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  • 5.0 Sterne
    9.10.2010

    Das Herrenhaus wurde um 1730 errichtet. Als die Familie von Massow Dorf und Gut übernimmt, werden Schloss und Park ab 1790 ausgebaut. Im 19. Jahrhundert finden grundlegende Umgestaltungen statt. 1930 verkauft die Familie von Massow das Gut. Danach ging es durch verschiedene Hände. Von 1997  2002 wurden Schloss und Park saniert. Das Schloss wurde Ende 2002 als Hotel, Restaurant und Café eröffnet.

    Der preußische König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise waren öfter auf Steinhöfel zu Gast. Auch Friedrich der Große und Theodor Fontane haben Steinhöfel besucht.
    Die ausführliche Geschichte ist bei meinem Vorschreiber Diggi und auf der Internetseite zu finden.

    Wir haben den Schlosspark schon mehrmals besucht. Heute zum ersten Mal im Herbst. Die vielen bunten Laubbäume sind eine prächtige Kulisse für das Schloss. Der Eingang wird von zwei steinernen Sphinxen bewacht.
    Photo link: konniebritz.files.wordpr…
    Ein Stück weiter findet sich auf der rechten Seite das Schloss.
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    Auf der linken Seite gibt es einen Springbrunnen mit der ehemaligen Bibliothek in Form eines griechischen Tempels dahinter.
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    Wir gehen auf der rechten Seite hinter dem Schloss in den Park. Die Wege sind gut ausgebaut, mit etlichen Bänken für die Rast zwischendurch. Es gibt viele Wasserläufe und zahlreiche Brücken zum Überqueren.
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    Im Park finden sich verschiedene Denkmäler. Hier ein altes Grabmal.
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    Etwa nach der Hälfte des Weges nähern wir uns dem chinesischen Pavillon. Es geht steil hinauf. Wer den Aufstieg wagt, wird mit einem schönen Blick über den Park belohnt.
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    Danach laufen wir zum Schloss zurück, am künstlich angelegten See entlang. Von hier gibt es schöne Aussichtspunkte Richtung Schloss.
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    Beim heutigen Besuch haben wir Glück: keine Hochzeitsgesellschaft ist vor Ort. Restaurant und Café sind geöffnet. So beenden wir unseren Besuch bei Kaffee und Kuchen im Café Luise.
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    Schloss und Park sind ein schönes Ausflugsziel. Wer ein paar Tage als Schlossherr residieren möchte, kann sich in einem der Zimmer einquartieren. Das steht auf unserer Wunschliste für die nächsten Monate.

    • Qype User diggi0…
    • Berlin
    • 131 Freunde
    • 70 Beiträge
    5.0 Sterne
    17.5.2010

    Das Gutsensemble in Steinhöfel zählt zu den herausragenden Beispielen des Berliner Frühklassizismus und der preußischen Landbaukunst der Zeit vor Karl Friedrich Schinkel.

    Von 1401 bis zum Jahr 1775 war der Ort im Besitz der Familie von Wulffen. Der Bau eines "großen Hauses" um 1730 trug mit dazu bei, daß das Gut 1775 in Konkurs ging und versteigert werden musste. 1790 erwarb es der Obrist Leutnant Valentin von Massow, der spätere Hofmarschall des Kronprinzenpaares und Intendant der königlischen Schlösser und Gärten. Sofort nach dem Kauf begann er mit der Umgestalltung von Herrenhaus, Park und Wirtschaftshof. unter Mithilfe des preußischen Oberbaurates David Gilly und dessen Sohn Friedrich, einem jungen begabten Architekten.

    Das vorhandene "große Haus", ein zweigeschossiger kubischer Bau, erhielt zwei Seitenflügel und ein Mezzaningeschoss. Die Fassade wurde dem aktuellen klassizistischen Stil angeglichen. Den Wirtschaftshof verlegte man vom Herrenhaus weg an die Ostseite des dorfangers. Das Amtshaus des Hofes ist eines der wenigen, fast unverändert erhaltenen Bauten David Gillys. Mit Sockel, Haupt und Mezzaningeschoss unter einem Walmdach zeigt es im Äußeren eine sachliche, strenge Gliederung durch Wandstreifen unf quadratische Putzfelder.

