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  • Neustiftgasse 51 Stiege 1
    1070 Wien
    Österreich
    Neubau
  • Transit Information Route berechnen
  • Telefonnummer +43 1 5237161
  • 5.0 Sterne
    16.4.2011
    2 Check-Ins hier

    Keine Frage - an der Decke wurde frische Farbe in den letzten Jahrzehnten nichtmal vorbeigetragen und auch die Holztäfelung ist wohl so alt wie das ganze Gebäude. Aber eben deshalb ist das Wratschko wohl so heimelig, wie es ist.

    Ja, die Suppen waren etwas enttäuschend. Die Fritattensuppe zwar voll von köstlichem Rinderfett, aber eben auch beinahe ungesalzen und auch die Karrotten-Ingwersuppe ist mit ihren Mandelstückchen zwar ganz nett, aber sicher keine Offenabarung.
    Wer nach den Suppen ein wenig skeptisch wird, wir allerdings durch die Hauptspeisen mehr als nur entlohnt. Das Beiried ist perfekt gebraten und sogar die in Österreich zu kurz gerbatenem Rindfleisch fast obligatorische Pfeffersauce wird beinahe zur Kunstform erhoben, oder ist zumindest so gut, wie Pfeffersauce eben nur sein kann. Das selbe gilt für die hauptsächlich nach Zwiebeln, aber eben auch nach Orangen schmeckende "Orangensauce" zur Entenbrust, die an sich vielleicht einen Tick zu durch, aber eben in Verbindung mit der ausgezeichneten Sauce noch immer ein Hochgenuss ist.
    Das Schulerscherzl erspart dem Essen zwar jegliche Überrraschung, schmeckt aber eben genau so, wie man es von gekochtem Rindfleisch in Wien erwartet, was wohl nur als Kompliment zählen kann und die als Beilage servierten Röstkartoffeln sind zwar unglaublich fett, aber wohl eben gerade deshalb exzellent. Wer zu Preisen, die leicht, aber eben nicht allzu weit über Studentenbeislpreisen liegen, typisch österreichsiche Hausmannskost, eben richtiges "Beislessen" haben möchte, kann es wohl kaum besser erwischen als im Wratschko.
    Der einzig wirkliche Kritikpunkt, der sich anführen lässt, ist dass das  für eben so ein Beisl außerordentlich perfekt auf den Punkt gegarte Gemüse als Beilage wohl eher nur der Verziehrung dient, als wirklcih als Beilage zu fungieren.
    Dafür verdient allerdings der Spitzenservice auch noch eine Erwähnung. Ich denke das war das erste mal, dass mir ausliegende Zeitungen sogar nachgetragen wurden bzw auch noch von alleine überhaupt vorgeschlagen :) Und auch sonst hätte man kaum freundlicher und mehr um unser Wohl bemüht sein zu können.
    Zum Abschluss nur noch eine kleine Warnung: Das Wratschko ist kein Lokal für Eilige. Eine kleine Küche mit zwei Personen bekocht das gar nicht so kleine Lokal - es kann also ein wenig dauern. Allerdings tut Warten gerade hier ja auch nicht weh.....

  • 3.0 Sterne
    2.3.2014
    1 Check-In hier

    Neulich fand ich auch gelegenheit, bei Wratschko vorbeizuschauen. Schon im Vorfeld warten mich freunde! ich soll ob der langen Wartezeit auf das Essen nicht allzu hungrig hingehen! dafür werde ich dann aber sicher nicht enttäuscht.

    Wenn man sich den Weg durch den nebelverhangenen vorderen Bereich mit der Theke gebahnt hat, kommt man hinten im geräumigen Nichtraucherbereich an, der lang nicht so bevölkert ist, wie das Raucherzimmer. Bei näherer Betrachtung ist alles schon etwas in die Jahre bekommen, ausgenommen der Kellner, er ist ein lässiger Endzwanziger :)

    Getreu meinem Motto "Man kann alles essen - manches nur ein Mal" bestellten wir die hier schon beschriebene Suppe. Fazit: Wenn man keine Berührungsängste mit Rinderknochenmark und Fettaugen hat, dann ist man hier zweifelsohne richtig. Mich erinnerte die Suppe allerdings auch eher an Uromas Küche, die in Vorbereitung auf das Familienfest ein ganzes Rind drei Wochen lang zu einem Bottich Suppe verkochte. Für mich war das Geschmackserlebnis zu intensiv (oder anders gesagt, die Suppe schmeckte mir gar nicht).

