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  • 5.0 Sterne
    24.7.2008

    Nördlich von Görlitz durchfließt die Neiße einen der wohl schönsten Landschaftsparks auf dem Kontinent. Sein Schöpfer, Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871), ließ sich von der idyllischen Tallandschaft inspirieren und schuf hier ab 1811 ein Gartenreich beachtlichen Ausmaßes.

    Der ca. 830 ha große Park besteht auf deutscher Seite aus dem Schloß-, Bade- und Bergpark und auf polnischer Seite aus dem Unterpark, dem Arboretum und den Braunsdorfer Feldern.
    Er wird zu wesentlichen Teilen durch die Planungen des Fürsten von Pückler-Muskau sowie die weiterführenden bzw. erhaltenden Maßnahmen der folgenden Besitzer, des Prinzen Friedrich der Niederlande sowie der Grafen von Arnim, bestimmt.

    Mit inszenierten Auftritten, kostspieligen Unternehmungen und den manchmal nicht mehr standesgemäßen Liebhabereien sorgte Hermann Fürst von Pückler-Muskau (17851871) als Standesherr,Weltenbummler und Reiseschriftsteller schon zu Lebzeiten für Schlagzeilen.
    Pückler legte es, zumal in seiner Rolle als Dandy, durchaus darauf an, den Salons und Höfen Stoff für Anekdoten zu liefern; so kutschierte er z. B. in Berlin Unter den Linden einmal mit Hirschen im Gespann. Zum Gegenstand des europäischen Klatsches machte er sich dadurch, dass er 1837 auf einem ägyptischen Sklavenmarkt die 14-jährige Äthiopierin Machbuba kaufte und sie mit nach Muskau brachteUnd heute noch ist er wenigstens mit dem nach ihm benannten Fürst-Pückler-Eis fast Jedermann bekannt - dies ist allerdings nicht seine Erfindung.

    Der tolle Pückler - so der Titel der Inszenierung des Theater Görlitz, dass alljährlich im Juli und August im Park zu sehen ist und Einblick in das schillernde Leben des Fürsten gibt.

    Nur wenige Kilometer entfernt, findet sich in Branitz bei Cottbus ein weiterer Pückler Park. Noch spektakulärer in der Gestaltung sowie mit einem sehr informativen Museum.

    • Qype User whah…
    • Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 1 Beitrag
    3.0 Sterne
    14.9.2013

    Wunderschöner Park, aber ärgerlich ist die allgegenwärtige
    Anbiederung bei Polen. Findet ein Fest statt, wird dieses vor allem
    mit polnischen Mitwirkenden bestritten. Parkchef Cord Panning betont
    bei jeder Gelegenheit das deutsch-polnische. Entgegen allen
    historischen Fakten wird der Park als deutsch-polnisches Kulturerbe
    bezeichnet, dabei hat Polen nun wirklich nichts mit seiner
    Geschichte zu tun, außer dass Polen durch die völkerrechtswidrige
    Vertreibung der Deutschen 1945 an ca. 25% deutschen Staatsgebietes
    gekommen ist. Dazu gehört der Muskauer Park. Viel Freude allen
    Leserinnen und Lesern bei der Lektüre von diesen Fakten in Geschichtsbüchern.

  • 5.0 Sterne
    20.11.2006
    Erster Beitrag

    Nördlich von Görlitz durchfließt die Neiße einen der wohl schönsten Landschaftsparks auf dem Kontinent. Sein Schöpfer, Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871), ließ sich von der idyllischen Tallandschaft inspirieren und schuf hier ab 1811 ein Gartenreich beachtlichen Ausmaßes. Der ca. 830ha große Park besteht auf deutscher Seite aus dem Schloß-, Bade- und Bergpark und auf der polnischen Seite aus dem Unterpark, dem Arboretum und den Braunsdorfer Feldern.
    Seit Mitte 2004 ist der Park in die Welterbeliste der UNESCO eingetragen. Wann immer uns, auf unseren Rundreisen über Erfurth, Leipzig, Dresden, Cottbus und Berlin ein weiterer Tag zur Verfügung steht, lassen wir uns hier, von dem Werk eines Visionärs, verzaubern.