    An der Gestalltung des Parks, einem der ersten englischen Lanschaftsgärten um 1795 in der Mark Brandenburg, hat vermutlich Johann August Eyserbeck, Sohn des Schöpfer, der Wörlitzer Gartenanlagen, mitgewirkt. Ein künstlicher See von Brücken überspannte Wasserläufe und geschwungene Wege sowie zahlreiche Parkarchitekturen bestimmen das Erscheinungsbild. Von den Parkarchitekturen hat sich die sogenannte Bibliothek erhalten, ein Bau in der Art eines antiken Prostylostempels mit toskanischer Säulenvorhalle. Auch zwei Sphingen mit Putten an der Einfahrt zum Landsitz, Kopien von Skulpturen nach Entwürfen von Johann Gottfried Schadow, gehören noch in die Zeit zwischen 1790 und 1795.

    Gäste in Steinhöfel waren auch das Kronprinzenpaar Friedrich Wilhelm, später König Friedrich Wilhelm III. und seine Gemahlin Luise. Voll Bewunderung beauftragten sie Valentin von Massow, die Umgestalltung ihres Landsitzes Paretz durch David Gilly beratend zu begleiten.

    Die heutige Gestalt des Schlosses wird wesentlich von Überformungen im 19. Jahrhundert bestimmt. Der Sohn des Erbauers, Valentin von Massow II., hatte in den napoleonischen Kriegen unter Lord Welligton gedient. Er gab dem Haus durch zwei zinnenbekrönte Turmaufsätze im Castle Stil über den Eckrisaliten ein englisches Aussehen.

    1880 ließ Adelheid von Massow die Fassade durch den Berliner Hofbaurat Gerhard Hauer im Stil des Neobarock verändern. Kolossalpilaster, ein Dreiecksgiebel mit Wappenkartusche sowie Balkone mit filigranten Gittern verzieren den Mittelrisalit. Eine Treppenanlage mit Balusterbrüstung führt nun zum tiefer gelegenen See.

    1931 gelangte das Rittergut durch Verkauf an den Landwirt Rudolf Peine. Nach dessen Enteignung 1945 diente das Schloss zu Wohnzwecken und als Konsumwarenhaus. 1997 erfolgte die mehrjährige Restaurierung durch die Brandenburgische Schlösser GmbH. Die Fassaden und die innere Raunstruktur wurden weitgehend rekonstruiert.

    Seit 2002 nutzt ein anspruchsvoller Hotelbetrieb das Schloss. Auch im Park ist vieles vom Wasser und Wegesystem und den Parkarchtekturen wiederhergestellt oder zeitgenössiisch nachempfunden worden. Steinhöfel ist zu einem kulturhistorisch eindrucksvollen Reiseziel geworden.

    Die Dorfkirche, ein Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert mit quardratischem Westturm des 15. Jahrhunderts, besitzt eine sehenswerte barocke Ausstattung, darunter eine Patronatsloge, deren Brüstungsfelder Grisaillemalereien biblischer Szenen zeigen.

    Im Schlosspark steht eine Stileiche die auf 400 bis 600 Jahre geschätzt wird.

  • 1.0 Sterne
    14.11.2008
    Erster Beitrag

    Das Ambiente ist toll: im Schlosspark spazieren - mit Hund oder ohne, mit Malutensilien oder einfach nur Neugierde
    Das Schloss wurde mit Geldern der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sehr aufwendig saniert und restaurieret. Es wurde bis zum Leerzug in den 90iger Jahren vom Rat der Gemeinde, dem Kindergarten und dem Hort, dem Arzt/Gemeindeschwester und einigen weitern Mietern genutzt, aber so gut wie heute sah es bei weitem nicht aus.
    Gast im Schloss Steinhöfel war ich noch nicht und werde es wohl auch so bald nicht sein - aber der Park und das Schloss sind toll. Den Kaffee kann man auch um die Ecke gemütlich trinken  es sei denn, man will auch mal was von innen sehen.

    • Qype User wortsc…
    • Berlin
    • 20 Freunde
    • 15 Beiträge
    4.0 Sterne
    4.4.2007

    Königin Luise von Preußen wurde mit Sicherheit grün vor Neid auf das brandenburgische Schmuckstück frühklassizistischer Baukunst: Nicht von ungefähr lässt ihr Gatte, Friedrich Wilhelm III. - vermutlich nach langem königlichen Nörgeln seiten Luisens - nach dem Vorbild von Schloss Steinhöfel die Sommerresidenz in Paretz gestalten.

    Verständlich, denn Schloss Steinhöfel, knapp 7 Kilometer von Fürstenwalde entfernt, liegt ebenso idyllisch wie versteckt in einem gepflegten englischen Landschaftspark und besticht heute durch perfekte Innen- und Außenrenovierung und hübsche Zimmer. Die 24 Doppel- und 5 Einzelzimmer sind komfortabel mit einer Mischung aus Antiquitäten und modernen Möbeln ausgestattet und bieten rundherum einen schönen Blick ins Grüne. Tipp: Zimmer Nummer 29 ist eines der Balkonzimmer und wunderhübsch! Ideal für Honeymooner und Verliebte...

