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  • 5.0 Sterne
    20.4.2013
    Erster Beitrag

    Die Liebe zur Schanze fängt (oder endet) am Schulterblatt.
    Diese einst recht schmucke Straße hat ihre zwei Gesichter: die
    Hamburger Seite ist edel, mit zahlreichen, immer noch recht prunkvollen
    Altbauten, die Altonaer Seite wiederum eher schlicht und einfach, wobei
    es auch da Ausnahmen gibt. Zu meinen persönlichen Favoriten am
    Schulterblatt gehören: das portugiesische Café M.I.P. bei der
    Eisenbahnbrücke, der italienische Laden Supermercato italiano, wo es
    guten, preiswerten Mittagstisch und den besten cappuccino der Stadt
    gibt, der Fischimbiss Schabi, wo man absolut besten Fisch in der Stadt
    zu moderaten Preisen essen kann. Desweiteren möchte ich an der Hamburger
    Seite auch den benachbarten Käseladen erwähnen, wo man auch gute
    Flammkuchen essen kann, sowie Zardoz, mit großem Angebot an ausgesuchten
    Büchern und Schallplatten. Die Altonaer Seite hat auch einige
    Perlen zu bieten. Zu meinen persönlichen Favoriten gehören auf jeden
    Fall der superschöne Teeladen der drei Schwestern, sowie die
    Buchhandlung im Schanzenviertel in der Nähe, wo ich häufig ganz
    interessante Bücher gefunden habe. Sehr charmant sind auch der Budni,
    ziemlich klein und eng, aber kuschelig, der Blumenladen unweit der
    Eisenbahnbrücke, der zwar teuer ist, aber nicht schlecht, sowie der
    Büromarkt Hansen, recht traditionell, aber auch gerade deswegen
    interessant, weil als einziger dieser Art in der Innenstadt. Schulterblatt
    hat sich auf jeden Fall mit der Zeit sehr verändert. Vor 13 Jahren war
    das noch eine Straße, wo man nette Nachbarn und liebenswerte Anarchisten
    bei den sehr entspannten Einkaufen am Samstag Vormittag traf, heute ist
    es hier viel chicker und eleganter, dafür aber auch  bedonders an
    sonnigen Tagen und Wochenenden  total überfüllt und manchmal auch
    anstrengend. Seine südlichen Nächte erlebt das Schulterblatt besonders
    immer wieder an lauen Sommerabenden, wo meist junge ledige Männer bis
    Anfang 30, Touris wie Hamburger, sich gerne bis tief in die Nacht die
    Kante geben. Charmant war das besonders im WM-Sommer 2006  da haben
    auch die Nachbarn bei den spannenden Fußballspielen mitgefeiert  doch
    danach wurde es zum Problem, gerade für die berufstätigen Nachbarn, die
    morgen früh aufstehen, wovon mehrmals auch die Hamburger Presse
    berichtet hat. Trotzdem gehört das Schulterblatt zu den spannendsten
    Straßen in Hamburg, was nicht nur die Touris, sondern vor allem wir in
    Hamburg sehr schätzen, egal zu welcher Uhr- oder Jahreszeit.

    • Qype User Hallel…
    • Hamburg
    • 518 Freunde
    • 453 Beiträge
    5.0 Sterne
    13.7.2010

    Die Kultstraße Schulterblatt ist eine äußerst beliebte Ausgehmeile.

    Mit vielen Restaurants, Kneipen und Cafes zieht die zu Füßen der Roten Flora liegende Meile Unmengen von Ausgehfreudigen an, die an warmen Tagen das ganze Areal in ein Straßencafé verwandeln. Die Geschäfte bieten alles nur Erdenkliche an.

    Die alternativen Kultureinrichtungen und diversen Clubs machen das "gar nicht brave Quartier" zum Treffpunkt von Werbern, Punkern und Bohemiens.

    Einmal gesehen haben, sollte man das Schulterblatt schon. Hat was!

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