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  • 3.0 Sterne
    7.10.2010
    Erster Beitrag

    Es  ist Usus in Köln, dass die meisten Theater versteckt liegen, man sie erst einmal suchen muss, um sie zu finden -  die Fragen, die dies aufwirft, aber an anderer Stelle vertieft werden muss, sind folgende: haben die Kölner Theater etwas zu verbergen? Schämen sie sich ob ihrer Existenz? Oder können sie sich ein Dasein an exponierter Stelle einfach nicht leisten aufgrund der pekuniären Verhältnisse? -.

    Und auch das theater im hof muss man ersteinmal finden, liegt es doch in einem - nomen est omen - Hof in der Roonstraße. Seit 1999 gibt es das theater im hof schon, seit 2000 mit eben benannter eigener Spielstätte, wo einerseits Theater statt findet - klar, was sonst? -, aber auch Ausstellungen im Foyer und die Räumlichkeiten - es gibt eine Bühne und - welch wunderbares Wort - den Weißen Salon - können für Unterrichts- oder andere Zwecke gemietet werden. Derzeit laufen so einige Kinderproduktion sowie - "Hänsel und Gretel", "Schneewittchen", "ZauberEi" und "Pinocchio" -, ein Monologabend nach Brückners "Wenn du geredet hättest, Desdemona" und "Dilantissimo",

    wo "die Bühne zum Schlachtfeld dilettantischen Wortgemetzelts (wird): RomeoFaustJuliaShakespeareAristophanesHamletGoethe­BeckettEndeEndspielWartenGodotDramaturgSommerNacht­TraumScheinwerferSpotDilettantissimo...Vorhang".

  • 4.0 Sterne
    10.7.2012

    Die zuvor geposteten Beiträge zeigen m. E. wie es um die freie Theaterszene in Köln bestellt ist. Es ist halt schlichtweg nicht möglich, auch nur annähernd Gewinn zu erwirtschaften, wenn das Publikum Komfort wie in den städtischen Bühnen erwartet.
    Wer allerdings bohem (wie es im vorausgehenden Kommentar heißt) genug ist, sich entweder so frühzeitig einzufinden, dass er oder sie auf den Klappsesseln sitzt, oder sich auch mal 1-2 Stunden in einen Plastikstuhl zu fläzen, hat hier die Chance, Aufführungen abseits vom Mainstream zu sehen. Ich jedenfalls habe dort schon einige tolle Produktionen gesehen und werde auch weiterhin den kleinen Laden unterstützen.

  • 3.0 Sterne
    22.11.2010

    Das Theater im Hof ist ein freies Theater, das der Theaterszene Köln angeschlossen ist. In unmittelbarer Nähe der Synagoge in der Roonstraße liegt es versteckt in einem Hinterhof. Ich habe hier zuletzt ein Stück einer freien Theatergruppe gesehen, in dem eine Bekannte von mir mitgespielt hat. Ich fand es ordentlich heiß im Saal. Besonders viele Leute passen nicht in den einen Vorführraum. Es war alles ein bisschen improvisiert, hat mir aber deswegen auch ganz gut gefallen. Zum Theater muss man erstmal durch einen langen Schlauch und dann ist man auch wirklich im Hof der Reihenhäuser an der Roonstraße. Zurzeit läuft gerade ein Bukowski-Special, das würde mich auch mal interessieren, es heißt: der ganz normale Wahnsinn. Das passt bestimmt super hier her.

