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    • Qype User Flitzk…
    • Hamburg
    • 3 Freunde
    • 42 Beiträge
    5.0 Sterne
    29.6.2013

    Ein regnerischer Sommertag, genau das Richtige für eine Bunkerbesichtigung. Seit langem hatte ich die Veranstaltungen des Hamburger Unterwelten e.V. ins Auge gefasst, heute war der Tag dafür.
    Knapp bekam ich noch einen Platz für die Führung um 16:30 Uhr im Tiefbunker Steintorwall.
    Es war wirklich ein Erlebnis. Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema Hamburg und Bunker, gab es ausführliche Informationen zur Geschichte des Tiefbunkers Steintorwall und besonders seinem Umbau zur Zeit des Kalten Krieges in seine heutige Form.
    Dann begann die eigentliche Führung durch alle drei Stockwerke des Südteils des Bunkers, der Nordteil ist im Wesentlichen einfach eine Spiegelung. Die Beschreibung diverser Einzelheiten aus der Planung zur Bunkernutzung sorgten für den erwarteten kleinen Gruseleffekt, führte aber einfach auch ironisch die Unsinnigkeit des Bunkerbaus vor Augen. Fazit: Geht es los, dann lieber mit ner Flasche Schampus unterm Arm an die Alster, als vor dem unvermeidichen Tod erst noch 14 Tage in einem solchen Bau zuzubringen.
    Sämtliche Fragen wurden fachkundig beantwortet, gerade auch auf die Kids und ihre Kommentare wurde gut eingegangen, der Führer, der das Schlusslicht der Gruppe machte, ließ stets genügend Zeit zum Fotografieren und drängelte nicht, obwohl es bereits die dritte Führung an diesem Tag war.
    Ich war sehr zufrieden und werde mir mit dem Verein sicher auch noch andere Bunker im Hamburger Stadtgebiet ansehen.

  • 4.0 Sterne
    15.10.2010

    Ich fand es dort unten beim ersten Mal ein wenig feucht, ein wenig muffig, ein wenig gruselig.

    Auch unterhalb der Oberfläche können Neugierige die Hansestadt erkunden. Denn auch die "Hamburger Unterwelt" ist touristisch voll erschlossen.

    Der Verein "Hamburger Unterwelten" bietet regelmäßig Führungen in die verschiedensten historischen Relikte der Hamburger Geschichte an.
    Hier direkt am Steintorwall, unter dem Hauptbahnhof. Eine dreistöckige, unterirdische Anlage, die im zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker  für durchreisende Bahngäste gebaut wurde.

    Die Führung bietet sehr viel Hintergrundwissen zu Hamburg im Weiten Weltkrieg und auch im Kalten Krieg. Denn auch in den 60er Jahren plante man den Bunker wieder für den Zivilschutz zu nutzen.

    Man zahlt 7 Euro und taucht dann gut anderthalb Stunden in die Hamburger Unterwelt ab. Die Führungen finden unregelmäßig statt, am besten vorher mal auf der Internetseite abchecken.

    Für historisch Interessierte quasi eine "alternative Stadtbesichtigung".

    • Qype User bondhu…
    • Hamburg
    • 5 Freunde
    • 68 Beiträge
    4.0 Sterne
    25.2.2008

    Am Wochenende haben wir zu viert eine Führung durch den Bunker Steintorwall mit der Hamburger Unterwelten e.V. gemacht. Die Tour ging 90 Minuten und war sehr informativ. Für 7,00 EUR pP durchaus machbar. Die Gruppe war leider sehr groß, aber einer der Führer sagte, dass die Gruppen sonst etwas kleiner gehalten werden.

    Im letzten Jahr machten wir auch die Führung der drei Altonaer Bunker. Die Tour dauerte länger, war auch sehr spanndend.

    Großes Lob an die Mitglieder der Hamburger Unterwelten!

