Qype Logo Bei Yelp registrieren

Qype hat sich Yelp angeschlossen um dir noch mehr Beiträge, Community und Geschäfte zu bieten. Weitere Infos.

Karte
Bearbeiten
  • Am Alten Güterbahnhof
    64367 Mühltal
  • Telefonnummer 06151 711796
  • Webseite des Geschäfts vanille-darmstadt.de

Empfohlene Beiträge

×
Dein Vertrauen ist unser Hauptanliegen, daher können Unternehmen nicht für Änderungen oder Löschungen von Beiträgen bezahlen. Mehr darüber
  • 5.0 Sterne
    21.1.2009

    Jetzt muss ich meinen Senf -pardon- moutarde auch noch dazu geben.
    Im Großen und Ganzen kann ich den Mitqypern nur beipflichten. Der charmante Chef/Koch/Wirt hat uns mit seinen création-en schon sehr verwöhnt. Alles untermalt mit netten frankophonen Erläuterungen und damit abgerundet. Obwohl jede Portion für sich sehr übersichtlich war, war ich am Ende froh, nicht noch den Bonus-Gang des Menues gewählt zu haben. Wahrscheinlich hätte ich dann Schwierigkeiten mit dem Heimweg bekommen.
    Bevor ich hier jedoch einfach alles nochmal lobe, vielleicht ein paar Kritikpunkte (also nur 4,9999 Punkte): Die zwei Weissweine waren hervorragend, der erste Rotwein allerdings war schon gewöhnungsbedürftig. Hätte auch ein Dornfelder sein können, so rauh und erdig. Den zweiten Rotwein konnte man sich dann schön trinken.
    Und die Käseplatte -mon Dieu- die hat mich nicht vom Hocker gehauen. Ausser vielleicht der Siegenkäse, weil der schon arg streng war.
    So, genug gemosert, ich gehe auf jeden Fall wieder hin..

  • 4.0 Sterne
    5.3.2011
    1 Check-In hier

    Ein gutes Konzept: festgelegtes Menue, korrespondierende Weine, Wasser, Espresso, Festpreis (wenn man nicht wie wir noch etwas darüber hinaus gehenden Durst hat ;)).

    Nettes Ambiente - pardon - nette Ambiance, der rote Faden ist ja die französische Küche...

    Nachdem sich alle 14 erwartungsfreudigen Teilzeitgourmets eingefunden hatten, konnte es los gehen.

    Ein Gläschen Crémant aus dem Elsass, dazu ein paar Windbeutelchen, die eine Tranche mit Schafskäse, die andere mit Munsterkäse und Apfelstückchen gefüllt, wurden dazu gereicht.

    Ein guter Einstieg.

    (Siehe Foto unten)

    Danach kam ein leckeres Thunfischcarpaccio mit Grapefruitöl, begleitet von einem Elsässer Weisswein. Die Traube nannte sich Clevner, eine alte Sorte, von der ich bislang noch nicht gehört hatte. Wer sagt's denn: Trinken bildet...

    Der Weisse war angenehm fruchtig und erinnerte mich etwas an südafrikanischen Chenin Blanc.

    (Siehe Foto unten)

    Der Hauptgang, Kalbsbäckchen auf Polenta war leider nicht so gelungen. Das Fleisch war stark von gallertartigem Fett durchzogen und auch die Konsistenz kam etwas schwammartig daher, so dass ich den grössten Teil zurück gehen liess. Auch die beigelegten, warmen Cocktailtomaten fand ich nicht besonders reizvoll.

    (Siehe Foto unten)

    Der dazu gereichte französische Rote konnte über diesen Gang hinweg trösten, wenn er auch zunächst 2 oder 3 Grad zu kühl serviert wurde...

    Danach gab es eine Runde mit 5 verschiedenen Käsesorten, die alle ihr Aroma hätten besser entfalten können, wenn sie etwas temperierter gewesen wären.

    Im Übrigen galt dies auch für den grossen, gemütlich eingerichtete Raum. Die Temperatur war einfach zu niedrig und es wurde erst durch Aufstellen eines kleinen Elektroheizers gemütlicher.

    Der Wein zum Käse, ein Vin de Pays des Côtes Catalanes war von kräftiger Statur, die schon durch die 14,5 % Alkohol dokumentiert wurde. Sehr lecker, aber leider auch etwas zu kühl serviert.

