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  • 5.0 Sterne
    15.5.2011

    Für mich die bedeutensten Stück sind die Reichskleinodien die eine wechselhafte Geschichte hinter sich haben.
    Die Reichskleinodien (auch: Reichsinsignien oder Reichsschatz) sind die Herrschaftsinsignien der Kaiser und Könige des Heiligen Römischen Reiches

    Die Reichskleinodien sind der einzige fast vollständig erhaltene Kronschatz aus dem Mittelalter.

    Bestandteile:
    Die Reichskleinodien bestehen aus zwei verschiedenen Teilen. Die größere Gruppe sind die sogenannten "Nürnberger Kleinodien". Der Name stammt daher, dass sie von 1424 bis 1796 in Nürnberg aufbewahrt wurden. Zu dieser Gruppe gehören die Reichskrone, die Teile des Krönungsornats, der Reichsapfel, das Zepter, das Reichs- und das Zeremonienschwert, das Reichskreuz, die Heilige Lanze und alle übrigen Reliquien mit Ausnahme der Stephansbursa.

    Die bereits erwähnte Stephansbursa, das Reichsevangeliar und der sogenannte Säbel Karls des Großen wurden bis zum Jahre 1794 in Aachen aufbewahrt und werden deshalb als die "Aachener Kleinodien" bezeichnet. Seit wann diese Stücke den Reichskleinodien zugerechnet und in Aachen aufbewahrt wurden, ist nicht bekannt.

    So jetzt zur eigentlichen Schatzkammer:

    Die Schatzkammer ist ein Teil der Sammlungen des Hauses Habsburg, in dem diejenigen Teile zu finden sind, die die höchste dynastische oder religiöse Bedeutung hatten. Sie sind daher in eine Geistliche und eine Weltliche Schatzkammer gegliedert. Es handelt sich um eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Art.

    Die Teile der Schatzkammer:
    Die Schatzkammer ist beim Betreten zuerst in die Weltliche und dann in die Geistliche Schatzkammer eingeteilt.

    Die Weltliche Schatzkammer gliedert sich in mehrere Abteilungen:

    Insignien der österreichischen Erbhuldigung
    Die Insignien und Ornate des Erzherzogtums Österreich. Das bedeutendste Ausstellungsstück ist eine Karkasse des Erzherzogshutes von 1765. Dazu gehören auch einige Teile aus dem böhmischen Kronschatz, die auch bei der österreichischen Erbhuldigung verwendet wurden.

    Insignien des Kaisertums Österreich

    Szepter von ÖsterreichDie Insignien und Ornate des Kaisertums Österreich. Dazu zählen neben der Rudolfinischen Kaiserkrone nebst Zepter und Reichsapfel auch die Ornate der habsburgischen Hausorden sowie der Krönungsornat des Königreiches Lombardo-Venetien, der nur einmal für Ferdinand I. verwendet wurde.

    Insignien des Heiligen Römischen Reiches
    Die Insignien und Kleinodien des Heiligen Römischen Reiches. Dazu zählen eine Menge Objekte und auch Reliquiare (die wegen ihres Charakters als Insigne des HRR in der Weltlichen Schatzkammer stehen). Am bedeutendsten sind die Reichskrone, die Heilige Lanze, das Reichsschwert und der Krönungsmantel

    Burgundisches Erbe und der Orden vom Goldenen Vlies
    Der Burgunderschatz kam mit der Eheschließung Maria von Burgunds mit Kaiser Maximilian I. in den Besitz der Habsburger. Verschiedene Objekte sind noch erhalten und ausgestellt, unter anderem ein aus Bergkristall und Gold hergestellter Hofbecher (oder Pokal) und eine goldene Brosche. Diverse Objekte die dem Orden vom Goldenen Vlies gehören stammen ebenfalls zeitgleich aus Burgund und den Niederlanden, weshalb sie in den gemeinsamen Räumlichkeiten ausgestellt sind.
    Der Schatz des Ordens vom Goldenen Vlies. Hier werden Kunstobjekte aus dem Besitz Karls des Kühnen sowie Ornate und Messgewänder des Vliesordens ausgestellt. Letztere sind wegen ihrer feinen, heute kaum nachzuahmenden Stickerei bedeutende Kunstwerke.

