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    • Qype User glinu…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 1 Beitrag
    5.0 Sterne
    26.10.2010

    Liebe Qyper,
    ändert bitte schnellstmöglich die absolut veraltete Telefonnummer der Friedhofsverwaltung Heerstraße. Die richtige lautet:
    030 / 28471708
    und soll sich vorraussichtlich auch in absehbarer Zeit wieder ändern. Da ist der Hinweis auf die offizielle Seite des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf hilfreich.
    Ansonsten haben Sie gute Fotos und eine durchaus empfehlenswerte Seite.

  • 4.0 Sterne
    28.8.2014
    1 Check-In

    Ich gebe es ja zu: Zum einen, ja bei Städtereisen ist gerne auch mal ein Friedhof dabei. Um an die Gräber großer Menschen zu treten. Berlin hat da ja den Nachteil, dass nicht alles weitgehend zentral ist wie etwa in Wien mit dem Zentralfriedhof oder in Hamburg mit dem Friedhof  Ohlsdorf. Gleichwohl, im Mai 2014 war ich in Berlin so richtig auf den Geschmack gekommen und habe dann ja insgesamt vier Friedhöfe gecheckt.

    Zweite Vorbemerkung: Es passiert ja selten vor, aber hier ist es mir tatsächlich passiert, dass ich etwas die Orientierung verloren habe und plötzlich wieder dort war, wo ich vorher gewesen war. Aber ich bin ja selbst daran schuld, weil ich, auch in Verkennung der Größe, eher einen großen Rundweg machen wollte.

    Nun aber in medias res: Der Friedhof Heerstraße liegt unweit des Olympiastadions, so dass man am besten mit der U 2 bis zur dortigen Station fährt. Dann praktisch am Stadion vorbei und man sieht schon den Friedhof.

    Skurriler Moment: Am Eingangstor- jedenfalls dem zur Trakehner Allee- ist ein Hinweis, dass man das Tor wegen Wildschweingefahr schließen möge. Mal was anderes als die obligatorischen Eichhörnchen. Aber ich habe weder ein Eichhörnchen noch ein Wildschwein gesehen.

    Die Anlage selbst- meine Fresse , ist dies eine landschaftlich tolle Anlage. Mit einem See in der Mitte, altem Baumbestand- und nicht immer einfachen Wegen. Sprich: Hier ist weitaus mehr als ein Weg (abseits der Hauptwege) vorhanden, den ich bei Wind und Wetter und vor allem im Winter nicht gehen möchte. Und, dies ist gleich ein Kritikpunkt, die Bezeichnungen der Grabfelder sind jedenfalls in den Bereichen, in denen die Promi-Dichte geringer ist, nicht immer gut erkennbar. Bzw. zum Teil gar nicht sichtbar. Dies ist wirklich schade.

    Ebenso schade: Es gibt zwar an den Eingängen einen groben Orientierungsplan und eine Übersicht über die Ehrengräber und sonstigen Promi-Gräber. Aber es ist schon eher etwas stümperhaft, wenn dann auf den Ausdrucken mit Kugelschreiber vermerkt ist, welche Grabstätte nicht mehr vorhanden ist (und auch hier Wermutstropfen: Mehr als ein Grab eines bedeutenden Menschen, zu dem ich gerne  gegangen wäre, gibt es nicht mehr).

    Ebenso leichter Kritikpunkt: Sicherlich, ein Friedhof ist kein Museum und kein Disneyland. Aber es ist durchaus möglich, zu Grabstätten, die sicherlich mit am häufigsten aufgesucht werden, dezente Hinweise anzubringen. Auf dem Waldfriedhof Zehlendorf gibt es ja z.B. dezente Wegweiser zum Grab von Willy Brandt. Hier auf dem Friedhof Heerstraße könnte meines Erachtens zumindest das Grab von Loriot (dazu später mehr) etwas "ausgeschildert" werden (auch wenn es vom Haupteingang aus gar nicht weit ist).

    Unabhängig von der landschaftlich eigentlich genialen Anlage (für mich mit der schönste Friedhof, den ich je gesehen habe): Hier hat man zwar nicht die Promi-Dichte wie auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof (der diesbezüglich wirklich Champions League ist) , aber allzu wenig Promi- und Ehrengräber findet man hier auch nicht.