    Weiter ging es in unserer fröhlichen Runde mit Paprikahendl mit Nockerln, faschierten Laibchen mit Püree, Schweinsbraten mit Kraut und (360 Grad Feedback erfordert auch einen Blick über Tante Joleschs Tellerrand) Zucchinigemüse mit Püree ohne weitere fleischliche Gelüste (bis auf den Bratensaft). Hier auch schon die gute Nachricht: alles solide gemacht, nicht 100 Prozent raffiniert und vor allem in annehmbarer Geschwindigkeit geliefert. Alles in allem dann doch ein angenehmer Abend.

  • 5.0 Sterne
    9.9.2010

    Beim Wratschko stimmt wohl der Spruch: "Nicht auf das Äußere kommt es an". Sieht man das Lokal nämlich von außen, könnte man meinen, es handelt sich um ein heruntergekommenes, versifftes Lokal, das man lieber meidet. Wagt man aber den Schritt durch die Tür, ändert sich dieser falsche erste Eindruck sofort. Man wird von klassischer Musik empfangen und innen ist das Lokal sehr gemütlich und ansprechend. Die Einrichtung mag seit 30 Jahren die selbe sein, aber das ganze verleiht dem Ganzen Authentizität.

    Und was speist man hier? Im Wratschko gibt es gute, heimische Küche. Das Besondere, hier werden ausschließlich natürliche Bioprodukte verwendet und keinerlei Zusätze wie Geschmacksverstärker etwa. Ist man hier muss man unbedingt das Erdäpfelpüree bestellen. Dieses ist ein Traum und ich habe es noch nicht geschafft Püree mit so einem Geschmack nachzukochen. Außerdem sollte man eines der Lammgerichte probieren, für das das Wratschko bekannt ist.

  • 2.0 Sterne
    19.11.2011
    1 Check-In hier

    Hier tritt man in sein eigenes Wohnzimmer, zumindest fühlt es sich so an. Die Einrichtung ist urig-simpel, kein unnötiger Schnickschnack lenkt das Auge vom Bierglas, dafür kann jeder dem Koch beim Werken zusehen: auch die Küche erinnert mich an das, was ich von zuhause kenne. Eigentlich ein Lokal, wie ich es liebe.

    Beim Essen selbst hören sich die Erfreulichkeiten allerdings auf: Ich bin zwar kein begnadeter Meisterkoch, aber die Kürbiscremesuppe im Wratschko muss die mieseste Suppe sein, die ich in Wien je bestellt habe. Die Konsistenz erinnert eher an einen Griesbrei als an Flüssiges und geschmacklich ist nichts anderes festzustellen, als eine unerträgliche Säuerlichkeit, die sich einen hoffen lässt, dass der Koch einfach nichts von seinem Fach versteht und die Brühe wenigstens nicht verdorben war. Ich habe Peter Hs Beitrag, in dem er vor den Suppen warnt, leider erst im Nachhinein gelesen. Aufgrund der tollen Bewertungen gehe ich davon aus, dass die restlichen Speisen köstlich sind, aber so ein Blackout ist trotzdem nicht zu entschuldigen.

    Zur Abrundung hat uns die Kellnerin dann auch noch ein Seiderl zu viel verrechnet (in  einem schlecht besuchten Lokal bei einer Gesamtbestellung von zwei Bier und einer Suppe unverständlich).

    Aufgrund des Essens gäbe es Null Sterne, aber die nette Atmosphäre und die guten Bewertungen werden mich vielleicht doch noch einmal hierherleiten

  • 5.0 Sterne
    25.8.2010
    Erster Beitrag

    Schade, daß man nicht alles auf ein Mal essen kann. Gut wenn man mit den Wilden unterwegs ist. Dann kann man zumindest einiges probieren. Und die Wilden  lieben das Wratschko, das ein Gasthaus wie aus dem Bilderbuch ist, Holz an den Wänden, schwer die Möbel, und gleich am Eingang die Schank. Das Bier ist köstlich, und das Essen gibt Kraft. Egal ob Fleischleibchen (sehrsehr begehrt bei den Wilden), Kalbsbraten, Selleriecremesuppe, Palatschinken oder Salat. Hier wird man glücklich gemacht.