    (Siehe Foto unten)

    Zum Dessert kam ein Klassiker, die Crème Brulée, mit getrennt servierten kleinen Mango- und Ananasstückchen, wenn ich nach all dem Vin Rouge noch richtig erinnere.

    Espresso und für jeden eine hausgemachte Praline bildeten den Schlussakkord des Menues mit kleinen Mängeln, die sich leider auch im Service, wohl bedingt durch die Abwesenheit des Chefs bemerkbar machten.

    Trotz alledem, de toute facon, ein gelungener, kommunikativer Abend mit netten Menschen - durchaus preiswürdig - denn das Ganze schlug mit 57.- 'Öroo' pro Nase zu Buche. Daher gibt's ein Sternchen-Upgrade von 3,5 auf 4.

  • 5.0 Sterne
    17.1.2009

    Von der Heidelberger Straße im südhessischen Darmstadt-Bessungen sind es ungefähr 20 Schritte bis in die Bretagne oder die Provence. Zugegeben: Frankreich liegt etwas versteckt in einem flachen, ehemaligen Werkstattgebäude im Hinterhof. Mit Holz, wie wohl früher mal, arbeitet man hier schon lange nicht mehr. Gutes Handwerk wird allerdings immer noch geboten.

    Das Vanille ist kein normales Restaurant, bei dem man einen Tisch für 2 oder 4 reservieren könnte. Seit 15 Jahren bewirten Johan Jory und seine Lebensgefährtin dort Familien, Freunde oder Kollegen nach Vorbestellung und Menue-Absprache mit einem mehrgängigen Abendessen und passenden Weinen. 10 hungrige Mäuler sollten sich mindestens zusammentun, dann kann der kulinarische Besuch im Nachbarland beginnen.

    In der Werkstatt befinden sich der Gastraum und auch, etwas abgesetzt, die Küche. Beides eingerichtet mit sehr viel Flair. Ein langer Holztisch ist für uns sehr nett, nicht überladen, eingedeckt. Von hier aus hat man eine gute Aussicht auf die offene Küche und kann 2 Kochkünstler beobachten, die verstehen, was sie tun und anrichten. Immer konzentriert, nie mit Hektik, werden die einzelnen Gänge nacheinander vorbereitet.
    Hier fühlt man sich von Anfang an wohl. In unserem speziellen Fall tragen dazu natürlich auch die Mitqyper und deren Freunde bei. Bis der Amuse Geule serviert wird, sind wir eine eingeschworene Genießer-Gemeinschaft.

    Dann der erste Auftritt von Monsieur Jory, der vor den einzelnen Gängen in charmantestem Frronsösisscch jeweils kurz seine Anmerkungen zu den Speisen und Getränken macht: welcher Wein aus seiner Sicht jetzt besonders gut zu welchem Gang passt. Weshalb er gerade diese Sübb als Vorspeise ausgesucht hat und was er sich dabei gedacht hat, die Rote Beete Sauce mit dem Avocado-Plätzchen zu kombinieren. Sehr zurückhaltend und mit eher schüchtern-französischem Understatement.

    Das Menue wird ein Genuß in 6 Akten. VerenaAnna hat es in ihrem Beitrag bereits vorgestellt. Für meinen Geschmack steigert sich das Erlebnis von der Sübb dis zum Dessert Surprise kontinuierlich. Die Nougat-Schnitte beispielsweise - von meinem Nachbarn feundlich-despektierlich als Hanuta DeLuxe bezeichnet - war eine echte Offenbarung. Das Fleisch perfekt gebraten, die Käsesorten ein Gedicht. Der Gemüsevorspeisenteller war auch schon ein echter Höhepunkt. Er ist wohl eine Spezialität des Hausherren.
    Ich empfehle das Angucken der Bilder nur dann, wenn ihr gerade gegessen habt. Sonst läuft euch mit Sicherheit das Wasser im Munde zusammen.
    Selbst die Besucher aus Saarbrücken, von denen sich Herr Lakritzerich als wahrer Gourmet und Gourmand erweist, scheinen die weite Anreise nicht bedauert zu haben.

    Das Preis-Leistungsverhältnis ist wirklich außergewöhnlich. Für 45 Euro ein ganz großes Stück Frankreich.

    Deswegen 5 besonders dicke Sterne. Da Monsieur monatelang ausgebucht ist, hat er Qype-Werbung jedoch nicht wirklich nötig.

