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  • 5.0 Sterne
    28.6.2014
    Aufgelistet in Rheinland

    Viele in diesem Lande werden Brühl mit dem erfolgreichsten deutschen Freizeitpark, sprich dem Phantasialand, in Verbindung bringen. Dabei wird gerne übersehen das Brühl an sich eine wirklich schöne Kleinstadt "in Laufweite" von Köln ist mit einer schönen und sehr gepflegten Innenstadt.

    Von dieser gelangt man über einen kleinen unscheinbaren Weg zu dem imposanten "Märchenschloss", es liegt sozusagen von der Fußgängerzone um die Ecke. Bis dato habe ich es leider noch nicht von innen besichtigt ebenso wie das dazugehörige Jagdschloss, war allerdings von aussen genauso wie auch von dem schönen Schlossgarten bzw. der Parkanlage mehr als angetan. Alles in allem definitiv einen Besuch wert den man einplanen sollte.

  • 5.0 Sterne
    19.8.2013
    1 Check-In hier

    Dieses Schloß muss man einfach mal besichtigt haben. Ich war schon als Kind mal hier. Es hat eine enorme Ausstrahlung und die Parkanlagen sind eine wahre Pracht.
    Erbaut wurde das Schloß im Auftrag des Kölner Kurfürsten und Erzbischof Clemens August I. von Bayern aus dem Hause Wittelsbach.
    Unbedingt mal vorbeischauen und vor allem besichtigen!

  • 5.0 Sterne
    17.12.2013

    Wow! Was soll man zu solch einem prächtigen Bau sagen? Einfach überwältigend und wunderschön. Es ist immer wieder erstaunlich diesen Prachtbau in Brühl und damit in unseren Gefilden zu finden. Das Paradestück deutschen Barocks und Rokokos ist zurecht UNESCO Weltkulturerbe.
    Von außen betrachtet schon sehr eindrucksvoll wird es innen regelrecht pompös. Man wähnt sich schon irgendwo in Frankreich, sei es in Paris oder im Loiretal. Die Innenräume sind aufwändig gestaltet, das Fresko im großen Treppenhaus mehr als beeindruckend. Das gesamte Innenleben lässt sich nur im Rahmen einer Führung besichtigen. Diese lohnt sich aber in jedem Fall. Viele unterhaltsam vorgetragene Fakten werden vermittelt. Es gibt hin und wieder etwas zum Anfassen und für die Kinder wird auch gesorgt, indem diese an überraschenden Geheimtüraktionen teilnehmen können und somit die ganze Gruppe unterhalten.
    Abseits des schönen Innenlebens hat dieses Schloss auch einen tollen Barockgarten zu bieten. Sehr klar gegliedert mit 3 Wasserbassins und 2 Fontänen. Der geneigte Besucher kann auch an einer Gartenführung teilnehmen.
    Dem Garten schließt sich ein großes Waldgebiet an, dass unter Naturschutz steht. Es führt auch ein direkter Weg durch Wald und über Felder zu Schloss Falkenlust, dem zugehörigen Jagdschloss. Leider ist dieser Weg an einer Strecke von einer Straße unschön unterbrochen, es gibt aber eine betonierte Brücke über die Straße.
    Wer das Schloss noch nicht kennt sollte dringend dorthin fahren. Für alle anderen lohnt das regelmäßige wiederkehren allein auf Grund des schönen Gartens und des Waldes sowie des Anblicks von außen. Wer direkt eine Kombi-Eintrittskarte für beide Schlösser kauft spart bares Geld.

  • 5.0 Sterne
    8.9.2013

    Kann mich den anderen Kommentaren nur anschließen: nicht versäumen! Da das Schloss nur im Rahmen einer Fuehrung zugänglich ist, empfehle ich zuerst den Termin abzuklären und Tickets kaufen, um dann eventuelle Wartezeit mit der absolut lohnenswerten Besichtigung des Parks zu überbrücken.
    Auch den etwas längeren Weg zum Schloss Falkenlust sollte man unbedingt kombinieren.

    • Qype User herrma…
    • Salzgitter, Niedersachsen
    • 0 Freunde
    • 23 Beiträge
    4.0 Sterne
    10.5.2013

    Das Schloss Augustusburg ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Besonders bei guten Wetter strahlt das Anwesen in voller Pracht! Wer's nicht glaubt  hier ein paar beeindruckende Bilder, die eine Freundin geschossen hat myheimat.de/chemnitz/kul…
    Kann eine Besichtigung nur empfehlen!
    lg, Hermann

  • 4.0 Sterne
    12.2.2013

    Ein wunderschönes Schloß mit einer weitläufigen Parkanlage, die zum Spazierengehen einlädt. Wer sich die Zeit nimmt, sollte auch eine Führung durch das Schloß mit der prachtvollen Treppe machen. Oder im Park die dort lebenden Aras bewundern. Schade, dass die große Terasse an der Rückseite zurzeit eingehaust und restauriert wird. Doch danach wird das Schloss sicherlich in bestem Glanz erstrahlen. Ein schöner Ausflugstipp, auch für Familien mit Kindern.

