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    • Qype User Jenny…
    • Würzburg, Bayern
    • 10 Freunde
    • 66 Beiträge
    5.0 Sterne
    3.12.2008

    ja unser ehemals pionierhaus, da haben wir als kinder ettliche projekttage verbracht.
    ein haus gebaut, wie ein schiffselber anschauen
    ps: wir haben auch noch einen gußeisernen turm ;)

    • Qype User didd…
    • Dusseldorf, Nordrhein-Westfalen
    • 15 Freunde
    • 17 Beiträge
    5.0 Sterne
    4.6.2007

    Vor einiger Zeit stieß ich bei der allwochenendlichen Suche nach Ausflugszielen auf die Internetpräsenz des Hauses der Fabrikantenfamilie Schminke in Löbau. ... Wow, ein solches Haus hier bei uns in der Oberlausitz?!

    Begeistert von der Tatsache eine architektonische Perle in unmittelbarer Nähe zu haben war klar, am nächsten verregneten Sonntag muss ich da hin! ... Heute war es nun soweit, dem Mistwetter sei dank :-)

    Das Haus war dank Ausschilderung leichter zu finden als gedacht. Dort angekommen war es, als wären wir im falschen Film. Hinter einem Fabrikgelände (der alten Nudelfabrik der Schminkes) in einer DDR-typischen Eigenheimsiedlung erschien er uns  der Nudeldampfer - wie die Löbauer das Haus Schminke liebevoll getauft haben sollen. Ein tolles Haus! ... und wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass es schon vor knapp 80 Jahren gebaut wurde  ein Juwel!

    Nachdem wir 3,50 EUR p.P. in die Vereinskasse fließen ließen, erhielten wir eine sehr private Führung (4 Personen :-). Uns wurde die Geschichte und jede noch so kleine Funktionalität des Hauses näher gebracht. Nach etwa einer Stunde hatten wir Alles - vom Abstellraum bis zum Zeitungsständer - gesehen und waren begeistert von Hans Scharouns Planungen als auch von Familie Schminkes Lebensstil, um den herum das Haus ja geplant wurde.

    Wenn man sich überlegt, dass das Haus etwa 40 Jahre ein Dasein als Freizeitheim für Pioniere und FDJ'ler fristete, können wir froh sein, dass es noch so gut in Schuss ist! 2001 wurde das Haus umfassend saniert und rekonstruiert und erstrahlt nun fast in altem Glanz.

    Schade nur, dass der Wahnsinn deutscher Bürokratie und Denkmalschutzes dazu führte, dass die Innenwände in schlichtes Weiß getaucht werden mussten, da die ursprünglichen Farbgebungen und Akzentflächen nicht mehr originalgetreu bzw. denkmalschutzgerecht nachempfunden werden konnten.

    Besonders schön finde ich: Wer will, kann auch im Haus übernachten, Seminare veranstalten oder Firmenfeiern ausrichten  gegen Gebühr versteht sich.

    Mmh, was soll ich noch sagen?! ... Fahren sie hin & überzeugen sie sich selbst! Ein Muss für Architekturfans!

    • Qype User kasi7…
    • Berlin
    • 1 Freund
    • 10 Beiträge
    5.0 Sterne
    18.7.2012

    Empfehlenswert ist, das Haus wirklich mit einer Führung
    kennenzulernen. Es gibt so vieles zu entdecken, an dem wir ohne die Hinweise
    unseres Guides vorbeigegangen wären. Faszinierend finde ich, wie sehr das Haus
    damals schon auf die Familie zugeschnitten war  die Kinderecke und die bunten
    Bullaugen, durch die die Kinder die Welt in anderen Farben sehen können, finde
    ich besonders gelungen. Oder den Goldfischteich im Wintergarten. Alle Räume
    sind lichtdurchflutet, das Haus ist sehr offen und freundlich gestaltet  ich
    würde sofort einziehen (wenn da nicht immer die Besucher wären). Da das nicht so richtig geht, haben wir
    wenigstens eine Nacht in diesem Hause verbracht. Wir hatten am Abend das Haus
    und den Garten für uns und konnten wirklich im Museum leben. Es war
    einfach nur schön!

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