    Allez les Vanilles !

  • 5.0 Sterne
    14.1.2009

    Ein schönn Abönd lässt sisch ier geniessön.

    Vor jedem Gang gibt es eine Ankündigung des Chefs, eine kurze Beschreibung dessen, was man vor sich auf dem Teller hat und eine kleine Erklärung zu dem wunderbaren Wein, der zu jedem Gang kredenzt wird.

    Unser Menu war folgendermassen zusammengestellt:

    Ein kleines Schälchen mit einer Steinchampignoncremesubb (suppe)

    Gemüse feuillet: hauchdünne Scheiben von Zucchini und Auberginen mit Paprikasalsa und Ziegenfrischkäse gestapelt

    Thunfisch Carpaccio mit Pampelmusen-Oivenöl

    Rinderfilet mit Burgundersauce auf Kräuterpolenta und Schwarzwurzelwürfel

    eine Käseplatte

    verschiedene Schokoladen

    Espresso

    auf die genaue Zusammensetzung des Desserts und der Käseplatte möge ein anderer eingehen. Es gab zu jedem Gang einen anderen Wein und nach dem vierten Glas kann ich mich zwar noch daran erinnern, dass alles ausgezeichnet geschmeckt hat, aber nicht mehr daran, was es genau war - tut mir leid.

    Monsieur Jorry zelebriert sein französisches Deutsch sehr charmant und amüsant, der Abend war wunderschön mit Traum-Essen in einer Traum-Gessellschaft.

    Meinö Wampö iste sehr voll-ö.

    Voilà et Bonne Nuit

    • Qype User Lakrit…
    • Saarbrücken, Saarland
    • 101 Freunde
    • 210 Beiträge
    5.0 Sterne
    18.1.2009

    Der Abend war bitterkalt, die Erwartungen hoch, als wir den Innenhof der Heidelberger Straße 105 betraten. Die erste angenehme Überraschung: eine Hinterhofwerkstatt mit großen Fenstern, gemütlich erleuchtet. Ein einziger langgestreckter Raum zum Kochen und Essen, mit Backsteinmauern, antikem Holz, weiß gestrichenen Balken und roten Akzenten -- gemütlich wirkt das, ein bißchen wie Schöner wohnen, aber sympathisch. Ein Raum wie eine Rückenmassage, wie ein Plätzchen am flackernden Landhauskamin, wenn man von einer Winterwanderung kommt. Wir fühlten uns sofort wohl.

    Die lange Tafel war charmant eingedeckt, und wer hier den Hals ein wenig reckt, kann den Küchenbereich beobachten. Schwierig: Kochen gucken? Oder mit den anderen schwätzen? In Anbetracht der Gesellschaft wollten wir lieber schwätzen, und so kamen die Gänge für uns immer ein wenig überraschend.

    Suppe, Gemüseteller, Hauptgang mit Rinderfilet, Käsegang und schokoseliger Dessertteller -- alles war exzellent; parbleu!, der Mann versteht sein Handwerk. Auch wenn ich gern an das Rindfleisch zurückdenke, zart und saftig mit den besten Kapern, die ich bisher gegessen habe -- mein persönlicher Favorit war der Gemüseturm, bei dem unterschiedliche Gemüsesorten, gekocht, gedünstet, zu Chips gebacken, aufeinandergestapelt und mit einer Rote-Bete-Soße serviert wurden. Die Geschmackskombinationen waren unglaublich. Beim Käse schließlich konnten wir ziemlich eindeutig feststellen, daß der fettreichste einfach am besten schmeckt.

    Die Weine paßten perfekt, Wasser gab es reichlich, und vor jedem Gang erklärte der Chef auf Deutsch, aber auch sehr französisch, was wir da alles vor uns hatten. Die reine, ungetrübte Freude.

    So etwas dauert mindestens drei Stunden und kostet pro Person um die 50 Euro (für 5 grandiose Gänge mit Wein, Aperitif, Espresso, Mineralwasser flaschenweise. Bitte mal nachrechnen! Unglaublich) -- das macht man nicht jede Woche, aber es lohnt sich in jeder Hinsicht.

    • Qype User INVEST…
    • Darmstadt, Hessen
    • 17 Freunde
    • 41 Beiträge
    5.0 Sterne
    6.6.2008

    Hervorragende Küche in einer außergewöhnlichen Location (ehemalige Weißbinderwerkstatt im Hinterhof) in Darmstadt. Das Menü kann individuell bei der Reservierung mit Johan Jorry abgesprochen werden. Es werden in der Küche nur frische Spitzenprodukte verarbeitet.