  • 5.0 Sterne
    20.9.2009
    Erster Beitrag

    Der Kölner Kurfürsten und Erzbischof Clemens August I. von Bayern aus dem Hause Wittelsbach (1700-61), war ein Mensch, der Imposantes liebte. Viele Könige und Fürsten Europas wetteiferten zu dieser Zeit um das Vorrecht, die schönste Residenz zu besitzen  und die besonders Mächtigen und Reichen protzten damit, dass sie insbesondere jene Schlösser, die sie eigentlich kaum nutzten, nämlich die Sommerresidenzen und Jagdschlösser, besonders aufwendig ausstatten ließen. So natürlich auch Clemens, der sich hauptsächlich in seinen Schlössern Poppelsdorf und in Köln aufhielt, der aber niemandem nachstehen wollte. Es traf sich gut, dass das Erzbistum noch bei Brühl Land und vor allem Ruinen mittelalterlicher Wehrburgen besaß. Hier konnte man prima bauen  und nebenbei natürlich noch den eigenen Namen verewigen: Clemensburg war vermutlich nicht klangvoll genug für einen Mächtigen jener Zeit, Augustusburg beschwor doch viel besser die Zeit der römischen Imperatoren herauf.

    1725 begannen die Bauarbeiten nach Plänen des westfälischen Architekten J.C. Schlaun, wobei die alten Fundamente des Vorgängerbaus für das neue Schloss genutzt wurden. Dieses war auch der Grund, warum die Anlage nicht vollständig symmetrisch ausgeführt wurde  in der damaligen Zeit sehr ungewöhnlich  und Clemens soll es auch bemängelt haben, war aber angesichts des übrigen Prunks zufrieden. Die Anlage mit drei Flügeln und Walmdach mit eingeschlossenem Ehrenhof gehört zu den bedeutendsten Barockanlagen in Deutschland und Europa, wobei viele Elemente bereits dem Frührokoko angehören.

    Zahlreiche namhafte Meister jener Zeit wurden verpflichtet: Der bayerischen Hofbaumeister François de Cuvilliés wurde mit der inneren Ausgestaltung der Räume beauftragt, Johann Heinrich Roth führte die abschließenden Innenarbeiten durch , Dominique Girard errichtete die Gartenanlage nach französischem Vorbild. Johann Balthasar Neumann schuf etwas später (1740 bis 1746) das Treppenhaus, das als eine der schönsten Schöpfungen des deutschen Barocks gilt - und den Altar der alten Schlosskirche. Zahlreiche Gemälde von Carlo Carlone zieren die zentralen Räume, die Stuckarbeiten stammen von Morsegno, Artario und Brillie.

    Mich selbst beeindruckten vor allem die Stuckmarmorarbeiten  ein Fakt, der seit meinem ersten Besuch 1991 hängen geblieben ist, ist die Tatsache, dass damals der künstlich erzeugte Stuckmarmor um ein Vielfaches teurer war als der importierte Marmor aus den Steinrüchen in Italien. Der Stuckmarmor entstand durch Farbaufträge auf Gips in feinsten Schichten, die dann in minuziöser Arbeit von einem Heer an Gesellen auf Hochglanz geschliffen werden mussten, per Hand natürlich. Der Vorteil war, dass der Stuckmarmor exakt nach dem gewünschten bunten Farbton und den gefragten Maserungen hergestellt werden konnte  und aufgrund seines hohen Preises natürlich mehr Eindruck bei Besuchern hinterließ, ein vermutlich ebenfalls nicht unerheblicher Aspekt der Zeit (der heut auch noch gilt, wenn man die Menschen betrachtet, die öffentlich imponieren wollen).

    Ebenfalls sehr schön und erholsam empfand ich die Parkanlagen, auch wenn ich bedaure, dass sie nicht mehr komplett den Originalzustand zeigen. Neben den barocken Anlagen wurden ab 1840 von Lenné weitere Areale am Schloss nach dem Muster eines englischen Landschaftsgartens gestaltet.

