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  • 5.0 Sterne
    27.4.2014 Aktualisierter Beitrag
    1 Check-In hier

    Dieses Jahr waren wir zum Gipfeltreffen zweier Sterneköche am 30.3. endlich mal wieder im Taku. Dieser Event fand zum erstenmal statt und man kann nur hoffen das es davon eine Wiederholung geben wird.
    Die Köche Ronny Siewert und Mirko Gaul überzeugten an dem Abend mit einem tollen 6-Gänge Menü wo sie abwechselnd für die einzelnen Gerichte verantwortlich waren. Ronny Siewert ist derzeit für die Küche des Gourmet Restaurants "Friedrich Franz" des Grand Hotel Heiligendamm verantwortlich und nach der Erzählung der zwei Köche kam dieser Event spontan zu stande, nachdem Ronny Siewert im Taku essen war.

    Das Menü(138 Euro):

    Amuse Bouche

    Gänseleber | Ente "Fice Spices" | Ingwer | Koriander (Ronny Siewert)

    Königskrappe | Kimizu | Soja (Mirko Gaul)

    Müritzer Bachsaibling | Liebstöckelcreme | fruchtiges Aal-Ragout | Meerrettich (Ronny Siewert)

    Lammrücken | Erbse | Urid Dal (Mirko Gaul)

    Linumer Kalb | Topinambur | Zwiebel | Birnentarte (Ronny Siewert)

    Banane | Koriander | Abinao (Mirko Gaul)

    Das Essen war auch diesmal wieder ein Hochgenuss. Sowohl optisch als auch geschmacklich war es ein durch und durch positives Erlebnis. Die einzelnen Gänge waren sehr gut auf einander angestimmt und bei jedem neuen Gang gab es ein Aha-Erlebnis. Der Service arbeitete auf dem gleichen hohen Niveau wie die Küche, einfach perfekt.

    5.0 Sterne
    15.4.2014 Vorheriger Beitrag
    Hier erstmal mein Qype-Beitrag der aus irgendeinem Grund gelöscht wurde. Die zwei Besuche fanden im… Weiterlesen
  • 5.0 Sterne
    9.9.2013