    • Qype User jason…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 1 Freund
    • 47 Beiträge
    1.0 Sterne
    2.6.2011

    Das Theater war bei meinem Besuch völlig überfüllt. Da keine Plätze mehr vorhanden waren, mussten wir 1,5 Stunden auf den Heizungskörpern sitzen. Andere Gäste saßen in Gängen, auf Treppen, Garten- und Klappstühlen. Der Theaterbetreiber verkauft sehr viel mehr Karten, als Plätze vorhanden sind. Und dafür hat er dann auch Kissen bereitgestellt, damit sich diese Besucher auf die Heizungskörper setzen können. Das war wirklich extrem unbequem. Ich hatte danach leichte Rücken und vor allem Po-Schmerzen - außerdem musste ich mich zwischen alle anderen quetschen. So kann man ja nun wirklich kein Theaterstück genießen.
    Im Theater selbst wird übrigens dann auch geraucht - so wie das in Köln üblich ist, kontrollieren die Behörden nicht bzw. es ist denen egal. Die Luft wird dadurch sehr stickig und unerträglich. Das Ganze wirkt mehr wie ein Schulprojekt. Dadurch, dass die Gäste meiner Meinung nach so schlecht behandelt werden, passen sie sich dem Ambiente relativ schnell an. Es wird geraucht, Bier getrunken, Handies klingeln andauernd, es wird gequatscht etc. Wer sich hier versehentlich verläuft, der fragt sich, warum das Theater so überfüllt ist. Nunja, die meisten Besucher kommen, weil sie die Schauspieler persönlich kennen und ihre Partner und Freunde mitbringen. Das sieht man an der Gästeliste und natürlich am Ende an den Zurufen an die jeweiligen Schauspieler. Die Besucher sind meist Studenten um die 20. Ich glaube nicht, dass hier tatsächlich echte Gäste aus eigenen Stücken kommen. Wenn, dann erwartet diese eine Enttäuschung. Einen schönen Theater-Abend stellt man sich anders vor.

    • Qype User Petra_…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 1 Beitrag
    1.0 Sterne
    23.6.2011

    Null Sterne kann man leider nicht vergeben. Das ist in diesem Fall bedauerlich.

    Die Kindervorstellung von Schneewitchen (lt. Werbung "nach Gebr. Grimm, ab 3 Jahren) hat mir den Eindruck vermittelt, der Troll oder der Regisseur (ja ja, nach Grimm nicht wie bei Grimm, da gibt es einen Unterschied, denn bei Grimm gibt es keinen Troll) hätte zu viel Schnee und zu wenig Wittchen gehabt.

    Das Theaterstück fing 10 Minuten zu spät an, daher durften die Kinder, fast alle unter 5 Jahre, gespannt in einem sehr verrauchten, kleinen und stickigem Raum warten, daher war die Stimmung bei Kindern und Eltern schon besonders.

    Das Theater selbst ist ganz nett, Sitzplätze waren genügend da, besonders, weil man für Kinder, wirklich nett gemacht, Sitzplätze auf dem Boden vor der Bühne hatte. Mitt Decke drunter und Kissen, also wirklich kindgerecht.

    Daher dachte ich in dem Moment, "ach das wird doch vielleicht ganz nett", besonders auch, weil der Troll (ja wirklich ein Troll, keiner der Zwerge), die Kinder freundlich begrüßte und recht phantasievoll an das Theater und die Geschichte heranführte.

    Die schauspielerische Leistung in Form von Mimik, Körpersprache und teils artistischen Einlagen waren nicht zu beanstanden, das war gut...

    Schlecht war der Umstand, dass das gesamte Theaterstück nur von 2 Personen gespielt wird.

    1. Die böse Königin, eine weibliche und tatsächlich gut spielende und aussehende Schauspielerin.

    2. Der Troll, ja was macht der eigentlich bei Grimms Schneewitchen ?
    Wird von einem männlichen Schauspieler gespielt, der auch alle !!! weiteren Rollen spielt. Die spielte er gut und mit viel gekonnter Artistik.

    ABER :

    3. Schneewittchen spielt der Schauspieler, der auch den Troll spielt.
    - Nein, das war nicht die Rocky Horror Picture Show...

    4. Eine Puppe, in die der Troll verwandelt sein soll, Stimme vom Band aus dem Off, mangels Mitspieler...Ja mit 3 Mann, besser 2 Frau & 1 Mann wäre das halt rund gelaufen...

