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  • 5.0 Sterne
    26.6.2012
    Erster Beitrag

    Fester!
    Der Schriftzug im Kellerfenster fiel mir auf. SHIBARI mit drei roten Buchstaben BAR. Kellerbar denke ich und runter die Stufen in den SOUTERRAIN. Es hat eine Weile gedauert, bis bei mir der Groschen gefallen ist, wo ich da zufällig gelandet bin. 'Shibari (de.wikipedia.org/wiki/Sh…)  Die japanische Kunst des erotischen Fesselns' wird in dieser Bar als große Spezialität betrieben.
    Photo link: upload.wikimedia.org/wik…
    cc Reimund (Wikipedia)

    Ein klein wenig bekomme ich es auch von den Leuten dort erklärt. Japanische Bondage wäre es quasi und im Internet bei WIKIPEDIA ware einiges dazu auch nach zu lesen. Ich werde schnell fündig und entdecke bei wikibooks ein kostenloses Buch (de.wikibooks.org/wiki/Sh…) , wo erklärt wird, dass sich diese erotische Kunst aus der traditionellen militärischen Fesselkunst Hojojutso entwickelt hat.
    Photo link: upload.wikimedia.org/wik…
    cc snowgrill (Wikipedia)

    Einen Verein gibt es in der ShibariBar, Osada Kinbaku Dojo e.V. Die haben dort folgendes Motto:

    'Osada steht für Osada Ekichi (nawapedia.com/index.php?…) (1925 -2001), einem der größten Nawashi (Seilkünstler) des letzten Jahrtausends und für Osada Steve, dem Begründer der Osada Ryu  der Lehre mit System und einem der besten Nawashi der Gegenwart. Seine Lehre verbindet das Theatralische von Osada Ekichi mit der Präzision und Strenge von Akechi Denki und der Ästhetik und Erotik von Yukimura Haruko.'

    Gut, da verstehe auch ich erst mal nur Bahnhof. Das hatte ich schon mal in meiner Jugend, wo ich als oft verprügelter schwächlicher Jugendlicher einmal in einer Judo (de.wikipedia.org/wiki/Wu… Sportgruppe gelandet war und mich dann zeitlebens niemand mehr verprügeln konnte, den ich konnte den Tomoe-nage (Kreiswurf/ Überkopfwurf) auch bekannt unter dem Namen Chinesischer Fahrstuhl.
    Den Chinesischer Fahrstuhl braucht man hier nicht, denn um schnell auf dem Boden zu landen gibt es den Panikhaken.
    Photo link: upload.wikimedia.org/wik…
    cc wikipedia

    Abschließend überlege ich, welche Affinitäten ich zur Fesselkunst habe. Fast keine denke ich und denke an eine Bank in meiner Heimatstadt am Rathaus. Da gibt es heute noch die Prangerbank weil die Bürger dort die Praxis besonders im Mittelalter hatten, Leute aus bestimmten Gründen mit einem Bein an die Bank zu fesseln. Inwieweit einige Bürger dabei wollüstige Gedanken bekamen ist nicht öffentlich dokumentiert. Lediglich eine seltsame SM-Praktik einer Mutter wird beschrieben, dass sie ihren Sohn auch noch nachträglich verprügeln will, wenn er beim Baden ersäuft
    Photo link: fbcdn-sphotos-a.akamaihd…
    Prangerbank Bad Salzungen/Th
    Na, Mutter, darf ich in's kalte Bad? Dort kommen schon die Jungen, ihr guckt so sauer, und schüttelt auch und tut so kurz gebunden. Halte den Mund und mach mir kein Geplärr das wird nicht angefangen, du bleibst mir eben aus der Werra, in die wird nicht gegangen. Warum, Mutter, soll ich da nicht rein? Gehen alle meine Kameraden und auch viel Kleinere als ich doch auch hinein und baden. Meinet wegen! Aber kommst du nach Hause und bist mir vielleicht ersoffen, so hast du auch noch obendrein den Buckel voll zu erhoffen. (Ludwig Wucke 1807  1883 (de.wikipedia.org/wiki/Lu…) )

    Und noch etwas anderes gab es dort, wozu ich mal eine Kurzgeschichte für ein Thüringer Dekameron geschrieben hatte:
    Loberstedts Frauen
    Loberstedt hatte was Tolles zu Hause. Das Tolle zu Hause bei Loberstedt war seine Frau. Frau Loberstedt. Mein Gott, war die schön, meine Fresse, sah die scharf aus, dachte ich, als ich 14 Jahre alt war und einen Rasierapparat nur von der Ansicht des väterlichen Gerätes her kannte. Mein Freund Haase hatte mir gerade beigebracht, was man mit seinem Ding in der Hose anfangen konnte, um bisher ungeahnte Gefühle zu erzeugen. Irgendwelche Wichsvorlagen, wie Bilder nackter Frauen oder Aktfotografien gab es kaum in der finstersten DDR-Zeit, der fünfziger Jahre und so dachte ich bei derartigen Verrichtungen an Frau Loberstedt und stellte mir vor, was ich mit Frau Loberstedt mache, wenn ich mal groß bin. So eine Frau wie Frau Loberstedt möchte ich auch mal haben, sinnierte ich, wenn ich mich mit mir beschäftigte und besonders dachte ich daran, wenn mir Frau Loberstedt über den Weg lief. Da Frau Loberstedt zwei Querstraßen weiter in der kleinen Stadt wohnte, sah ich sie oft. Wenn ich von der Schule kam oder in der Gegend herum streunte. Oft stand ich im Konsum hinter ihr und bewunderte ihren knackigen Hintern. Grauslich nur, dass ich so um die 15 Zentimeter kleiner war als Frau Loberstedt, so kam zu dem meiner Ansicht nach beträchtlichen Altersunterschied noch der nicht

    • Qype User Fleder…
    • Berlin
    • 1 Freund
    • 47 Beiträge
    4.0 Sterne
    30.3.2012

    In der ShibariBar findet genau das statt, was der Name sagt: Shibari. Montags und donnerstags wird in den hinteren Räumen von 19 bis 23 Uhr gefesselt, gleichzeitig und auch im Anschluss ist die Bar geöffnet. Jeder Samstag im Monat hat eine Veranstaltung unter einem anderen Motto, BDSM-affin sind sie natürlich alle. Sonntags setzt sich das beim Kaffee fort. Alle, die noch Henris Bar kennen, wissen, um welche Lokalität es sich handelt. Jedoch ist die Kellerbar in Kreuzberg ein wenig umgestaltet worden:
    Im vorderen Raum gibt es nach wie vor die Bar und diverse Sitzgelegenheiten. Jedoch ist ein großer hölzerner Käfig und ein sehr gemütlicher Ofen hinzugekommen. Ein Kreuz und ein Bondagerahmen stehen auch zur Verfügung. Außerdem zieht sich schon hier ein Balken mit diversen Ösen unter der Decke entlang.
    Das setzt sich in den beiden hinteren Räumen fort, in denen es viel Holz mit Ösen auf rohem Ziegelmauerwerk sowie den einen oder anderen Spiegel, Käfige sowie eine Massageliege gibt.

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