    Alles passt - vom Amuse-Gueule, die Vorspeisen, über den Hauptgang bis hin zum Nachtisch und einer leckeren Käsevariation !

    Auch die von ihm empfohlenen Weine, sind toll auf die Speisen abgestimmt.

    Übrigens: viele Käsespäzialitäten kann man bei ihm auch direkt kaufen (shop)

    • Qype User Latish…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 84 Beiträge
    4.0 Sterne
    18.6.2010

    Leckeres, ruhig gelegenes restaurant mit viel Herz und Gemütlichkeit..
    Das essen schmeckt lecker und die getränke sind im preis gut zu verkraften--
    ein reataurant für lecker-schmecker

    • Qype User jungla…
    • Darmstadt, Hessen
    • 79 Freunde
    • 34 Beiträge
    5.0 Sterne
    24.6.2008

    In einer Runde von 10 bis 14 Freunden lässt sich ein Abend geniessen. Hier wird Essen zum Erlebnis! Sehr zu empfehlen!

    • Qype User Casper…
    • Darmstadt, Hessen
    • 12 Freunde
    • 38 Beiträge
    5.0 Sterne
    13.7.2008

    Das ist eine tolle Alternative zum normalen Restaurant. Allerdings mit langen Wartezeiten, den der Stadtkoch ist leider schon sehr bekannt. Das Essen wird immer ganz frisch zubereitet und schmeckt hervorragend. Dazu auch noch die tollen Weine. Also, wenn ihr mich fragt, da muß man einfach mal hingehen!!!!

  • 5.0 Sterne
    21.9.2008
    Erster Beitrag

    Meiner Ansicht nach die beste Essens-Lokation in Darmstadt. Persönlicher als hier geht es nicht mehr. Tolles Essen, toller Wein und mehr als faire Preise. Einziger Nachteil: es ist kein Restaurant, sondern der Stadtkoch kocht ein Menü für eine Gruppe. Also: Gruppe zusammensuchen, Termin machen und hingehen. Einfach toll.

    • Qype User she_sa…
    • Darmstadt, Hessen
    • 0 Freunde
    • 37 Beiträge
    4.0 Sterne
    30.1.2012

    Was man beim Stadtkoch erwarten kann: - sehr leckeres Essen
    - sehr leckere Weine
    - Preis/Leistung fuer Essen + Weine 1A (EUR50 fuer 4 Gaenge)*
    - Value Added Services wie zB ein Laecheln beim Servieren fehlen voellig, der Meister sieht immer leicht genervt aus, seine Helferlein wirken als haetten sie Angst, etwas falsch zu machen.
    - Beruecksichtigung (im Vorfeld angegeben) von Vegetariern ist Glueckssache; andere Spezialfaelle wie zB Menschen, die keinen Fisch essen (ebenfalls im Vorfeld angegeben), werden ignoriert und bekommen sehr wohl Fisch, dazu einen boesen Blick bei Beschwerde (schon mehrmals erlebt)
    - kurzfristige Aenderungen des Raumes sind moeglich (zB verspochen: Kueche, eine Woche vor Termin aber Umlegung auf einen der beiden anderen Raeume)
    - neu zu sein scheint: es gibt keinen Schnaps mehr nach dem Essen (wir haben keine Glaeser  ah ja) An unserem Abend wurde arg mit Wein und Brot gegeizt; gerade bei der Kaeseplatte ist es aergerlich, wenn man fuer 12 Personen nur ein halbes Baguette erhaelt. (natuerlich haben wir uns nochmal einen Brotkorb geholt; netter waere es aber gewesen, es haetten direkt 2 Koerbe auf dem Tisch gestanden) *Das Menue an unserem Abend: Maronensuppe mit Steinpilzen als Amuse-Bouche, Salatvariation mit Tunfisch-Carpaccio, einmal geschmorrtes, einmal geduenstes Rind mit Kartoffel-Sellerie-Zitronenstampf, Kaeseauswahl und Feuilleté au chocolat 4 Sterne, weil das Essen wirklich immer sehr gut ist. Etwas Freundlichkeit wuerde Vanille allerdings gut tun.

Seite 1 von 1