    Das Schloss verfügt über mehrere Festräume für bis zu 35 Personen sowie - für Hochzeitswütige interessant - einen eigenen Trausaal im kleinen Bibliothekbau im Park. Konferenzräume mit dem notwendigen technischen Equipment können ebenfalls gebucht werden.

    Das Servicepersonal ist sehr freundlich und bemüht, wenngleich in der Nebensaison unterbesetzt, so dass die Suche nach der Kaltmamsell um eine zweite Kanne Kaffee zum Frühstück zu einer schweißtreibenden Angelegenheit wurde.

    Die Küche des Restaurant Valentin ist der einzige Minusstern des Schlossbetriebs, denn obwohl die Begrenzung der Speisekarte auf wenige, der Saison angepasste Gerichte löblich ist, versah der junge Koch in unserem Fall sein Handwerk leider mit einiger Nachlässigkeit. Die Ente à l'Orange war in zentimeterdicke Scheiben geschnitten und ebenso trocken wie der Beilagenreis. Auch die etwas uninspiriert gewürzte Sauce konnte den Staub nicht aus der Kehle waschen. Die Crème brulée, eigentlich ein Standard der Kochausbildung, war ein simpler Vanillepudding mit gebrannter Zuckerschicht, dem Bunsenbrenner sei dank. Dafür sind die Menüpreise recht gesalzen.

    Fazit: Eine Übernachtung ist sehr empfehlenwert. Die Restaurantleistungen waren allenfalls befriedigend. Dennoch ein wunderbarer Ort, auf den Luise mit Fug und Recht neidisch sein musste.

    • Qype User Muelle…
    • Pähl, Bayern
    • 28 Freunde
    • 19 Beiträge
    2.0 Sterne
    31.3.2008

    Wir waren dort letztes Jahr auch zu Gast. Bei unserer Ankunft bereits der erste Rückschlag: Unsere vorab gebuchte Kutschfahrt (wird vom Hotel selbst angeboten) wurde im Hotel abgesagt, da es vorher geregnet hatte und der Kutscher deswegen angeblich den Weg zum Hotel nicht fährt. Wir haben dann selbsttätig die Kutschfahrt klar gemacht und sind mit dem Auto zum Stall gefahren. Mußten aber vorher in Rekordzeit im Hotel zu Abend essen, da die Küche nach 20.30 Uhr(also nach unserer Rückkehr) nicht mehr aktiv ist.

    Das Essen war bestenfalls mittelmäßig, eine Flasche Champagner für die Kutschfahrt konnte man uns gerade noch mitgeben. Die Kutschfahrt wiederum war ein wunderschönes Erlebnis, wir hatten viel Freude mit dem Kutscher und an der Landschaft.

    Nach unserer Rückkehr haben wir mit Ach und Krach noch zwei Bier an der Hotelbar bekommen, daraufhin verschwand der Barkeeper/ Concierge aber kommentarlos in den Feierabend.

    Das Frühstück war okay, nichts besonderes, und wir schnell wieder auf unserem Reiseweg.

    Fazit: Die Zimmer sind nett und liebevoll eingerichtet, an den Bädern wurde nicht gespart, das Ambiente von Schloß und Schloßpark ist schon sehr eindrucksvoll, aber insgesamt kann das Anwesen die Erwartungen, die geweckt werden, nicht erfüllen. Da würde m.E. ein komplett anderes Management hingehören.

