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  • 5.0 Sterne
    8.12.2013

    Das White Sands National Monument 25 km südwestlich von Alamogordo NM verdankt seinem Namen dem Gips-Sand, der sich zu meterhohen Dünen auf einer Fläche von 712 km² auftürmt.

    Den gewöhnlichen Gips, eine Art Calciumsulfat, trifft man sehr selten in Form von Sand, er ist normalerweise wasserlöslich. Niederschläge haben dieses Mineral aus den umliegenden Bergen gelöst und in das Tularosa-Becken befördert. Dieses Becken besitzt keinen Abfluss, daher versickern die Sedimente im Boden bzw. sammeln sich an den tiefsten Stellen. Im Falle der White Sands im Lake Lucero, einen meistens ausgetrockneten See. Wenn er sich jedoch mit Wasser füllt, dann verdunstet dieses wieder und der gelöste Gips sammelt sich an der Oberfläche.

    Nur wenige Tiere und Pflanzen können in dieser Wüste überleben - am Morgen sieht man Spuren von Kaninchen, Nagetieren, Füchsen oder Kojoten. In der Hitze des Tages sind die menschlichen Besucher die eizigen sichtbaren Lebenwesen. Die bekannteste Pflanze ist die Seifen-Palmlilie mit ihren riesigen Blütenstengeln.

    Man sollte sich nur gut ausgestattet auf eine Wanderung aufmachen, mit Sonnenbrille, Hut, genügend Wasser und Sonnencreme. Dafür wird man mit einer faszinierenden Landschaft belohnt. Am eindrucksvollsten ist das White Sands National Monument am frühen Morgen oder am späten Abend, vor dem Sonnenuntergang. Dann verwandeln sich die Dünen in eine farbige Märchenlandschaft.

    Mein Tipp: eine Kühlbox mit Getränken und Snacks füllen und am Picknickplatz "Heart of the Sands" unter futuristischem Sonnenschutz mitten in der weißen Wüste das Essen genießen.

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