ist.

    • Qype User Len…
    • Schaffhausen, Schweiz
    • 164 Freunde
    • 334 Beiträge
    3.0 Sterne
    20.5.2007

    Neulich sah ich in einem Fernsehbericht auf Arte, dass Schäfer werden wieder modern ist. Vor allem in die französischen Pyrenäen zieht es viele junge Aussteiger. Das kann ich verstehen, sind die Pyrenäen doch wild-romantisch und Schafe ausgesprochen vergnüglich. Natürlich wird das Bild des Schäfers durch die Romantik geprägt. Die Sehnsucht nach Natur entstand zu dieser Zeit. Mit Schafen wird meist Nettes verknüpft: es gibt die Schäfchen aus Holz für naturbelassene Spielereien, den Wolf im Schafspelz, das Schäfchenlicht der Fotografen etc. Schäfer werden ist aber hart. Ein 18-Stunden-Tag, entzündete Klauen behandeln und Magen-Darm-Strongyliden ausmerzen ist nicht jedermanns Sache. Obwohl, zur Ehrrettung der Schafe, ist anzumerken, dass sie von Selbstmedikation durchaus schon etwas gehört haben. Sie suchen sich gezielt Kräutlein, die ihnen gut tun. Schafe sind nicht dumm.

    Auf den Oberkasseler Rheinwiesen, da wo die Schützen vom St. Sebastianus 1316 e.V. ihre Größte Kirmes am Rhein zelebrieren, grast oft eine ziemlich große Schafherde. Eigentlich grasen sie den Rhein rauf und runter, nicht nur da, wo auf 165.000 qm Pommesreste der Kirmes den Rasen düngen. Schafherden haben landauf und landab eine agrikulturelle Funktion. Neulich war sie im schönsten Abendlicht wieder da.

    Nähern wir uns der Herde! Die Wiese ist mit einem idyllischen Muster von Schafskötteln gesprenkelt. Nun haben Sie die Wahl zwischen einem gezielten Hüpfen auf freie Flächen, was für die Anwohner komisch aussehen würde. Oder dem herzhaften Tritt auf den saftigen Dung. Zurück zur Natur! Es sind ja nur die guten Schuhe. Da grast sie nun emsig, die Schafherde, vor Kniebrücke, Landtag und Fernsehturm. Ich schätze, es sind über dreihundert Viecher. Zu Ostern sind einige Kälbchen dazugekommen. Die Containerschiffe tuckern vorbei und werden respektlos außer Acht gelassen. Wenn Schafe hartnäckig sind, dann ist es bei der Nahrungsaufnahme.

    Ich will ein nettes Exemplar fotografieren, mit Schnauze direkt vor der Linse, wie das Prinz Poldi nach Abpfiff des Bundesligaspieles ab und zu gestattet. Das Schaf hat aber von Promipflichten noch nichts gehört und dreht mir den Allerwertesten zu. Na, auch gut, voll in die Wolle! Wussten Sie, dass jedes Schaf ein Knopf im Ohr hat, eine Erkennungsmarke? Natürlich. Die sind für die Statistik, aber auch bisweilen für die glücklichen Paten. Man kann Patenschaften übernehmen und sein Glücksschaf bei den seltenen Besuchen mit einem Biosalatkopf verwöhnen. Ich bin sicher, diese Idee ist natürlich wieder von den Oberkasseler Intellektuellen.

    Falls Sie noch kurz ins Bildmaterial schauen: da gibt es eine Reproduktion von einem Großflächenplakat einer preisgekrönten Schlösser-Alt-Kampagne. Die Headline heißt Schlösserstündchen und zeigt den Schäfer Gerhard Siegfried auf dem berühmten Roten Sofa von meinem Freund Horst Wackerbarth, nebst seinem Hund Ajax und Schafstars wie Edel, Traudel, Liesel und Knut. Ich bin mir nicht sicher, ob die Namen der Schafe geflunkert sind. Aber Konrad behauptet, sie wären echt.

    • Qype User Himmel…
    • Dusseldorf, Nordrhein-Westfalen
    • 11 Freunde
    • 41 Beiträge
    5.0 Sterne
    17.10.2010

    Den Schäfer sehe ich zwar eher selten... aber dafür freue ich mich immer über die Schafe, wenn ich dort entlanglaufe. Es joggt sich doch gleich viel schöner mit der Unterstützung dieser wolligen Tierchen... und sie haben immer etwas zu sagen! ;-)

    Zum Thema Schafsköttel: Sind die ganzen Hundehaufen nicht viel, viel schlimmer? In Oberkassel kümmern sich leider die wenigsten Hundebesitzer um ihre Mitmenschen (Leute, die den Rasen mähen, spielende Kinder)... echt schade!

    • Qype User Jennas…
    • Dusseldorf, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 9 Beiträge
    4.0 Sterne
    4.5.2011

    Schon in meiner Kindheit wanderten die Schafe an den Rheinwiesen entlang und grasten. Heute besuche ich sie reelmäßig mit meinen Kindern und sie finden es großartig!

    • Qype User helgi6…
    • Dusseldorf, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 100 Beiträge
    3.0 Sterne
    6.7.2011

    Ich seh das so und so mit den Schafen an der Rheinwiese. Zum einen da die Schafen den ganzen Tag fressen, hinterlassen sie auch realtiv viel und das auf der Wieso wo man sich gerne mal trifft und grillt oder ähnliches. Das stört mich. Aber andererseit finde ich gut, dass so ein bisschen Schäfertradition erhalten bleibt und es natürlich umweltfreundlicher ist, als wenn da ständig ein großer Rasenmäher drüber fahren muss. Und es macht ein ganz nettes Bild am Rhein mit der düsseldorfer Skyline im Hintergrund und im Vordergrund fressen die Schäfchen.

    • Qype User Käpt…
    • Dusseldorf, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 4 Beiträge
    5.0 Sterne
    23.7.2011

    Mir sind die Hinterlassenschaften der Schafe lieber als die der ganzen Griller in der Sommerzeit. Vielleicht sollte die Stadt den Schäfer mal bitten seine Herde an den Grillhotspots weiden zu lassen, dann brauch da kein Ordnungsamt hin!

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