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  • Plärrer
    90402 Nürnberg

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    • Qype User aarp6…
    • Nürnberg, Bayern
    • 1119 Freunde
    • 915 Beiträge
    4.0 Sterne
    11.10.2010

    (Siehe Foto unten) Der Spittlertorturm ist Teil der letzten Stadtmauer Nürnbergs und bewachte das südwestlich gelegene und Richtung Schwabach und Rothenburg ob der Tauber führende Tor. Er ist neben dem Neutorturm, dem Laufertorturm und Frauentorturm einer der vier Tortürme, welche durch Stadtwerkmeister Georg Unger im 16. Jahrhundert mit massiven Mauermänteln versehen und in die noch heute erhaltenen Rundtürme umgebaut wurden. Man spricht auch von den vier dicken Türmen, welche als Wahrzeichen der Altstadt gelten. Bei allen vier Türmen befindet sich über der Kanonenplattform eine Türmerstube. (Siehe Foto unten) Südlicher Eingang zum Waffenhof In der Mitte des Renaissancezeitalters im 16. Jahrhundert wurde mit der Verstärkung von vier wichtigen Nürnberger Tortürmen der Weiterentwicklung der Artilleriewaffen Rechnung getragen. Von 1556 bis 1558 wandelte Georg Unger durch Ummantelung die vorher quadratischen Türme in Rundtürme um. Durch die Vergrößerung wurden sie widerstandsfähiger gegen Feindbeschuss und zugleich Plattformen für die Aufstellung eigener Kanonen gewonnen. Als Vorbild dienten offenbar in Mailand um 1540 errichtete Rundtürme. (Siehe Foto unten) Während im Waffenhof des Frauentorturms heute der Handwerkerhof mit seinen Fachwerkhäuschen untergebracht ist, steht der des Spittlertores leer. Das Spittlertor ersetzte gegen Ende des 14. Jahrhunderts den Torturm der vorletzten Stadtbefestigung, der heute unter dem Namen Weißer Turm bekannt ist und früher Inneres Spittlertor genannt wurde. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Turm in einen Hochbunker umgebaut und heute sind in ihm Archiv und Bibliothek des Garnisionsmuseums untergebracht.

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