  • 1.0 Sterne
    3.9.2012

    Leider kann ich auch nicht viel positives beisteuern, als die Aussagen eine wunderschöne Location, eine wunderschöner Park. Aber dafür muss man das Pächterpaar samt Angestellte ertragen. Da muss man abwiegen was man vertragen kann.
    Wir waren als Gäste einer Hochzeit für zwei Nächte dort. Schon am ersten Abend beim Abendessen musste ich feststellen das meine Nudeln, immerhin 14EUR sehr trocken waren. Aber gut man ist ja nicht so.
    Die Zimmer sind wirklich schön und auch das Bett war sehr bequem. Bei den Zimmerpreisen freute ich mich dann schon auf das Frühstück. Gut da hätte ich persönlich mehr erwartet. Aber man wird satt. Auch mussten wir das Servicepersonal darauf aufmerksam machen das es doch nett wäre wenn sie unser Bett machen würde und wir auch frische Handtücher bekommen könnten. Die Dame war über unseren Wunsch sehr erstaunt.
    Auf Grund des Wetters fiel das Picknick im Park leider aus. Dafür durften wir netterweise die Tische und Stühle draußen nutzen. Diese mussten dann von uns allerdings selber gewischt und gedeckt werden. Auch machten wir den Fehler zu denken das wenn man in einem Hotel ist, wo das Brautpaar einiges an Geld lässt, das abräumen inklusive wäre. Nein weit gefehlt. Die Hochzeitsgäste die später dazu stießen wurden in einem sehr aggresiven Ton des Chefs darauf hingewiesen das man sich darum nicht auch noch kümmern könnte. Dafür wären die Gäste zuständigt. Somit mussten die Nachzügler also alles abräumen und Richtung Spülraum/Küche bringen.
    Kinder sind bei solch einer Familienfeiern natürlich auch immer dabei. Was aber auch nicht gut beim Chef ankam. Sobald diese ohne einen Erwachsenen unterwegs waren, wurden sie angemeckert. Ohne das was vorgefallen wäre, sondern einfach mal so zum vorbeugen.
    Zum Nachmittag folgte die Trauung in der Bibliothek. Wirklich sehr schön, ein netter Standesbeamter. Hübsch dekoriert, traumhafte Kulisse wenn die Türen geöffnet sind.
    Auch zum Sektempfang anschließen möchte ich jetzt nichts sagen. War ok und für die Kinder gab es auch was alkoholfreies.
    Gegen 19 Uhr sollte dann zu Abend gegessen werden. Die Servicekräfte sowie die Pächter zogen beim Servieren eine Miene, also ob ein Trauertag wäre. Freundlichkeit sieht auch anders aus.
    Da ich schon beim Probeessen dabei war, war ich dann doch erstaunt das von den 4 besprochenen Gängen 2 anders waren. Ich denke das entscheidet dann der Chef persönlich ob er sich daran hält oder nicht. Nur brauche ich dann kein Probeessen.
    Der Abend endete dann um 3 Uhr, da man nicht länger dort feiern dürfte. Am nächsten Morgen dann das Frühstück in geschlossener Gesellschaft, so war es zumindest gebucht. Aber weit gefehlt es tummelten sich dann schon die Gäste für die nächste Hochzeit mit bei uns im Frühstücksraum.
    Leider behält so die Hochzeit einen faden Beigeschmack. Schade man könnte daraus wunderschönes machen, wenn nicht die Hausherren wären.
    Alles in allem hätte ich für den Preis mehr erwartet und für mich steht trotz der traumhaften Location fest, das ich dort nicht heiraten werde.

    • Qype User irgetn…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 35 Beiträge
    3.0 Sterne
    31.3.2013

    Essen ok, Preise angemessen z. T. überforderte Bedienung. Ostergeschäft ist wohl sehr anstrengend.

    • Qype User best-r…
    • Berlin
    • 10 Freunde
    • 104 Beiträge
    4.0 Sterne
    5.3.2012

    Schöner Park. Sehenswert. Das Schloß beherbergt ein Hotel mit Restaurant.

    • Qype User mifraj…
    • Hamburg
    • 0 Freunde
    • 2 Beiträge
    1.0 Sterne
    11.2.2010

    Einfach nur grausam!!! Das Hotel wurde vom Land sehr schön renoviert. Allerdings hat man bei der Wahl der Pächter leider nicht die gleiche Sorgfalt walten lassen! Es handelt sich hierbei wohl eher um ehemalige Gaststättenbesitzer die nie in einem großen Haus tätig waren-anders kann ich mir ein solches Verhalten der Pächter nicht erklären. Der Service ist eine absolute Katastrophe. Man denkt wohl, weil man ein Schloß hat, rechtfertigen sich die Preise von selbst-weit gefehlt! Hier mangelt es einfach an allem. der Umgang mit den Gästen bewegt sich auf dem Niveau einer Bierkneipe. Meine Frau und ich waren absolut geschockt. Die Gastronomie war wohl das schlechteste, was wir in einem Hotel erlebt haben. Das Frühstück war eine Frechheit die kaum zu überbieten ist. Der Obsalat aus dem Schredder!!! Aufgebackene Bröttchen vom Discounter, alter abgestandener Schinken, von allem nur imer zwei Scheiben und überhaupt keine Auswahl und in einer schlechten Qualität. In einem Satz-schrecklich.

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