    5. Keine Zwerge, kein Jäger, kein Prinz.

    Die Macher dieser freakigen Mixture aus Travestie-Show, Disney und Grimm sollten sich mal überlegen, ob man das so in der Form 3 jährigen Kindern zumuten sollte. Es gab wirklich tolle Ansätze, wie das Einbeziehen der Kinder als Bäume oder Tische. Allerdings hat der Auftritt des männlichen Schneewittchens die meisten Kinder sogar dazu gebracht sich die Augen zuzuhalten. Ein Mädchen sagte es auf den Punkt genau : "Das ist doch ein Mann"

    Meine Tochter sagte : Das war nicht Schneewittchen !

    Zwei Großelternpaare mit Enkelkindern verließen verstört die Aufführung.

    ABER :
    Das Stück würde ich mir genau so noch einmal ansehen, sollte dies als Gastspiel in New York, Istanbul oder Moskau laufen.

    Dafür, bzw. für die Reaktion des Publikums, hätte ich gerne die Filmrechte.

    • Qype User laubba…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 2 Beiträge
    5.0 Sterne
    6.1.2013

    klar, es ist kein luxurioeses theater und klar, es gibt nicht fuer jede maerchenfigur einen schauspieler und ja, die interpretation der maerchen ist teilweise sehr frei bzw kunstvoll.
    trotzdem fahren wir immer sehr gerne dorthin und besuchen eine vorstellung, denn ich kenne keine kindertheatervorstellung, die die kinder so sehr einbezieht und die teilweise sehr grausamen maerchen der gebrueder grimm so kindgerecht arrangiert hat. wenn man nicht den anspruch hat, ein orginalgetreues theaterstueck sehen zu wollen und sich auf die doch sehr engangierte und kunstvoller interpretation der dort dargebotenen maerchen einlaesst, erlebt sicher einen schoenen nachmittag.

    • Qype User Smallm…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 12 Beiträge
    1.0 Sterne
    5.6.2011

    Da zahlt man satte Eintritt und dann kein Sitzplatz! Das ist echt eine Frechheit. Dann soll man sich auf irgendwelche Plastikstühle setzen, die man uns freundlich rüberreichte, die irgendwo aufgestapelt für solche Fälle vorgesehen sind. Ich glaube ich bin im Film. Ich verstehe ja, dass "Studentenambietente", aber wir sind doch nicht hier im Zirkus. Das Theater war das erste und letzte mal!

    • Qype User mta…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 7 Beiträge
    2.0 Sterne
    2.7.2011

    Dieses Theater ist nett für bohem Studenten, Kinder und Menschen, die keine hohen Erwartungen an Ambiente oder auf luxuriöse Austattung haben und vor allem keinen Anspruch an Komfort stellen.
    Es ist mehr eine provisorisch ausgebaute Garage ohne Klimaanlage und extremen Platzmangel.
    Durch Neugier haben wir dieses Theater mal ausprobiert, um eine andersartige Darbietung des Klassikers "der Gott des Gemetzels" anzuschauen.
    Die Darsteller an sich waren ok, zumal das Stück auch sehr anspruchsvoll ist und es nicht ganz einfach ist, es ohne Pause durchzuspielen.
    Die Vorstellung war ausverkauft und wir hatten Glück, denn wir erhaschten noch zwei freie Plätze. Wer zu spät kam, bekam leider den nicht so dollen Platz auf einem Gartenstuhl oder auf der Heizung, mit Kissen drunter..wie gesagt, ist man Student, Kind oder seehr bohem, macht es vielleicht nix aus, ist man schon etwas anspruchsvoller oder erwartet ein normales Theater mit der Anzahl der Plätze die auch verkauft wurden, wäre man schon etwas enttäuscht..denn für 17 EUR, die Karte kann man wenigstens für 1,5 Stunden einen normalen Platz erwarten.
    Ich denke, wenn der Betreiber etwas in der Aufmachung und Deko investiert bzw auch nicht mehr Karten verkauft wie Sitzplätze vorhanden sind, könnte es mit dem "Theater im hof" als Instuition in Köln klappen

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