    Der Messornat des Ordens des Goldenen Vlieses
    Der Messornat des Ordens des Goldenen Vlieses, auch als "Burgundischer Paramentenschatz" bekannte kirchliche Ornat umfasst die für den Festgottesdienst gebräuchlichen liturgischen Obergewänder für drei Geistliche. Dazu gehören zwei Antependien, von denen das untere vor dem Altar, das obere darüber oder dahinter hingen. Seit 1447 im Ordensbesitz, scheint am Ornat weder das Ordenssymbol noch eine Devise Herzog Philipps des Guten von Burgund auf. Es gilt aber als sicher, dass der Herzog zur Mehrung seiner fürstlichen Repräsentation und um den Glanz burgundischer Hofhaltung auch im religiösen Bereich zu steigern, diese "kostbarsten Gewänder der Welt" in Auftrag gab.

    Die Ornate sind äußerst edel und kostbar, die verarbeiteten Materialien sind Gold, Seide und Perlen. Zwei verschiedene Stickereitechniken wurden gleichzeitig verwendet, die Bildnisse der Muttergottes und des Heilandes sind vom Stil her niederländische Tafelmalereien, ähnlich dem neuaufkommenden Realismus. Dieser Ornat zählt noch heute zu den bedeutendsten künstlerischen Leistungen seiner Zeit.

  • 4.0 Sterne
    3.11.2013

    An so trüben Sonntagen ist ein bisschen Kultur gerade das richtige . Die Schatzkammer ist ein bedeutende Ausstellung von weltlichen und christlichen Schätzen. Mit dem Audio Guide kann man ganz in Ruhe jedes Kunstwerk besichtigen und hat gleichzeitig jede Information.wenn man die Jahreskarte der Musen von Wien hat ist der Eintritt gratis und man kann die Kunstwerke auch öfters im Jahr besichtigen.
    Für viele Touristen ist es einfach ein fixer Punkt am  Vienna Sightseeing, aber auch für uns Wiener ab und zu einen Besuch wert.

  • 5.0 Sterne
    11.8.2013
    Aufgelistet in (H)Orte der Kultur

    Ein Museum, in dem es so schön glitzert, dass man sogar Frauen mehr oder minder freiwillig zu einem Besuch bringen kann Es wurde schon beschrieben, dass es hier sowohl weltliche als auch religiöse Schätze gibt. Bei den religiösen Schätzen ist es so, dass es einen m.E. durch die Fülle eher erschlägt- hier wäre vielleicht mehr Raum oder eine Auswahl bei den präsentierten Exponaten hilfreich. Doch allein die weltlichen Schätze lohnen den Besuch. Vor allem die Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Natioin. Kaiserkrone, Reichsapel usw. usw. Nachdem die Habsburger über rund 500 Jahre quasi das Abo auf den Kaiserthron hatten, kein Wunder, dass diese Dinge in Wien ausgestellt sind. Natürlich gibt es auch eher skurrile Exponate- etwa etwas, was früher mal für den berühmten Heiligen Gral gehalten wurde (wann lässt Dan Brown eigentlich mal einen Roman in Wien spielen?).

  • 5.0 Sterne
    10.9.2010

    Sie beherbergt einer der interessantesten Stücke auf dem Schatzkammernsektor. Zugegeben den größten Diamanten haben wir nicht in Wien, aber immerhin den größten Smaragd. Und der ist ja auch schön.

    Aufgeteilt ist sie in die weltliche und in die geistliche Schatzkammer. Irgendwie fällt es einen schwer, welche davon die prunkvollere ist. Man kommt schließlich zum Schluss, dass die Geistlichkeit auch nicht schlecht gelebt hat und sich nicht wenig gut versorgt hat.

