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  • 5.0 Sterne
    9.5.2013
    Erster Beitrag

    Ein Besuch in der "Storchenkolonie Hitzhusen" ist unglaublich interessant und lehrreich !

    Viele, viele Storchennester auf einem grossen Grundstück hat die Familie Schoen ermöglicht. Auf hohen Masten sind die Nester untergebracht, ebenfalls in Kirschbäumen, Kastanien, Ulmen und Eichen, manchmal sogar in mehreren Etagen !

    Munteres Geklapper begrüsst die Besucher :) ... wir hatten unseren Besuch angemeldet und wurden von Frau Schoen freundlich begrüsst.

    Wie alles anfing mit den Störchen in Hitzhusen ...

    Das erste Nest in Hitzhusen entstand 1988.

    Der Grund ? ... im Nachbardorf Weddelbrook kämpften zwei Störche um ein Nest. Da schweisste Günther Schoen, im Mai, den Untergrund für sein erstes Storchennest zusammen, besorgte einen Mast und stellte ihn mit Hilfe von seinem Bruder Lothar Schoen auf. Im ersten Jahr kam ab und zu ein Storch vorbei. Da es zum Brüten wohl schon zu spät ging das Jahr zu Ende. Im folgenden Jahr kam am 30.04.1989 ein Storchenpaar. Sie blieben und zogen 2 Junge auf. Das war die erste Storchenbrut seit 30 Jahren in Hitzhusen.

    Das war nur der Anfang ... denn nun ging es munter weiter. Nest für Nest kam dazu, die Brüder Schoen haben einen sagenhaften Einfallsreichtum bewiesen wo ein Horst angebracht oder ein Mast für ein Storchennest aufgestellt werden kann :) Die Familie Schoen betreut z.Zt mehr als 21 Nester auf dem eigenen Grundstück und weitere Nester in Hitzhusen und der Umgebung, sogar bis Pinneberg.

    Bei unserem Rundgang über das Grundstück konnte ich viel bestaunen, hörte so manche Geschichte der hier brütenden Störche, jede ist einzigartig.

    Eine hat mich mich besonders berührt. Eine Störchin der der untere Teil des Beines und der Fuss fehlt. Sie lebt seit Jahren in Hitzhusen und zieht nicht mit den anderen Störchen im Winter in den Süden, wahrscheinlich würde sie es aufgrund ihrer Behinderung auch nicht überleben. Gepaart hat sie sich mit einem männlichen Storch, der sie allerdings im Herbst verlässt und treu im kommenden Frühjahr wieder zur Stelle ist. Die Behinderung der Störchin beeinträchtigt sie selbst nicht und auch nicht das Brutgeschäft, es sieht nur etwas "ulkig" aus wenn sie sich im Gelände bewegt..

    Die Störche sind nicht die einzigen Tiere die bei Familie Schoen leben. Da sind noch Bienen und ihre Stöcke, die Honigproduktion ist ergiebig, der Honig sehr beliebt bei den Käufern. Schwalben am Eingang des Hauses, ein Hund, Hühner, Gänse, hier finden viele Tiere Unterschlupf.

    Da die Familie Schoen den Unterhalt der Nester, Futter der Pfleglinge usw selbst finanziert, sind Spenden herzlich willkommen !

    Besuche der Storchenkolonie jederzeit möglich, bitte vorher anmelden.

    Fazit : Das sehr grosse Grundstück der Familie Schoen ist unglaublich geschickt genutzt ! Wer sich für Tiere und ganz speziell Störche interessiert, der ist in der "Storchenkolonie" richtig !

    Und einen Film gibt es auch von mir ... :)

    youtube.com/watch?v=_A7q…

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