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    • Qype User aarp6…
    • Nürnberg, Bayern
    • 1119 Freunde
    • 914 Beiträge
    4.0 Sterne
    22.10.2011

    Die Geschichte der Tellspiele geht bis ins Jahr 1512 zurück, als in Altdorf am Vierwaldstätter See eine erste Aufführung zum Thema des Freiheitskämpfers Wilhelm Tell, der um 1300 gelebt haben soll, schriftlich erwähnt wurde.
    Am bekanntesten sind heute die Tell-Freilichtspiele im etwa 65 km südwestlich des Urnersees (südlichster Teil des Vierwaldstätter Sees) gelegenen Interlaken, die 2012 ihr hundertjähriges Jubiläum feiern und welche mit Laienschauspielern (etwa 200) unter Einbeziehung von Tieren (Kühe, Ziegen, Pferde) im größten Freilichttheater der Schweiz das Drama Friedrich Schillers (1804 uraufgeführt) in den Sommermonaten (Mitte Juni bis Anfang September) wiederaufleben lassen. Ganzjährig finden Inszenierungen des Schauspiels von Friedrich Schiller (1759-1805) im 1899 erbauten Tellspielhaus in Altdorf im Kanton Uri statt.
    (Siehe Foto unten)
    Der Schillerstein ist ein markanter Felsen, der den Eingang zum Urnersee, dem südlichsten Teil des Vierwaldstätter Sees, markiert und schon seit Jahrhunderten als Wegweiser zur nahegelegenen Rütli-Bergwiese dient, wo der Legende nach der Bund der Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden gegen die Habsburger Vögte geschlossen wurde. Der obeliskförmige Stein wurde 1859 zu Ehren des Schöpfers des Wilhelm Tell in ein Schillerdenkmal umgewandelt.
    (Siehe Foto unten)
    Eine Frau mit ihren Kindern bittet in einem Hohlweg den tyrannischen Landvogt Gessler um Freilassung ihres eingekerkerten Mannes
    (Siehe Foto unten)
    und als dieser sie niederzureiten droht trifft ihn Tells Pfeil und er sinkt tödlich getroffen vom Pferd (Szene 12).
    (Siehe Foto unten)
    Szene 9 zeigt einen Platz in Altdorf, wo Tell auf das Geheiß des Landvogts Gessler hin seinem Sohn einen Apfel vom Kopf schießen soll, um seine Zielsicherheit unter Beweis zu stellen.
    (Siehe Foto unten)
    Szene 6 inszeniert den Rütlischwur, bei dem sich die Abgesandten dreier Länder per Eid gegen die Habsburger Vögte verbünden und welcher nach einer hoch über dem Urnersee gelegenen Waldlichtung (Rütli = Rodung) benannt wurde.
    (Bildquelle: akpool.de )

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