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    • Qype User extrac…
    • Prag, Tschechische Republik
    • 0 Freunde
    • 2 Beiträge
    5.0 Sterne
    9.7.2011

    Die günstige Lage gleich nach der Abfahrt von der A4 am Stadtrand von Zgorzelec/Görlitz lässt dieses stattliche Gasthaus problemlos finden. Das polnische Restaurant ist von 12-22h geöffnet. Die Pension hat 8 Zimmer für jeweils 1-4 Personen. Im Sommer bieten die gedeckten Gartensitzplätze mit Kinderspielplatz Entspannung an der Lindenallee.
    Zagroda Kołodzieja  zu Deutsch Stellmacherhaus oder Wagnerhof, ist ein einzigartiger Restaurant- und Hotelbetrieb auf der polnischen Seite der Lausitzer Neiße.
    Der Zgorzelecer Zagroda Kołodzieja hat im wahrsten Sinn des Wortes eine bewegte Vergangenheit, denn dieses Haus stand noch vor kurzem 30 km südlicher im niederschlesischen Dörfchen Wigancice Żytawskie (Weigsdorf) in der Nähe des Energiewerkes Turow (bei Bogatynia/Reichenau). Es ist ein sogenanntes Umgebindehaus. Diese ca. 500-jährige Volksbauweise ist typisch für das polnisch-deutsch-tschechische Grenzgebiet. Alle Häuser in Wigancice Żytawskie mussten im Jahr 2000 dem unersättlichen Platzhunger des Tagebaus Turów weichen; geblieben ist heute eine Geisterlandschaft, in der fast nur noch der Brennnesselbewuchs von menschlicher Besiedlung zeugt. Schon im Jahr 2040 wird das Kohlevorkommen erschöpft sein. Der Wagnerhof in Görlitz wird als ein Symbol des kurzen Spuks bestehen.
    Dieses alte Haus, in dem die Schicksale der Sorben mit den Schicksalen der Deutschen und Polen miteinander verflochten waren, ist ein lebendiger Zeitzeuge dieses Landstriches geblieben. Das Feuer im alten Küchenherd, die über Jahre hindurch angesammelten Haushaltsgegenstände und auch das Speiseangebot lassen den Gast die Kultur der Menschen in der Region Niederschlesien nachempfinden.
    Noch so viele Worte und Fotos vermögen das gespürte Erlebnis kaum wiederzugeben, man muss sich selber davon überzeugen. Wer Musse mitbringt, findet auf Schritt und Tritt illustrierte Zeugen der Detailliebe. In der sogenannten dunklen Kammer, wo der Stellmacher seine Wagnerwerkstatt hatte, sowie in der Blockstube, wo er mit seiner Familie Mahlzeiten eingenommen hat, befindet sich das Restaurant. In den oberen Geschossen liegen die sorgfältig möblierten Hotelzimmer. Das einzig Moderne ist die Infrastruktur. Man taucht man ein in die einzigartige Symbiose der Atmosphäre einer längst vergangen Zeit mit dem Luxus eines modern geführten Gastbetriebes.
    Das Restaurant im Erdgeschoss des Gebäudes serviert von Morgen an Frühstück für die Pensiosgäste, und ab 12 Uhr bietet es die feinsten kulinarischen Gaumenfreuden  köstliche Mahlzeiten für jeden Geschmack.
    Was die Elžbieta und Jerzy Gotthardt mit der Umsiedlung des Gebäudes vollbracht hat, ist bemerkenswert. Und was sie heute zusammen mit Kamila Lech im Betrieb der Pension bietet, ist weit entfernt von sentimentaler Nostalgie: das ist gelebte Historie! Hut ab vor soviel sorgfältigem Engagement.

  • 2.0 Sterne
    9.4.2012
    Erster Beitrag

    Aufgrund der positiven Vorrezension waren wir am vergangenen Osterwochen mit vier Personen zu Gast im Umgebindehaus nahe der Deutsch-Polnischen Grenze in Görlitz. Unmittelbar am großen Einkaufszentrum (Real) ist das einzeln stehende rekonstruierte Umgebindehaus sehr zentral gelegen. Vom Aussehen wirkt es echt sehr einladend. Auch von der Deko her ist alles sehr altertümlich mich historischen Gegenständen eingerichtet. Dabei ist es sehr stilvoll und nicht kitschig oder überladen. Die Räumlichkeiten waren sauber und gefpflegt. Vom Preis her haben wir zu 4 für 35 Euro inklusive ein Getränk gegessen. Dabei muss man aber sagen, dass dies zwar für Deutsche Verhältnisse sehr günstig ist, jedoch habe ich in Polen auch schon günstigere Restaurants getestet. Daher ist es für polnische verhältnisse eher etwas teurer, wobei für Deutsche doch noch relativ günstig. Die Speisen kamen Fix: Nach kurzer Zeit wurde uns die Karte gebracht und die Getränkebestellung aufgenommen. Die Karte umfasst 4 Din A4 Seiten und ist auf Deutsch. Es gibt je Kategorie etwa 4-5 Gerichte (Kinder, Vorspeisen, Fisch, Schwein, Geflügel, Vegetarisch, Salat). Das gefällt mir, denn wer relativ wenig Gerichte hat, kann diese auch frisch zubereiten und arbeitet stehts an der Qualität . Nach etwa 20  30 Minuten kam das Essen. Serviert auf großen Tellern aus Bunzlauer Keramik. Stilecht wird hier Wohl echt viel Wert auf das Ambiente gelegt. Das Gefällt mir. Leider musste ich dann aber feststellen, dass mein Entengericht nur lauwarm war. Weiterhin habe ich kleine Miniglöße bekommen, welche irgendwie nicht selbstgemacht schmeckten. Die Ente war etwas zu trocken (da hatte ich schon bessere) und weiterhin Knochenlos. ich weiß nicht, ob dies ebenfalls ein Indiz ist, dass das Fleisch aus dem Tiefkühler kommt Auch die Pommes und das Fleisch unserer Freunde war nicht der Hammer. Herunterbrechen kann man es auf folgendes Fazit: Alles war ungewürzt und schmeckte ausdruckslos, als wenn viel fertiges aufgetaut und aufgewärmt wurde. Hier muss sich echt was an der Qualität der Speisen verbessern. FAZIT: Vom Auftreten,d er Freundlichkeit des Personals her super. Leider hatte uns das Essen dann nicht überzeugt. Theoretisch würde ich hier 3 Sterne geben, aber ich mag eines gar nicht: ein extrem tolles Äußeres wo die Innere Qualität nicht stimmt. Daher nur 2 Sterne. Ein Hartes Urteil, aber hoffentlich ein Ansporn.

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