    Einige der interessantesten Stücke sind, meiner Meinung nach, zum einen die Reichsinsignien, die unter anderem aus der Reichskrone, die heilige Lanze, das Reichskreuz und das Reichs- und Zeremonienschwert, und zum anderen eine Achatschale, die als "Heiliger Gral" gehandelt wird und das Goldene Vlies. Die heilige Lanze, die sagenumwobene Lanze, mit der der Tod Jesus Christus überprüft wurde. Sie soll noch einen Nagel vom Kreuz Christi beinhalten. Das Beschützen der Insignien war nicht immer reich. Jene Legenden, die sich um sie ranken, haben auch das Interesse verschiedenster eigenartiger Gruppierungen geweckt (also jenen, die eher dem Okkulten zugewendet sind).

    Alles in allem gehört für mich die Schatzkammer zu einem der besten Museen Wiens. Jene, die sich glückerlicherweise im Besitz einer Jahreskarte für das Kunsthistorische Museum befinden, können sich auch hier glücklich schätzen, denn die Schatzkammer gehört zum Verband des KHM.

  • 5.0 Sterne
    13.9.2010

    Kaiser und Könige

    Die Originale der kaiserlichen und königlichen Kronen und Schwerter, wie auch ihre Mäntel und Orden, sind hier zu sehen. Wunderschöne Ölgemälde, die die Herrscher in all ihrer Pracht zeigen und auch Möbelstücke wie die Wiege des Sohns Napoleons. Auch besondere Stücke wie ein vermeintliches Einhorn, das in Wirklichkeit das Horn eines Wales war, aber damals für ein kostbares Horn des Fabeltieres gehalten wurde, sieht man in diesem besonderen Museum.

    Geschichte direkt erleben

    Wer sich für dei österreichische Geschihte und ihren Prunk und Glanz interessiert, kann nicht an dieser scahtzkammer vorbeigehen. Die kaiserkrone aus dem Jahre 1000 beeindruckt ebenso wie der Orden vom goldenen Flies und der bestickte Hermelinmantel.

    Souvenirs

    Ganz toll finde ich das Shop mit den Nachbildungen viktorianischen Schmuckes, den Silbersternen Sisis und einer kleinen Auswahl von nachgemachten Ringen der Tudors. Auch die Plastikkronen für kleine Prinzessinnen werden sicher noch den Weg zu mir finden, da ich so etwas immer für meine Märchen Kinderfilmkurse brauchen kann.

  • 3.0 Sterne
    14.9.2010

    Im Jahr 2006 war ich in London und besuchte dort die "englische Schatzkammer". Ich war begeistert. Die Kronen, die ausgestellt waren raubten mir den Atem. Alles war einfach wunderschön und glitzerte und war ein Vermögen wert. Das Gesehene brennte sich in mein Erinnerungsvermögen.

    Aus diesem Grund bin ich 2009 in die Schatzkammer in Wien gegangen um wieder von den Socken zu sein. Leider trat das erhoffte Ereignis nicht ein und ich war enttäuscht.

    Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass ich einfach zu hohe Erwartungen hatte oder ob der Schwerpunkt auf anderen Exponaten liegt (an solchen die mich weniger interessieren) aber ich habe mich gelangweilt.

    Man hat Glück wenn man eine ausgestellte Krone sieht, die noch Diamanten drinnen hat. Ansonsten ist hauptsächlich religiöses Gut zu betrachten.

    Für mich eher uninteressant und ich wage es zu bezweifeln, dass ich noch einmal die Schatzkammer besichtigen werde.

    • Qype User krollo…
    • Wien, Österreich
    • 0 Freunde
    • 34 Beiträge
    5.0 Sterne
    7.11.2010

    Die Schatzkammer in der Wiener Hofburg war durch die alten Schätze
    schon beeintrugend !

