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    • Qype User JanaMa…
    • Aachen, Nordrhein-Westfalen
    • 22 Freunde
    • 14 Beiträge
    5.0 Sterne
    23.5.2008

    Vor ca. 10 Jahren war ich das erste Mal im Staatsschauspiel. Haben Kabale und Liebe geschaut. Das war schon sehr schön, nur leider habe ich daran nicht mehr so viele erinnerungen. Umso mehr habe ich mich über die Karten, die ich letztes Weihnachten geschenkt bekommen habe gefreut.

    Ewig jung heißt das Stück und hat super Kritiken überall bekommen. Dementsprechend war ich natürlich auch total gespannt.

    Beschrieben wird das Stück folgendermaßen:
    Ein Songdrama

    Sechs hoch betagte Schauspieler treffen sich Abend für Abend im Aufenthaltsraum ihres Altersheims. Die großen Bühnenerfolge liegen ein halbes Jahrhundert zurück; Othello, Faust, Käthchen und Julia sind längst zum festen Bestandteil der eigenen Persönlichkeit geworden. Was bleibt, sind kleine Streitigkeiten und die Erinnerung an die Musik ihrer Jugend: Madonna, Joe Cocker, Elton John und wie sie alle hießen. Da die finanzielle Situation des Heims alles andere als rosig ist, nehmen die sechs ihr allabendliches Unterhaltungsprogramm selber in die Hand. Umsorgt werden die greisen Mimen von einer zielstrebigen und herzlichen Krankenschwester

    Und - was soll ich sagen! Es war einfach der Brüller. Wir saßen ganz vorn und haben schon allein über die Outfits und die Leute, die die alten Muttchen gespielt haben, herzlich lachen müssen.
    Da war ein perfekter Maskenbildner am Werk! Die Besetzung ist auch ein Traum, schon alleine die Mimik der Schauspieler! Ein Knaller! Ganz besonders hervorzuheben ist Frau Fischer - die hat ihren Job wirklich super gut drauf! Mimik, Gestik sowie die gesamte Körpersprache! Super super!

    Also - hingehen, ansehen, totlachen!

    Aber Achtung! Es ist verdammt schwer Karten zu bekommen, da die ständig auf einen langen Zeitraum ausgebucht sind!

    • Qype User pirat_…
    • Dresden, Sachsen
    • 1 Freund
    • 15 Beiträge
    4.0 Sterne
    26.10.2012

    Noch nie ein Reinfall gewesen. Für ein "Provinz"theater großes Kino!

  • 5.0 Sterne
    9.5.2012
    Erster Beitrag

    Ein Muss für Dresden-Besucher ist das Staatsschauspiel Dresden. Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich ein wahres Stadttheater im besten Sinne: Intendant Wilfried Schulz ist dafür bekannt (vorher am Hannoveraner Schauspiel), dass er Theater für die Stadt anbietet. Und tatsächlich: Jeder findet eine Tür, durch die er das Haus betreten kann, sowohl preislich (so günstig kommt man wohl in kaum ein anderes großes Theater) als auch inhaltlich und ästhetisch. Die Bandbreite der Stoffe ist unglaublich hoch  vom Klassiker à la Don Carlos (zeitgenössisch, repräsentativ und spannend von Roger Vontobel inszeniert) oder Der Kaufmann von Venedig (eine großartige, körperlich-intensive Deutung von Tilmann Köhler) bis hin zu intelligentem Boulevard à la Franz Wittenbrink (Familienbande) oder Lutz Hübners Frau Müller muss weg. Auch Uraufführungen  vor allem im Kleinen Haus auf der anderen Elbseite  u.a. von Dirk Laucke, Ewald Palmetshofer, Martin Heckmanns oder  in der Spielzeit 2012/13  René Pollesch gibt es massenhaft, ebenso wie experimentell-herausfordernde Regiehandschriften à la Sebastian Baumgarten (ein wundervoll-poetischer Goldner Topf, der leider schon abgespielt ist, neue Inszenierung: Schillers Räuber), Simon Solberg (Romeo und Julia", Minna von Barnhelm und Die schmutzigen Hände) und, ein genreübergreifendes Genie, David Marton, der eine unglaublich überraschende und erfrischende Version von Wagners Rheingold inszeniert hat. Weiter so!

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