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    1.4.2008
    Erster Beitrag

    1921 wurde ein an dieser Stelle befindliches Wohnhaus abgerissen, um Platz für einen Verbindungsweg zur Neuen Straße zu schaffen. Nach Plänen des Stadtbaumeisters Leopold Scherman wurde dann dieser Weg überbrückt, es entstand das Torhaus. Lange als Museum genutzt steht es jetzt leer.

    Wichtiger Ort um die Erinnerrung wach zu halten,
    Auch in Holzminden wurde in der Reichspogromnacht 1938 die 100 Jahre zuvor erbaute Synagoge nahe dem Katzensprung zerstört. Eine Tafel im städtischen Torhaus erinnert seit dem 9. November 1999 daran. Seit 1557 ist die Anwesenheit von Juden in Holzminden belegt. Eine blühende Gemeinde war es im 18. und 19.Jahrhundert, Höhepunkt war die Errichtung der Synagoge 1838. Nichts ist geblieben, die Menschen wurden vertrieben und viele getötet.

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