  • 4.0 Sterne
    27.8.2010
    Erster Beitrag

    Hier können Touristen und andere Interessierte das "BlingBling" der Vergangenheit bewundern: Edelsteine, Gold und Silber verarbeitet zu Kronen, Lanzen, Schwertern, Talaren, Schmuck und vielem mehr werden in großen dunklen Vitrinen präsentiert.
    Am besten hat man sich schon vor der Besichtigung über die Bedeutung  der Kunstwerke informiert, denn sonst bleiben sie für einfach nur leblose, wenn auch hübsche Objekte. Kennt man aber die Geschichte und Relevanz der Exponate kann man sich zu wahren Begeisterungsausbrüchen hinreißen lassen - so gesehen an meinem Freund und anderen Besuchern.
    Gerade die berühmteren Objekte werden kaum erklärt - für Geschichtsanalphabeten wie mich (peinlich, aber wahr) nicht sehr praktisch. "Hast du die Krone von XY dem 17. gesehen? Faszinierend!" - "Ähm, wer???"  
    Eigentlich sollte ich ja die Gelegenheit am Schopf packen, mich ein wenig informieren und mich noch einmal mit einem größeren Zeitfenster hineinwagen - vielleicht könnte ich mir so die ganzen geschichtlichen Abläufe besser merken.

  • 5.0 Sterne
    30.8.2010
    Aufgelistet in Kunstmuseen

    Gold und Silber, Smaragde, Rubine, Diamanten, Perlen. Ein Ort für die holde Weiblichkeit also. Ein besserer Juwelier, der nur ausstellt, ohne zu verkaufen. Eine Sammlung alten Zierrats, wie sie sich in jeder größeren Stadt findet. Möchte man meinen. Aber man irrt. Die Wiener Schatzkammer, organisatorisch dem Kunsthistorischen Museum zuzurechnen, ist, soviel lässt sich sagen, einzig in ihrer Art. In Wien. In Österreich. In Europa. In der Welt.

    Warum? Ganz einfach. Sie birgt mit den Insignien und Kleinodien des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation den einzigen fast unversehrt erhaltenen Kronschatz des Mittelalters. Wir verdanken ihn den Habsburgern und, ums Eck gedacht, dem Herrn Napoleon. Das kam so. Bis ins 15. Jahrhundert ohne festen Aufenthaltsort, ließ Kaiser Sigismund sie nach Nürnberg bringen. Zur ewigen Verwahrung, wie man meinte. Doch die Ewigkeit dauerte in diesem Fall knapp vier Jahrhunderte. Um sie vor Napoleon zu schützen, brachte man sie nach Wien, wo sie, mit kurzer Unterbrechung, auch blieben.

    Und so liegen sie dann da. Geschichtsträchtig. Steinalt. Kunstfertig. Samtgebettet. Die mehr als tausendjährige Reichskrone. Das Krönungsevangeliar aus dem frühen 9., Reichskreuz und Reichsschwert aus dem 11., Reichsapfel und Krönungsmantel aus dem 12. Jahrhundert. Und schließlich die magische, sagenumwobene, legendäre Heilige Lanze. Der römische Centurion Longinus soll mit ihr den Tod Jesu bezeugt haben. Otto III. ließ sie seinem Heer vorausgehen, das damit als unbesiegbar galt, Hitler brachte sie zurück nach Nürnberg. Tatsächlich sei sie in karolingischer Zeit entstanden, meint die Wissenschaft. Unter Einarbeitung der Kreuznägel, meinen Fantasiebegabte. Wie immer. Auch andere Highlights seien genannt, die Zeit ist begrenzt. Die Hauskrone Rudolfs II., seit 1806 Staatskrone des Österreichischen Kaiserreichs, der Burgunderschatz, die Elfenbeinarbeiten, Reliquiare und Monstranzen der Geistlichen Schatzkammer. Man sollte es gesehen haben.

    Viel ließe sich noch sagen und doch. Auch die schönste Besprechung muss zu Ende gehen, mag es auch noch so wehtun. Wie verbleiben wir also?  Die Schatzkammer ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen Wiens, ganz ohne Zweifel. Das drittbedeutendste, würde man meinen, würde man danach gefragt. Wie auch immer. Man ist begeistert.

    (Dieser Beitrag ist Teil der Serie "Wo in Wiens an Höhepunkten, Abwechslung und Vielfalt reicher Museenlandschaft finde ich die höhepunkt-, abwechslungs- und vielfaltsreichsten Kunstmuseen der Stadt?". Nähere Infos und Hintergründe unter yelp.at/list/kunstmuseen…).

