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    • Qype User gourme…
    • Hagen, Nordrhein-Westfalen
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    • 1198 Beiträge
    5.0 Sterne
    26.2.2010

    Das St. Josefs Hospital in Hagen-Altenhagen ist eine Klinik für Unfall- orthopädische- und rekonstruktive Chirurgie. Mir persönlich ist es als Augenklinik bekannt, da hier mein damals schon über 80 Jahre alter Vater am Grauen Star operiert wurde.

    Ich werde nie vergessen, wie glücklich er nach der erfolgreichen OP darüber war, dass er endlich wieder blauen Himmel sehen konnte, der vorher für ihn grau gewesen war.

    Weiterhin kenne ich das Hospital von immer wieder neuen Gemäldeausstellungen, die hier im Erdgeschoss für jedermann zu besichtigen sind. Auch heute habe ich mir die Gemälde der Künsterlin Barbara Scharf aus Witten angeschaut.

    • Qype User jubr…
    • Hagen, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 4 Beiträge
    3.0 Sterne
    29.9.2012

    Das St. Josefs Hospital habe ich bis letztes Jahr immer mal wieder wegen der dort angesiedelten Augenklinik besucht. Hier hatte ich immer den Eindruck, dass die Ärzte schnell und zielorientiert behandeln.
    Im vergangenen Sommer hingegen war ich Patient der Handchirurgie. Und dieses Erlebnis hat meinen Blick auf dieses Krankenhaus deutlich verändert.
    Im vergangenen Sommer hatte ich eine durch Überbelastung hervorgerufene Verletzung am Daumen meiner Schreibhand, die operativ behandelt werden musste.
    Nicht nur, dass die Terminierung in der Handchirurgie deutlich besser hätte sein können und es 2 Anläufe brauchte, bis sich ein Arzt meine Hand angesehen hat, auch die Vorbereitung auf die OP war nicht besonders patientenorientiert.
    Geplant war eine Betäubung in der Achselhöhle, sodass ich keine Vollnarkose über mich ergehen lassen hätte müssen. Auch wurde mir erklärt, dass nur ein kleiner Schnitt von 1-2 Zentimetern nötig wäre, welcher dann mit einem Verband geschützt werden sollte.
    Aufgrund meiner Vorerkrankungen sollte ich die OP nicht ambulant, sondern stationär durchführen lassen, was bedeutete, eine Nacht dort verbringen zu müssen.
    Am Tag der OP kam ich wie bestellt sehr früh ins Krankenhaus, wobei die OP dann erst im späten Vormittag vorbereitet wurde. Wie man Thrombosestrümpfe anzuziehen hatte, hatte mir keiner erklärt, sodass ich diese natürlich falsch angezogen hatte. Das fiel auch erst dem Pflegepersonal NACH der OP auf.
    Die OP wurde, nachdem die axilläre Plexusanästhesie den Anschein erweckte, nicht funktioniert zu haben, kurzerhand doch in Vollnarkose durchgeführt und anders als erwartet, wachte ich auch mit eine Gipsschiene auf.
    Wie die OP verlaufen war, wusste ich nicht. Dass die Betäubung in der Achselhöhle doch gewirkt hatte, habe ich aber deutlich gespürt: der Arm war taub und das über Stunden. In der Zeit gab's keine Auskunft, wie's denn nun gelaufen sein könnte. Die gab's dann erst am nächsten Tag bei der Visite  mir wurde vor der OP gesagt, dass ich spätestens um 10Uhr wieder zu Hause wäre,  aber bis da hatte ich nicht mal einen Arzt gesehen. Und erst auf mein Nachfragen, ob ich denn auch irgendwann einmal erfahren könnte, wie es gelaufen ist und ob ich denn endlich entlassen werden könnte, kam man mal auf die Idee, dass auch ich mal zum Arzt gebracht werden sollte. Alles in allem, absolut schlechter Kommunikationsfluss.
    Die Naht der OP ist auch deutlich größer ausgefallen, als vorher besprochen. Doch dazu gab's kein Kommentar bei der ersten Untersuchung nach der OP.
    Ich muss sagen, dass ich sehr froh war, dass die weitere Versorgung durch eine chirurgische Praxis übernommen wurde und ich nicht noch einmal ins Josefs musste.
    Falls ich noch einmal operiert werden müsste, würde meine Wahl nicht erneut auf dieses Krankenhaus fallen.

  • 5.0 Sterne
    24.5.2011
    Erster Beitrag

    Vor einigen Monaten war ich in der Augenklinik zur Korrektur einer unglücklich verlaufenden Operation an den Augenlidern. Der Kollege ist hoch kompetent, sehr freundlich, und hat seinen Sprechstundenablauf sehr gut im Griff. Nach gründlicher Untersuchung und ausführlicher Beratung vereinbarten wir einen optimalen Operationszeitpunkt für den Korrektureingriff. Obwohl ich sicher einen gewissen "Kollegenbonus" habe, schien mir der gesamte Ablauf sehr gut organisiert und patientenorientiert. Nach der OP blieb ich eine Nacht stationär, und kann über die Versorgung durch die Schwestern nur Gutes berichten. Lediglich die Zimmer könnten mal ein Facelifting gebrauchen. 70er Jahre Style, teilweise ohne eignes Bad, aber sauber. Abschliessend möchte ich noch erwähnen, dass die OP ein perfektes Ergebnis brachte, die anästhesiologischen Kollegen eine problemlose Narkose mit guter Schmerztherapie machten, und der Gesamtpreis dieses privaten Eingriffs im unteren Mittelfeld lag. Noch ein Tip zum Schluss: Operationen an den Augenlidern NUR vom Augenarzt machen lassen, der sich mit Lidchirurgie auskennt!

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