    Bereits 1984 wurde Schloss Augustusburg zusammen mit Schloss Falkenlust und den Brühler Gärten in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes der Menschheit aufgenommen. Zu recht, wie ich meine  allerdings wird jene frühe Nominierung auch der bevorzugten Behandlung zu verdanken sein, die das Schloss seitens der Politik erhielt, da es ab 1949 viele Jahrzehnte lang als Repräsentationsschloss des Bundespräsidenten und der Bundesregierung genutzt wurde. Den Eintritt von nunmehr 5 Euro empfand ich angesichts vieler anderer teurerer Denkmäler in Deutschland übrigens als sehr erträglich.

  • 5.0 Sterne
    29.8.2010

    Das Schloss ist sehenswert, wie zuvor beschrieben. Eine Anmerkung: Es ist interessant und durchaus entscheidend, welchen Hausführer man bekommt. Wir hatten zuerst einen jungen Mann, der lustlos wirkte. Die Führung wurde unterbrochen. Bei der Fortsetzung hatten wir eine Führerin. Plötzlich hatten die Personen auf den Bildern andere Namen, die Zahlen waren anders und sie war engagierter und glänzte mit großem Detailwissen. Es war eine gute, informative Stunde!

    • Qype User travel…
    • Berlin
    • 4 Freunde
    • 26 Beiträge
    3.0 Sterne
    11.8.2008

    Ich kann meiner Vorrednerin zum Glück nicht zustimmen: wir waren im August im Schloß Augustusburg und es hat uns gut gefallen. Das Schloß selbst ist mit dem üppigen Barock und Rokoko Interieur zwar für meinen Geschmack etwas überladen, aber die Prunktreppe beeindruckt schon und ich glaube die vielen amerikanischen Touristen die dort herumgeführt wurden waren very impressed (sowas haben die ja auch zuhause nicht ;-))
    Der Garten war der Jahreszeit entsprechend schön am Blühen und wirkte auf uns auch sehr gepflegt.
    Das Beste aber war die Ausstellung Eine Republik rollt den Teppich aus über die Zeit der prunkvollen Staatsempfänge im Brühler Schloß, das war sehr interessant und man konnte mal hinter die Kulissen eines solchen ereignisses schauen und sich ungefähr ausmalen, welche Arbeit und Vorbereitung in so etwas steckt
    Alles in allem hat es uns gut gefallen und ist für einen netten Sonntagnachmittagausflug durchaus zu empfehlen!

    • Qype User dieter…
    • Sinzig, Rheinland-Pfalz
    • 0 Freunde
    • 10 Beiträge
    3.0 Sterne
    7.4.2013

    Bei allen Beiträgen um das Schloss bzw. die Schlösser finde ich aber nirgends einen Eintag wieweit die Bauarbeiten sind, bzw. wann man wieder ungestört der Bauzäune fotografieren kann!

  • 5.0 Sterne
    11.9.2010

    Brühl ist ja irgendwie ein Kölner Vorort. Zumindest im Mittelalter waren es vor allem die Kölner Erzbischöfe, die sich gerne nach Brühl zurückzogen, als sie in der Stadt nicht mehr gerne gesehen wurden. Schloss Augustusburg war im 18. Jahrhundert die Lieblingsresidenz des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Clemens August. Das Schloss im Rokoko-Stil gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Als Deutschland noch aus Bonn regiert wurde, war Augustusburg auch ein beliebtes Repräsentationsschloss für die Regierung und den Bundespräsidenten. Det ist ja nun vorbei, aber dafür kann man hier nun ganz entspannt im Park durch die langen Alleen lustwandeln. Die barocke Gartenanlage schmeißt einen mal ganz schnell aus der Gegenwart raus und die große Stadt in der Nachbarschaft ist plötzlich ganz weit weg und man möchte eine Kutsche nehmen, um wieder dorthin zu gelangen. Im Frühling kann man hier einen penibel gewebten Blütenteppich bewundern, der von ornamentalen Buchsbaumanordnungen umspielt wird. Und dann spucken auch noch die Wasserfontänen fröhlich um die Wette! Und im Winter kann  man hier einfach nur die Stille genießen. Ein Hoch auf Schloss Augustusburg!

    • Qype User wind20…
    • Brühl, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 69 Beiträge
    3.0 Sterne
    15.6.2011

    Das Schloss ist leider nur bedingt barrierefrei zugänglich (nur Erdgeschoss).

    • Qype User Przemk…
    • Krefeld, Nordrhein-Westfalen
    • 1 Freund
    • 11 Beiträge
    4.0 Sterne
    16.9.2011

    Ein sehr schönes kleines Schloss. Und das man in der Orangerie dort Ausstellungen machen kann find ich auch gut.

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