    • Qype User Meidli…
    • Wien, Österreich
    • 100 Freunde
    • 561 Beiträge
    5.0 Sterne
    23.7.2009

    Für mich die bedeutensten Stück sind die Reichskleinodien die eine wechselhafte Geschichte hinter sich haben.
    Die Reichskleinodien (auch: Reichsinsignien oder Reichsschatz) sind die Herrschaftsinsignien der Kaiser und Könige des Heiligen Römischen Reiches

    Die Reichskleinodien sind der einzige fast vollständig erhaltene Kronschatz aus dem Mittelalter.

    Bestandteile:
    Die Reichskleinodien bestehen aus zwei verschiedenen Teilen. Die größere Gruppe sind die sogenannten Nürnberger Kleinodien. Der Name stammt daher, dass sie von 1424 bis 1796 in Nürnberg aufbewahrt wurden. Zu dieser Gruppe gehören die Reichskrone, die Teile des Krönungsornats, der Reichsapfel, das Zepter, das Reichs- und das Zeremonienschwert, das Reichskreuz, die Heilige Lanze und alle übrigen Reliquien mit Ausnahme der Stephansbursa.

    Die bereits erwähnte Stephansbursa, das Reichsevangeliar und der sogenannte Säbel Karls des Großen wurden bis zum Jahre 1794 in Aachen aufbewahrt und werden deshalb als die Aachener Kleinodien bezeichnet. Seit wann diese Stücke den Reichskleinodien zugerechnet und in Aachen aufbewahrt wurden, ist nicht bekannt.

    So jetzt zur eigentlichen Schatzkammer:

    Die Schatzkammer ist ein Teil der Sammlungen des Hauses Habsburg, in dem diejenigen Teile zu finden sind, die die höchste dynastische oder religiöse Bedeutung hatten. Sie sind daher in eine Geistliche und eine Weltliche Schatzkammer gegliedert. Es handelt sich um eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Art.

    Die Teile der Schatzkammer:
    Die Schatzkammer ist beim Betreten zuerst in die Weltliche und dann in die Geistliche Schatzkammer eingeteilt.

    Die Weltliche Schatzkammer gliedert sich in mehrere Abteilungen:

    Insignien der österreichischen Erbhuldigung
    Die Insignien und Ornate des Erzherzogtums Österreich. Das bedeutendste Ausstellungsstück ist eine Karkasse des Erzherzogshutes von 1765. Dazu gehören auch einige Teile aus dem böhmischen Kronschatz, die auch bei der österreichischen Erbhuldigung verwendet wurden.

    Insignien des Kaisertums Österreich

    Szepter von ÖsterreichDie Insignien und Ornate des Kaisertums Österreich. Dazu zählen neben der Rudolfinischen Kaiserkrone nebst Zepter und Reichsapfel auch die Ornate der habsburgischen Hausorden sowie der Krönungsornat des Königreiches Lombardo-Venetien, der nur einmal für Ferdinand I. verwendet wurde.

    Insignien des Heiligen Römischen Reiches
    Die Insignien und Kleinodien des Heiligen Römischen Reiches. Dazu zählen eine Menge Objekte und auch Reliquiare (die wegen ihres Charakters als Insigne des HRR in der Weltlichen Schatzkammer stehen). Am bedeutendsten sind die Reichskrone, die Heilige Lanze, das Reichsschwert und der Krönungsmantel