  • 5.0 Sterne
    16.5.2008
    Erster Beitrag

    Verrückt! Ich bin jahrelang an einem großen Metallzylinder vorbei gelaufen, ohne mich zu fragen, was das wohl wäre. Es ist ein Lüftungsschacht bzw. im schlimmsten Falle ein Fäkalnotauswurf :)
    Auch ich habe eine Bunkertour unternommen und war ziemlich angetan. Ich empfehle das Ganze sehr als Geschenk für Menschen, die gern entdecken. Der Tiefbunker am Hauptbahnhof ist größer als man erwarten würde. Mit der Führung wird man über verschiedene Etagen und Bereiche geführt. Es war eindringlich, teilweise beklemmend aber super interessant. Am eindrucksvollsten war der Moment als uns demonstriert wurde, dass die hydraulischen Türen noch immer funktionieren. Nichts für Menschen mit Platzangst aber ansonsten eine super Erfahrung.

    • Qype User elchbu…
    • Hamburg
    • 3 Freunde
    • 164 Beiträge
    5.0 Sterne
    13.8.2011

    Sehr interessante Führung, kompetentes u. engagiertes Personal vom Hamburger Unterwelten-Verein. Sehenswerte Location und mit kleinem Gänsehaut-Effekt, wenn man sich den Ernstfall vorstellt.

    Lohnt sich! Unter- u. Eintauchen in Hamburger Geschichte. Kompliment.

    • Qype User jens16…
    • Hamburg
    • 0 Freunde
    • 1 Beitrag
    5.0 Sterne
    21.11.2007

    Unter dem breiten Bürgersteig am Steintorwall, direkt am Hauptbahnhof, liegt Hamburg größter erhaltener Tiefbunker. Er reicht vom Bahnhofseingang bis zur Straßenecke Steintordamm. Obwohl ich dort schon hundertmal entlang gekommen bin, sind mir die Eingänge nie aufgefallen. Der dreistöckige, riesige Bunker wurde im Zweiten Weltkrieg gebaut und auch von der Bevölkerung benutzt. Manchmal sollen bis zu fünftausend Menschen hier Schutz gefunden haben.

    Nach dem Krieg war der Bunker unbenutzt, erst nach der Kuba-Krise wurde er wieder als Atombunker ausgerüstet und sollte 2700 Menschen vierzehn Tage lang überleben lassen. Bevor ich die Führung mit dem Verein Hamburger Unterwelten e.V. mitgemacht habe, wusste ich von vielen Sachen gar nichts. Man erfährt auf der Tour, die eineinhalb Stunden dauert, sehr viel über die Geschichte der Bunker in Hamburg und darüber, wie so eine Anlage funktioniert und wie es wohl im Ernstfall für die Menschen dort unten gewesen wäre. Wir sind dabei wirklich durch alle Stockwerke gelaufen, konnten all die Technik sehen und bekamen alles erklärt.

  • 5.0 Sterne
    17.1.2009

    echt spooky! die führung durch den tiefbunker am steinwall regt die phantasie mehr an, als jeder pro7 blockbuster über die schrecken des zweiten weltkriegs.

    mir gingen während des besuchs dauernd gedanken und fragen durch den kopf. wieviele todesopfer hätte es wohl nach einer woche an der essensausgabe gegeben?, wie dünn wäre die luft im schlafsaal geworden?, hätten mir zwei rollen toilettenpapier für zwei wochen gereicht?, was, wenn jemand in den automatisch schließenden schleusentüren eingeklemmt wurde? oder auch wenn man mit dem mann seiner träume dort in der tiefe eingeschlossen war - wäre es dann erträglich geworden?.

    hätte dieser bunker tatsächlich, wie geplant, 1.400 personen auf einmal aufgenommen - und zwar für 14 tage, dann hätte es nicht nur vermutlich, sondern garantiert, mord und totschlag gegeben. für die sauerstoff-, wasser- und kalorienversorgung war gesorgt. die risiken der gesellschaftlichen spannungen, wenn so viele menschen auf engem raum die zeit miteinander verbringen müssen, die musste man eingehen. heikel! gottseidank ist das nie einem livetest unterzogen worden.

    heilige scheisse war ich froh, als ich da raus war!

    einen besuch kann ich aber nur empfehlen.

  • 5.0 Sterne
    25.3.2012

    Wer auf unterirdische Anlagen aus der Zeit des Kalten Kriegs steht, für den ist diese Besichtigung ein absolutes Muss. In ca. 100 Minuten lernt man die Anlage am Steintorwall detailliert kennen, insbesondere die kompetente Führung mit vielen Infos macht die Führung zu einem absoluten Highlight. Fotografieren ist erlaubt. Unbedingt machen!

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