    • Qype User GittiG…
    • Wien, Österreich
    • 1 Freund
    • 18 Beiträge
    4.0 Sterne
    9.5.2012

    Auf der Suche nach einem typischen Beisl stolperten wir über Wratschko. Wir sattelten die Pferde und machten uns mit genügend Zeit im Gepäck auf den Weg. Angenehm überrascht vom Ambiente bestellen wir erst 3 Krügerl und ärgerten uns, dass wir die Spielkarten vergessen haben, das hätte gut gepasst. Das leichte Hungergefühl in der Magengrube ließ uns einen Blick auf die handschriftlich verfasste Karte werfen. Wir bestellten Zwiebelrostbraten, Paprikahähnchen und noch etwas. Alles schmeckte wirklich hervorragend und ich erinnere mich, während des Essens gedacht zu haben das ist ein Künstler . Als ich mich erleichtern wollte dämpfte das jedoch die Begeisterung, ich war auf Festivals schon auf saubereren Dixies. Nicht zum setzen Deswegen leider nur 4 Sterne, auch, wenn das Essen wirklich große Klasse war.

    • Qype User kaes…
    • Wien, Österreich
    • 8 Freunde
    • 26 Beiträge
    4.0 Sterne
    25.1.2009

    herrliches gasthaus zu dem mir schwer ein vergleich einfällt. die einrichtung ist so wie vor 30 jahren :)
    die küche hat es in sich. man verzichtet auf technische hilfsmittel wie mikrowellenherd oder grillplatte und setzt auf frische zubereitung und viel handarbeit. wir hatten geselchte zunge mit einem genialen erdäpfelpüree und das paprikahuhn meiner begleitung war auch super. alles zu moderaten preisen!

    • Qype User treema…
    • Wien, Österreich
    • 0 Freunde
    • 5 Beiträge
    5.0 Sterne
    25.9.2012

    Wie bekannt die besten faschierten Laibchen die man in Wien bekommen kann! Auch wenn wir eine dreiviertelstunde warten mussten, war es wieder ein gelungener Besuch beim Wratschko.
    Die Einrichtung ist sehr rustikal und kann als Beisl bezeichnet werden. Also kein modernes Lokal erwarten

    • Qype User bernha…
    • Wien, Österreich
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    • 38 Beiträge
    5.0 Sterne
    18.1.2011

    Bester lammeintopf, noch nie so ein gutes vegetarisches gulasch gegessen, bestes erdäpfelpuree, tolle innereien,....

    Lokal leicht bis schwer abgefuckt, das macht aber gar nix da es einfach einrs der besten beiseln in wien ist. Einziger nachteil: teilweise echt lange wartezeiten.

    • Qype User wuzl20…
    • Wien, Österreich
    • 1 Freund
    • 29 Beiträge
    5.0 Sterne
    22.7.2011

    Als wir das brot bekamen, dachten wir schon, dass es keine gute idee gewesen war im wratschko essen zu gehen (das brot war trocken und schmeckte sehr nach germ)!

    Doch dann kam die hauptspeise: Sowohl das Beiried von dem ich kosten durfte, als auch meine ente waren hervorragend! So gut gegessen habe ich schon lange nicht mehr!
    Empfehlung meinerseits!!

  • 5.0 Sterne
    4.5.2012

    Nettes Lokal! Wer erinnert sich noch an die Puppenstuben? Schlierbacher halbiert, mit einer Salamischeibe versehen und paniert  göttlich!!! Die Vögel! Das Puppenhaus! Alles im Wratschko noch zu erahnen

    • Qype User roland…
    • Wien, Österreich
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    • 37 Beiträge
    5.0 Sterne
    3.12.2011

    wer schnell was essen gehen will, der ist hier falsch!
    hier sollte man sich zeit nehmen, denn es kann leicht eine stunde dauern, bis das essen serviert wird. aber dafür versetzt einen die atmosphäre fast schon in hüttenstimmung, zu der dann ein paar bier vor dem essen auch beitragen :)
    das essen an sich wird immer frisch zubereitet & ist wirklich sehr gut, man würde es von draussen nicht vermuten. ich kann dieses lokal nur empfehlen!