    Hier eine kleine Auswahl der Gräber, die ich gesehen habe:
    - Schauspieler Horst Buchholz (1936-2000)
    - Kammergerichtspräsident und Terrorismusopfer Günther von Drenkmann (1910-1974)
    - Sänger Dietrich Fischer-Dieskau (1925-2012)
    - Schauspieler Curt Goetz (1888-1960)
    - Maler, Grafiker und Karrikaturist George Grosz (1893-1959)
    - Lyriker und Dramatiker Arno Holz (1863-1929)
    - Schauspielerinnen Käte Haack (1897-1986) und Hannelore Schroth (1922-1987)
    - Komponist Willi Kollo (1904-1988)
    - Frauenrechtlerin Helene Lange (1848-1930)
    - Ex-Bundeswirtschaftsminister Günter Rexrodt (1941-2004)
    - Schriftsteller und Kabarettist Joachim Ringelnatz (1883-1934)
    - MdB und Solar-Protagonist Hermann Scheer (1944-2010)
    - Boxer Gustav "Bubi" Scholz (1930-2000)
    - Regisseur Wolfgang Spier (1920-2011)
    - Schauspieler Klausjürgen Wussow (1929-2007)

    Last but not least: Loriot (1923-2011). Das ist nun mit Abstand das endcoolste Grab, das  ich je gesehen habe. Auf dem Grabstein und neben dem Grab befinden sich, sicherlich Gaben von Loriot-Fans, gefühlt unendlich viele Quietscheentchen. Die Ente bleibt halt doch draußen...

    Leider habe ich ein paar Kritikpunkte- denn die Landschaftsanlage allein wäre fünf Sterne wert, das Grab von Loriot mindestens sieben. Aber so bleibt es alles in allem bei guten vier Sternen.

  • 4.0 Sterne
    3.3.2009
    Erster Beitrag

    Ein schöner Friedhof, nicht außergewöhnlich, aber landschaftlich reizvoll, liegt hier in einer Senke mit See zwischen zwei Bahnanlagen. Schön ist der zentrale See in der Mitte des Friedhofes. Einige prominente Berliner liegen hier, so der Bildhauer Georg Kolbe, dessen Atelier nicht weit entfernt liegt.

    Schön ist auch ein kleines Grab für Horst Buchholz. In den 60er Jahren hat es dieser Berliner Junge immerhin bis nach Hollywood geschafft. Die meisten kennen ihn aus seinen Rollen in Die glorreichen Sieben und Eins, Zwei, Drei von Billy Wilder. Liebe die Welt und die Welt wird dich lieben, steht auf seinem Grabstein geschrieben.

    Da sage doch einer, dass der Besuch eines Friedhofes keine Erkenntnisse bringen könnte.

    • Qype User Horsel…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 2 Beiträge
    5.0 Sterne
    29.11.2011

    Wenn ich die Berichte lese, bleibt mir nicht mehr viel hinzuzufügen. Wirklich eine, landschaftlich, sehr schöne Lage, die  manchmal  fast vergessen lässt, dass es sich um einen Friedhof handelt, wo sich ein Spaziergang wirklich lohnt. Wobei ich auch zu den Menschen gehöre, die gern mal über landschaftlich schön gelegene Friedhöfe, wie z. Bsp. Waldfriedhöfe laufen, wegen der Stille und um den Gedanken einfach mal freien Lauf zu lassen. Oder auch, wenn ich mal nicht gut drauf bin. Das mag kurios klingen, aber es hiflt auch etwas und eine bestimmte Stimmungslage braucht man vielleicht auch manchmal für bestimmte Orte. Ein weiterer, nicht unerheblicher Grund, waren/sind auch für mich die Prominentengräber. So war ich, beispielsweise, am Grab von Klausjürgen Wussow. (Das Grab von Loriot liegt ganz in der Nähe, dicht dabei).
    Einen Hinweis möchte ich noch geben, für diejenigen, die auch zu den Promi.gräbern möchten, die zumeist am Sausuhlensee liegen. Wobei der See eigentlich mehr ein Teich ist ;-), würde ich sagen. Meine Empfehlung ist, dazu nicht den Haupteingang benutzen, sondern die Strasse (entgegengesetzt vom Olympiastadion) noch ein Stück weiter entlang gehen und den nächsten Eingang benutzen (ein kleineres Tor). Dort geht man dann nur ein kürzeres Stück geradeaus und biegt rechts ab. Dann muss man nur darauf achten, wo der Weg abwärts geht, dann gelangt man, zum Sausuhlensee, den man auch mühlelos einmal umrunden kann, was auch ein schöner Spaziergang ist. Von dem Seiteneingang bis zum See sind es so nur ca. 10 Minuten. Die Gräber sind dort, wie schon erwähnt, terrassen- bzw. stufenförmig, um den See, angeordnet. Das Wussow- und das Loriot-Grab liegen übrigens auf der 3. Stufe (unterste Stufe mitgezählt).

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