    Burgundisches Erbe und der Orden vom Goldenen Vlies
    Der Burgunderschatz kam mit der Eheschließung Maria von Burgunds mit Kaiser Maximilian I. in den Besitz der Habsburger. Verschiedene Objekte sind noch erhalten und ausgestellt, unter anderem ein aus Bergkristall und Gold hergestellter Hofbecher (oder Pokal) und eine goldene Brosche. Diverse Objekte die dem Orden vom Goldenen Vlies gehören stammen ebenfalls zeitgleich aus Burgund und den Niederlanden, weshalb sie in den gemeinsamen Räumlichkeiten ausgestellt sind.
    Der Schatz des Ordens vom Goldenen Vlies. Hier werden Kunstobjekte aus dem Besitz Karls des Kühnen sowie Ornate und Messgewänder des Vliesordens ausgestellt. Letztere sind wegen ihrer feinen, heute kaum nachzuahmenden Stickerei bedeutende Kunstwerke.
    Der Messornat des Ordens des Goldenen Vlieses
    Der Messornat des Ordens des Goldenen Vlieses, auch als Burgundischer Paramentenschatz bekannte kirchliche Ornat umfasst die für den Festgottesdienst gebräuchlichen liturgischen Obergewänder für drei Geistliche. Dazu gehören zwei Antependien, von denen das untere vor dem Altar, das obere darüber oder dahinter hingen. Seit 1447 im Ordensbesitz, scheint am Ornat weder das Ordenssymbol noch eine Devise Herzog Philipps des Guten von Burgund auf. Es gilt aber als sicher, dass der Herzog zur Mehrung seiner fürstlichen Repräsentation und um den Glanz burgundischer Hofhaltung auch im religiösen Bereich zu steigern, diese kostbarsten Gewänder der Welt in Auftrag gab.

    Die Ornate sind äußerst edel und kostbar, die verarbeiteten Materialien sind Gold, Seide und Perlen. Zwei verschiedene Stickereitechniken wurden gleichzeitig verwendet, die Bildnisse der Muttergottes und des Heilandes sind vom Stil her niederländische Tafelmalereien, ähnlich dem neuaufkommenden Realismus. Dieser Ornat zählt noch heute zu den bedeutendsten künstlerischen Leistungen seiner Zeit.

    Die Kombination der Nadelmalerei aus dicht gestickten, im Farbton abgestuften Seidenfäden (so im Inkarnat vorkommend), wurde mit der Lasurstickerei kombiniert. Farbige Seide wurde verarbeitet, der darunterliegenden amorphen Fläche aus Goldfäden erst die erwünschte Darstellung und Modellierung gibt. Dies verleiht dem Ganzen einen schimmernden Glanz. Letzterer kam dem Streben des Mittelalters nach

  • 5.0 Sterne
    11.1.2012

    kurzum:beeindruckend!
    wer in der hofburg ist darf sich die schatzkammer nich entgehen lassen

    • Qype User fd…
    • Wien, Österreich
    • 1 Freund
    • 67 Beiträge
    4.0 Sterne
    11.11.2008

    Die Schatzkammer liegt im ältesten Teil der Wiener Hofburg und beherbergt den Kronschatz der Habsburger: die Österreichische Kaiserkrone, die Reichskrone und den Schatz des Ordens vom Goldenen Vlies.

    Darüber hinaus werden die Wiege von Napoleons Sohn und jener prunkvolle Schrank, in dem die Schlüssel zu den Habsburger-Särgen aufbewahrt werden, ausgestellt.

    In einem extra Teil der Ausstellung sind über 600 Exponate der klerikalen Kunst wie Monstanzen, Gedächtnisbüsten und Reliquienschreine zu betrachten.

    Besonders praktisch: die Schatzkammer ist eine von wenigen Locations in Wien, in welche die NÖ-Card (noe-card.at) gratis Eintritt gewährt.

    • Qype User geogeg…
    • Wien, Österreich
    • 1 Freund
    • 9 Beiträge
    5.0 Sterne
    21.8.2011

    Immer wieder beeindruckend diese geschichtsträchtigen Schätze so nahe und ohne lange Schlangen (wie zB im Londoner Tower) zu sehen.
    Am besten die KHM-Jahreskarte kaufen und mehrmals hinschauen. Da sind außerdem auch die zahlreichen anderen Sammlungen des KHM inkludiert.

    • Qype User Modelh…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 28 Beiträge
    5.0 Sterne
    24.1.2012

    Dem Beitrag von Meidlinger12 kann ich nur hinzufügen: Nicht zögern, reingehen. Ein absolutes: MUST

    • Qype User hedgeh…
    • Arnsberg, Nordrhein-Westfalen
    • 2 Freunde
    • 93 Beiträge
    5.0 Sterne
    18.4.2012

    Die muss man angesehen haben. Beeindruckend ist vor allem die echte Kaiserkrone.

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