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  • Große Hamburger Straße 5 - 11
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  • Webseite des Geschäfts alexianer-berlin-hedwigklinik…

Empfohlene Beiträge

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  • 5.0 Sterne
    24.1.2009

    Obwohl ich die medizinischen Dienste des St. Hedwig-Krankenhauses noch nicht geniessen musste, möchte ich hier doch ein paar Zeilen zu diesem wunderschönen Backsteinbau verlieren der behutsam restauriert wurde und Fotografen ganz wunderbare Motive liefert.

    Etwas aus dem Nähkästchen: Hinter der historischen Fassade verbirgt sich unter anderem eines der modernsten Klinikinformationssysteme überhaupt. Mit seiner Hilfe werden die Patientenakten digigal geführt und die organisatorischen Aufgaben des Hauses unterstützt.

  • 1.0 Sterne
    4.5.2013
    1 Check-In hier

    Das Gebäude, der Komplex mögen ja nett anzusehen sein und historisch einiges bieten, das war es aber auch schon.
    Es ist ein altes Gebäude und für klinische moderne Zwecke nicht unbedingt geeignet.
    Parkplätze für Patienten sind hier in der Umgebung fast unmöglich zu bekommen.
    Es muss im Zweifel auf dem engen Hof geparkt werden, wo so oder so alles eng und verwirrend verbaut ist. Das Parken im Hof ist kostenpflichtig und teuer.
    Die Beschilderung ist schlecht. Bereiche sind nicht leicht zu finden. Das Gebäude ist sehr kühl und verwinkelt. Toll für ein Museum, aber für Erkrankte? Kalt wie eine Kirche.
    Ich war hier zur MRT Untersuchung auf Empfehlung. Die Schwestern sind gestresst und alles andere als freundlich. Der Ablauf wie am Fließband.schnell, schnell, schnell
    Auf eine persönliche Beratung mit dem Arzt musste ich bestehen. Hierbei kam heraus, dass die falsche Regionen untersucht wurden, also punktuell falsche Schwerpunkte gesetzt wurden. Toller Arzt! Schuld waren natürlich alle anderenPatient, Überweiser, Schwester..
    FAZIT: NIE WIEDER  ALT UNFREUNDLICH  OBERFLÄCHLICH

  • 5.0 Sterne
    4.9.2007
    Erster Beitrag

    Habe gestern beim Gläserpolieren ein Glas zerbrochen und mir volles Brot den Stil in den Daumen gerammt, augenblicklich färbte sich das Gläsertuch. Eine Kollegin besorgte einen Verband, das Blut schoss großflächig aus der Wunde, ich wusste, das sollte besser genäht werden, ich packte meinen Krempel zusammen, fuhr in mein Lieblingskrankenhaus im Scheunenviertel, das St. Hedwig.

    Die Erste Hilfe ist im Souterrain untergebracht: nett gestaltetes Wartezimmer, freundliche Empfangsdamen. Erstmal die Chipkarte, was ist passiert, stimmt die Adresse noch? Nehmen sie Platz.

    Nach einer langen Stunde Wartezeit, die Wunde war beinah schon wieder von selbst zugeheilt, wurde ich von Regine Hildebrandts Schwester abgeholt, die Schwester sah der verstorbenen SPD-Politikerin nicht nur äußerlich ähnlich, auch ihr Mundwerk war verwandt, sehr direkt und witzig, sie vermittelte ein Gefühl des Aufgehobenseins.

    Der junge Arzt, ein Arzt in der Weiterbildung, netter ruhiger Typ, sah sich in aller Ruhe die Wunde an, wir plauschten ein wenig, die gestandene Schwester und der junge Mann waren sich nicht gleich einig, welche Schritte nun anstünden  ich fand sie als Team eigen, sympathisch, komödiantisch.

    Welche Position ist denn nun die für den Eingriff günstigere? ich schnatterte freudig mit, tat mich mit psychedelischen Erfahrungen hervor, es wurde immer fröhlicher und schon steckte die Nadel in meinem Daumen. Die Injektion für die örtliche Betäubung schmerzte ganz schön, sie wird neben die Wunde gesetzt und tut richtig weh. Das Nähzeug zu recht gelegt, die Wunde noch mal durchgepult - es fühlt sich seltsam an, wenn du einen desinfizierenden Wattebausch entlang deines Knochens fahren spürst. Der Herr Doktor hat keine Splitter ausgemacht, der Faden wurde aufgezogen.

    Die Operation verlief störungsfrei, der Patient durfte sogar Fotos machen[!], erzählte von seiner Karriere als Lokalreporter eines bekannten Online-Portals, bekam noch eine Tetanusspritze und wurde mit einem tollen Verband verbunden nach Hause geschickt.

    Meine Wunde sieht gut aus, sagte mit heute mein behandelnder Facharzt, die nächsten Tage keine Gläser spülen, in einer Woche können die Fäden gezogen werden.

    Der autoaggressive Einschnitt beschert mir einige Tage Bedenkzeit, Zeit, mir zu überlegen, ob ich nicht allmählich zu alt dafür bin, hinterm Tresen zu stehen und Gläser zu polieren.

    Das St. Hedwig ist ein beschauliches Krankenhaus mit erlebnisreicher Geschichte. Jedesmal wenn ich es betrete, empfinde ich sowas wie Erinnerung.
    Wahrscheinlich ist es mein Karma, dass mich immer wieder hierher zieht.

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