  • 4.0 Sterne
    27.9.2010

    Jaja, im Wratschko kochens wie ichs selber tun tät, wenn ichs nicht noch besser könnt es mir so schön vorzustellen, ein Wirtshaus zum dableiben und wiederkommen, nette Bedienungen unter keinerlei Girlanderie, einfach gut soweit die Zunge reicht, das geschulte Auge erkennt an der gewöhnlichen Außenansicht schon die Möglichkeit hier positiver überrascht zu werden, kann ich nur empfehlen und selbst hingehen.

    • Qype User t3_chr…
    • Schwaz, Österreich
    • 1 Freund
    • 36 Beiträge
    5.0 Sterne
    24.7.2011

    Das Wratschko hat durch sein äußeres Erscheinungsbild durchaus Potential den Otto-Normal-Restaurantbesucher vom Eintreten abzuhalten. Wir überwanden dieses Hemmnis jedoch auf Grund der Bewertungen hier und auf anderen Portalen und nicht zuletzt getrieben durch unseren kulinarischen Forscherdrang.
    Die Inneneinrichtung ist nicht viel moderner als das Exterior  das Wort gepflegt in diesem Konnex zu verwenden fände ich fast übertrieben. Trotzdem bietet das Wirtshaus eine gehörige Portion Wiener Charme.
    Höchst erfreulich geht es weiter: Die Kellnerin ist äußerst aufmerksam und freundlich, kümmert sich flux um die Versorgung mit Erfrischung spendenden Getränken und nimmt unsere Speisenwünsche auf. Nach angemessener Wartezeit werden die beiden Hauptgerichte serviert.
    Jeder Bestandteil der Speisen scheint gesondert und mit größter Sorgfalt behandelt worden zu sein, die Gemüsebeilage meiner Schnitte vom Beiried ist perfekt mit Biss gegart, farblich wie direkt vom Marktstand. Das Fleisch ohne Nachfrage eher englisch als medium  macht aber nichts, es schmeckte wunderbar! Übertroffen werden Fleisch und Beilage von einer Soße vom grünen Pfeffer wie ich sie vorher noch nie genossen hatte  würzig, cremig, perfekt!
    Absolute Empfehlung! Jeder Stern ist verdient.

    • Qype User langos…
    • Wien, Österreich
    • 0 Freunde
    • 2 Beiträge
    5.0 Sterne
    7.3.2010

    mit sicherheit eines der besten lokale in wien - die küche ist großartig. ich koche ja selbst sehr gern (und laut gästen auch sehr gut) aber DAS kartoffelpüree konnte ich nicht kopieren. einfach genial! clemens wratschko kocht selbst und das ohne convenience-produkte, geschmacksverstärker, mikrowelle oder fritteuse. kleiner nachteil für alle ungeduldigen und extra-hungrigen: es kann unter umständen dauern bis der teller am tisch ist. aber das kann man ja im vorhinein einplanen. und dann gibt's zum ausgleich eine geschmacksexplosion.
    definitiv eines meiner lieblingslokale überhaupt - auch ich schleppe regelmäßig besuch aus dem ausland an ;-)

    • Qype User miadon…
    • München, Bayern
    • 1 Freund
    • 6 Beiträge
    5.0 Sterne
    28.1.2007

    das wratschko, drauf gestossen bin ich, weil ich da ganz in der nähe gewohnt habe, von außen sieht es aus, wie eine abgerockte ur-wiener, grindige (versifft) kneipe, die einrichtung scheint schon seit 30 jahren nicht mehr verändert worden zu sein, eichentheke, niedrige decken, holztische, eckbänke, alles schon nicht mehr nur gelb, sondern grau, dunkel halt, wie eine höhle...wenn man das lokal betritt ändert sich der äußere eindruck, klassische musik empfängt einen, die atmosphäre ist super, die kellner nett, schnell und vor allem locker, das team schafft eine stimmung, die dazu verleitet auch mal 6 stunden auf seinem platz sitzen zu bleiben, weil es so nett ist...aber eigentlich kommt man wegen des essens hin und das ist auch der grund für meine begeisterung, österreichische küche, alles bio, alles von erzeugern aus der region, alles frisch zubereitet, sie verzichten komplett auf geschmacksverstärker, und das schmeckt man. mein lieblingsessen: faschierte laibchen mit erdäpfelpüree, ein traum! und ich könnte jetzt so weiter schwärmen und schleppe jeden wien besucher hierhin...mein absoluter tipp für alle, die die österreichische küche ausprobieren möchten und zwar so, wie es vielleicht auch die oma kochen würde

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