  • 4.0 Sterne
    14.3.2007

    Teil 3 einer Reise:

    In einer "schwerwiegenden Nacht" in der "Herberge zum sechsten Gebot" kommt mir nachts die Erleuchtung: "Fahre mit dem Titanrad an der Neiße entlang durch Oberschlesien nach Bad Muskau in den Park des wunderlichen Fürsten".

    Nach 7 Stunden im Sattel und 111 km Strecke im Grenzgebiet erreiche ich den fürstlichen Park in Bad Muskau. 830 Hektar groß  ein Drittel liegt auf deutscher Seite, zwei Drittel auf polnischer. Bei der Grenzüberquerung reicht auch hier der Personalausweis.

    Auf der anderen Seite der Neiße-Brücke beherrschen Produktpiraten und Zigarettenhändler ein riesiges Areal aus Wellblechhütten. Hier gibt es alles, was der Konsumwesten produziert zum halben Preis.

    Einen Eingang in den Park sucht man vergeblich. Der ist unmittelbar am Ende der Brücke. Dort wird die schmale Pforte gut bewacht vom "Hüter der Schwelle". Der sitzt auf einem DIN-Norm-Plastik-Stuhl, ein schwarzes Schafsfell unterm Hintern.

    Ihm muss man folgende Losung sagen: "Der Fürst schickt mich. Ich soll den Baum gießen." Dann antwortet er: "Trete ein, Edelgeborener" und gibt den verdeckten Eingang frei. Hinter einer schmalen Pforte geht es acht Stufen die Treppe hinunter und dann steht man im Pücklerischen Park, am polnischen Ufer der Neiße. Und die Suche nach dem Wunderbaum kann beginnen.

    Ich habe mein Titanrad dabei und eine kleine Karte, die ich für 50 Cent auf der deutschen Seite erworben habe. Und verfahre mich in einer riesigen Parkanlage mit uralten Bäumen, Brücken, hohlen Gassen, Teichen, Flüssen, Lust-Pavillons und Erd-Pyramiden. Und plötzlich stehe ich vor dem Wunderbaum, einem ganzen Hain aus Wunderbäumen. (siehe Fotos)

    • Qype User Sachse…
    • Bad Muskau, Sachsen
    • 0 Freunde
    • 2 Beiträge
    5.0 Sterne
    7.9.2010

    Ich hatte das Glück an einem Sonntag an einer Führung mit Herrn Flöter teilzunehmen. Sehr kompetent, der junge Mann.

    Mir hat eine Woche für diesen wunderbaren Park nicht gereicht. Da will ich wieder hin.

    Der Eintritt in den Park ist frei. Im Neuen Schloß gibt es eine Ausstellung über Fürst Pückler, die auch sehr sehenswert ist.

    • Qype User leinöl…
    • Vetschau, Brandenburg
    • 37 Freunde
    • 8 Beiträge
    4.0 Sterne
    5.2.2008

    hallo,

    ich war heut einmal in der fürst pückler stadt bad muskau an der deutsch polnischen grenze, es ist immer eine augenweide wie schön der dortige park mit seinen sichtachsen angelegt worden ist. tolle panoramen zum fotographieren und zum träumen, schön ist es jetzt natürlich auch das man ohne probleme auf die polnische seite gelangen kann denn der park zieht sich über die grenze polens und deutschlands hinaus. zu guter letzt muß natürlich auch etwas gegessen werden und ich war sehr überrascht wie toll die speisen munden und zubereitet sind im restaurant "orleander" junges team mit einigen auszubildenen schmeißen richtig gut den laden. da muß man wieder hin denn es war sehr angenehm und lecker.
    gruß leinölladen

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