    Kochkurse in Sternerestaurants sind etwas Besonderes. Das belegt auch bereits die Wartezeit: Ein dreiviertel Jahr (ratet, was für ein Geschenk es war) musste ich auf meinen Kochevent warten, nun war es endlich soweit. Mit neun anderen Teilnehmern zusammen führte uns Mirko Gaul und sein junges Team kulinarisch einmal quer durch Asien. Um 11 Uhr an einem Sonntagmorgen ging es los, bereits mit einem kühlen trockenen Champagner, stilecht, neugierig, lernbereit. Und dann steht er da, der Chef und sein zweiter Mann, bereit uns durch die nächsten immerhin sieben Stunden zu führen. Auf der Homepage steht, dass es einen halbtägiger Kochkurs sei, das kann aber niemand ernsthaft behaupten, es war ein Tagesevent  und was für einer.
    Der Schwerpunkt liegt auf Lernen und Verstehen. Die Zutaten für jede Speise stehen in einer ausgehändigten Mappe, nicht aber die Zubereitung. Die soll man selber notieren, Lerneffekt  macht Sinn. Die beiden Jungs sind sehr natürlich und wieder frage ich mich, warum Köche häufig solch selbverständliche Kommunikationstalente sind. Die Küche ist klein und gekocht wird auf einer Fläche mit nicht viel mehr als einem Quadratmeter, mit Elektro übrigens. Die beiden Köche erklären jeden Schritt genau, Warenkunde ist ein wenig dabei, aber auch Kulturvermittlung  so zum Beispiel, warum Essen in Asien eben so sein muss, wie es heute ist. Ein bunter Mix aus allesm und nie gehen die Themen wirklich aus. Kleine Tipps gibt es nebenbei und immer wieder die elementare Angst des Teilnehmers: Hoffentlich behalte ich auch alles, was ich heute lerne. Dagegen (gegen das Erinnern) spricht, dass ein hervorragend leichter und fruchtiger Weisser zum Kochen gereicht wird, zum Glück mit grösseren Mengen Mineralwasser.
    Los geht unsere Gaumen-Reise in Japan. Wir lernen vieles über Meeresgetier und noch mehr darüber, wie man Jakobsmuscheln noch schmackhafter macht, als sie von Natur aus schon sind. Und bereits nach wenigen Minuten wird wieder klar: Man hielt sich selber für einen mittelmässigen bis annehmbaren Koch  doch bei allen Fehlern, die wir täglich machen, werden wir über unteres Mittelmass nie hinauskommen. Temperaturen, Kniffe, häufige Fehler, schlechte Ware  alles wird sichtbar. Zum Schluss wird die von allen Seiten mit Geschmäckern versehene Muschel noch anflambiert und dann, nach zwei Stunden darf der erste Gang verputzt werden. Übrigens wird hier das gegessen, was die Teilnehmer selber gekocht haben. Naja, selber gekocht ist gut: Natürlich übernehmen die beiden Küchenkünstler die entscheidenden Handgriffe selber und das ist gut so. Aber es ist nicht so, dass der ganze teilnehmergebrutzelte Ramsch wegkommt und dann die Sterneküche, nein, es wird gegessen, was eben noch unter meinem Messer lag.
    Weiter geht es nach Vietnam  ein kräftige Brühe mit Nudeleinlage und einem traumhaften Stück Rinderfleischs. Was mir gefiel: Häufig ist die Brühe vorgefertigt bei Kursen, hier wird aber alles von unten selber aufgebaut. Die Köche bemerken, dass sie ausser der Bereitstellung der Kochingredenzien keinerlei Vorbereitung hatten. Und so schaute ich der werdenden Brühe mit asiatischen Aromen weinseelig beim Köcheln zu und freute mich meines Lebens. Der Genuss war ebenso freudig, wenn auch hinterlistig, da diese glitschigen Nudeln vom erfahrenen Asiaten am besten mit Stäbchen gegessen werden. Die lagen zwar bereit, aber jeder Europäer jagte die Nudel mit dem Löffel müde.
    Zum Zwischengericht ging es nochmal kurz zurück nach Japan, die Wachteln wurden auf verschieden Art zubereitet und dann zusammen serviert. Gebratene Brust auf süss-scharfem Geflügelsalat  Kochen kann so vielseitig und phantasievoll sein. Und die Kleinigkeiten machen es bei Sternekochs eben aus. Und zwischendurch merkt der Teilnehmer dann immer wieder, wie unvollkommen er ist, denn es fehlen Erfahrung, meist die solide Ausbildung und das tägliche Kreative.
    Zur Hauptspeise ging es dann nach Indien  das Lamm kam in einen Teig, die Kartoffeln in ein Pürree, die Paprika in ein süss-saures Chutney und alles fügte sich zur Geschmackharmonie zusammen, das Leben ist gut. Sehr gut sogar. Perfekt gebraten war das Lamm  man merkt, dass hier ein sternebewährtes Wissen zu Hause ist  nie so perfektes Lamm gegessen. Und ich hatte es vorher fast ganz verschnitten, ich Barbar.
    Der Nachtisch kommt vom Pati, also vom süssen Mann. Dazu benötigt er wieder ganz andere Talente, die nicht weniger aufregend sind. Asiaten sind keine grossen Nachtischesser, daher ist das Dessert durchaus europäisch  Himbeerparfait in einer Biskuitrolle, dazu Mandeln und.ach egal, einfach nur lecker.
    Irgendwann ist der Tag im taku dann vorbei und der Teilnehmer überlegt, ob er denn hier jetzt morgen anfängt zu arbeiten. Nein  und das hat gute Gründe  nach acht Stunden Küche tut jedes Sitzen gut und die Wärme der Küche erschöpft. Und trotzdem, oder gerade deswegen, war es ein grossartiger Tag mit einer tollen Erfahrung. Preisschild dazu steht irgendwo auf der Homepage  aber das ist nicht wirklich

  • 5.0 Sterne
    6.10.2013

    Erstklassiger Service und tolles Essen bei der XING Kitchenparty im Taku. Im September 2012 war die XING Regionalgruppe Köln zum dritten Mal exklusiv im Taku.

  • 5.0 Sterne
    23.10.2010
    Erster Beitrag

    Wer gerne stilvoll asiatisch essen mag, der sollte einmal im TAKU essen gehen. Dies asiatische Restaurant liegt im Hotel Excelsior. Bevor man sich aufmacht, reservieren ist hier angemessen. Durch das Hotel ist das Restaurant häufig ausgebucht.

    Man sitzt im einem kühlen japanischen Ambiente, spartanisch dekoriert. Das Essen aber ist um so reichhaltiger. Ein tolles sechs Gänge Menü wird empfohlen, man kann natürlich auch a la Carte essen. Fisch solle man auf jeden Fall probieren. Mit Chilli oder Ingwer, ein absoluter Genuss. Hier findet man viele Speise auf der Karte die man sonst nicht gewohnt ist. Menschen die nicht experimentierfreudig sind, sollten hier vielleicht vorbei gehen. Über die Qualität des Essens zu sprechen erübrigt sich.

    Der Service allein schon durch das Hotel, erstklassig. Freundlich und zurückhaltend ist die Bedienung. Die Speisen kommen appetitlich dekoriert in zeitlich gut abgestimmten Tempo. Der Wein war erstklassig.

    Wir waren begeistert. Zwei Mal waren wir bis heute hier Essen. Jedes mal ein Vergnügen. Und wir werden bestimmt ein drittes und viertes Mal hier essen.

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