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    • Qype User aarp6…
    • Nürnberg, Bayern
    • 1119 Freunde
    • 915 Beiträge
    4.0 Sterne
    29.8.2012

    Großhabersdorf ist eine Gemeinde mit
    mehr als 4.000 Einwohnern und 12 offiziellen Ortsteilen, deren
    Hauptort Großhabersdorf sich nördlich der Bibert an den Berghängen
    links und rechts des von links in die Bibert fließenden Neubachs
    erstreckt. Das Biberttal habe ich in den letzten zwei Jahren schon in
    den verschiedensten Facetten bei unterschiedlichem Wetter und
    verschiedenen Tages- und Jahreszeiten erlebt. Im November 2010 bin
    ich sogar mal den gesamten Fluss von der Mündung in die Rednitz bis
    zur Quelle in Schmalnbühl in der Gemeinde Flachslanden abgefahren. (Siehe Foto unten) Der Westturm von St. Walburg zwischen Grabsteinen
    Vor dem 1. August 2012 hatte ich schon
    die St. Bartholomäus-Kirche im Großhabersdorfer Ortsteil
    Oberreichenbach und die St. Laurentius-Kirche im Ortsteil
    Vincenzenbronn fotografiert, St. Walburg am Kirchberg von
    Großhabersdorf war schon seit Längerem als mögliches Besuchsziel
    im Hinterkopf gespeichert. Bei meinem Besuch war bestes Wetter, die
    Kirche selbst war leider versperrt, sodass ich nur Außenaufnahmen
    hochladen konnte. Die Walburgskirche und der sie umgebende Friedhof
    thronen auf einer Anhöhe über dem südöstlich gelegenen Biberttal
    und dem nordöstlich gelegenen Neubachtal und man hat einen weiten
    Ausblick in südliche und östliche Richtung. Eine gewisse
    Verwechslungsgefahr besteht mit der katholischen Kirche St. Walburga
    in der Willibaldstraße in Großhabersdorf auf der anderen Seite des
    Neubachtals, von der sie sprachlich nur ein Buchstabe unterscheidet. (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) Die Kirche in der Südost- (links) und Westansicht (rechts)
    Die Kirche erhielt ihre heutige Form
    überwiegend im 15. Jahrhundert, in der Barockzeit wurde das Innere
    umgestaltet und zum Beispiel Emporen eingezogen. Eine Innenaufnahme
    habe ich auf der Website der Kirche (grosshabersdorf-evangeli…) gefunden, sie zeigt den Ostchor
    mit Hochaltar und dahinter auf einer Empore die Orgel. Die Orgel
    wurde wohl hier nicht wie üblich dem Altarbereich gegenüber im
    Rücken der Gläubigen, sondern hinter Kanzel und Altar im
    Gesichtsfeld der Gottesdienstbesucher aufgestellt. Der Gelbe Löwe in der Nürnberger
    Straße ist eines der ältesten Häuser in Großhabersdorf und steht seit 2007
    leer.
    Außer den beiden Kirchen (St. Walburg
    und St. Walburga) ist noch das Freibad Großhabersdorf am Neubach, das in Fachwerk ausgeführte Gasthaus zum roten Roß (1697) an
    der Rothenburger Straße und der Gelbe Löwe (1683) in der
    Nürnberger Straße zu erwähnen. Die beiden letztgenannten Häuser
    entstanden in der Wiederaufbauzeit nach dem Dreißigjährigen Krieg,
    nachdem 1632 dreiviertel der damals 44 Anwesen durch Wallensteins
    Truppen eingeäschert worden waren. Das Rote Ross knappe hundert
    Meter weiter westlich wird noch bewirtschaftet.
    (Siehe Foto unten) Über dem Eingangstor zum Friedhof wacht ein aus Stein gehauener Wittelsbacher Löwe. (Siehe Foto unten) Das Mesnerhaus unterhalb der Friedhofsmauer wurde 1598 erstmals bezogen.

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